Beat Flach GLP , Nationalrat

Beat Flach
Beat Flach GLP
Wohnort: Auenstein
Beruf: Jurist, Mlaw, Raumplaner
Jahrgang: 1965

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Armee ja - Gripen nein
Wir Grün­li­be­ra­len leh­nen die Be­schaf­fung des Gri­pen ab; dies nicht, weil wir die Armee schwä­chen wol­len. Ganz im Ge­gen­teil: Wir wol­len, dass die Armee im Rah­men des schwei­ze­
Ja zum RPG heisst Ja zu einer enkeltauglichen Raumplanung
Wer sich um­schaut, sieht es täg­lich: Un­sere Land­schaft wird mehr und mehr ver­baut. Wo vor kur­zem noch grüne Wie­sen wa­ren, oder He­cken blüh­ten, wu­chern Tank­stel­len, Park­plät­ze,
Klare Zeichen setzten in der Energiepolitik
Die vorberatende Kommission des Ständerates unterstützt die Energiepolitik des Bundesrates nur zaghaft und lässt der Atomlobby die Tür einen Spalt weit offen. Das ist bedauerlich, setzt

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Dafür setze ich mich ein

Für eine nachhaltige Politik: Für eine gesunde und intakte Umwelt, und eine Wirtschaft, die jene mit Erfolg belohnt, die anständig geschäften und unsere Lebensgrundlage, die Erde, schützen, statt sie auszubeuten.



Das habe ich erreicht

In der Politik erreicht man als einzelner selten etwas! Es braucht alle Gleichgesinnten dazu. Und zusammen haben wir schon einiges erreicht!



Meine politischen Ämter und Engagements


2009- Grossrat


Hobbies / Interessen

Energie-, Bildungs- und Raumplanungspolitik



Meine neusten Kommentare

March 2013 Kommentar zu
Ja zum RPG heisst Ja zu einer enkeltauglichen Raumplanung
Liebe Frau Habegger

Entschuld​igen Sie, dass ich Ihre Frage nicht beantwortet habe. Ich hielt es eher für eine rhetorische Frage.

Ich wohne mit meiner Familie seit bald 20 Jahren auf 77 m2 (plus Keller und 16 m2 Büro)! Unser Häuschen wird grad umgebaut (aufgestockt) und aus dem kleinen Einfamilienhaus wird so ein Zweifamilienhaus. Ich werde also eine Wohnung an jemanden vermieten können, der eine Wohnung sucht und weiterhin gleich viel Land brauchen wie vorher. Das ist Verdichtung: zwei Wohnungen auf der Landfläche von einer, mit Qualitätssteigerung beim Wohnen! Wenn dann dereinst die Ausnützungsziffer aufgehoben wird und man statt dieser Ziffer Baumassen- oder Baulinienberechnungen​ einführt, kann sogar noch eine kleine Mansardenwohnung realisiert werden. Übrigens wird unser Daheim dann auch energetisch auf einem hervorragenden Stand sein, ein Plus-Energiehaus! Sie können dann gerne mal vorbeikommen und ich lade Sie zu einem Glas Wein ein!
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February 2013 Kommentar zu
Ja zum RPG heisst Ja zu einer enkeltauglichen Raumplanung
Liebe Frau Habegger

Ist das nun als Realsatire zu verstehen? Sie dichten den rot/grünen (ich zähle mich als grünliberaler da übrigens nicht dazu) Gigantismus an, obwohl doch die Rechtsbürgerlichen und dort allen voran die SVP und die FDP es sind, die immer predigen, es brauche ständiges Wachstum, um unseren Wohlstand zu sichern?! Wir grünliberale vertreten dagegen seit unserer Gründung die Meinung, dass Wachstum nicht das Zukunftsrezept ist. In Ihrem vorigen Text hatten Sie die Befürchtung geäussert, dass jeder Grashalm zubetoniert werde? Ich teile Ihre Befürchtung. Dann tun Sie aber etwas dagegen und stoppen Sie diese Zubetonierpolitik und stimmen Sie dem RPG zu!
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February 2013 Kommentar zu
Ja zum RPG heisst Ja zu einer enkeltauglichen Raumplanung
Liebe Frau Sägesser

Die Mobilität ist ein wichtiger (meiner Meinung nach der stärkste) Faktor in der Raumentwicklung. Mit der immer günstigeren Mobilität und vor allem mit der massiv gestiegenen Geschwindigkeit der Verbindungen haben wir die Zersiedlung erst so richtig angeheizt. Wir sind heute nicht länger von Wohnort zu Arbeitsort unterwegs, als vor 40 Jahren. Aber wir legen in der selben Zeit mehr als vier mal so viel Strecke zurück. Das heisst, dass jeder Einzelne vier mal mehr Strasse oder Bahntrasse, als damals braucht. Und zwar in der selben Zeitspanne. Die Entwicklung kann aber nicht mehr so weiter gehen. Uns fehlt nicht nur das Geld, sondern auch der Platz, um immer neue Umfahrungen und Tunnels zu bauen. Die Geschwindigkeits- und Kostenersparnis in der Mobilität ist an ihre Grenze gelangt. Das wird dazu führen, dass die Pendeldistanz-Ausdehn​ung der vergangenen Jahre (bis af wenige Regionen) zum Stillstand kommt. Es wird also immer wichtiger, dass die Landreserven, die in den Agglomerationen zur Verfügung stehen, auch genutzt werden. Die gemeinden erhalten mit dem RPG endlich die Möglichkeit, bei Einzonungen nicht nur festzuschreiben wie gebaut werden darf, sondern dass es auch ausgeführt werden soll. Ebenso können die Gemeinden, auf dem Weg der üblichen demokratischen Mitwirkung durch die Bevölkerung, festschreiben, dass z.B. ein bestimmter Anteil dieser Flächen für das Wohnen für tiefe Einkommen zur Verfügung stehen sollen.
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February 2013 Kommentar zu
Ja zum RPG heisst Ja zu einer enkeltauglichen Raumplanung
Liebe Frau Habegger

Vieles was Sie anprangern, ist eben gerade eine Folge des unzureichenden, geltenden Raumplanungsgesetzes.​ Wobei nach meiner Meinung die Stadt Bern sehr vieles besser gemacht hat als andere Gemeinden. Das neue RPG schafft aber den Gemeinden eben mehr Möglichkeiten, sich nachhaltig zu entwickeln. Das Raumplanungsgesetz ist ein Rahmengesetz, dass den Kantonen einige wenige Ziele vorgibt, die Umsetzung ihnen aber überlässt. Typisch der schweizerischen Demokratie angepasst.
Warum sind Sie eigentlich gegen die Sanierung von verlotterten Spielplätzen? Das ist doch eine kluge Investition; auch wenn ich zu den Kosten natürlich keine Aussage machen kann. Auch ein Autofreier Sonntag ist doch eigentlich eher etwas, was das Wohnen im Quartier angenehmer und lebenswerter machen kann. Ich bin halt der Meinung, dass auch die Strassen in den Wohnquartieren zu unserem Lebensraum gehören und dieser nicht am Garagentor endet.

Wenn es Ihnen wirklich darum geht, dass wir nicht wie die Legehennen in der Batteriehaltung leben, dann müssen Sie eindeutig Ja stimmen. Denn sonst gehts eben so weiter wie bisher. Und das scheint Ihnen ja auch nicht zu gefallen.
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February 2013 Kommentar zu
Ja zum RPG heisst Ja zu einer enkeltauglichen Raumplanung
Liebe Frau Habegger

Das ist selbstverständlich nicht so, wie Sie das darstellen! Die Siedlung nach innen zu verdichten, hat nichts mit Hüner-oder oder Kaninchenställen zu tun! Es heisst einfach, dass es im Dorf sinnvoll und erstrebenswert ist, wenigstens dörfliche Dichte und in der Stadt städtische Dichte anzustreben. Sie wollen ja sicher nicht sagen, dass die historischen Dorfkerne einem Leben einer Batterielegehenne gleichen!

Auch die Entwicklung in den Städten kann sehr wohl dichter und trotzdem qualitativ besser werden. Die Politik, die Dörfer im innern auszudörren und zu entleeren und gleichzeitig auf der grünen Wiese neue Einfamilienhauszonen zu schaffen kann nicht ewig so weiter gehen. Die Kosten für die Infrastrukturen zahlen wir alle und die negativen Folgen tragen wir alle. Ich kenne solche Siedlungen zur genüge! Die Läden im Dorfkern schliessen, weil die Zuzüger am Ortsrand sowieso das Auto brauchen, um einzukaufen. Da fahren sie gleich ins nächste Einkaufszentrum oder in den neuen Tankstellenshop am Arbeitsweg. Die Kinder werden bei der Gelegenheit auch mit dem Auto in die Schule gekarrt und lernen fürs Leben, dass man ein Auto braucht, wenn man ein Brot kaufen will. Dass der Wohnraum mit dem neunen RPG knapp und teuer wird, ist ebenso unwahr. Ein knappes Gut ist auf dem Markt immer teurer als ein unbeschränkt verfügbares. Da der Boden endlich ist, werden wir nie wieder zu Bodenpreisen kommen, wie in den 60er-Jahren. Aber daran kann ein Raumplanungsgesetz nichts ändern. Ein Gut das auch nicht unendlich verfügbar ist, ist die schweizerische Landschaft, unser aller Lebensraum. Er gehört uns allen - aber besonders unseren Kindern und Enkeln - und er hat keinen Preis. Dass er mehr wert ist, als wir zahlen können bemerken wir jeweils erst, wenn er verloren geht.

Übrigens sind die Wohnungen die in der Schweiz bis in die 90er-Jahre gebaut wurden im durchschnitt weniger als 100 m2 gross. Der Durchschnitt aller Wohnungen, die ab den 90er-Jahren gebaut wurden, beträgt deutlich mehr als 100 m2. Gleichzeitig ist die Wohnform des Einpersonenhaushalts,​ mit über 37% zur häufigsten gesellschaftlichen Lebensweise in unserem Land geworden. In den 70er-Jahren waren nur gerade 19% der Haushalte Einpersonenhaushalte.​) Oder anders dargestellt, hat die Schweizer Wohnbevölkerung seit den 70er-Jahren um 25% zugenommen, die Anzahl der Wohnungen aber um 81%! Das sind die Fakten. Mir ist noch in keinem Land ein Wohnen wie eine Legehenne begegnet und niemand will so etwas haben. Aber etwas dichter und vernünftiger müssen wir werden! Darum zurück zu einem gesunden Mass und JA zum RPG!
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September 2011 Kommentar zu
Klare Zeichen setzten in der Energiepolitik
So gross kann der Konflikt eigentlich nicht sein. Wenn wir endlich wieder die Hoheit über unsere eigenen Staatsbetriebe übernehmen und sie einer demokratischen Kontrolle zuführen, hat auch das Volk wieder die Möglichkeit Einfluss zu nehmen. An der dezentralen Energieversorgung führt meiner Meinung nach so oder so kein Weg vorbei. Die Technologien dazu stehen bereit. Man muss sie nur zusammenführen und dafür sorgen, dass z.B. bei den Netzen einheitliche Normen für die Netztkommunikation gelten und die Kapazitäten geschaffen und verbunden werden. Kleine Hausnetzte, Kommunalnetzte, Regionalnetze, bis zu den Kontinentalnetzen müssen so verbunden werden, dass eine Vielzahl intelligenter, miteinander kommunizierender Netze entsteht. Die Aufgabe ist noch nicht gelöst. Aber die Aufgabe die man nie beginnt dauert bekanntlich am längsten.
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