Bartholome Pally SP

Bartholome Pally
Bartholome Pally SP
Wohnort: 5746 Walterswil
Beruf: pens. Typograf
Jahrgang: 1942





Dafür setze ich mich ein

Bekämpfung der Armut in der Schweiz und weltweit. Gegen Rassismus. Für bessere Arbeitsbedingungen. Soziale Gerechtigkeit. Positive GAV-Verein-barungen für Arbeit-nehmer und -geber.



Das habe ich erreicht

Als Gewerkschafter und BK-Präsident einer Druckerei am Zürichsee konnte ich positive Ergebnisse mit der GL vereinbaren. Beachtliche Ergebnisse bei der Weiterbildung von arbeits-losen Menschen im Kanton St. Gallen.



Meine politischen Ämter und Engagements




Hobbies / Interessen

Briefmarken, Mineralien, Astronomie, Aquaristik, Fotografie, Hund, Politik



Meine neusten Kommentare

Juli 2012 Kommentar zu
Schweigen hat seine Zeit und reden hat seine Zeit
Das Fehr’sche System der Manipulierung

In ihrem kürzlich erschienen Beitrag «Schweigen hat seine Zeit und reden hat seine Zeit» zitierten sie salbungsvoll ihr angebliches Lieblings-Bibelwort. Im harmonischen Einklang mit Ex-Bundesrat Blocher. Dem ersten Absatz ihrer angeblich tiefgläubigen Ansicht folgend, könnte ich ihnen zustimmen, wenn sie sich bezüglich ihres Artikels «Internierungslager oder Bürgerwehren» nicht diametral gegenüber kirchlichen Personen und Instanzen äusserten. Oder anders formuliert: Fehr’s Wort in Gottes Ohr, allein mir fehlt der Glaube! Wenn schon für ihre politische Doktrin die Bibel herhalten muss, erlaube ich mir gleiches mit Gleichem zu vergelten: Jesus wandte sich an seine Jünger und warnte sie: «Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer – hütet euch vor ihrer Heuchelei.» (Lukas, Kapitel 12, Vers 1). Nach biblischem Lexikon waren zu jener Zeit Pharisäer politisch Abgeordnete. Seltsam wie sich die Geschichte wiederholt!

Wenn sie und ihre Parteibonzen es nicht für nötig halten, sich den abscheulichen Äusserungen von nicht wenigen ihrer Parteimitglieder gegenüber Asylanten (Kristallnacht, Erschiessung von Asylanten, Konzentrationslager uva.) öffentlich eindeutig und unmissverständlich zu widersprechen, klingen ihre Rundumschläge gegen Bundesrat, Behörden, andersdenkende Parlamentarier sowie der Mehrheit der Schweizer Bürgerinnen und Bürger wie blanker Hohn.
Genau hier wäre ihr Lieblings-Bibelwort in dem Sinne gefordert, als es höchste Zeit ist zu reden, statt zu schweigen. Die Auslegung der Bibel unterlag schon immer beabsichtigt oder unbeabsichtigt grossen Irrtümern. Oder mit den Worten ihres Parteipräsidenten Brunner: Es gibt halt immer wieder Verirrte und Verwirrte.

Ich wage mir kaum vorzustellen, unsere Schweiz den Vorstellungen ihrer parteiideologischen Voreingenommenheit preiszugeben. Darin offenbart sich auch ihre vehemente Ablehnung europäisches Recht anzuerkennen. Dies in selbstsüchtiger Arroganz die für sich in Anspruch nimmt, die Rechtsprechung als ihre einzige unantastbare Wahrheit zu definieren.

In diesem Zusammenhang wünsche ich mir zu unserem Nationalfeiertag mehr besinnliches Schweigen als lauthals politisches Gepolter – gerade von Seiten ihrer Partei.
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Juli 2012 Kommentar zu
«Die Forderungen nach mehr Transparenz sind abzulehnen.»
Ach je – Frau Rickli – es wirkt fast erheiternd, was sie bei jeder Gelegenheit aus ihrer Mottenkiste zaubern. Ihre Begründungen zur Ablehnung der Transparenz von Parteispenden beinhalten lauter Widersprüche. Dazu nur zwei Beispiele:

• Vehem​ent befürworteten sie und ihre Partei die kürzlich vom Volk haushoch abgelehnte Initiative «Staatsverträge vor’s Volk». Hat die dahinter stehende Absicht nichts mit der Einforderung von Transparenz gemein?

• Ihre SVP-Kollegin Steinemann, Kantonsrätin SVP Zürich, forderte die statistische Erfassung von echten und unechten Schweizern in der Zeitspanne ab Anfang des letzten Jahrhunderts (der Rein-Arier-Geist lässt grüssen). Hat dies nichts mit der Einforderung von Transparenz zu tun?

Somit führen sie ihre Auslegung der Transparenz ad absurdum, weil diese nur ihrem Selbstzweck dienlich ist. Wenn sie ausserdem Lobbyisten als demokratische Würdenträger hochstylisiren, frage ich mich, inwiefern sie und ihre Parteiführung die ihnen so am Herzen liegenden Volksrechte vertreten.

Ihrem hasserfüllten Geheul «Den Linken war die direkte Demokratie schon immer ein Dorn im Auge» gestatte ich mit dem Vergleich vom «Balken vor den eigenen Augen» zu entgegen. Von einer Politikerin ihres Ranges, ist bezüglich der Geschichte zur Entwicklung unserer direkten Demokratie doch etliches mehr zu erwarten, als die billigen und verlogenen Konstrukte der eigenen Überheblichkeit.

W​enn sie diesbezüglich schon belehrend auftreten wollen, wäre es wohl angemessen, ihre «verirrten und verwirrten» Parteimitglieder (Zitat ihres Parteipräsidenten Brunner), welche unserer Demokratie mit Kristallnacht, Erschiessung von Asylanten, Arier-Liste, Abschaffung der Krankenversicherung uva. drohen und diese dadurch in den tiefsten Dreck ziehen, energisch und glaubhaft zur Rechenschaft zu ziehen.
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Juli 2012 Kommentar zu
Internierungslager oder Bürgerwehren?
Bürgerwehren und/oder Internierungslager?

Fehr’s und der SVP diesbezüglich vorgeschlagene Massnahmen gegen renitente, deliktische und dissoziale Asylanten mögen wohl bei nicht wenigen Bürgerinnen und Bürgern verfangen. Die latente Gefahr von Bürgerwehren ist jedoch offensichtlich und einem Rechtsstaat nicht würdig. Mit Gewissheit würde eine solche Einrichtung die anstehenden Probleme nur noch verschärfen und der Aufsicht von Justiz und Polizei völlig entgleiten. Daraus würde ein eskalierendes Chaos der Selbstjustiz resultieren, welches die öffentliche Sicherheit in höchstem Mass gefährdet.

Auch mit der Einrichtung von Internierungslagern verlagert man sprichwörtlich die Probleme lediglich in Lager. Wie und wer befindet über welches Strafmass, das die Einweisung in ein solches Lager rechtfertigt? Und welches Mass der Definition deliktischer, renitenter und dissozialer Personen kommt zur Anwendung? Menschen undifferenziert ihres Vergehens zusammenzupferchen und sich selbst zu überlassen kann nicht das Allheilmittel sein.

Völlig ins Abseits schlittert Fehr mit seinen Angriffen auf diverse kirchliche Personen und Institutionen. Spätestens hier offenbart sich der wahre Charakter eines Politikers, der Ethik und Moral durch selbstsüchtigen Populismus ersetzt. Wer Tatbeweise von diesen Institutionen verlangt, argumentiert nicht nur blind-wütig, sondern versucht, von den Untätigkeiten, respektive Verweigerungen hinsichtlich der minimsten Entwicklungshilfe der eigenen, mehr als reichen Partei abzulenken. Zu ihrer Rechtfertigung drängt sich geradezu die Frage auf: Betreibt ihre Partei einen Fonds für Entwicklungshilfe? Wohl kaum, plädieren sie und ihre Partei doch ständig nur für Kürzungen derselben.

Das Schlusswort des Fehrschen Plädoyers tönt in Korrelation mit jüngsten Verlautbarungen eigener Politgrössen wie blanker Hohn, wenn diesem zu entnehmen ist, dass echte, an Leib und Leben bedrohte Flüchtlinge auch zukünftig in unserem Land Aufnahme finden. Unverblümt äussern diese sich mit zutiefst braungefärbten Pamphleten mit Inhalten wie: Erschiessung von Asylanten, Kristallnacht, Reinarierliste von Schweizern . . . Unweigerlich stellt sich auch hier die Frage: Wer verhält sich entsprechend solchen Äusserungen deliktisch, renitent und dissozial? Da helfen ihnen wohl auch die diesbezüglichen Rechtfertigungsversuc​he ihres Parteipräsidenten Toni Brunner wenig, wenn dieser kundtut, dass es halt immer verirrte und verwirrte gebe. Eine solche Stellungnahme heisst ausgedeutscht doch nichts anderes als die Tatsache, dass ihre Parteihirarchie ihre Mitglieder in die Irre führt!
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Mai 2012 Kommentar zu
So tickt die AUNS: Gegen das Erfolgsmodell Schweiz!
Zur Initiative «Staatsverträge vor’s Volk»

Direkte Demokratie – ein herausforderndes Puzzle!

Ein mit Geduld, gegenseitigem Verständnis und Vertrauen erarbeitetes Konstrukt aus vielen kompatiblen, ineinandergreifenden und sich ergänzenden Teilen, das sich letztlich als menschenwürdiges Werk widerspiegelt.

Die​sem Hintergrund entsprechend, lehne ich diese Initiative aus folgenden Gründen ab:

1. Der innerparteiliche Widerspruch dieses Begehrens ist offensichtlich: Einerseits setzen AUNS und SVP Vertrauen in ihre parlamentarischen Interessensvertreter um ihnen andererseits dasselbe gleich wieder zu entziehen.

2. Welcher «einfache» Bürger (nicht mit "dumme" gleichzusetzen) masst sich schon an zu behaupten, die Komplexität von Staatsverträgen umfassend zu verstehen und zu beurteilen? Und das innert weniger Wochen vor einer Abstimmung. Hier wäre wohl der Erkenntnis zu entsprechen: «Schuster bleib bei deinen Leisten». Staatsverträge verlangen sorgfältigerer Ansprüche als momentan empfundener emotioneller Bauchgefühle.

3. Nicht nur, aber besonders in wirtschaftlichen Bereichen wurden bisher nicht die schlechtesten Vereinbarungen getroffen, weist die Schweiz doch im Vergleich zu einigen anderen europäischen Staaten noch eine beneidenswerte Stabilität aus.

4. Die bei einer Annahme der Initiative heraufbeschworenen endlosen Auseinandersetzungen um die Definition der Wichtigkeit eines Staatsvertrages, behindern demokratische Entscheide mehr als sie diese fördern. Es muss für Verhandlungsdelegiert​e nicht gerade positiv aufbauend sein, sich bei Verhandlungen zum Vornherein mit der Begründung herauszuwinden, betreffende Verträge bedürften eventuell einer Volksabstimmung.

5​. Natürlich führen solche Taktierereien zu hohen Staatskosten. Die Mehrkosten beinhalten nicht nur die Zustellung der jeweiligen Abstimmungsunterlagen​ als auch die ausführliche und sorgfältige Erarbeitung der viersprachigen Textverfassung.

6. Es ist sicher nicht meine alleinige Feststellung, dass diese Initiative hauptsächlich den Zweck erfüllen soll, egoistisches Selbstinteresse mittels Indoktrinierung des Stimmvolkes zu erreichen. Die Finanzen für eine jeweilige Propagandaflut sind ja vorhanden.

7. Allein aus diesen Gründen empfiehlt es sich, diese Initiative abzulehnen. Wer Freiheit und Demokratie nur zum egoistischen Selbstzweck beansprucht, ist sich deren nicht würdig. Tragen wir Sorge zu diesem wertvollen Gedankengut, auf das es nicht zum billigen Selbstbedienungsladen​ verkommt, der jedes Mittel für jeden Zweck anbietet.
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