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... ich war ja kein Asylsuchender

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Eigentlich wollte ich nicht auch noch über die Asyl­ge­setz­re­vi­si​on schrei­ben. Wirk­lich nicht. Ich hatte einem Re­dak­tor die­ser Zei­tung via Twit­ter sogar ver­spro­chen über etwas ganz an­de­res zu schrei­ben (ich hole es nach, ver­spro­chen). Ich er­trage die Asyl­de­batte ein­fach nicht mehr. Wie die rechte Mehr­heit heute ganz selbstverständlich Er­nied­ri­gung als of­fi­zi­elle Waffe gegen Flüchtlinge ein­set­zen will, ist nur noch zum kot­zen (n­ein, dafür gibt es kei­nen po­li­tisch kor­rek­ten Aus­druck).

 Auf jeden Fall wollte ich nicht mehr darüber schreiben. Und dann kam die GLP Zürich. Dass die SVP in Zürich eine Motion einreicht, die verlangt, dass in Zukunft in offiziellen Statistiken zwingend zwischen „echten“ und „eingebürgerten“ Schweizer_innen unterschieden wird, überrascht nicht mehr – auch wenn es fast unmöglich ist, dabei nicht an den „Ariernachweis“ der Nazis zu denken, mit dem man in Hitlerdeutschland seine Reinrassigkeit beweisen musste. Was überrascht ist, dass die GLP ankündigte dem Vorstoss in Form eines Postulats zustimmen zu wollen (was etwas weniger dringlich ist, im Endeffekt aber auf das Gleiche herauskommt). Zum zweiten Mal innert kurzer Zeit kam es zu dieser komischen Koalition: Nationalisten und „liberale Mitteparteien“ im selben, fremdenfeindlichen Boot. Die Frage drängt sich geradezu auf: Welchen Gaul reitet eigentlich diese so genannte liberale Mitte aus FDP, CVP und GLP?

 Hört man den Politiker_innen dieser Parteien in den Debatten zu Asyl und Migration zu, so kann man zwei grundsätzliche Argumentationslinien für die Verschärfungen heraushören. Einerseits der pure Opportunismus. Weil die SVP mit ihrer Sündenpolitik bei einem Teil des Wahlvolkes Erfolg hat, will man auch ein Stück vom Kuchen. Ob die Revision mehr Probleme schafft als löst ist dabei Nebensache. 

 Das zweite Argument ist beängstigender, weil es aus Überzeugung kommt. Die Schweiz sei zu „attraktiv“ für Flüchtlinge. Wir müssten „die falschen Anreize“ überprüfen. Dahinter steckt ein sehr ideologisches Weltbild: Die Idee, unsere Welt sei ein einziger Markt. Im klassischen Marktmodell gibt es nur gleichberechtigte Markteilnehmer. Alles, was wir tun, tun wir in dieser Vorstellung freiwillig und wir entscheiden zwischen völlig transparenten Alternativen. Der Entscheid zur Flucht unterscheidet sich in diesem Weltbild nicht von der Frage, ob ich jetzt ein Mars oder ein Snickers kaufe. So wird jeder und jede für sein oder ihr Schicksal ganz alleine verantwortlich. So etwas wie Macht, Unterdrückung, Ausbeutung, Gewalt oder ganz einfach Pech gibt es nicht. Das ist weit weg von der Realität. Gerade die Flucht von zu Hause ist so gut wie nie freiwillig – denken wir an Eritrea oder Nordkorea. Genauso wenig sie wie planbar ist: Wer weiss schon, ob er die Meeresquerung auf einem Fischerboot überlebt?

 Ist ihnen schon einmal aufgefallen, dass die gleiche Parteikoalition, die sich jetzt für die erneute Verschärfung des Asylgesetzes einsetzt, sich auch für die Kürzung der Arbeitslosenversicher​ung, der IV-Renten und der AHV stark macht? Das ist kein Zufall. Getreu der Idee, dass alles ein Markt ist, muss auch jeder und jede, der oder die keinen Job hat oder behindert ist selber schuld sein. Er oder sie ist für die Marktgläubigen nur zu faul um sich aufzuraffen – also sollen sie selber schauen.

 Der deutsche Theologe Martin Niemöller schrieb in den Jahren des deutschen Faschismus ein berühmtes Gedicht über den gescheiterten Widerstand. In Anlehnung an ihn könnte, ja sollte man das Gedicht neu schreiben: Als sie den Asylsuchenden die Sozialhilfe strichen, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Asylsuchender. Als sie den Behinderten die IV-Renten strichen, habe ich geschwiegen: ich war ja nicht behindert. Als sie den Arbeitslosen die Beiträge strichen, habe ich geschwiegen; ich war ja nicht arbeitslos. Als sie den Rentner_innen die Renten strichen, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Rentner. Als sie begannen die Budgets für die Ausbildung meiner Kinder, für die Prämienverbilligung und für die Kindertagesstätte zu streichen hatten nicht einmal mehr die Asylbewerber Lust, für mich zu protestieren. 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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79%
(48 Stimmen)
Heinz Mahler sagte July 2012

Die auf praktisch auschliesslich Emotionen basierten Ideen der SP und Juso haben ja gerade dazu geführt das unmenschliche Situation im Asylbereich entstanden ist.
Es wurde über Jahre hingenommen das praktisch jeder ein Asylantrag stellen konnte und aufgrund diesem Familiennachzug gewährt wurde. Das hat natürlich wie wir wissen hohe kosten bei der Sozilhilfe, IV usw. verursacht.

Dazu das Asylrecht kriminelle Aktivitäten gefördert hat und das Asylwesen zu einer Art Gratis- Backpackers für Budgetreisende verkommen ist.


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74%
(31 Stimmen)
Werner Nabulon sagte July 2012

Die EU ist schuld. Wir sind schuld, dass wir diese Verträge unterzeichnet haben, worin steht, dass innerhalb der der EU diese Personenfreizügigkeit​ besteht, welche an der Aussengrenze aufhört.
Ohne diese Verträge wären wir ebenso Aussengrenze, ob wohl wir geografisch mitten in Europa sind, ausserdem treffen in unserem Land die Regionen Kulturen von diesem Europa aufeinander.
Diese Sozialisten haben sich furchtbar aufgeregt, als ein US Präsident G.W. Bush den Spruch brachte, „wer nicht für uns ist, ist gegen uns!“
Diese EU verhält sich genau gleich. Wer nicht für eine EU ist, bekommt diesen trotz Verträgen zu spüren.
Was den Föderalismus in dieser EU anbelangt, bei uns „Kantönligeist“, toppt dies eine EU zur Zeit noch, siehe Europa Meisterschaft Fussball, wo das Nationale Denken vorherrscht, siehe Schuldenkrise, wenn gewisse Regionen, Demografisch und Geografisch bedingt einfach andere Leistungen erbringen.



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85%
(20 Stimmen)
Karl Müller sagte July 2012

Die Karikatur im Tagi von heute passt optimal zum Thema:
http://www.ta​gesanzeiger.ch/
Ganz​ unten.


Falls die Karikatur schon nicht mehr zu sehen ist und blättern nichts hilft, hier eine kurze Beschreibung:
Titel:​ "Zur Entdeckung des Higgs-Teilchens am Cern."
Bild: Drei magere Afrikaner, einer davon mit einem Radio.
Radio: Die Entdeckung dieses Teilchens wird die Welt verändern.
Frau: Heisst das man kann es essen?


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78%
(45 Stimmen)
Karl Müller sagte July 2012

Einige Tatsachen:

Der typische Asylant gehört nicht zu den Aermsten der Armen.
Der typische Asylant ist jung, gesund und männlich.
Der typische Asylant ist auf der Suche nach einem besseren Leben für sich und seine Familie.
Der typische Asylant finanziert sich seine Reise in die Schweiz nicht selber. Das besorgt seine Familie, sein Clan oder sein Dorf.
Der typische Asylant hat also Schulden bei seiner Gemeinschaft. Je nach Herkunft sind das einige tausend bis einige zehntausend Franken.
Der typische Asylant muss diese Schulden zurückzahlen. Sonst verliert er sein Ansehen in seiner Gemeinschaft.
Der typische Asylant zahlt diese Schulden zurück mit Geld, das er in der Schweiz erhält. Sei es vom Sozialstaat, durch eigene Arbeit oder kriminelle Aktivitäten.

Was geschieht, wenn er seine Schulden zurück zahlen kann?
Das ermutigt seine Verwandten und Bekannten ihm nachzufolgen.
Was geschieht, wenn er seine Schulden nicht zurück zahlen kann?
Das entmutigt seine Verwandten und Bekannten ihm nachzufolgen.

Es ist hart, aber wenn wir nicht dafür Sorgen, dass alle Asylanten so arm in ihre Heimat zurück kehren wie sie gekommen sind, werden immer mehr Asylanten in die Schweiz kommen.


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87%
(62 Stimmen)
Karl Müller sagte July 2012

Hier noch das Original:

„Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Sozialdemokrat.

Al​s sie die Gewerkschafter holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.

Al​s sie mich holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte.“

http://ww​w.martin-niemoeller-s​tiftung.de/4/daszitat​/a31


Herr Wermuth

Sie verharmlosen durch diesen Vergleich die Nazigräuel!

In der Schweiz hat niemand die Absicht Menschen zu foltern oder zu töten. Wenn Sozialleistungen gekürzt werden, so ist dass in jedem Fall ein demokratischer Entscheid und kein Terror. Wenn Sie mit einem Entscheid des Parlaments nicht einverstanden sind, liegt es an Ihnen das Referendum zu ergreifen und so zusammen mit Gleichgesinnten dem Volk die Möglichkeiten zu geben zu entscheiden.

Diese​r Prozess unterscheidet sich erheblich von einer Dikatur! Sind Sie nicht auch dieser Meinung?


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81%
(52 Stimmen)
Karl Müller sagte July 2012

Wer findet, dass die Einwanderung der Asylanten und anderen Ausländer zu Problemen führt, kriegt eins drauf. Diese beiden Bereiche werden vom Volk vermischt, denn streng genommen sind die meisten Einwanderer Wirtschaftsflüchtling​e, die sich von einem Leben in der Schweiz eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation versprechen, sich jedoch keinem Asylverfahren unterziehen müssen.

Die Mehrheit der "richtigen" Asylanten ist nicht verfolgt. Sie kommen wie die übrigen Einwanderer aus wirtschaftlichen Gründen. Das ist nicht zu leugnen. Sie wollen in der Schweiz bleiben. Für sie gilt jedoch keine Personenreizügigkeit,​ also lügen die nicht verfolgten Asylanten. Das erzeugt Wut unter den Schweizern, denn es kommt hinzu, dass eine Minderheit der Asylanten kriminell ist, aber von den Behörden ungenügend verfolgt wird. Diese Wut richtet sich jedoch gegen die Falschen, die ehrlichen Asylanten und anderen Ausländer.

Schuld an dieser unerfreulichen Situation ist eine sehr seltsame Koalition, die eine vernünftige Ausländerpolitik verhindert:

Die Wirschaftsliberalen, die immer mehr Ausländer als billige Lohndrücker wollen, verbinden sich mit den Linken, für die die freie Einwanderung in die Schweiz das erklärte Ziel ist. (Dieses Ziel ist zwar unrealistisch, aber immerhin ehrenswert!)

Die Probleme sind unübersehbar:
Eine effektive Arbeitslosenrate von 10%. (Das behaupte nicht ich sondern ein Linker. Ich glaube es war Maillard.)
Verstopft​e Strassen und überfüllte Züge
Kaum mehr bezahlbare Mieten
Zunehmende Zersiedelung
Umweltv​erschmutzung
Steigen​der Energieverbrauch
Ste​igende CO2-Emission (jeder zusätzliche Ausländer macht es für die Schweiz schwieriger die Ziele des Kyoto Protokolls zu erfüllen)
Die Situation an den Schulen wird immer unerträglicher, denn wenn in einer Klasse die Mehrheit der Kinder nicht richtig Deutsch kann, so ist das eine Katastrophe. Für die ganze Klasse!
...

Das wären eigentlich alles linke Themen.

Aber die Linken wollen mit dem Kopf durch die Wand. Sie wollen die Personenfreizügigkeit​ für alle. Aber das funktioniert erst dann, wenn es allen Menschen etwa gleich gut geht. Erst dann kommen die Ausländer nicht mehr aus wirtschaftlichen Gründen in die Schweiz, sondern weil sie uns und unsere Kultur kennen lernen wollen. Ja liebe Linke! Es gibt eine erhaltenswerte schweizer Kultur und Lebensart!

Warum ist der Wähleranteil der SP tiefer als früher?
Der Ex-SP-ler wählt heute die Partei mit dem V mehr.
Warum wählen Arbeiter eine wirtschaftsliberale Partei?
Weil die SP oder vielleicht besser BP (Beamtenpartei) ihre Interessen nicht wahrnehmen will und die durch die Einwanderung erzeugten Probleme konsequent leugnet.


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63%
(51 Stimmen)
Ronald Frank sagte July 2012

Herr Cédric Wermuth, früher haben Linke mir nachgesagt,ich sei ein Rassen hasser! Ich sei einer von denen, der keine Ausländer in der Schweiz haben will! Das seien arme Leute, die in ihren Ländern keine Arbeit finden und denen es schlecht gehe! Ich hatte auf einmal die Schnauze voll und habe den Spiess umgedreht! Ich teilte den Linken mit, ihr wisst nicht was ihr tut, ihr unterstützt es, dass die Ausländer für Lohndumping in der Schweiz benutzt werden! Ihr Linken habt nichts dagegen gemacht und zu gelassen, dass sich bis 8 Ausländer in einer 3 Zimmer Wohnung aufhalten mussten! Uns Schweizer war das verboten!Die Kapitalisten haben Werkzeuge geschaffen die unzufriedenheit förderten!In Deutschland ging es soweit, dass wenn ein Schwarzarbeit für 5 Euro die Stunde gearbeitet hat, von einem Gerüst gefallen ist und fast tot war, hat man ihn noch mit dem Auto überfahren, weil ein Toter nichts mehr sagen kann und weniger gekostet hat als Schwerverletzter! Asylanten die ausgewiesen wurden und uns hohe Kosten machen, müssen sofort in ihr Land zurück! Mit dem Geld wo wir sparen, können wir in ihrer Heimat, Land kaufen (pro Person 1 Aare) zur Verfügung stellen zur Selbstversorgung und Unabhängigkeit! Es können sich vielleicht 300 Personen zu einer Genossenschaft zusammen tun und nach Sepp Holzer - mit Permakultur in die Unabhängigkeit gehen! Ich hatte mal eine Symphatie zu ihnen entwickelt und muss heute feststellen, dass Sie nichts gegen die schleichende Abhängikeit, gewisser Schichten von schlechten Kapitalisten tun!Früher hat die SP für die schwachen schweizer Leute gekämpft! Sie aber, haben mit ihrem Verhalten in erster Linie Ausländern zu helfen und dann vielleicht den schwachen Schweizern! Sie sind ein studiertes nichts, Sie sollten mit ihren unberechtigten Asylanten das Land verlassen! Sie haben nicht wirklich etwas schweizerisches in sich! vonRF



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61%
(51 Stimmen)
Thomas Steffen sagte July 2012

Liebe Kommentatoren, ihr verschwendet hier alle eure Zeit. Der liebe Herr Wermuth nimmt an der Diskussion nicht teil. Er postet hier etwas, was er schon vor einer Woche auf Facebook gelinkt hat.

Der einzige der "das auch so sieht" ist der Major der Linken, Herr Kremsner. Cedric könnte alles schreiben, er würde zu allem stramm stehen und nicken.


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70%
(37 Stimmen)
Heinz Mahler sagte July 2012

Die Überlegung im Titel ist nicht reflektiert wie es eigentlich bei der SP in anderen Themen sonnst immer gemacht wird.
"... ich war ja kein Asylsuchender" sollte man sehen das es nicht nur Asylsuchende gibt, sondern auch Asylgebende und Menschen die dafür Steuern zahlen und Sozialbeiträge bezahlen sowie Menschen Kürzungen bei den Sozialleistungen hinnehmen müssen weil eben durch das Asylwesen potentiell höhere Sozialkosten einergangen sind.

Man sollte auch fragen, wohin gehen die Menschen welche keine Asylsuchende sind und was ist mit den Menschen die keine Gelegenheit haben in den genuss des CH Asylrecht zu kommen ?

Ich gehe auch davon aus das die Kosten des Asylwesens in keinem Verhältnis stehen zu dem was es braucht um die Ursächlichen Gründen angehen zu können. Es ist auch erwiesen dass das Asylwesen dafür mitverantwortlich ist das gewisse wiederliche Zustände erhalten bleiben. z.b. Bürgerkrieg auf Srilanka welcher faktisch durch das CH Asylwesen mitfinanziert und der Krieg in die Schweiz getragen wurde.


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63%
(48 Stimmen)
J. Nyffeler sagte July 2012

Sehr geehrter Herr Cédric Wermuth
Weshalb, nehmen Sie nicht ein paar Asylsuchende in Ihrer WG auf?
damit man Sie nicht in friedlichen Wohnquartieren unterbringen muss.
Junge Männer mit ein paar Sicherheitsleuten rund um die Uhr bewacht, dies sollte man jedem verrechnen, der dies möchte. und die Steuerzahler damit entlasten.
Ich denke, mit all dem Geld ,das hier flöten geht, könnte man Geschickter umgehen (zum Beispiel Arbeitnehmer Löhne) die SP und JUSO schreit ja ständig danach.
Wer hier rechnen kann kostet uns ein Asylsuchender nicht nur 8.- fr. pro Tag
Wer bezahlt die medizinische und Zahnarzt Hilfe. Ein Dach über dem Kopf vermutlich noch einen Deutschkurs und am Schluss auch noch die Rückführungen von X- tausend Franken.



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54%
(26 Stimmen)
Roger Seglias sagte July 2012

Sehr geehrter Herr Wismuth!

Wie bitte? Wie ist das mit der Unterscheidung zwischen echten und eingebürgerten Schweizern?? Gibt es dazu wirklich eine Motion?

Dann müsste man doch wirklich erstmal klären, wer denn nun wirklich zuerst da war: Alemannen oder Kelten?
Denn seit dieser Zeit sind immer wieder Menschen bei uns eingewandert - womit bewiesen wäre, dass es die wirklichen Schweizer gar nicht gibt.

Zuwanderunge​n zu sozialen Gruppen gab und gibt es - gottseidank - immer wieder. Das verhindert letztendlich, dass sich in einer solchen Gruppe inzestuöses Verhalten breit macht und so die Gemeinschaft letzten Endes schwächt.

Auch wenn sich solches in der Schweiz bei positivem Eintreten auf diese Motion wohl während vieler hundert Jahren nicht ereignen würde - die Abstammungen verschiedener 'echter' Schweizer sind viel zu verschieden - so sehe ich in dieser Motion doch eine Art geistigen Inzestes, da sowas die Spaltung in unserer Gesellschaft weiter vorantreiben und ihr schliesslich irreparablen Schaden zufügen würde.



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67%
(46 Stimmen)
David Mayer sagte July 2012

Sehr geehrter Herr Wermuth

Wenn Sie das wollen, dann dürfen Sie es aber auch aus Ihrem Säckli bezahlen. Wäre das eine Lösung?


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74%
(38 Stimmen)
Anton Keller sagte July 2012

und das ganze Geld kommt vom Weihnachtsmann.

Weshalb sind Sie und Ihre Parteimitglieder nicht untereinander solidarisch und arbeiten 2 Stunden pro Tag mehr, um den Erlös den Bedürftigen zu spenden, selbstverständlich in der Hoffnung später als Bedürftiger auch etwas davon zu erhalten. Ganz nach sozialistischem Gedankengut. Das Experiment würde scheitern, da niemand leisten will, nur beziehen will.

In meinem Gerechtigkeitsempfind​en, soll jeder nach seiner Leistungsfähigkeit am Gemeinwohl beitragen, und dafür hat unser Steuersystem zu sorgen.

Und die Illusion, dass wir als kleine Schweiz die ganze Welt retten können müssen wir auch aufgeben. Oder weshalb geben sie nicht ihren ganzen Nationalratslohn für die wirklich Armen in Indien, Afrika? Soso, sie haben auch noch eine Familie und wollen in der Schweiz anständig leben.


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69%
(42 Stimmen)
* * sagte July 2012

Herr Wermuth darf froh sein, dass die bösen Arbeiter und KMU so artig Steuern zahlen, sonst könnte er nicht solche Reden schwingen und sich über das dumme rechte Volk aufregen.

Uns Arbeiter mit dem Nationalsozialismus zu vergleichen, finde ich schon eine sehr dmme Demagogie! Nur weil wir wollen, dass man Asylanten hilft und Wirtschaftsflüchtling​e und kriminelle wieder nach Hause schickt!


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75%
(53 Stimmen)
Hans Meier sagte July 2012

Dach über dem Kopf, Essen, medizinische Versorgung und ZUSÄTZLICH Nothilfe. Ich habe keine Ahnung was daran schlecht sein soll. Aber eigentlich ist Nothilfe ja/nein reine Ablenkung. Asylanträge aus sicheren Ländern wie Tunesien sollten nicht behandelt werden und die Leute gleich Ausgeschafft.


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