Christian Schmid Grüne , Gemeinderat Frauenfeld
Thurgauer Strassenbauwahn
Wenn es um den Bau von Schnellstrassen geht kann es den bürgerlichen Politikern im Thurgau nicht teuer genug sein. Über 1000 Millionen Franken wollen sie dafür ausgeben. In anderen Bereichen wird
Wenn es um den Bau von Schnellstrassen geht kann es den bürgerlichen Politikern im Thurgau nicht teuer genug sein. Über 1000 Millionen Franken wollen sie dafür ausgeben. In anderen Bereichen wird
Zersiedelung stoppen - aber wie?
Jede Sekunde wird in der Schweiz 1 m2 Land zugebaut. Pro Jahr entspricht das praktisch der Grösse des Kantons Basel-Stadt. Dass es so nicht weitergehen kann, da sind sich die meisten Politiker
Jede Sekunde wird in der Schweiz 1 m2 Land zugebaut. Pro Jahr entspricht das praktisch der Grösse des Kantons Basel-Stadt. Dass es so nicht weitergehen kann, da sind sich die meisten Politiker
Gedanken zu einer grünen Wirtschaftspolitik
Die aktuelle Wirtschaftslage mit Staats- und Bankenkrisen stellt unbestritten eine grosse Herausforderung dar. Doch zum ersten Mal erleben wir so etwas nicht. Zyklen in der wirtschaftlichen
Die aktuelle Wirtschaftslage mit Staats- und Bankenkrisen stellt unbestritten eine grosse Herausforderung dar. Doch zum ersten Mal erleben wir so etwas nicht. Zyklen in der wirtschaftlichen
Umsetzung Atomausstieg im Kanton Thurgau
Bundesrat und Parlament haben im vergangenen Jahr den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. So erfreulich der Entscheid an sich ist, (noch?) fehlen die Zeitvorgaben, was in der Politik
Bundesrat und Parlament haben im vergangenen Jahr den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. So erfreulich der Entscheid an sich ist, (noch?) fehlen die Zeitvorgaben, was in der Politik
Budget - Fünfer und Weggli gibt es nicht
Erstaunliches spielte sich in der vergangenen Budgetsitzung des Frauenfelder Gemeinderates ab. Da wurde ein Voranschlag präsentiert, der nur dank Abschreibungen weit unter dem vom Kanton
Erstaunliches spielte sich in der vergangenen Budgetsitzung des Frauenfelder Gemeinderates ab. Da wurde ein Voranschlag präsentiert, der nur dank Abschreibungen weit unter dem vom Kanton
Kandidaturen
| Wahlkreis: | Kanton Thurgau |
| Liste: | Grüne Partei Thurgau Grüne |
| Listenplatz: | 3 |
| Bisheriger Sitz: | Nein |
| Wahltermin: | 23.10.2011 |
| Ergebnis: | Nicht gewählt |
Dafür setze ich mich ein
Werte wie Gemeinschaft, Langfristiges Denken, Nachhaltigkeit und Hilfsbereitschaft sollen wieder einen wichtigen Platz in unserer Gesellschaft erhalten.Das habe ich erreicht
Noch nicht genug, dass meine politischen Ziele eine Mehrheit finden und ich mich anderem zuwenden kann.Meine politischen Ämter und Engagements
| 2007 | - | Gemeinderat Stadt Frauenfeld | |
| 2008 | - | Vorstand Grüne Partei Thurgau |
Hobbies / Interessen
Politik, Lesen, Sport (Velo, Fussball, Segeln)Meine neusten Kommentare
Vor 14 Tagen Kommentar zu
Thurgauer Strassenbauwahn
Wir Grüne gehen den Dingen auf den Grund und fragen nach den Ursachen des Verkehrsaufkommens. Die Zuwanderung ist sicher ein wichtiger Aspekt dabei. Heute wie vor der Personenfreizügigkeit hat unsere Wirtschaft diese als Arbeitskräfte ins Land geholt. Wir hinterfragen darum konsequenterweise das einseitige auf Menge ausgerichtete Wachstumsdenken. Wir brauchen nicht immer mehr sondern bessere Produkte und Dienstleistungen.
Anders als Sie behaupten, boomte der Strassenbau in den vergangenen 20 Jahren, ich nenne nur einige grössere Autobahnprojekte, die fertiggestellt wurden: A4 Knonaueramt, A5 Solothurn-Biel, A7 Kreuzlingen, Nord- und Westumfahrung Zürich, Umfahrung Basel, und und und... Wurden die Verkehrsprobleme gelöst? Nein, es gibt weiterhin Staus, teilweise wieder an den gleichen Orten.
Die geplante BTS im Thurgau ist das neueste Beispiel dieser verfehlten Verkehrspolitik: Durch eine direkte Verbindung Richtung Zürich würde der Pendlerweg für Autofahrer attraktiver werden (=mehr Verkehr). Noch mehr Pendler ziehen in den Oberthurgau und kreieren Mehrverkehr auch in den Dörfern. Wollen Sie das?
Ich und alle Mitglieder der Grünen, die ich kenn,e sind keine Autohasser. Wir brauchen es selber auch, aber eben nur wo nötig. Leider tun das viele aus Bequemlichkeit nicht und verstopfen so mit unnützen Fahrten die bestehenden Strassen. Man wird den Grünen einmal dankbar sein für Ihr Engagement, spätestens dann, wenn sich der Normalbürger die Benzinpreise wegen Rohstoffknappheit nicht mehr leisten kann.
Thurgauer Strassenbauwahn
Wir Grüne gehen den Dingen auf den Grund und fragen nach den Ursachen des Verkehrsaufkommens. Die Zuwanderung ist sicher ein wichtiger Aspekt dabei. Heute wie vor der Personenfreizügigkeit hat unsere Wirtschaft diese als Arbeitskräfte ins Land geholt. Wir hinterfragen darum konsequenterweise das einseitige auf Menge ausgerichtete Wachstumsdenken. Wir brauchen nicht immer mehr sondern bessere Produkte und Dienstleistungen.
Anders als Sie behaupten, boomte der Strassenbau in den vergangenen 20 Jahren, ich nenne nur einige grössere Autobahnprojekte, die fertiggestellt wurden: A4 Knonaueramt, A5 Solothurn-Biel, A7 Kreuzlingen, Nord- und Westumfahrung Zürich, Umfahrung Basel, und und und... Wurden die Verkehrsprobleme gelöst? Nein, es gibt weiterhin Staus, teilweise wieder an den gleichen Orten.
Die geplante BTS im Thurgau ist das neueste Beispiel dieser verfehlten Verkehrspolitik: Durch eine direkte Verbindung Richtung Zürich würde der Pendlerweg für Autofahrer attraktiver werden (=mehr Verkehr). Noch mehr Pendler ziehen in den Oberthurgau und kreieren Mehrverkehr auch in den Dörfern. Wollen Sie das?
Ich und alle Mitglieder der Grünen, die ich kenn,e sind keine Autohasser. Wir brauchen es selber auch, aber eben nur wo nötig. Leider tun das viele aus Bequemlichkeit nicht und verstopfen so mit unnützen Fahrten die bestehenden Strassen. Man wird den Grünen einmal dankbar sein für Ihr Engagement, spätestens dann, wenn sich der Normalbürger die Benzinpreise wegen Rohstoffknappheit nicht mehr leisten kann.

März 2012 Kommentar zu
Zersiedelung stoppen - aber wie?
Es geht hier nicht um den schwarzen Peter sondern um Ursachenforschung. Das kurzfristige quantitative Wachstumsdenken führt immer zu den gleichen Problemen (Zersiedelung, steigende Liegenschaftenpreise, zunehmende Einwanderung wegen Rekrutierung neuer Arbeitskräfte, etc.) ob in der CH oder anderswo.
Wir müssen der Wirtschaft die Richtung vorgeben und Anreize schaffen, das sie mehr in der Qualität wächst und weniger immer neue Kapazitäten schafft.
Zersiedelung stoppen - aber wie?
Es geht hier nicht um den schwarzen Peter sondern um Ursachenforschung. Das kurzfristige quantitative Wachstumsdenken führt immer zu den gleichen Problemen (Zersiedelung, steigende Liegenschaftenpreise, zunehmende Einwanderung wegen Rekrutierung neuer Arbeitskräfte, etc.) ob in der CH oder anderswo.
Wir müssen der Wirtschaft die Richtung vorgeben und Anreize schaffen, das sie mehr in der Qualität wächst und weniger immer neue Kapazitäten schafft.

März 2012 Kommentar zu
Zersiedelung stoppen - aber wie?
und warum wächst die Bevölkerung? Weil die Wirtschaft falsch tickt und immer mehr Leute anstellt aus kurzsichtigem Wachstumsdenken. Da beginnt's!
Zersiedelung stoppen - aber wie?
und warum wächst die Bevölkerung? Weil die Wirtschaft falsch tickt und immer mehr Leute anstellt aus kurzsichtigem Wachstumsdenken. Da beginnt's!

März 2012 Kommentar zu
Zersiedelung stoppen - aber wie?
Bei der Entwicklungshilfe stimme ich Ihnen zu, im Gegensatz zur Schweiz wächst in Entwicklungsländern die Bevölkerung nicht weil die Wirtschaft immer neue Arbeitskräfte rekrutiert. Ich wünsche Ihnen Glück beim Unterschriften sammeln für Ihre Initiative.
Zersiedelung stoppen - aber wie?
Bei der Entwicklungshilfe stimme ich Ihnen zu, im Gegensatz zur Schweiz wächst in Entwicklungsländern die Bevölkerung nicht weil die Wirtschaft immer neue Arbeitskräfte rekrutiert. Ich wünsche Ihnen Glück beim Unterschriften sammeln für Ihre Initiative.

Februar 2012 Kommentar zu
Zersiedelung stoppen - aber wie?
Herr Steiner, wir werden uns wohl nie einig. Wenn sie meine Antwort lesen, sehen Sie, dass eben das Grundproblem beim falschen Wachstumsdenken liegt. Die Ecopop-Initiative will übrigens auch wachsen: 0,2% pro Jahr. Ist das konsequent?
Zersiedelung stoppen - aber wie?
Herr Steiner, wir werden uns wohl nie einig. Wenn sie meine Antwort lesen, sehen Sie, dass eben das Grundproblem beim falschen Wachstumsdenken liegt. Die Ecopop-Initiative will übrigens auch wachsen: 0,2% pro Jahr. Ist das konsequent?

Februar 2012 Kommentar zu
Zersiedelung stoppen - aber wie?
Die konkreten Nachteile der Ecopop-Initiative sind für mich die folgenden:
1. Umsetzung: Die Bevölkerungszunahme darf noch 0.2% betragen. Wenn das bisherige Wachstumsdenken sich fortsetzt und die Initiative will daran nichts ändern, wer darf dann ausländische Arbeitskräfte rekrutieren und wer nicht?
2. Nachbarschaftliche Beziehungen: Ohne Einsicht der Wirtschaft, eben keine neuen Arbeitskräfte anzustellen, müssten wir mit dieser Initiative die bilateralen Verträge mit der EU künden, respektive die EU würde sie kündigen. Das wäre verheerend für die existierende CH-Volkswirtschaft.
Zersiedelung stoppen - aber wie?
Die konkreten Nachteile der Ecopop-Initiative sind für mich die folgenden:
1. Umsetzung: Die Bevölkerungszunahme darf noch 0.2% betragen. Wenn das bisherige Wachstumsdenken sich fortsetzt und die Initiative will daran nichts ändern, wer darf dann ausländische Arbeitskräfte rekrutieren und wer nicht?
2. Nachbarschaftliche Beziehungen: Ohne Einsicht der Wirtschaft, eben keine neuen Arbeitskräfte anzustellen, müssten wir mit dieser Initiative die bilateralen Verträge mit der EU künden, respektive die EU würde sie kündigen. Das wäre verheerend für die existierende CH-Volkswirtschaft.

Februar 2012 Kommentar zu
Zersiedelung stoppen - aber wie?
Ich finde übermässiges Bevölkerungswachstum auch problematisch, nur die Ecopop Initiative ist das falsche Instrument. Unterschreiben Sie unsere Initiative für eine Grüne Wirtschaft, das ist der richtige Ansatz. Damit wird übermässiges Wirtschaftswachstum gedämpft und entsprechend die Nachfrage nach ausländischen Arbeitskräften reduziert.
Zersiedelung stoppen - aber wie?
Ich finde übermässiges Bevölkerungswachstum auch problematisch, nur die Ecopop Initiative ist das falsche Instrument. Unterschreiben Sie unsere Initiative für eine Grüne Wirtschaft, das ist der richtige Ansatz. Damit wird übermässiges Wirtschaftswachstum gedämpft und entsprechend die Nachfrage nach ausländischen Arbeitskräften reduziert.

Februar 2012 Kommentar zu
Zersiedelung stoppen - aber wie?
Herr Steiner, ihr immer wieder zitiertes Bevölkerungswachstum ist auf eine falsche Wirtschaftspolitik zurückzuführen. Nur wer bei uns ein Job erhält kann bleiben. Warum holt die Wirtschaft immer mehr Leute aus dem Ausland?
Zersiedelung stoppen - aber wie?
Herr Steiner, ihr immer wieder zitiertes Bevölkerungswachstum ist auf eine falsche Wirtschaftspolitik zurückzuführen. Nur wer bei uns ein Job erhält kann bleiben. Warum holt die Wirtschaft immer mehr Leute aus dem Ausland?

Februar 2012 Kommentar zu
Zersiedelung stoppen - aber wie?
Dem Bevölkerungswachstum bei uns liegt hauptsächlich ein falsches wirtschaftliches Wachstumsdenken zu Grunde, das einseitig auf Quantität (immer mehr) statt Qualität (bessere Produkte, Innovation) ausgerichtet ist. Darum heuert die Wirtschaft fortlaufend neue Arbeitskräfte aus dem Ausland an. Lesen Sie dazu auch meinen letzten Blog Beitrag 'Gedanken zu einer Grünen Wirtschaftspolitik'. Wir müssen bei diesem falschen Denken den Hebel ansetzen.
Was hingegen die Mobilität betrifft konsumieren wir heute PRO KOPF immer mehr Mobilität. Es wird zunehmend weiter gependelt, weil die Verbindungen immer besser sind (auch Zug/Bus). Zum Einkaufen und in der Freizeit ist das gleiche Verhalten festzustellen.
Zersiedelung stoppen - aber wie?
Dem Bevölkerungswachstum bei uns liegt hauptsächlich ein falsches wirtschaftliches Wachstumsdenken zu Grunde, das einseitig auf Quantität (immer mehr) statt Qualität (bessere Produkte, Innovation) ausgerichtet ist. Darum heuert die Wirtschaft fortlaufend neue Arbeitskräfte aus dem Ausland an. Lesen Sie dazu auch meinen letzten Blog Beitrag 'Gedanken zu einer Grünen Wirtschaftspolitik'. Wir müssen bei diesem falschen Denken den Hebel ansetzen.
Was hingegen die Mobilität betrifft konsumieren wir heute PRO KOPF immer mehr Mobilität. Es wird zunehmend weiter gependelt, weil die Verbindungen immer besser sind (auch Zug/Bus). Zum Einkaufen und in der Freizeit ist das gleiche Verhalten festzustellen.
