Daniel Graf JG

Daniel Graf
Daniel Graf JG
Wohnort: Zürich
Beruf: Redaktionsassistent
Jahrgang: 1991

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Die Selbstausrottung des Menschen – Wieso tut keiner was?
Der Club of Rome hat 40 Jahre nach seinem Bericht „Die Grenzen des Wachstums" von 1972 einen neuen, erschreckenden Bericht über die Entwicklung der Menschheit in den nächsten vierzig Jahren

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Erklärung der Grafik und Dimensionen

Politische Position im Detail


Wahl:

Frage Antwort Wichtigkeit
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen Ihre Antwort
1
Das höchste Einkommen darf in einem Unternehmen maximal 12 mal so hoch sein wie das tiefste Einkommen (1:12 Initiative).
 
2
Die Geschäftsöffnungszeiten werden im Kanton St.Gallen vollständig liberalisiert (alle Geschäfter können ihre Öffnungszeiten selbst wählen).
 
3
Sämtliche Importzölle und -beschränkungen auf landwirtschaftlichen Produkten aus dem Ausland werden aufgehoben.
 
4
Zum Ausgleich des Haushaltsdefizits wird die Steuerprogression der Einkommenssteuer für Private im Kanton St. Gallen verstärkt (das heisst reiche Steuerzahler bezahlen mehr als heute).
 
5
Der Bund führt eine Erbschaftssteuer mit einem Freibetrag von 2 Millionen Franken ein.
 
6
Zum Ausgleich des Haushaltsdefizits werden die Ergänzungsleistungen für persönliche Auslagen von Bewohnerinnen von Alters-, Pflege- und Behindertenheimen, die unter der Armutsgrenze leben, um 12.5% gekürzt, womit rund CHF 6 Millionen gespart werden können.
 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem Ihre Antwort
7
Der Cannabiskonsum ist nach Vollendung des 18. Lebensjahres legal.
 
8
Der Einsatz von Videokameras zur Überwachung von öffentlichen Plätzen im Kanton St. Gallen wird ausgebaut.
 
9
Bei Kriminaldelikten wird vermehrt kurzzeitiger Freiheitsentzug anstelle von Geldstrafen und gemeinnütziger Arbeit als Strafe verhängt.
 
10
Der Verkauf von alkoholischen Getränken ausserhalb von Bars und Restaurants wird im Kanton St. Gallen ab 22.00 Uhr verboten.
 
11
Der Truppenbestand der Schweizer Armee wird von heute 140'000 auf 80'000 Angehörige reduziert.
 
12
Bei besonders schweren Delikten wie Vergewaltigung, schwerer Körperverletzung oder Mord können Richter das Erwachsenenstrafrecht bereits ab dem 16. Altersjahr anwenden.
 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem Ihre Antwort
13
In der Schweiz wird ein Mindestlohn von CHF 4000 brutto eingeführt.
 
14
Das Rentenalter wird für Frauen und Männer auf 67 Jahre erhöht.
 
15
Die Schweiz führt eine gesamtschweizerische Einheitskasse als Krankenkasse für die Grundversicherung ein.
 
16
Auf allen Nahrungsmitteln wird eine Fettsteuer entsprechend dem Fettgehalt des Produkts eingeführt.
 
17
Im Kanton St. Gallen ist die direkte aktive Sterbehilfe durch einen Arzt erlaubt.
 
18
Alle Prämienverbilligungen für die Grundversicherung der Krankenkassen werden um 10% gesenkt. Damit können rund CHF 7 Millionen gespart werden.
 
19
Alle Arbeitnehmer in der Schweiz erhalten mindestens 6 Wochen Ferien.
 
20
Beim Managed Care Modell wird die Arztwahl auf ein von der Krankenkasse vorgegebenes Ärztenetzwerk beschränkt, was die Kosten senken soll. Wer dieses Modell nicht wählt, bezahlt bei der Grundversicherung neu einen maximalen jährlichen Selbstbehalt von 1'000 Franken statt 500 Franken.
 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik Ihre Antwort
21
Die Zulassungskriterien zum Gymnasium werden verschärft.
 
22
Fremdsprachige Kinder werden zu Beginn in separaten Deutschklassen unterrichtet und erst bei genügenden Deutschkenntnissen in die Regelklasse aufgenommen.
 
23
Die Volksschulen des Kantons St. Gallen bieten flächendeckend kostenlose Tagesstrukturen an.
 
24
Die Kinderzulagen müssen im Kanton St.Gallen nicht mehr versteuert werden.
 
Fragen zu Umwelt, Energie & Verkehr Ihre Antwort
25
Die bestehenden Atomkraftwerke in der Schweiz werden bis zum Ende ihrer Laufdauer durch neue ersetzt.
 
26
Die Steuern auf Brenn- und Treibstoffen (z.B. Benzin, Kerosin ) werden um 10% erhöht.
 
27
Schweizer Städte sollen für die Zufahrt von Autos und Motorrädern in die Innenstadt Gebühren in der Höhe von 5 Franken pro Tag erheben und für den öffentlichen Verkehr verwenden (Road-Pricing).
 
28
Der Kanton reduziert seine Beitragszahlungen für die Verbilligung des Tarifverbund Ostwind, dafür werden die Preise des Tarifverbund Ostwind um 15% erhöht.
 
29
Der Kanton St.Gallen fördert private Investitionen in erneuerbare Energien und Energiesparmassnahmen von Privatpersonen und privaten Unternehmungen mit CHF 2 Millionen.
 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer Ihre Antwort
30
Die Schweiz tritt der EU bei.
 
31
Schweizer Armeeangehörige dürfen unter UNO- oder OSZE-Mandaten im Ausland bewaffnete Einsätze leisten.
 
32
Die Bedingugen zur Einbürgerung werden insofern erschwert, als das ein Nachweis ausreichender Sprachkenntnisse der örtlichen Landessprache abgelegt werden muss.
 
33
Im Kanton SG sind Schuldispense aus religiösen Gründen erlaubt.
 
34
Die Schweiz kündigt das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU, um die Zuwanderung von EU-Bürgern zu beschränken.
 
35
Ausländer, die seit 8 Jahren im Kanton St. Gallen leben, erhalten das aktive Wahl- und Stimmrecht auf Kantonsebene.
 



Legende:
Bin dafür
Bin eher dafür
Neutral/weiss nicht
Bin eher dagegen
Bin dagegen

Kandidaturen

Kandidatur:

Wahlkreis: Wahlkreis See-Gaster
Liste: UGS Linth. Junge Liste JG
Listenplatz: 3
Bisheriger Sitz: Nein
Wahltermin: 11.03.2012
Ergebnis: Nicht gewählt


Dafür setze ich mich ein

Soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit in einer intakten Umwelt!

Die soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit sind mir ein wichtiges Anliegen. Wie die Güter heute verteilt sind kann es nicht weitergehen, weder lokal, noch schweizweit, noch global. Die Reichen bereichern sich auf Kosten der Armen - so läuft es seit langem und dem will ich nicht länger zusehen! Sei es nun Nestlé, die 17% Weltmarktanteil am lebenswichtigsten Gut Wasser haben, die Rohstoffplünderungen, die in Afrika nach wie vor durch westliche Konzerne geschehen oder die mehr als 700'000 Leute, die auch in der Schweiz unter der Armutsgrenze leben - Ungerechtigkeiten gib es genügend zu beseitigen!

Die gesamte Menschheit wird in Zukunft grosse Probleme zu bewältigen haben und ich bin überzeugt, dass dies nur gemeinsam geht.
Allerdings ist Gerechtigkeit nur möglich und sinnvoll, wenn wir eine intakte Welt haben, um sie zu leben. Also müssen wir unsere Probleme und Verhaltensweisen, die dazu führen, dass wir den Planeten langsam aber sicher zugrunde richten, analysieren und beheben - ansonsten werden wir schon bald keinen Lebensraum mehr haben, um gerecht und verantwortungsvoll darin zu leben.





Meine politischen Ämter und Engagements




Hobbies / Interessen

In meiner Freizeit geniesse ich immer wieder gerne ein kleines Grillfest mit Bier und Freunden ums Lagerfeuer, eine hitzige Debatte um ein interessantes Thema oder aber eine intensive Partie Beachvolleyball im Sommer.



Meine neusten Kommentare

February 2013 Kommentar zu
Nein zur Abzockerinitiative
Das ist allerdings eine berechtigte Frage! ^^
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February 2013 Kommentar zu
Abzockerinitiative: JA !
JETZT ABSTIMMEN: ABZOCKERINITIATIVE JAAAAAAAAAA!!!!!

U​nter einem fairen Lohn verstehe ich einen Lohn, der an Leistungen geknüpft und verbindlich geregelt ist. Ganz einfach: So und so viel Mehrwert für das Unternehmen generiert = einen gewissen Prozentsatz davon als Bonus, als Provision sozusagen. Dabei muss natürlich auch berücksichtigt werden, wer zu welchem Teil an der Gewinnsteigerung beteiligt war und wie diese bewerkstelligt wurde wenn einfach der Abteilungsleiter die Lorbeeren seines Teams einstreicht ist dies natürlich auch nicht Sinn und Zweck der Sache, ebensowenig wie wenn zur Gewinnsteigerung unlautere Massnahmen ergriffen oder soziale und/oder ökologische Grundsätze der Nachhaltigkeit verletzt werden... Als Kontrollgremium fungieren die Aktionäre/die GV, welche Löhne & Boni nur dann genehmigen, wenn das entsprechende Kadermitglied durch seine Leistungen auch wirklich zum Wohle der Firma und damit zum Wohle der Aktionäre beigetragen hat...

Kein fairer Lohn ist es hingegen, wenn ein Unternehmen saftige Minuszahlen schreibt, die Konzernleitung sich aber nichtsdestotrotz Millionenboni auszahlen lässt...

So sehe ich das und deshalb: Ja zu Abzockerinitiative! v

Fragen Sie einmal Novartis und den Herren Vasella, ob sie es sich leisten können, ihm über 5 Jahre 75 Millionen zu bezahlen dafür, dass er ABSOLUT REIN GAR NICHTS TUT!

Oder aber all die UBS- und CS-Banker, die sich trotz Milliardenverluste Milliardenboni zugeschrieben haben - wofür??? Für welche Leistung? "Nur" 2,5 Milliarden Verluste gemacht zu haben?

Denken Sie, dem hätte eine GV je zugestimmt?

Und da wären wir bei den systemischen Schwachstellen, die Sie vermutlich ansprechen. Auch ein guter Grund, die Initaitive anzunehmen ist ja selten genug, dass wir einer Meinung sind! ;-)
-
February 2013 Kommentar zu
Nein zur Abzockerinitiative
Fragen Sie einmal Novartis und den Herren Vasella, ob sie es sich leisten können, ihm über 5 Jahre 75 Millionen zu bezahlen – dafür, dass er ABSOLUT REIN GAR NICHTS TUT!

Oder aber all die UBS- und CS-Banker, die sich trotz Milliardenverluste Milliardenboni zugeschrieben haben - wofür??? Für welche Leistung? "Nur" 2,5 Milliarden Verluste gemacht zu haben?

Denken Sie, dem hätte eine GV je zugestimmt?

Und da wären wir bei den systemischen Schwachstellen, die Sie vermutlich ansprechen. Auch ein guter Grund, die Initaitive anzunehmen – ist ja selten genug, dass wir einer Meinung sind! ;-)
-
February 2013 Kommentar zu
Nein zur Abzockerinitiative
Hervorragende Einstellung!

Bin allgemein erfreut, wie viel Zustimmung die Abzockerinitiative selbst auf Vimentis bekommt!

Jetzt heisst es: Alle Gleichgesinnten zur Abstimmung motivieren! (Gerade in meiner Alterskategorie ist das leider einfacher gesagt, als getan... :/)

Deshalb: DIE ABSTIMMUNGSUNTERLAGEN​ LIEGEN BEI EUCH ZU HAUSE! 2 MIN ZEIT NEHMEN, SIE AUSZUFÜLLEN UND GRATIS PER POST ZU RETOURNIEREN!

Profitiert von eurem nicht selbstverständlichen Mitbestimmungsrecht! Gemeinsam gegen Abzockerei!
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February 2013 Kommentar zu
Nein zur Abzockerinitiative
Sehr geehrter Herr Selk

Unter einem fairen Lohn verstehe ich einen Lohn, der an Leistungen geknüpft und verbindlich geregelt ist. Ganz einfach: So und so viel Mehrwert für das Unternehmen generiert = einen gewissen Prozentsatz davon als Bonus, als Provision sozusagen. Dabei muss natürlich auch berücksichtigt werden, wer zu welchem Teil an der Gewinnsteigerung beteiligt war und wie diese bewerkstelligt wurde – wenn einfach der Abteilungsleiter die Lorbeeren seines Teams einstreicht ist dies natürlich auch nicht Sinn und Zweck der Sache, ebensowenig wie wenn zur Gewinnsteigerung unlautere Massnahmen ergriffen oder soziale und/oder ökologische Grundsätze der Nachhaltigkeit verletzt werden... Als Kontrollgremium fungieren die Aktionäre/die GV, welche Löhne & Boni nur dann genehmigen, wenn das entsprechende Kadermitglied durch seine Leistungen auch wirklich zum Wohle der Firma und damit zum Wohle der Aktionäre beigetragen hat...

Kein fairer Lohn ist es hingegen, wenn ein Unternehmen saftige Minuszahlen schreibt, die Konzernleitung sich aber nichtsdestotrotz Millionenboni auszahlen lässt...

So sehe ich das und deshalb: Ja zu Abzockerinitiative!
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January 2013 Kommentar zu
Statement zur Aufhebung der Wehrpflicht
Sehr geehrter Herr Selk

Ich liebe Sarkasmus, nur habe ich den Ihren nicht verstanden – auch egal.

Die Zukunft wird zeigen, ob Ihre Prognose sich bewahrheiten wird.

Ihren Vergleich zwischen dem Ermächtigungsgesetz von '33 und dem ESM verstehe ich nicht ganz – wo sind die Parallelen?
Während das Ermächtigungsgesetz von '33 es der Regierung ermöglichte, Gesetze zu erlassen, die nicht verfassungskonform sind, ja noch nicht einmal die Grundrechte achten müssen, ist der ESM doch bloss ein Versuch, die europäische Fiskalpolitik zentralistisch zu steuern. Oder sehe ich da etwas falsch?

Beste Grüsse,

Daniel Graf
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January 2013 Kommentar zu
Statement zur Aufhebung der Wehrpflicht
Sehr geehrter Herr Selk

Mein Beitrag war eine Replik auf Herrn Stamms Statement, der scheinbar eine Angst vor den "Gelüsten" der Deutschen hat oder davor, dass der Herr Steinbrück tatsächlich seine Kavallerie schickt - deshalb der Begriff "Invasion".

Was Sie mir mit dem Vogelflug sagen wollen, verstehe ich nicht.

Und ich habe mit keinem Wort gesagt, dass ich Deutscher werden wolle – bitte keine Unterstellungen! ;-)

Beste Grüsse,

Daniel Graf
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January 2013 Kommentar zu
Statement zur Aufhebung der Wehrpflicht
Wenn Sie allen Ernstes eine Invasion der Deutschen befürchten, bauen Sie lieber Bunker oder wandern Sie aus und werden Sie Deutscher, damit Sie zur Siegerseite gehören.
Oder denken Sie, wir 7 Millionen Schweizer hätten im absolut unwahrscheinlichen Ernstfall auch nur den Hauch einer Chance gegen 90 Millionen technologisch besser ausgerüstete Deutsche? ^^

Und unsere "beste Armee der Welt" schreckt also die Deutschen und ihre Gelüste erfolgreich ab? Ich finde das absolut lächerlich... Aber jedem seine Meinung...

Einen schönen Abend allerseits!
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January 2013 Kommentar zu
Statement zur Aufhebung der Wehrpflicht
Sehr geehrter Herr Selk

Sie lokalisieren die Gefahr doch auch vor allem im Innern wenn ich das richtig erkannt habe, oder? Denn die Kriege, welche seit dem Atombombenabwurf begonnen wurden, waren und sind meines Erachtens – korrigieren Sie mich, wenn ich falsch liege – hauptsächlich Bürgerkriege und Kriege zwischen Nachbarländern. Und dass es unwahrscheinlich ist, dass die Schweiz von einem Nachbarland angegriffen wird, darin stimmen wir hoffentlich überein? Bleibt also der Bürgerkrieg. Abgesehen von den materialistisch geprägten Kriegen der USA, siehe Irak und Afghanistan, doch in der Schweiz gibt es gottseidank ja kein Öl oder andere Bodenschätze, die einen „Krieg gegen den Terror“ auch hierzulande „nötig“ machen würden.

Erklären Sie mir doch bitte folgendes Zitat Ihrerseits noch etwas genauer. Denn wenn ich das richtig interpretiere, dann wäre es m.E. kompletter Blödsinn, das Militär damit zu beauftragen, einen solchen „Krieg im Innern“ auszufechten.

„Ode​r haben Sie das Gefühl, dass so ca. 2 Flugstunden von uns weg der Frieden ausgebrochen ist. Und haben Sie schon mal daran gedacht, dass wir solche 'Friedenträger' regelrecht in die Schweiz importiert, immer mehr einladen, sich hier auf ihre Art kriegerische zu betätigen?“

Ein „Krieg im Innern“ droht meiner Meinung nach wenn überhaupt aufgrund der Etablierung von Parallelgesellschafte​n. Und dem wird soweit möglich mittels Integrations- und Aufklärungsarbeit entgegengewirkt und nicht mit Waffengewalt. Sollte es dann tatsächlich zu „rechtsfreien Räumen“ kommen, ist dies ein Problem der Polizei, nicht dasjenige des Militärs!

Ich denke, wenn man die Truppengrössen und die technologischen Unterschiede unserer Armee mit den Armeen grösserer Nationen vergleicht, kann man vielleicht nicht objektiv beurteilen, aber doch zumindest abschätzen, wie es um unsere Aussichten auf erfolgreiche militärische Verteidigung steht.
Allerdings wird es meiner Meinung nach auch nicht nötig sein, sich zu verteidigen. Eine Kriegserklärung an die Schweiz – egal von welchem Land – hätte doch unweigerlich eine ganze Kette von Sanktionen, Reaktionen und Gegenmassnahmen zur Folge und würde sicherlich nicht nur in unserem Land und auf unseren Schultern ausgetragen?

Ich gebe zu, dass mir hier das nötige Fachwissen fehlt, wie es um Bündnissysteme und so weiter steht, weshalb ich meine Aussagen vorsichtigerweise in eine Frage verpackte.

Und abschliessend: Na das ist doch wunderbar wenn man eine Berufsarmee so sauber im Innern einsetzen kann! Sie lokalisieren die potenziellen Gefahren ja auch im Innern! Doch dazu brauchen wir weder Gripen – das Thema greife ich gerne noch einmal auf – noch jährlich 22'000 Wehrdienstpflichtige.​ Wie Sie Herrn Schneiders Blog (http://www.vimentis.​ch/d/dialog/readartic​le/ja-zur-aufhebung-d​er-wehrpflicht/) entnehmen können, genügt eine Armee mit 30'000 freiwilligen Milizsoldaten längst!! Finnland beispielsweise schafft es mit derselben Anzahl Soldaten, 1200 Kilometer Grenze zu Russland zu sichern!

Also: Wehrpflicht abschaffen, Gripen wieder verkaufen, gespartes Geld dafür ausgeben, dass gar nicht erst ein „Krieg im Innern“ entsteht und für den Fall, dass dies nicht verhindert werden kann eine Freiwilligenarmee mit 30'000 Soldaten auf die Beine stellen – voilà! =)

Mit pazifistischen Grüssen,

Daniel Graf
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January 2013 Kommentar zu
Statement zur Aufhebung der Wehrpflicht
Sehr geehrter Herr Selk

Selbstverstän​dlich weiss das niemand genau, doch im Zeitalter von Wasserstoffbomben, Langstreckenraketen und ferngesteuerten Kampfdrohnen habe ich einfach nicht das Gefühl, dass sich die 4-5 Milliarden für Gewehre und Gripen lohnen... Umso mehr da erfahrungsgemäss ein (nicht unwesentlicher) Teil des Geldes tatsächlich einfach aufgebraucht werden muss. Da heisst es dann schnell einmal: Kompanie, die Munition muss weg, wir gehen schiessen! Oder: Fahrer, wir haben noch so und so viel Most, gehen wir auf den Parkplatz und drehen so lange Runden, bis er aufgebraucht ist! Also wenn das mal keine Zeit- und Geldverschwendung ist...

Und: Verstehe ich das richtig, dass Sie es befürworten würden, dass die Deutsche Bundeswehr in die "rechtsfreien Gebiete" (Definition, Belege?) im eigenen Land einmarschiert und für Ruhe und Ordnung sorgt? Haben Sie nicht auch das Gefühl, inländische Konflikte und Störungen der öffentlichen Ordnung sollten eher eine Aufgabe der Polizei sein? Können Sie sich vorstellen, dass der Einmarsch des Militärs in meiner Heimatstadt meine Beziehung zum Staat nicht unbedingt verbessert? Dass das Gefühl aufkommen könnte, der Staat setze das Militär gegen die eigenen Bürger ein statt zu deren Schutz?
Denken Sie nicht auch, mit den durch die Abschaffung des Militärs gesparten Milliarden könnte man die Blaulichtorganisation​en ausreichend weiterentwickeln und ausbauen, um die Sicherheit im eigenen Land gewährleisten zu können?

Ich für meinen Teil bin überzeugt davon.

Beste Grüsse,

Daniel Graf
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