Benedikt Jorns
Die Zeit ist gekommen für einen Neubeginn in Griechenland!
Nur eine Rückkehr während vielleicht 15 Jahren zur billigen Drachme bringt Griechenland den unbedingt notwendigen wirtschaftlichen Aufschwung. Wenn Griechenland nur riesige Staatsschulden hätte,
Nur eine Rückkehr während vielleicht 15 Jahren zur billigen Drachme bringt Griechenland den unbedingt notwendigen wirtschaftlichen Aufschwung. Wenn Griechenland nur riesige Staatsschulden hätte,
Die "Medizinische Apotheke" bringt uns mehr als Managed Care
Natürlich könnte man auch beides kombinieren. Doch das wäre das Dümmste, was wir tun könnten. Denn es geht heute darum, Erfahrungen zu sammeln. Die sind bei einer Vermischung nur schwierig zu
Natürlich könnte man auch beides kombinieren. Doch das wäre das Dümmste, was wir tun könnten. Denn es geht heute darum, Erfahrungen zu sammeln. Die sind bei einer Vermischung nur schwierig zu
Zweitwohnungen: Das Parlament hat seine Chance verpasst!
Laut SRG-Umfrage sind 61% der Bevölkerung für die Maximal-Limite von 20% Zweitwohnungen in jeder Gemeinde. Nur 27% sind dagegen. Da hilft jede Werbung der vielen direkt betroffenen Landbesitzer,
Laut SRG-Umfrage sind 61% der Bevölkerung für die Maximal-Limite von 20% Zweitwohnungen in jeder Gemeinde. Nur 27% sind dagegen. Da hilft jede Werbung der vielen direkt betroffenen Landbesitzer,
Das Kyoto-Protokoll führte uns auf einen Irrweg.
Auf den ersten Blick denkt man, es sei sinnvoll, für jedes Land den Ausstoss von 1990 als Basis zu nehmen, um seinen CO2-Ausstoss festzulegen. Doch jedes Land hat eine völlig andere wirtschaftliche
Auf den ersten Blick denkt man, es sei sinnvoll, für jedes Land den Ausstoss von 1990 als Basis zu nehmen, um seinen CO2-Ausstoss festzulegen. Doch jedes Land hat eine völlig andere wirtschaftliche
Die Energiewende hat noch einige Kurven vor sich!
Die nun erfolgende Änderung des Kernenergiegesetzes untersteht dem fakultativen Referendum. Die Volksabstimmung dürfte ca. 2013 stattfinden.Diese Zeit ist zu nutzen, um die erneuerbaren Energien
Die nun erfolgende Änderung des Kernenergiegesetzes untersteht dem fakultativen Referendum. Die Volksabstimmung dürfte ca. 2013 stattfinden.Diese Zeit ist zu nutzen, um die erneuerbaren Energien
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Dafür setze ich mich ein
Gute Lebensbedingungen für alle,frühzeitiges Erkennen von kommenden Entwicklungen
und eine sich weiter entwickelnde Ethik
sind Voraussetzungen für ein glückliches Volk.
Mein Einsatz gilt insbesondere ...
... der schrittweisen Ablösung der fossilen Brennstoffe.
... langfristigen Strategien, an welchen sich die Politik orientieren kann.
... der Verbesserung einiger in der Bundesverfassung geregelten Spielregeln unserer direkten Demokratie.
Meine politischen Ämter und Engagements
Meine neusten Kommentare
Vor 6 Tagen Kommentar zu
Managed Care rettet Leben
Naja. Da haben Sie eine zu einfache Logik, Herr Michel!
Wenn Sie die Leserbeiträge zum Thema Managed Care aufmerksam lesen würden, dann wüssten Sie, warum bisher Hausarzt-Modelle gewählt wurden. Für gesunde Menschen mit einem kleinen Erkrankungsrisiko bietet sich so dank einer Prämienreduktion die Möglichkeit, etwas weniger an die von der Allgemeinheit zu tragenden horrenden Gesundheitskosten der Schwerkranken beizutragen. Solche Schlupflöcher beim solidarischen Mittragen dieser grossen Lasten gefallen mir nicht.
Managed Care rettet Leben
Naja. Da haben Sie eine zu einfache Logik, Herr Michel!
Wenn Sie die Leserbeiträge zum Thema Managed Care aufmerksam lesen würden, dann wüssten Sie, warum bisher Hausarzt-Modelle gewählt wurden. Für gesunde Menschen mit einem kleinen Erkrankungsrisiko bietet sich so dank einer Prämienreduktion die Möglichkeit, etwas weniger an die von der Allgemeinheit zu tragenden horrenden Gesundheitskosten der Schwerkranken beizutragen. Solche Schlupflöcher beim solidarischen Mittragen dieser grossen Lasten gefallen mir nicht.

Vor 6 Tagen Kommentar zu
Managed Care rettet Leben
Träumen Sie, Herr Michel?
"6% aller Spitaleintritte sind alleine auf Fehlbehandlungen zurückzuführen." Das entspricht ungefähr meinen Erfahrungen. Mit zu vielen verschriebenen Medikamenten hat das sicher ganz selten zu tun. Doch Ärzte machen leider nicht selten Fehldiagnosen.
In unserer Familie gab es mehrmals Fehldiagnosen durch Hausärzte. In zwei Fällen wurde eine Krebserkrankung erst nach Einholung einer Second Opinion von einem Spezialisten entdeckt. Es war dann leider zu spät. In einem weiteren Fall haben wir die Patientin gegen den Willen des Hausarztes direkt ins Spital gebracht. Sie konnte so ca. zwei Tage vor dem nahenden Tod gerettet werden. Und wir sollen für Manged Care stimmen?
Probleme mit der Haut, den Ohren, der Nase, dem Rücken, den Gelenken, den Augen, den Hirnfunktionen und vielem mehr gehören nicht zum Hausarzt. Oftmals ist seine Behandlung weniger effizient und manchmal zögert er zu lange, seinen Patienten dem Facharzt zu überweisen. Als Kosten verursachende Zwischenstation können wir auf ihn sehr gut verzichten. 20% tiefere Kosten sind eine Illusion. Statistisch lassen sich solche falschen Aussagen nur belegen, wenn die so erfassten Personen ein kleineres Krankheitsrisiko haben. Eine zusätzliche vorwiegend bürokratische Belastung der heute ohnehin oft fehlenden Hausärzte würde ganz sicher langfristig wachsende Kosten bringen.
"Managed Care" gehört zu den schwächsten Vorlagen, über die das Schweizervolk in den letzten Jahren abzustimmen hatte. Die Leserbeiträge in verschiedensten Zeitungen lassen auf eine vernichtend hohe und immer noch täglich wachsende Ablehnung durchs Schweizervolk schliessen.
Zum Glück gibt es bessere Ideen als "Managed Care": Z.B. www.vimentis.ch/dialog/readarticle/die-medizinische-apotheke-bringt-uns-mehr-als-managed-care/
Managed Care rettet Leben
Träumen Sie, Herr Michel?
"6% aller Spitaleintritte sind alleine auf Fehlbehandlungen zurückzuführen." Das entspricht ungefähr meinen Erfahrungen. Mit zu vielen verschriebenen Medikamenten hat das sicher ganz selten zu tun. Doch Ärzte machen leider nicht selten Fehldiagnosen.
In unserer Familie gab es mehrmals Fehldiagnosen durch Hausärzte. In zwei Fällen wurde eine Krebserkrankung erst nach Einholung einer Second Opinion von einem Spezialisten entdeckt. Es war dann leider zu spät. In einem weiteren Fall haben wir die Patientin gegen den Willen des Hausarztes direkt ins Spital gebracht. Sie konnte so ca. zwei Tage vor dem nahenden Tod gerettet werden. Und wir sollen für Manged Care stimmen?
Probleme mit der Haut, den Ohren, der Nase, dem Rücken, den Gelenken, den Augen, den Hirnfunktionen und vielem mehr gehören nicht zum Hausarzt. Oftmals ist seine Behandlung weniger effizient und manchmal zögert er zu lange, seinen Patienten dem Facharzt zu überweisen. Als Kosten verursachende Zwischenstation können wir auf ihn sehr gut verzichten. 20% tiefere Kosten sind eine Illusion. Statistisch lassen sich solche falschen Aussagen nur belegen, wenn die so erfassten Personen ein kleineres Krankheitsrisiko haben. Eine zusätzliche vorwiegend bürokratische Belastung der heute ohnehin oft fehlenden Hausärzte würde ganz sicher langfristig wachsende Kosten bringen.
"Managed Care" gehört zu den schwächsten Vorlagen, über die das Schweizervolk in den letzten Jahren abzustimmen hatte. Die Leserbeiträge in verschiedensten Zeitungen lassen auf eine vernichtend hohe und immer noch täglich wachsende Ablehnung durchs Schweizervolk schliessen.
Zum Glück gibt es bessere Ideen als "Managed Care": Z.B. www.vimentis.ch/dialog/readarticle/die-medizinische-apotheke-bringt-uns-mehr-als-managed-care/

Vor 8 Tagen Kommentar zu
Die Zeit ist gekommen für einen Neubeginn in Griechenland!
Es ist anzunehmen, dass die wirtschaftliche Entwicklung Griechenlands zurzeit zunehmend darunter leidet, dass das "Gewitter" einer Währungsumstellung in den kommenden Monaten hereinbrechen könnte. Die dann eintretenden Kursverluste will niemand erleiden. Griechische Geldanleger sichern sich höchst wahrscheinlich im Ausland ab. Auch der Tourismus leidet in der heutigen unsicheren Situation. Kurzum, die "Gewitterwolken" sind bereits deutlich erkennbar. Die ersten "Windböen" sind bald zu erwarten. Dazu z.B. folgender Artikel im Tagi: www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Reiseveranstalter-ruesten-sich-fuer-den-Waehrungswechsel/story/30819198
Ein Währungsraum muss mit den zunehmend starken sich darin entwickelnden wirtschaftlichen Verflechtungen und der grossen Mobilität der hier lebenden Menschen gewisse Bedingungen erfüllen.
In einem sich als gewachsene Gemeinschaft fühlenden Land ist ein Finanzausgleich unter reicheren und ärmeren Regionen üblich. Bereits die gemeinsame und je nach Finanzstärke bestimmte Finanzierung von grösseren Projekten ist ein erster Schritt in diese Richtung.
Wenn der Finanzausgleich, wie etwa in der Eurozone, nicht gefragt ist, muss eine ständige Überwachung der Leistungsbilanz der einzelnen Länder stattfinden. Kursschwankungen sorgen unter verschiedenen Währungsräumen dafür, dass sich langfristig aufbauende Defizite oder Überschüsse wieder abbauen. In einem gemeinsamen Währungsraum funktioniert dieser Ausgleich nicht mehr automatisch und muss durch gezielte Massnahmen angestrebt werden.
Selbstverständlich müssen auch für die staatliche Verschuldung verbindliche Grenzen festgelegt und deren Einhaltung überwacht werden.
Griechenland ist in der heutigen Situation weit weg von Gut und Böse. Die Griechinnen und Griechen haben die sich nun offenbarende Realität noch immer nicht kapiert. Sie meinen – wie übrigens auch gewisse Bürgerinnen und Bürger in unserem Land -, der erste Schritt in Richtung Wirtschaftsbelebung sei ein allerseits ausreichend gefülltes Portemonnaie. Es ist besser, das "Gewitter" bricht herein und schon bald scheint wieder die Sonne. Wir werden in Griechenland die günstigen Tourismus-Angebote schätzen, vielleicht dort produzierten Solar- und Windkraft-Strom nutzen und für Unternehmen wird Griechenland attraktiv.
Die Zeit ist gekommen für einen Neubeginn in Griechenland!
Es ist anzunehmen, dass die wirtschaftliche Entwicklung Griechenlands zurzeit zunehmend darunter leidet, dass das "Gewitter" einer Währungsumstellung in den kommenden Monaten hereinbrechen könnte. Die dann eintretenden Kursverluste will niemand erleiden. Griechische Geldanleger sichern sich höchst wahrscheinlich im Ausland ab. Auch der Tourismus leidet in der heutigen unsicheren Situation. Kurzum, die "Gewitterwolken" sind bereits deutlich erkennbar. Die ersten "Windböen" sind bald zu erwarten. Dazu z.B. folgender Artikel im Tagi: www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Reiseveranstalter-ruesten-sich-fuer-den-Waehrungswechsel/story/30819198
Ein Währungsraum muss mit den zunehmend starken sich darin entwickelnden wirtschaftlichen Verflechtungen und der grossen Mobilität der hier lebenden Menschen gewisse Bedingungen erfüllen.
In einem sich als gewachsene Gemeinschaft fühlenden Land ist ein Finanzausgleich unter reicheren und ärmeren Regionen üblich. Bereits die gemeinsame und je nach Finanzstärke bestimmte Finanzierung von grösseren Projekten ist ein erster Schritt in diese Richtung.
Wenn der Finanzausgleich, wie etwa in der Eurozone, nicht gefragt ist, muss eine ständige Überwachung der Leistungsbilanz der einzelnen Länder stattfinden. Kursschwankungen sorgen unter verschiedenen Währungsräumen dafür, dass sich langfristig aufbauende Defizite oder Überschüsse wieder abbauen. In einem gemeinsamen Währungsraum funktioniert dieser Ausgleich nicht mehr automatisch und muss durch gezielte Massnahmen angestrebt werden.
Selbstverständlich müssen auch für die staatliche Verschuldung verbindliche Grenzen festgelegt und deren Einhaltung überwacht werden.
Griechenland ist in der heutigen Situation weit weg von Gut und Böse. Die Griechinnen und Griechen haben die sich nun offenbarende Realität noch immer nicht kapiert. Sie meinen – wie übrigens auch gewisse Bürgerinnen und Bürger in unserem Land -, der erste Schritt in Richtung Wirtschaftsbelebung sei ein allerseits ausreichend gefülltes Portemonnaie. Es ist besser, das "Gewitter" bricht herein und schon bald scheint wieder die Sonne. Wir werden in Griechenland die günstigen Tourismus-Angebote schätzen, vielleicht dort produzierten Solar- und Windkraft-Strom nutzen und für Unternehmen wird Griechenland attraktiv.

Vor 13 Tagen Kommentar zu
Managed Care: Zum Wohl der Patienten!
Sehr geehrter Herr Candinas
"Managed Care" gehört zu den schwächsten Vorlagen, über die das Schweizervolk in den letzten Jahren abzustimmen hatte. In den vergangenen Monaten haben wir Stimmbürger(innen) diesem bürokratischen Konstrukt, das zum Beispiel eine in der medizinischen Versorgung äusserst wichtige Second Opinion weitgehend verhindern würde, mit grosser Mehrheit den Rücken zugewendet. Die Gründe dazu sehen sie in unseren vielen Beiträgen zu diesem Thema oder z.B. heute auch wieder in der Leserdiskussion im Tagesanzeiger, Bund, BZ, ... Siehe: www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Die-freie-Arztwahl-kostet-pro-Tag-hoechstens-82-Rappen-mehr-/story/27955220?comments=1
Zum Glück gibt es bessere Ideen als "Managed Care": Z.B. www.vimentis.ch/dialog/readarticle/die-medizinische-apotheke-bringt-uns-mehr-als-managed-care/
Managed Care: Zum Wohl der Patienten!
Sehr geehrter Herr Candinas
"Managed Care" gehört zu den schwächsten Vorlagen, über die das Schweizervolk in den letzten Jahren abzustimmen hatte. In den vergangenen Monaten haben wir Stimmbürger(innen) diesem bürokratischen Konstrukt, das zum Beispiel eine in der medizinischen Versorgung äusserst wichtige Second Opinion weitgehend verhindern würde, mit grosser Mehrheit den Rücken zugewendet. Die Gründe dazu sehen sie in unseren vielen Beiträgen zu diesem Thema oder z.B. heute auch wieder in der Leserdiskussion im Tagesanzeiger, Bund, BZ, ... Siehe: www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Die-freie-Arztwahl-kostet-pro-Tag-hoechstens-82-Rappen-mehr-/story/27955220?comments=1
Zum Glück gibt es bessere Ideen als "Managed Care": Z.B. www.vimentis.ch/dialog/readarticle/die-medizinische-apotheke-bringt-uns-mehr-als-managed-care/

Vor 14 Tagen Kommentar zu
Werden Reiche wirklich immer reicher?
Der Gini-Koeffizient wird in den uns heute interessierenden Statistiken insbesondere für die Einkommensverteilung angewendet. Die von mir angegebenen Zahlenwerte haben nichts mit den Vermögen zu tun.
Wie ich ausführlich beschrieben habe, befürworte ich nur moderate staatliche Eingriffe, deren Auswirkungen gut überwacht werden müssen. Erst die zeitliche Entwicklung des Gini-Koeffizienten zeigt uns, ob allenfalls noch zusätzlicher Handlungsbedarf besteht. Einkommensunterschiede wie in Griechenland und Spanien sind nicht erwünscht.
Werden Reiche wirklich immer reicher?
Der Gini-Koeffizient wird in den uns heute interessierenden Statistiken insbesondere für die Einkommensverteilung angewendet. Die von mir angegebenen Zahlenwerte haben nichts mit den Vermögen zu tun.
Wie ich ausführlich beschrieben habe, befürworte ich nur moderate staatliche Eingriffe, deren Auswirkungen gut überwacht werden müssen. Erst die zeitliche Entwicklung des Gini-Koeffizienten zeigt uns, ob allenfalls noch zusätzlicher Handlungsbedarf besteht. Einkommensunterschiede wie in Griechenland und Spanien sind nicht erwünscht.

Vor 14 Tagen Kommentar zu
Mehr Sicherheit auf dem Fussgängerstreifen
Köniz zeigt uns den andern Weg. Es hat seine Fussgängerstreifen und seine Ampeln auf der Strasse durchs Dorfzentrum entfernt. 17'000 Autos und alle drei Minuten ein Bus fahren hier durch. Ich habe in Köniz meine Kindheit und meine Jugendzeit erlebt. Ich kann mich noch erinnern, wie lange Autokolonnen sich an den vielen Ampeln stauten. Heute kann man nur noch mit 30 km/h durchs Dorf fahren. Trotzdem fliesst der Verkehr ruhig und flüssig. Überall sieht man Fussgänger die Strasse überqueren. Sie suchen mit den Autofahrern den Sichtkontakt und man nimmt gegenseitig Rücksicht aufeinander. Ein die Fussgänger schützender Mittelstreifen teilt die Strassenüberquerung in zwei unabhängige Teile. Die Blickrichtung ist auf jeder Strassenseite klar vorgegeben. Die Zahl der Unfälle ging deutlich zurück.
Letztes Jahr erhielt Köniz den Wakkerpreis. Inzwischen ist seine Verkehrsführung durchs Zentrum weltbekannt. Sogar ein TV-Team aus Japan kam her, um hier Aufnahmen zu machen. Folgende Fotos zeigen uns, wie die Strasse durch Köniz sich verändert hat: www.bernerschach.ch/Koeniz.pdf
Wer sich vertieft mit der Zentrumsgestaltung von Köniz befassen will, findet hier eine an der Uni Bern verfasste ausführliche Studie:
www.ikaoe.unibe.ch/publikationen/SR_Studentische_Arbeiten_42.pdf
Mehr Sicherheit auf dem Fussgängerstreifen
Köniz zeigt uns den andern Weg. Es hat seine Fussgängerstreifen und seine Ampeln auf der Strasse durchs Dorfzentrum entfernt. 17'000 Autos und alle drei Minuten ein Bus fahren hier durch. Ich habe in Köniz meine Kindheit und meine Jugendzeit erlebt. Ich kann mich noch erinnern, wie lange Autokolonnen sich an den vielen Ampeln stauten. Heute kann man nur noch mit 30 km/h durchs Dorf fahren. Trotzdem fliesst der Verkehr ruhig und flüssig. Überall sieht man Fussgänger die Strasse überqueren. Sie suchen mit den Autofahrern den Sichtkontakt und man nimmt gegenseitig Rücksicht aufeinander. Ein die Fussgänger schützender Mittelstreifen teilt die Strassenüberquerung in zwei unabhängige Teile. Die Blickrichtung ist auf jeder Strassenseite klar vorgegeben. Die Zahl der Unfälle ging deutlich zurück.
Letztes Jahr erhielt Köniz den Wakkerpreis. Inzwischen ist seine Verkehrsführung durchs Zentrum weltbekannt. Sogar ein TV-Team aus Japan kam her, um hier Aufnahmen zu machen. Folgende Fotos zeigen uns, wie die Strasse durch Köniz sich verändert hat: www.bernerschach.ch/Koeniz.pdf
Wer sich vertieft mit der Zentrumsgestaltung von Köniz befassen will, findet hier eine an der Uni Bern verfasste ausführliche Studie:
www.ikaoe.unibe.ch/publikationen/SR_Studentische_Arbeiten_42.pdf

Vor 15 Tagen Kommentar zu
Werden Reiche wirklich immer reicher?
Der Gini-Koeffizient macht keine Aussagen darüber, wie reich die Bewohner eines Landes sind. Er ist nur ein Mass für die Öffnung der Lohnschere. Besonders interessant ist die zeitliche Veränderung der Öffnung. Geht sie zu, bleibt sie gleich oder öffnet sie sich, und wie sieht das im internationalen Vergleich mit ähnlich entwickelten Ländern aus?
Der Gini-Koeffizient von Mali liegt bei 40,10 (2001), ist also alles andere als erstrebenswert.
Werden Reiche wirklich immer reicher?
Der Gini-Koeffizient macht keine Aussagen darüber, wie reich die Bewohner eines Landes sind. Er ist nur ein Mass für die Öffnung der Lohnschere. Besonders interessant ist die zeitliche Veränderung der Öffnung. Geht sie zu, bleibt sie gleich oder öffnet sie sich, und wie sieht das im internationalen Vergleich mit ähnlich entwickelten Ländern aus?
Der Gini-Koeffizient von Mali liegt bei 40,10 (2001), ist also alles andere als erstrebenswert.

Vor 15 Tagen Kommentar zu
Werden Reiche wirklich immer reicher?
Die Initiative "Für ein bedingungsloses Grundeinkommen" ist unter volkswirtschaftlich einigermassen vernünftig denkenden Menschen ein Unsinn. Es gibt in unserer Gesellschaft potentielle Aussteiger, welche ihr Glück mit monatlich 2'500 Fr. suchen würden. Sie hätten dann immer noch Hoffnung, auf irgendeine Weise, vom Staat unbemerkt, ihr Einkommen ein wenig aufzubessern.
Wenn Sie, Herr Vitali, uns weismachen wollen, dass die Einkommensunterschiede in der Schweiz nicht alarmierend seien, treten Sie jedoch in ein Fettnäpfchen. Es herrscht bei der Entwicklung der Lohnunterschiede in der Schweiz höchste Alarmstimmung! In einer - aus welchen Gründen auch immer - sich einschleichenden Wirtschaftskrise, würde die in der Schweiz zurzeit sich dramatisch öffnende Lohnschere zu grossen, die Wirtschaft zusätzlich belastenden Unruhen führen.
Die Bedeutung der Einkommensverteilung in einer Volkswirtschaft ist grösser, als viele denken. Optimal sind Einkommensunterschiede, die uns einerseits anspornen, uns weiterzubilden und beruflich einzusetzen, andrerseits die Stimmung und die Motivation bei den weniger Verdienenden nicht beeinträchtigen. Der Gini-Koeffizient ist die einzige international anerkannte Messgrösse für Einkommensunterschiede einer Volkswirtschaft. Das Bundesamt für Statistik sollte ihn regelmässig ermitteln und publizieren. In der Praxis lässt sich die optimale Einkommensverteilung nur feststellen durch das Vergleichen von Ländern mit sonst möglichst ähnlichen Voraussetzungen. In Westeuropa haben die skandinavischen Länder, Deutschland und Österreich vergleichsweise kleine Einkommensunterschiede. Fehlender Ansporn für berufliches Weiterkommen kann dort nicht festgestellt werden. In den Mittelmeerländern und GB mit grossen Einkommensunterschieden sind dagegen Streiks und Unzufriedenheit zu beobachten.
Sehr negativ für die Schweiz ist insbesondere die zeitliche Entwicklung des Gini-Koeffizienten. In der folgenden Rangliste sind wir vom 11. auf den 14. Rang heruntergefallen. Näheres unter www.bernerschach.ch/Einkommensverteilung-Westeuropa.pdf
Krasse Einschränkungen der Lohnunterschiede wie etwa durch die 1:12-Initiative der Jusos sind für unsere wirtschaftliche Entwicklung sehr schädlich. Sie bringen zwar eine verbesserte Lohnverteilung, doch ihre Nachteile bei der international stattfindenden Personalrekrutierung von Top-Managern würden zu schwerwiegende Konsequenzen haben. Doch es gibt auch andere diskutierbare Vorschläge wie etwa die Minder-Initiative oder die Bonus-Steuer. Mit Vorteil ist in einer ersten Phase nur ein moderater Eingriff in die Marktwirtschaft vorzunehmen. Die regelmässige Veröffentlichung des Gini-Koeffizienten lässt schon in wenigen Jahren feststellen, ob die Massnahme bereits eine Trendwende bringt, oder ob sie verstärkt werden muss.
Werden Reiche wirklich immer reicher?
Die Initiative "Für ein bedingungsloses Grundeinkommen" ist unter volkswirtschaftlich einigermassen vernünftig denkenden Menschen ein Unsinn. Es gibt in unserer Gesellschaft potentielle Aussteiger, welche ihr Glück mit monatlich 2'500 Fr. suchen würden. Sie hätten dann immer noch Hoffnung, auf irgendeine Weise, vom Staat unbemerkt, ihr Einkommen ein wenig aufzubessern.
Wenn Sie, Herr Vitali, uns weismachen wollen, dass die Einkommensunterschiede in der Schweiz nicht alarmierend seien, treten Sie jedoch in ein Fettnäpfchen. Es herrscht bei der Entwicklung der Lohnunterschiede in der Schweiz höchste Alarmstimmung! In einer - aus welchen Gründen auch immer - sich einschleichenden Wirtschaftskrise, würde die in der Schweiz zurzeit sich dramatisch öffnende Lohnschere zu grossen, die Wirtschaft zusätzlich belastenden Unruhen führen.
Die Bedeutung der Einkommensverteilung in einer Volkswirtschaft ist grösser, als viele denken. Optimal sind Einkommensunterschiede, die uns einerseits anspornen, uns weiterzubilden und beruflich einzusetzen, andrerseits die Stimmung und die Motivation bei den weniger Verdienenden nicht beeinträchtigen. Der Gini-Koeffizient ist die einzige international anerkannte Messgrösse für Einkommensunterschiede einer Volkswirtschaft. Das Bundesamt für Statistik sollte ihn regelmässig ermitteln und publizieren. In der Praxis lässt sich die optimale Einkommensverteilung nur feststellen durch das Vergleichen von Ländern mit sonst möglichst ähnlichen Voraussetzungen. In Westeuropa haben die skandinavischen Länder, Deutschland und Österreich vergleichsweise kleine Einkommensunterschiede. Fehlender Ansporn für berufliches Weiterkommen kann dort nicht festgestellt werden. In den Mittelmeerländern und GB mit grossen Einkommensunterschieden sind dagegen Streiks und Unzufriedenheit zu beobachten.
Sehr negativ für die Schweiz ist insbesondere die zeitliche Entwicklung des Gini-Koeffizienten. In der folgenden Rangliste sind wir vom 11. auf den 14. Rang heruntergefallen. Näheres unter www.bernerschach.ch/Einkommensverteilung-Westeuropa.pdf
Krasse Einschränkungen der Lohnunterschiede wie etwa durch die 1:12-Initiative der Jusos sind für unsere wirtschaftliche Entwicklung sehr schädlich. Sie bringen zwar eine verbesserte Lohnverteilung, doch ihre Nachteile bei der international stattfindenden Personalrekrutierung von Top-Managern würden zu schwerwiegende Konsequenzen haben. Doch es gibt auch andere diskutierbare Vorschläge wie etwa die Minder-Initiative oder die Bonus-Steuer. Mit Vorteil ist in einer ersten Phase nur ein moderater Eingriff in die Marktwirtschaft vorzunehmen. Die regelmässige Veröffentlichung des Gini-Koeffizienten lässt schon in wenigen Jahren feststellen, ob die Massnahme bereits eine Trendwende bringt, oder ob sie verstärkt werden muss.

Vor 17 Tagen Kommentar zu
Mehr Sicherheit auf dem Fussgängerstreifen
Wenn auch mit leichtem Knurren habe ich Frau Allemann den "Daumen nach oben" gedrückt. Jährlich 28 Tote auf den Fussgängerstreifen wie 2011 wollen wir nicht. Doch die SP hat immer viele Ideen, wie der Staat Geld ausgeben soll. Vielleicht kommt die Sanierung der über 20'000 zu verbessernden Fussgängerüberquerungen nicht so schnell, wie man sich das wünschen würde. Vielleicht wird es bei zu teuren Verbesserungswünschen zur Aufhebung von einigen Fussgängerstreifen kommen und vielleicht wird die zu beobachtende Tendenz, nach Lust und Laune an ungeeigneten Stellen über die Strasse zu trotteln, noch zunehmen.
21 der 28 tödlichen Unfälle geschahen im Winterhalbjahr. Bis im nächsten Herbst sind neben den baulichen Massnahmen auch sofort wirksame Aktionen dringend notwendig. Wichtig ist, dass sich Fahrer und Fussgänger gegenseitig sehen. Leider hat sich das in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Dazu habe ich einige Fotos gemacht: www.bernerschach.ch/Zebra.pdf Wenn es regnet oder gar schneit und ganz besonders nachts sind "die toten Winkel" sogar noch grösser.
Folgende Massnahmen wären wirkungsvoll, rasch realisierbar und erst noch sehr billig:
1. Leuchtstreifen für die Arme sind fantastische Werbegeschenke. Werbung, die man uns immer wieder bewusst ins Blickfeld bringt und erst noch allseitig geschätzt wird, ist sehr wirksam.
2. Fussgänger, welche sich mit Handzeichen bemerkbar machen, werden deutlich besser beachtet. Die Aufhebung des obligatorischen Handzeichens beim Beanspruchen des Vortrittrechts als Fussgänger war ein grosser Fehler. Sich an der unsinnigen heutigen Regelung trotz wachsender Kritik stur festzuklammern, ist eine unverzeiliche Dummheit.
3. Der dunkle "Architekten-Look" ist nicht nur zunehmend fantasielos, dunkle Mäntel und Jacken gefährden uns auch als Fussgänger in der Dunkelheit.
4. Eine Plakat-Aktion mit Werbung gegen starres Festkleben im Fahrersitz wäre ebenfalls wirkungsvoll. Im Bereich von Fussgängern ist ein beweglicher Oberkörper des Automobilisten in unseren heutigen stromlinienförmig gebauten Autos dringend notwendig.
Besonders in Kombination wären diese 4 Punkte sehr wirksam. Sie kosten zudem nur einen ganz kleinen Bruchteil der von Frau Allemann geforderten 200 Millionen Franken.
Mehr Sicherheit auf dem Fussgängerstreifen
Wenn auch mit leichtem Knurren habe ich Frau Allemann den "Daumen nach oben" gedrückt. Jährlich 28 Tote auf den Fussgängerstreifen wie 2011 wollen wir nicht. Doch die SP hat immer viele Ideen, wie der Staat Geld ausgeben soll. Vielleicht kommt die Sanierung der über 20'000 zu verbessernden Fussgängerüberquerungen nicht so schnell, wie man sich das wünschen würde. Vielleicht wird es bei zu teuren Verbesserungswünschen zur Aufhebung von einigen Fussgängerstreifen kommen und vielleicht wird die zu beobachtende Tendenz, nach Lust und Laune an ungeeigneten Stellen über die Strasse zu trotteln, noch zunehmen.
21 der 28 tödlichen Unfälle geschahen im Winterhalbjahr. Bis im nächsten Herbst sind neben den baulichen Massnahmen auch sofort wirksame Aktionen dringend notwendig. Wichtig ist, dass sich Fahrer und Fussgänger gegenseitig sehen. Leider hat sich das in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Dazu habe ich einige Fotos gemacht: www.bernerschach.ch/Zebra.pdf Wenn es regnet oder gar schneit und ganz besonders nachts sind "die toten Winkel" sogar noch grösser.
Folgende Massnahmen wären wirkungsvoll, rasch realisierbar und erst noch sehr billig:
1. Leuchtstreifen für die Arme sind fantastische Werbegeschenke. Werbung, die man uns immer wieder bewusst ins Blickfeld bringt und erst noch allseitig geschätzt wird, ist sehr wirksam.
2. Fussgänger, welche sich mit Handzeichen bemerkbar machen, werden deutlich besser beachtet. Die Aufhebung des obligatorischen Handzeichens beim Beanspruchen des Vortrittrechts als Fussgänger war ein grosser Fehler. Sich an der unsinnigen heutigen Regelung trotz wachsender Kritik stur festzuklammern, ist eine unverzeiliche Dummheit.
3. Der dunkle "Architekten-Look" ist nicht nur zunehmend fantasielos, dunkle Mäntel und Jacken gefährden uns auch als Fussgänger in der Dunkelheit.
4. Eine Plakat-Aktion mit Werbung gegen starres Festkleben im Fahrersitz wäre ebenfalls wirkungsvoll. Im Bereich von Fussgängern ist ein beweglicher Oberkörper des Automobilisten in unseren heutigen stromlinienförmig gebauten Autos dringend notwendig.
Besonders in Kombination wären diese 4 Punkte sehr wirksam. Sie kosten zudem nur einen ganz kleinen Bruchteil der von Frau Allemann geforderten 200 Millionen Franken.

Vor 22 Tagen Kommentar zu
Ja zur KVG-Revision Managed Care
Wie Sie sehen, Frau Humbel, hat sich in den letzten Monaten die Volksmehrheit klar gegen Managed Care entschieden. Am 17. Juni 2012 ist bei der Volksabstimmung mit einem deutlichen Nein zu rechnen. Zum Glück gibt es andere Ideen, wie unsere Gesundheitsversorgung effizienter gemacht werden kann. Sehen Sie z.B. www.vimentis.ch/dialog/readarticle/die-medizinische-apotheke-bringt-uns-mehr-als-managed-care/ Unsere Gesundheitsversorgung zu verbessern, ist ein Lernprozess. Wir müssen für neue Lösungen offen sein.
Ja zur KVG-Revision Managed Care
Wie Sie sehen, Frau Humbel, hat sich in den letzten Monaten die Volksmehrheit klar gegen Managed Care entschieden. Am 17. Juni 2012 ist bei der Volksabstimmung mit einem deutlichen Nein zu rechnen. Zum Glück gibt es andere Ideen, wie unsere Gesundheitsversorgung effizienter gemacht werden kann. Sehen Sie z.B. www.vimentis.ch/dialog/readarticle/die-medizinische-apotheke-bringt-uns-mehr-als-managed-care/ Unsere Gesundheitsversorgung zu verbessern, ist ein Lernprozess. Wir müssen für neue Lösungen offen sein.

