Adrian Halter Grüne

Adrian  Halter
Adrian Halter Grüne
Wohnort: Wädenswil
Beruf: Chemiker
Jahrgang: 1982

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Dafür setze ich mich ein

In Ottenbach setze ich mich gegen den geplanten Autobahnzubringer ein.
www.erholen-statt-ueberholen.ch
www.reusslandschaft.ch



Das habe ich erreicht

Als Präsident von erholen statt überholen konnte ich dazu beitragen, dass gegen den Autobahnzubringer das Behördenreferendum ergriffen wurde und wir am 23. September 2012 darüber abstimmen können.



Meine politischen Ämter und Engagements




Hobbies / Interessen

Jubla (Jungwacht/Blauring), Lesen, Velofahren, Wandern, die Natur geniessen, Philosophie



Meine neusten Kommentare

September 2012 Kommentar zu
Ja zum Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach
Am 6. Dezember 1987 sagte das CH-Stimmvolk mit 57% deutlich Ja zur Rothenthurm-Initiativ​e welche besagt:

Art. 24sexies Abs. 5 (neu)
(heute unter Art 78 Abs 5)
Moore und Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung sind Schutzobjekte. Es dürfen darin weder Anlagen gebaut noch Bodenveränderungen irgendwelcher Art vorgenommen werden. Ausgenommen sind Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung des Schutzzweckes und der bisherigen landwirtschaftlichen Nutzung dienen.

Das Flachmoor Bibelaas in Ottenbach gehört zu diesen geschützten Moorlandaschften. Nun will der Kanton Zürich aber daneben ein Strasse bauen. Die Aufwertungsmassnahmen​ die geplant sind, sind sinnvoll, könnten aber auch bei einem Nein zum Autobahnzubringer umgesetzt werden.

Da das Bundesrecht über Kantonalem Recht steht, steht der in der Bundesverfassung verankerte Moorschutz über einem Entscheid der Zürcher Stimmberechtigten. Ich sehe dadurch nichts undemokratisches bei einem Ja zum Zubringer die Rechtmässigkeit des Projektes überprüfen zu lassen.
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September 2012 Kommentar zu
NEIN zu Fanatismus! JA zur Natur, JA zu sicheren Schulwegen!
Die 15'000 Fahrzuege sind nicht in den Dörfern, sondern ausserhalb. Zwischen Der Verzewigung Hirschen wo zwei Strassen zusammenkommen und der Autobahnauffahrt.
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September 2012 Kommentar zu
Ja zum Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach
Unser Staat funktioniert so, dass die Regierung vorschlägt was zu tun ist und man dann als Bürger oder Organisation dazu stellung nehmen kann. Es ist nicht unsere Aufgabe dem Kanton eine Pfannenfertige Lösung zu präsentieren. Wir haben immer wider versucht, konstruktiv das Projekt des Autobahnzubringers in eine Richtung zu bringen, die wir unterstützen oder zumindest akzeptieren könnten. Dazu hat man in unserer Demokratie verschiedene Werkzeuge, unter anderem kann man mit einer Referendungsandrohung​ die Gegenseite dazu bringen auf einen Kompromiss einzusteigen. Leider hat das nicht funktioniert und wir haben das Referendum gegen den Kredit unterstützt.

Wenn eine kantonale Behörde eine Strasse plant, welche evtl. gegen Bundesrecht verstösst, kann man einen Rekurs einreichen und die Gerichte werden prüfen, ob das zutrifft oder nicht. Wenn der Kanton seinem Volk eine Vorlage präsentiert, welche dem Bundesrechtlich verordneten Natur- und Landschaftsschutz nicht genügt, muss man sich fragen, ob der Kanton in seiner Aufgabe versagt hat.
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September 2012 Kommentar zu
NEIN zum Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach
Ich weiss, dass Obfelden momentan gefährliche Schulwege hat und glaube, dass Ihre Sorgen um die Kinder berechtigt sind. Aber ich bin der Meinung, dass es dafür andere Lösungen gibt. Von dem her geht das Argument, dass wir diese neue Strasse für die Schulwegsicherheit unbedingt brauchen, aus meiner Sicht nicht auf.
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September 2012 Kommentar zu
Ja zum Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach
Das Problem an der Wurzel packen...
Genau, das ist es! Nur, ich sehe die Wurzel des Problems jedoch anderswo, nämlich grundsätzlich am vielen Verkehr und dem enormen und steigenden Mobilitäsbedürfniss der heutigen Gesellschaft. Verkehr in den Dörfern und gefährliche Situationen sind ein Phänomen davon. Eine Umfahrung ist deshalb reine Symptombekämpfung und für mich keine Lösung des Problems.



Was glauben Sie, wann würde die Umfahrung eröffnet werden? In 4 bis 5 Jahren? Wenn Sie wollen, dass wirklich schnell etwas an der jetzigen Situation geändert wird, sollten offener sein für andere Lösungen, die rasch umgesetzt werden können.
Eine Busspur müsste nicht durch das ganze Dorf gebaut werden, wenn der Verkehr mit Lichtsignalanlagen dosiert wird, ist es relativ einfach eine Busbevorzugung zu gestalten, bei welcher der Bus an gewissen Stellen mit einer Busspur den restlichen Verkehr überholen kann. Aber ich denke, ein Verkehrsplaner könnte da besser Auskunft geben als ich.
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September 2012 Kommentar zu
Ja zum Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach
Liebe Frau Jack

Ich bitte Sie, mir die Stelle zu zeigen, wo ich von egoistischen Obfeldern gesprochen habe. Legen Sie mir bitte nicht unsachliche Argumente anderer Personen in den Mund.

Dass die Kinder nicht mehr der Dorfstrasse entlang gehen müssen, könnte man auch anders lösen. Stellen sie sich vor, man hätte die Millionen zur Verfügung um in Obfelden ein neues Wegnetz zu bauen. Wie viele sichere Schulwege abseits der Strassen könnte man dafür bauen? Zum Beispiel einen Weg von der Wolserstrasse zwischen den Häusern und dem Landwirtschaftsland zum Schulhaus. Es wäre eine der problematischsten Stellen beseitigt und es wäre noch genug Geld übrig um Busspuren zu bauen und das Moor aufzuwerten.

Ob das Moor in einem guten oder schlechten Zustand ist, kann ich nicht beurteilen, ich verlasse mich da auf die Experten. An der Begleitveranstaltung zum Abschluss der Sanierungsarbeiten am Wehr in Ottenbach wurde vom kantonalen Amt gesagt, das Moor habe sich überraschend gut von den Hochwassern erholt und sei nicht so stark versandet, wie erwartet wurde. Wenn ein anderer Gutachter zu einem anderen Schluss kommt überrascht mich das nicht. Unser Experte zu sicheren Schulwegen kommt ja auch zu einem anderen Schluss als das Ja-Komitee: http://www.reusslands​chaft.ch/argumente/sc​hulwegsicherheit

I​ch bin mir keiner Lüge meinerseits bewusst, was aber klar ist: Ich interpretiere die Zahlen und Fakten anders und politisiere für den ungeschmälerten Erhalt der Natur. Ich bin für die Aufwertung des Flachmoores und für sichere Schulwege, aber der Preis dafür (eine neue Strasse und die Abwertung des Naherholungsgebietes,​ ...) ist mir zu hoch.
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September 2012 Kommentar zu
NEIN zum Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach
Anfang 2010 kandidierte ich für den Gemeinderat in Ottenbach mit einer klaren Positionierung, dass ich die sogenannte Umfahrung Ottenbach ablehne. Trotz (oder wegen) dieser Positionierung habe ich viele Stimmen erhalten und das Absolute Mehr erreicht, bin jedoch als überzählig ausgeschieden.
Ende 2010 haben über 200 Ottenbacherinnen unsere Petition unterschrieben, welche den Verzicht auf das umstrittene Teilstück zwischen Reussbrücke Ottenbach und Rickenbach forderte. Wäre unser Anliegen damals vom Kanton aufgenommen worden, stünden wir heute nicht in einem Abstimmungskampf.
Es​ handelt sich also nicht nur um ein paar wenige von der Strasse direktbetroffene Ottenbacher welche sich für den Erhalt der Natur und des Naherholungsgebietes stark machen. Auch wir spüren den Rückhalt in verschiedenen Bevölkerungsgruppen.
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September 2012 Kommentar zu
NEIN zum Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach
Und wie viele Personen des Ja-Komitees wohnen an der Dorfstrasse und hoffen auf eine Entlastung vor ihrem Haus? Sind da die Kinder auch nur Vorgeschoben?
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September 2012 Kommentar zu
NEIN zum Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach
Ich kämpfe nicht gegen Schulkinder, ich kämpfe für den Erhalt der schönen Natur- und Kulturlandschaft um Ottenbach und Obfelden.
Auch ich unterstütze den Kampf gegen immer steigende Mieten in der Stadt, gegen die Abzocke durch gierige Manager und die ständige Optimierung des Shareholdervalue zulasten der Arbeiter. Wir können uns da gerne gemeinsam einsetzen.
Doch ihr Argument, dass mehr Strassen nicht mehr Verkehr bedeuten stimmt nicht. Studien beweisen, dass neue Strassen zu mehr Verkehr geführt haben. Das ist mit ein Grund, warum unser Komitee diese neue Strasse ablehnt. Wir können das Rad der Zeit nicht zurückdrehen, aber mit unseren heutigen Entscheidungen können wir die Zukunft beeinflussen und in eine bessere Richtung lenken.
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September 2012 Kommentar zu
Ja zum Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach
Liebe Frau Jack

Ich weiss, dass es in Obfelden zu Stosszeiten viel Verkehr hat und bin auch der Meinung, dass man dagegen etwas unternehmen muss. Aber ich bevorzuge andere Lösungen als die jetzige Variante des Autobahnzubringers und kann aus verschiedenen Gründen, auf die ich hier nicht näher eingehen will, dem jetzigen Projekt nicht zustimmen.
Als alternative Lösung wäre da einerseits eine reduzierte Variante die Obfelden entlastet aber in Ottenbach keine Naturwerte beenträchtigt. Leider wurde dieser Kompromiss abgelehnt, ich glaube jedoch immernoch daran, dass dies eine gangbare Möglichkeit wäre.
Was aber viel wichtiger wäre und sofort (wenn nicht schon bei der Eröffnung der Autobahn) umgesetzt werden müsste, wären Lichtsignalanlagen an den Dorfeingängen, damit sich der Verkehr nicht im, sondern vor dem Dorf staut. Der ÖV könnte an den Ampeln bevorzugt behandelt werden. In Kombination mit Tempo 30 könnten dadurch die Strassen im Dorf sicherer gemacht werden.
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