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Die Demenz im Endstadium

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Der An­teil de­menz­kran­ker Per­so­nen in der Schweiz steigt stark an. Die Al­ters- und Pfle­ge­zen­tren sowie die An­ge­stell­ten und der Staat haben diese Krank­heit als lu­kra­ti­ven Wirt­schafts­zweig ent­deckt und schätzen ge­lernt.

 

Vor zwei Wochen war ich im Alters- und Pflegeheim meiner Grossmutter. Entsetzt musste ich feststellen, dass sie (im Endstadium der Demenz) sich weder an mich noch an meinen Vater erinnern und absolut keine Gefühle ausdrücken konnte. Im Aufenthaltsraum waren noch drei weitere Demenzkranke untergebracht - allesamt still und regungslos am "dahinvegetieren". Mich überkamen seltsame Gefühle: Einerseits kenne ich meine Grossmutter als lebensfrohe, liebenswürdige Person - andererseits hätte ich ihr gerne geholfen und sie von ihren Leiden erlöst. An ihren Augen erkannten wir, dass sie nichts empfindet und in ihr eine grosse Leere herrscht. Ich würde mal behaupten, dass ihr das Leben keinen Spass mehr bereitet!

 

Wenn jemand an Demenz erkrankt, schränkt dies die Urteilsfähigkeit stark ein. Dementsprechend kann keine letztwillige Verfügung zum freiwilligen Sterben erstellt werden (sofern nicht vor Ausbruch der Krankheit daran gedacht wurde). Ich empfinde diesen gesetzlichen Zustand höchst bedenklich. Mir ist klar, dass man niemanden "in den Tod schicken" kann...allerdings ist das ganze Leid, welches den Angehörigen und, ich würde mal behaupten auch den Betroffenen, zugemutet wird, riesig! Dass die Pflegeindustrie diesen Markt entdeckt hat, geht mir aus moralischen Gründen absolut gegen den Strich! Wobei, ganz wichtig: Mir geht es nicht ums Geld!!!

 

Ich bin ein absoluter Laie, was das Gesundheitswesen angeht. Aber es sollte doch möglich sein, dass Verwandte zusammen mit einem Arzt und/oder Anwalt entscheiden können, wann dem ganzen Dahinvegetieren am Ende der Demenzerkrankung ein Ende gesetzt und die Betroffenen von ihren Qualen erlöst werden. Wenn es um grosse Erbsummen gehen sollte, muss evtl. ein Richterspruch gefällt werden. Nochmals: Uns geht es nicht um die CHF 6'000.--, welche die Betreuung meiner Grossmutter monatlich kostet!! Es macht mich traurig, sie so zu sehen!

 

Ich würde mich um sachliche Kommentare zu diesem heiklen, angesichts der künftigen Entwicklung jedoch absolut wichtigen Thema, freuen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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33%
(3 Stimmen)
Christoph Reuss sagte Januar 2012

Interessant dazu fand ich den Vortrag des Harvard-Professors Blaylock:
http://www​.youtube.com/watch?v=​CQQGkMhjWig
Diese unnötigen Nahrungsmittelzusätze​ findet man heute in sehr vielen Produkten -- nicht mehr nur in denen worin man es erwartet (Soja-Sauce, Mayonnaise, Fertigsuppen, Bouillon, Fertigpizzas), sondern in so ziemlich allen Kategorien -- vom Joghurt über Cerealien und Broten bis hin zu Tofu und Spinat, sogar in "Gesundheits"-Produ​kten wie Nahrungsergänzungsmit​teln. Man muss also schon sehr genau hinschauen, um diese in der Nahrung zu vermeiden. Wenn man auswärts isst, kann man ihnen praktisch nicht entgehen. Ironischerweise werden diese Zusätze besonders stark in Altersheimen und beim "Essen auf Rädern" für Senioren verwendet! Kein Wunder also, dass Alzheimer boomt.



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