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Arztlöhne

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Löhne von 1 Mil­lion Fran­ken oder auch mehr sind bei Spitalärzten (we­ni­ger bei Spitalärztinnen) keine Sel­ten­heit. Aber auch Löhne von Spi­tal­di­rek­to­ren​, wie jenem der Hirs­lan­denkli­nik, der mehr als 1,2 Mil­lio­nen Fran­ken erhält (ver­dient hat er es ja nicht!) müssen auf eine Höchstgrenze von Fr. 340'000.- re­du­ziert wer­den. In der Schweiz ver­dient ein Bun­des­rat und eine Bundesrätin rund 440'000.- Fran­ken. 340'000.- Fran­ken sind für Ärzte und Ärztinnen sowie Spi­tal­di­rek­to­rin​­nen und Spi­tal­di­rek­to­ren​ ge­nug, wenn man be­rech­net, was an Rente für diese Per­so­nen später abfällt. Diese Lohno­ber­grenze muss so­wohl für pri­vate Spitäler wie auch öffentliche Spitäler ver­bind­lich sein.
(Juli 2011)


Kommentare von Lesern zum Artikel

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100%
(1 Stimme)
Urs Gassmann sagte October 2011

Ich bin ebenfalls skandalisiert von diesen horrend hohen Löhnen,
die den massgeblichen Ausschlag für unser viel zu teures
Gesundheitswe​sen geben. Diese Löhne sind uns aber mit
ziemlicher Sicherheit vom Ausland aufgezwungen worden,
und wenn sie nun auf einen Drittel herabgesetzt werden,
haben wir bald keine Ärzte mehr, da sie ausserhalb der Schweiz
doch wohl auf doppelt so hohe Einkünfte kommen. Diese Regel
gilt auch für die übrige Wirtschaft, und ich frage mich, ob die
Schöpfer der 1:12-Gesetzes-Initiat​ive wirklich nicht auf den
Gedanken gekommen sind, dass sich der Rest der Welt
wahrscheinlich kaum an die Schweiz anpassen würde. Herr
Tschopp hat noch nicht verstanden, dass es Löhne gibt, die
nichts damit zu tun haben, ob sie auch „verdient“ seien, und
er scheint zu verkennen, dass wir globalisiert sind. Ich muss
mich sehr zurückhalten, denn allzu gerne würde ich noch
einige meiner Gedanken zu seiner verwegenen Kandidatur als
Nationalrat äussern. Ich finde es allerhand, für wie unbedarft er
wohl gleich alle Blog-Leser hält.

Die SPS bringt da so einige Postulate, bei denen ihr sehr wohl
bewusst ist, dass sie bei der Volksabstimmung zwar nie
durchkommen, jedoch ihre tumbe Wählerschaft zu begeistern
vermögen,​ die grossmehrheitlich nicht über den Gartenzaun
schauen kann. Ihr Ziel ist dabei die Sammlung einer grossen
Stimmviehhabe; das wird artreiner Populismus genannt. Hernach
werden natürlich die FDP und die SVP beschuldigt, gegen ihre
Initiativen gewesen zu sein, womit sich das Zornesfeuer der SP-
Wähler noch lange schüren lässt: Furcht und Elend dieser Partei!



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