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6 Wochen Ferien - der giftige Apfel!

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Der gif­tige Apfel

"6 Wochen Ferien für alle" mit diesen Worten wird dem Bürger ein "giftiger Apfel" präsentiert. Auf den ersten Blick scheint dies ein saftiges Geschenk für den Arbeitnehmer darzustellen - Bei genauerem betrachten stellen wir jedoch fest, dass ein Ja zu dieser Initiative üble Bauchschmerzen verursachen wird und für manche KMU's (=Arbeitsplätze) sogar den Tod bedeuten würde.

Arbeitsplatz in der Schweiz

Die meisten Arbeitnehmer in der Schweiz verdienen ihr Einkommen bei einem der vielen KMU's. Diese Arbeitsplätze werden nun gefährdet wenn wir den Unternehmen vorschreiben die geforderten 6 Wochen Ferien umzusetzen. Die dadurch sinkende Produktivität eines Unternehmens hat gravierende Folgen für die Arbeitnehmer vor allem in den Bereichen: Einkommen und Arbeitsplatzsicherhei​t. Auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen wird massiv beeinträchtigt und wird die Existenz vieler KMU’s gefährden. Das dürfen wir auf keinen Fall zulassen!

Die bestehende Ferienregelung hat sich bewährt

Die Aktuelle Ferienregelung bietet den Sozialpartnern und den Vertragsparteien den Spielraum sich für eine grosszügigere Ferienregelung zu entscheiden. Ausserdem kann der Arbeitgeber seine Attraktivität flexibler gestalten und dem Arbeitnehmer verschiedene Möglichkeiten bieten: höherer Lohn, kürzere Arbeitszeiten oder sonstige attraktive Arbeitsbedingungen.

Fazit

„6 Wochen Ferien für alle (Arbeitnehmer)“ ist ein Blender! Mit einem Biss in den Apfel der uns anschliessend vergiftet, würden wir tausende von sicheren Arbeitsplätzen riskieren und müssten anschliessen (alle) dafür die Rechnung bezahlen – NEIN Danke!

 

„Ich bin zuversichtlich, dass die Bürger die Finger vom giftigen Apfel lassen werden und sich nicht von diesem Populismus blenden lassen!“

 

Markus Rohner, FDP Kantonsratskandidat


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Kommentare von Lesern zum Artikel

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20%
(5 Stimmen)
Stefan Kirchgraber sagte Februar 2012

Um das mit den 6 Wochen Ferien realisierbar zu machen, bräuchte es schon grüne Wirtschaftsbedingunge​n, das ist klar. Vielleicht schafft es die meist bürgerliche Arbeitgeberschaft aber vorläufig, Personen mit laut Vertrag 4 Wochen Ferien jährlich mehr als 1 Woche zu gewähren und das Lohndumping und die Schwarzarbeit zu bekämpfen. Das wäre schon mal ein erster Schritt in die richtige Richtung, wenn eine Investition in Nachhaltigkeit (noch) zu kühn erscheint.


Ihre Meinung dazu? Stimme zu Stimme nicht zu



45%
(20 Stimmen)
Daniel Rebmann sagte Januar 2012

Ich werde das Gefühl nicht los, dass diese Initiative die Bevölkerung ködert. Mit dem Ziel, die gewinnorientierte Wirtschaft (Abschaffung des Kapitalismus) zu schwächen...

Exkur​s bezüglich Urhebern und Befürwortern dieser Initiative: Die einflussreichen Linken (Grüne/SP-ler, Alt 68er) arbeiten im Normalfall (!) für Gewerkschaften, auf Ämtern, für Hilfswerke, bei öffentlich-rechtliche​n Medienhäusern, im Bildungs- und Pflegewesen - zumeist Institutionen, welche vom Staat getragen werden. Der normale Linke hat selten mit Ausländern zu tun - und wenn, dann ist der Ausländer auf ihn angewiesen und verhält sich anständig. Der normale Linke kennt den Leistungsdruck und den Gewinnzwang aus der Privatwirtschaft nicht. Der normale Linke tummelt sich in seiner Freizeit im Theater, in der Oper, in Museen/Kunstausstellu​ngen, in exklusiven Clubs - Hauptsache, man bleibt unter sich. Als Konservativer haben sie's heute sehr schwer, in den "dominierten" Bereichen Fuss zu fassen - und wenn, sind sie, was das Politische angeht, besser still. Das schafft einen ideologischen Graben zum normalen Büezer (Leistungsmensch) und eine teils surreale, aber klar richtigen Anschauung der Dinge - nur wird der Faktor Mensch mit einem Teil seiner Facetten -z.B. den betrügerischen und egoistischen, zum eigenen Vorteil bedachten- bei diesen Anschauungen oft vergessen und man geht bei allen Menschen immer NUR vom Guten aus. Dies, weil der Realitätsbezug und die Erfahrungen fehlen.

Dass die Wirtschaft in der Zwischenzeit eigentlich mehr Macht hat als der Staat, macht den Linken Angst. Ergo schwächt man die Wirtschaft (vor allem die wertschöpfenden, ach so bösen Grosskonzerne) und bauscht den Staat auf. Wozu das führt, sieht man am Beispiel von Griechenland...

Ic​h denke, dass 6 Wochen Ferien (zusammen mit dem Mindestlohn und der 1:12-Initiative) nur den ersten Schritt darstellen, um unser Lohn- und Preisniveau in die Nähe der umliegenden EU-Länder zu bringen und so längerfristig
a) die Hürden für einen EU-Beitritt zu senken (was unsere Souveranität und die direkte Demokratie beschneidet)
oder
b​) bei einer Konjunkturbaisse mit hohen Arbeitslosenquoten auf Grund abgewanderter Multikonzerne eben den "Kommunismus light" mit bedingungslosem (!) Grundeinkommen als menschengerechte, weniger leistungsabhängige (für Alle statt für Wenige) Alternative zum gescheiterten Kapitalismus einzuführen.

Diese​ Initiative hinterlässt bei mir einen fahlen Beigeschmack...


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55%
(20 Stimmen)
Andreas Spengler sagte Januar 2012

Gut geschrieben und vollkommen richtig Herr Rohner


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