Alex Müller

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 2 Tagen Kommentar zu
Ecopop & Co: Der offene Geist der Schweiz verfliegt...
Sehr geehrter Herr Hügli, obschon eine Ihrer Argumente eine gewisse Berechtigung nicht abgesprochen werden kann möchte ich auf die Frage zurückkommen: "wie ist die Schweiz reich geworden?". Die Schweiz erlebte ab ca 1850 eine enorme Industrialisierung. Gleichzeitig entstand aus verschiedenen Bahnstrecken schliesslich die Schweizerische Zentralbahn (heute SBB).Die ersten wichtigen Banken haben sich erst mit der Industrie gebildet. Man brauchte Geld für Bahnbau und Fabrikbau.
Die wichtigsten Industriezweige waren: Giessereien, Maschinenbau, Kraftwerkbau, Tourbinen, Fahrzeugbau, Landmaschinenbau, Baumaschinenherstellu​ng, Lokomitiven, Bergbahnen, Bahnbau, grose Schiffmotoren für die Weltmeere.Dann alle Zweige der Textilbranche (Spinnereien, Webmaschinenbau, Stoffherstellung, Stickereimaschinen, Kleider-Disign, Seidenstoffwebereien,​ Internationaler Textilhandel). Schliesslich die heuto noch vorhandene Uhrenindustrie /zeitmessung, Gesundheitsindutrie/P​harma, Nahrungsmittelindustr​ie. Schliesslich noch die Brückenbauer-Ingenieu​re, die Wissenschafter und vorallem die gut gebildeten Handwerker und Angestellten aller Branchen.
Die Schwerindustrie gibt es fast nicht mehr.
Aber einer der wichtigsten Gründe für den allegemeinen Wohlstand war der Arbeitsfreide zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Die GAV's gaben allen eine Sicherheit. Vorallem auch den Kunden der Schweizer Erzeugnisse. Man wusste, die Schweizer liefern korrekt und qualitativ sehr gut. Auch die sog. Errungenschaften der Angestellten/Arbeiter​ haben zum Wohstand und zur Gesundheit geführt (z.B. 14 Tage Ferien für alle, Unfallsicherheit, Verbesserungen in der Fabrikgesetzgebung, keine Kinderarbeit mehr, keine Nachtarbeit für Frauen in den Textilfabriken. Kt. Glarus war 1890 der erste Kanton, der die Kinderarbeit mit dem Argument verbort: Kinder sollen lernen - wir brauchen sie später als Fachleute.
heute gehen dieser Werte gern vergessen. Konzerne diktieren ihre eigenen Vorstellungen, wasx ein Arbeitnehmer sein soll.
In diesem Sinne.
A.Müller
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Vor 3 Tagen Kommentar zu
Der politisch korrekte Gutmensch
Lieber Herr Schenk,
wenn sie Politik machen möchten, so bleiben sie einfach bei dem, was sie können > Buchhalter.
Ich weiss nicht, was die Zitate zum Begriff "Gutmensch" mit Realpolitik zu tun haben könnten. Und - Sie wollen doch Realpolitik machen ? Ich habe auch noch nie die SVP-Parole von den "Linken und Netten" verstanden; auch wenn dies der deutsche SVP-Werber einst auf die Wahlplakate gesetzt hat.
Gruss sterngucker
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Vor 4 Tagen Kommentar zu
Einstehen für die Schweiz!
Liebe Frau Stutz,
momentan leben ca 600'000 Schweizer ständig im Ausland als registrierte "Auslandscchweizer". Nach Ihrer Leseart hätten also diese Auslandschweizer "ihrer Nation den Rücken gegekehrt". Das ist aber nicht so, denn sie lernen und arbeiten in allen Ländern der Welt um vielleicht gereift und mit Erfahrung ausgestattet wiedereinmal in die Schweiz zurückzukehren.Viele sind Doppelbürger in denjenigen Ländern, wo das geht.
Gruss sterngucker
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Vor 11 Tagen Kommentar zu
So viele Zuwanderer aus der EU wie noch nie
Herr Adolph,
die Beschäftigung richtet sich nach der Konjunktur der Wirtschaft. Und die Wirtschaft richtet sich nach den Begehrlichkeiten der Aktionäre. Diese möchten Geld leider immer mehr Ausschüttung sehen. Darum lassen grosse Firmen - z.B. die UBS ihre IT-Leistungen in Indien machen. Weil dort gut geschulte Informatiker zu haben sind. Das tönt für Schweizer Fachleute natürlich nicht erfreulich. Aber auch wir Schweizer würden versuchen, eine Stelle im Ausland zu finden, wenn es dort mehr zu verdienen gäbe als hier. Im Moment ist es aus verschiedenen Gründen noch umgekehrt. Gute Fachleute kommen gerne in die Schweiz.
Im 18.Jahrhundert als die Armut hier gross war, wurde jungen Schweizern (betrifft z.B,den Kanton Tessin) Geld gegeben, damit sie für immer auswandern. Weil der Bergkanton nicht mehr alle ernähren konnte. So wanderten viele über Genua per Schiff nach Übersee. Vielen ging das Geld vorher aus, bevor sie dort ankamen.
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Vor 11 Tagen Kommentar zu
Kosten sparen mit der Einheitskasse? Von wegen!
Frau NR Humbel,
Eine Eidg. Krankenkasse wäre ein so grosses Werk wie die AHV, IV, SUVA. Aber machbar. In Ihren Ausführungen fehlt etwas der Hinweis, wo eine Eidg. Kasse weniger kosten würde als die vielen vielen privaten:
- Keine Gewinnausschüttungen mehr
- Keine Aktionäre
- Nur noch ein (paritätischer) Verwaltungsrat statt viele
- Nur noch ein CEO-Gehalt statt die vielen wie jetzt.
- Keine Konkurrenz mehr - also auch kein Abwerben - keine Werbekosten. - Keine Sponsoren-Engagements​ mehr.
- Nur ein Leistungskatalog
- Eine Abrechnungsart
- Eine Zeitung Mitteilungen in mehreren Sprachen.

Wussten Sie eigentlich, dass verschiedene Krankenkassen schon heute ihre Abrechnungen in einer Rechnungszentrale im Solothurnischen machen lassen? Also geht es auch mit allen Abrechnungen für alle SchweizerInnen.
Mit freundlichem Gruss
A.Müller
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Vor 14 Tagen Kommentar zu
Handeln wir jetzt und entlasten wir die Familien!
Liebe Frau habegger,
Ihre fantasievollen Wortschöpfungen in ehren. Aber sie haben eine Antwort geschreiben, der zu einem andern Blog gehört. Ich habe hier zur Familieninitiative der CVP geschrieben und nicht zum Kindergarten.
Gruss AM
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Vor 14 Tagen Kommentar zu
Pauschalbesteuerung ist wichtig für Tourismuskantone!
Herr Candinas,
Steuern sind in jedem Kanton etwas anders gewichtet.
Doch ich als zwar gut lebender Normalverdiener bin nicht so erfreut, wenn ich 15% Einkommenssteuer bezahle und z.B. ein reicher Rennfahrer 2%. Darum wäre meine Idee bezüglich Pauschalbesteuerung : Die Pauschalbesteuerung im Unterschied der Steuerbelastung in Deutschland und der Schweiz festzulegen. Der Rennfahrer zahlt in Deutschland eine Einkommenssteuer von 30% (geschätzt). So könnte die Schweiz ohne Weiteres einen Pauschalsteuersatz von 10% erheben statt 2%. Denn für den Rennfahrer geht die Rechnung immer noch gut auf. Mit den in der BRD eingesparten 20% Steuern aus einem Einkommen von 70 Mio./Jahr kann er sich trotzdem eine Liegenschaft in der Schweiz kaufen.

> Die Idee möglichst viele reiche Steuerzahler anzulocken, halte ich für keine dauerhaft gute Idee. Am Bespiel der Stadt Zug und Umgebung zeigt sich jetzt, dass die Immobilienpreise so stark gestiegen sind, dass der einheimische Zuger Bevölkerung sich weder Wohnungsmiete noch Eigenheim leisten kann und darum ins Zürcherische Säuliamt zieht. Das hat aber zwei unangenehme Folgen:
1. Durch den auffälligen Zuzug von Zugern ins Säuliamt , steigen dort die Steuern. Dies weil den Gemeinden hohe Infrastrukturkosten für Strassen, Quartiererschliessung​en, Schulhausbauten, Wasser, Abwasser etc. anfallen.
2. In Zug hingegen, gibt es zunehmend leere Schulzimmer. Die Steuereinnahen nehmen durch den Wegzug von Normalverdienern stärker ab als die paar reichen Zuzüger kompernsieren können. Die Rechnung geht also nicht auf. Zug wird überaltern, wenn zuwenig Kinder dort aufwachsen können..

Darum bin ich etwas überrascht, wenn Sie die Annahme postulieren, die Abschaffung der Pauschalbesteuerung würde in Tourismusregionen zu grossen Problemen führen. Wo und durch wen wurde denn das berechnet? Wurden die 270 Pauschlabesteuerten gefragt, ob sie im Falle des Wegfalles der Steuer wegziehen würden?
Wie soll ich da abstimmen, wenn ich gar keine Anhaltspunkte habe, über die Folgen?

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Vor 14 Tagen Kommentar zu
Handeln wir jetzt und entlasten wir die Familien!
Ich bin der Meinung, dass für eine solche Initiative mehr Abklärungen benötigt werden. Die Frage ist, wie würde sich diese Initiative denn auf die Kinder in der Schweiz auswirken? Und falls anders, wo? Ein Kind in der Stadt Zürich , Weinfelden oder Genf hat vielleicht nicht gleiche Voraussetzungen , wie ein Kind im Wallis, Puschlav oder Jura. Es scheint mir deshalb vernünftiger, wenn die Kantone selber überlegen, wie sie den Familien mit niederem Einkommen massgeschneidert, entgegenkommen können.(Solothurn hat es vorgemacht).
Denn, gerade weil wir sehr unterschiedliche Kantonale Steuersysteme haben, ist ja nicht sicher, ob die die Idee der Initiative überall gleich wirken würde. Wir sollten daher für solch komplexe Initiativen eine Art Wirkungsanalyse bereithalten. Z.B. in Form eines Planspieles auf auf hohem wissenschaftlichen Niveau. Wo alle Möglichen Fälle, die eintreten könnten wenigsten aufgelisten und sichtbar werden.
Dann wüsste ich eher, ob ich einer Vorlage ein ja oder nein geben kann.
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Vor 15 Tagen Kommentar zu
Chriesi statt Kirschen - Ja zur Mundart!
Liebe Frau Itschner,
Ihre Tochter soll nur beim Bernerdialekt bleiben. Das hat eine grosse Zahl von treffenden Ausdrücken, welche es im Züricher-Dialekt nicht gibt.
Hier in der Schweiz lernen wir eine Schriftdeutsch, welches isch an keinen Deutschen Dialekt anlehnt. Die Deutschen müssen nähmlich - wie wir - die hochdeutsche Sprache und Grammatik in der Schule lernen. Denn es gibt in Deutschland soviele Dialekte wie bei unseren Sparachregionen. Auch die Welschen und die Tessiner müssen ihre "Schriftsprache" (Italienisch und Französisch) in der Schule lernen.
Schriftdeuts​ch brauchen wir ein leben lang. Darum ist es nicht falsch, wenn - auch zur sprachlichen Integration - schon im Kindergartgen etwas Schriftdeutsch vorkommt. Meine enkellinnen, welche im Chindgi sind, spielen in der Freizeit "Geschichten" > auf Hochdeutsch. So wie ich als Kind vor rund 65 Jahren "Indianerlis" ums Haus herum auf Hochdeutsch gespielt habe. Geschadet hat es nicht.
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Vor 15 Tagen Kommentar zu
Chriesi statt Kirschen - Ja zur Mundart!
Lieber Herr Lohmann,
Dialekte sind sehr wohl eigenständige Sprachen. Das Berndeutsche hat zum Beispiel 600 Wörter mehr als das Thurgauische. Das kommt auch davon, dass Berndeutsch durch französische Wörter angereichert wird. Auch bei der Sprachmelodie sind Mundarten einmalig. Das zeigt sich dann auch in der Dichtung und bei Mundartliedern. Mundartlieder können praktisch nicht in einem andern Dialekt gesungen werden. Im Volktheater schreiben wir die Texte um, wenn es in einem andern Dialekt gespielt werden will. Warum? Weil zum Bepiel die Berndeutsche Grammatik eine andere Satzstellung hat, als die Ostscchweizer Dialekte sie haben.
Übrigens gibt es Mundart-Lexika, wo alle Begriffe und deren Abstammung zu finden sind, sowie die Grammatik.
Vielleich​t noch ein Hinweis: Die Schweiz besteht auch aus dem Welschland und dem Tessin. Auch dort gibt es in jedem Tal einen spezifischen Dialekt. Und - es gibt zwei- und drei sprachige Kantone. Deutsch-Französisch: Fryburg, Bern. Deutsch-Italienisch-R​omanisch: Graubünden. Auch beim romanisch hat man sich auf eine Schulvariante geeinigt, weil es drei verschiedenen Idiome gibt.
Mit freundlichem Gruss
A.Müller
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