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Eine starke Minderheit fordert: Tut mehr für den Schutz des

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Schade, dass die In­itia­tive für den Schutz vor Waf­fen­ge­walt keine Mehr­heit ge­fun­den hat. Ein­mal mehr zeigt sich der Röstigraben und das Stadt-Landgefälle. Nun, das Re­sul­tat ist zu ak­zep­tie­ren. Nie­mals aber dürfen wird länger hin­neh­men, dass die Schweiz eine der höchsten Selbst­mor­dra­ten Eu­ro­pas hat, dazu eine er­schre­ckend hohe Zahl an tödlichen Fa­mi­li­en­dra­men. Der Waf­fen­miss­brauch ist ein Fak­tor. Er führt, das sich jährlich 250 Men­schen das Leben neh­men.

Diese tragischen Probleme liegen einer starken Minderheit der Bevölkerung ebenso am Herzen wie der SP. Diese Schweizerinnen und Schweizer werten den Schutz von Leben höher, als den Stolz eine Waffe im Schrank zu haben. Die Initiative hat bereits zu einigen Massnahmen (Verschärfung des Waffengesetzes, Verbot der Munitionsmitnahme) geführt und erfreulicherweise auch positive Resultate gezeigt. Aber es braucht mehr: Nach wie vor gibt es zu viele Schusswaffentote.
Wir wollen mehr zur Erhöhung der Sicherheit für alle und für den Schutz von Leben erreichen.
Ich werde mich für ein nationales Programm zur Suizidprävention einsetzen (mein erster Vorstoss in diese Richtung, haben Parlament und Bundesrat angenommen): Es braucht zudem eine striktere Kriminalitätspräventi​on
Auf kantonaler Ebene gilt es dafür zu sorgen, dass die kantonalen Waffenregister vereinheitlicht und zusammengeführt werden, um der Polizei ihre Arbeit zu erleichtern.
Wir werden weiter für mehr Sicherheit in der Familie und im öffentlichen Raum, für die Eindämmung der Suizide tun.

 


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Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(6 Stimmen)
Jürg Messmer sagte Mai 2011

Hallo, diese Zustimmung erscheint mir auch auffällig zu sein.

Vielleicht wars eine Art Trotzreaktion derjenigen welche die Abstimmung verloren haben ? Das kann man sich gut vorstellen. Irgendwo muss die Enttäuschung ja mal abgelassen werden. Hier ists ganz diskret möglich... .
In Frage kommt praktisch genausogut ein "Lausbubenstreich".​. .


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78%
(18 Stimmen)
Roberto Piccinno sagte April 2011

Mich nimmt Wunder wie dieser Artikel von knapp über 20% Zustimmung auf jetzt plötzlich 58% Zustimmung springen konnte??


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61%
(18 Stimmen)
Jürg Messmer sagte März 2011

Frau Heim scheint in der Tat einiges nicht zu bemerkt oder nicht richtig verstanden zu haben. Dieser Blog nach der "Entwaffnungsinitiat​ive"-Abstimmung zeigt uns das ganz deutlich... .

Der Stolz, eine Waffe daheim zu haben sei wichtiger als Menschenleben zu retten ? Wieso picken Sie das als einziges heraus, Frau Heim ? Oje.. Der private Stolz, einen solche Vertrauensbeweis des Landes rsp. einen solchen Wandschmuck z.B. zu haben soll also das Wichtigste gewesen sein ?? .. Wir haben ja recht viele ehemalig Ada's hier, u.a. mit vielen Karabinern und Langgewehren und einigen Pistolen mit P gestempelt daheim.
Eine grosse Zahl der Nein-Stimmen kam aus dem Lager der Armeebefürworter, das ist doch bekannt. Leute also, die ganz genau wissen, dass Ihre "Partei" in ihrem anmassenden und zwangshaften Streben die Schweizer Armee endlich irgendwie doch ganz kaputtmachen oder sonst endgültig zur Lachnummer umfunktionieren will. So wie sie es sich zum x-ten Mal "auf die Fahne" rsp. ins Parteibuch geschrieben hat, das grad noch kürzlich und "unüberhörbar".
Das sind nicht unbedingt dieselben Leute, sondern eher zwei verschiedene Gruppierungen.

Vie​le Ehemaligen haben einfach - begreiflicherweise - absolut keine Lust, nachträglich noch Ihre P-Gewehre und -Pistolen mittels eines Bedürfnis- und eines Fähigkeits-Nachweises​ "amnestieren" zu lassen. Material das sie bereits seit vielen Jahren oder Jahrzehnten besitzen, z.T. sogar noch vom Vater und Grossvater bekamen. Doch deswegen war nicht alles in ihrer Dienstzeit nur gut... Darunter sind also sicher nicht nur Armeebefürworter/inne​n und aktive Schütz/innen. Na, dämmerts ??.. Hier wurde der "Bogen" in Sachen Umsetzbarkeit eindeutig überspannt. Nun, zum Glück :-)

Das mal als ein erster Beitrag zur Analyse dieses Abstimmungsergebnisse​s.




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54%
(52 Stimmen)
Willy Burgermeister sagte März 2011

Immer wieder trichtern uns Politiker ein, Entscheide des Souveräns seien zu respektieren. Doch die Praxis offenbart, dass der Respekt vor dem Volkswillen eine sehr relative Grösse spiegelt. Eine - aus meiner Sicht - verhängnisvolle Unsitte, Volksentscheide zu kneten, umzuinterpretieren und zu verbiegen, gräbt sich immer tiefer in unser politisches Gefüge ein.




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33%
(60 Stimmen)
Stefan Pfister sagte März 2011

Wer von aussen auf die Schweiz schaut, bekommt folgenden Eindruck:

Die Schweizer haben Angst vor Türmen mit Halbmonden drauf. Aber Waffen finden sie harmlos.

Wenn die Schweizer Mitglieder des islamischen Zentralrats (ja, dieser Club hauptsächlich aus Schweizer Konvertiten) Schusswaffen besitzen, ist dies für die Eidgenossen kein Problem. Aber wenn dieselben Leute einen Turm bauen, finden sie es gefährlich.


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81%
(43 Stimmen)
Hans Arnold sagte März 2011

Wenn Frau Heim ihr Anliegen objektiv angehen würde, dann würde sie zuvor einen Blick auf die Statistik werfen und von da aus ihre Aktivität planen. Wie sie dann z.B. die Schwerkraft, als eine der bedeutendsten Selbstmordwaffen ins Waffenregister bringen könnte, müsste dann an einer SP-Delegiertenversamm​lung beraten werden. Alles in allem: nicht ernst zu nehmen.


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90%
(40 Stimmen)
Kurt Nünlist sagte März 2011

Vielleicht wäre es ein Ansatz weniger Kreisel zu bauen und dafür etwas mehr für die Jungen zu tun. Ich denke eine Symptombekämpfung macht keinen Sinn. Wir müssen nicht dafür schauen, dass niemand Suizid machen kann, sondern dass niemand Suizid machen will. Das ist ein Unterschied.


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33%
(27 Stimmen)
karl suter sagte März 2011

Wenn man die Morde an den Menschen senken will, haben wir die sofortige Möglichkeit dies zu tun, indem ab sofort alle Tötungen von ungeborenen Kindern im Mutterschoss unterlassen werden. So können wir einen effektiven Beitrag zum Schutz des Lebens leisten. Über 10'000 Kindlein werden jährlich "legal?" am geschütztesten Ort der Mutter getötet. Also wenn wir ehrlich sein wollen und den Schutz ernst nehmen, dann müssen wir das fünfte Gebot Gottes in die Tat umsetzen. Dann wird die Gewalt schnell aufhören und wir werden wieder den Schutz Gottes zu spüren bekommen; ansonsten wird die Gewalspirale sich noch schneller drehen.


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81%
(48 Stimmen)
Peter Kottmann sagte März 2011

Nationalrätin Bea Heim macht ein heilloses Durcheinander.

1) Leider hat sie nicht begriffen, dass die Mehrheit keinen "Stolz eine Waffe im Schrank zu haben" empfindet, sondern die demokratische Verantwortung und Pflicht zur Landesverteidigung wahrnimmt. Damit hat sie wesentliche Aspekte des schweizerischen Staatsverständnisses nicht erfasst oder will sie nicht wahrhaben.

2) Familiendramen finden leider statt. Neulich hat in meinem Dorf ein junger Mann seine Freundin niedergemacht – mit einem Küchenmesser. Das Vorhandensein einer Waffe mag höchstens die Wahl des Tatwerkzeuges zu beeinflussen. Auch ohne Feuerwaffen können Konflikte tragisch enden.

3) Selbstmorde: Woher nimmt sich Frau Heim das Recht, dem mündigen Staatsbürger den Suizid verbieten zu wollen? Oder wäre ihr lieber, die Selbstmörder würden sich vor einen Zug werfen statt sich zu erschiessen? (Davon abgesehen scheint es mir gar nicht so einfach zu sein, sich mit einem Sturmgewehr selber zu erschiessen.)

4) Kriminalitätspräventi​on: Offenbar sind etwa die Hälfte der verurteilten Kriminellen Ausländer, bei einem Bevölkerungsanteil von knapp einem Viertel. Also sind die Massnahmen dort anzusetzen, wo sie auch etwas bringen: besserer Schutz der Grenzen, schärfere Kontrolle der Einwanderung, vermehrte Überwachung des öffentlichen Raumes mit personellen und technischen Mitteln.

5) Waffenregister: Hier rennt Frau Heim längst offene Türen ein.

Frau Heims Aktionitis droht leider den Nationalrat davon abzuhalten, sich um wesentlichere Fragen und Probleme ernsthaft zu kümmern.


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17%
(46 Stimmen)
Stefan Pfister sagte März 2011

Wer eine Waffe braucht, um sich als Mann zu fühlen, hat schlicht und einfach keine Eier.


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69%
(54 Stimmen)
Franziska Keller sagte Februar 2011

Was denn? Wir haben abgestimmt und das Ergebnis ist klar. Die Waffen dürfen weiterhin "zuhause herumliegen".
Zwischenzeitlich breitet sich ganz in unserer Nähe das wirkliche Chaos aus, die "Boote fangen sich an zu füllen" und die Geschichte bekommt eine ganz neue Dimension!
Ich warte gespannt auf neue sinnvolle Vorschläge von Frau Heim zur "Kriminalitätspräven​tion", sowie "zum Schutze der Familien und zur Eindämmung der Suizide".




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83%
(70 Stimmen)
Christoph Gruber sagte Februar 2011

Ich bin der Meinung, Frau Estermann habe weder Herrn Gassmann noch mir vorzuschreiben, ob überhaupt und, wenn doch, worüber wir uns unterhalten dürfen. Nun zur Sache: Die jüdische Bevölkerung in Deutschland wurde vor der Reichskristallnacht systematisch entwaffnet. Hätten sich die deutschen Juden wohl auch zu Millionen wehrlos zur Schlachtbank führen lassen müssen, hätten sie noch ihre privaten Waffen gehabt? Ich lasse mich als freier Bürger nicht entwaffnen. Dass Frau Heim Familiendramen und Suizide verhindern will, ist nur ein Vorwand, uns zu entmündigen. Familiendramen finden mit oder ohne Waffe im Haus statt. Hier ist der Ehetherapeut und nicht die GSoA und ihre Mitläuferinnen zuständig. Suizid kann man auf alle mögliche Arten begehen. Aber wenn ich meinem Leben ein Ende setzen will, ist das meine ganz persönliche Entscheidung. Suizid ist nicht strafbar. Ob ich mich erschiesse, vergifte, erhänge, von der Brücke springe oder vor den Zug werfe (was ich aus Rücksicht auf den Lokiführer nie tun würde, geht gar niemanden etwas an. Wobei mir zur Zeit all das fern liegt. Aber ganz sicher brauche ich keine Frau Heim, die mein Leben in die Hand nimmt. Im Grunde plappert Frau Heim einfach Bundesrätin Sommaruga nach, die erstens noch nicht begriffen hat, was ein demokratischer Entscheid ist und zweitens ihre unterlegene SP-Klientel bedienen will, indem sie das klare Abstimmungsresultat schlicht und einfach nicht wahrnimmt.


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72%
(65 Stimmen)
Roger Villiger sagte Februar 2011

Sehr geehrte Frau Heim
Zwei rein hypothetische Fragen:
Wie denken Sie, dass sich die Lage in Lybien entwickelt hätte, bei einer Milizarmee mit Kleiderschrankzeughau​s?
In Anbetracht, dass Ihre Partei will die heutige schweizerische Milizarmee entwaffnen und abschaffen will, auf welcher Seite hätte sie bei Ausbruch der oben erwähnten Unruhen wohl gestanden?
MEINE Waffe bleibt wo sie ist!!


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74%
(46 Stimmen)
Christoph Gruber sagte Februar 2011

Frau Heim: Sie haben Mühe mit der Interpunktion und kennen den Akkusativ nicht: "mein erster Vorstoss in diese Richtung, haben Parlament und Bundesrat angenommen". Der sachliche Inhalt Ihres Beitrags entspricht durchaus Ihren sprachlichen Fähigkeiten.


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80%
(59 Stimmen)
Urs Gassmann sagte Februar 2011

Frau Heim müsste doch eine Vorstellung über den Rahmen der von ihr geforderten Suizid- und strikteren Kriminalitätspräventi​onen haben. Sie wird gebeten, die Katze aus dem Sack zu lassen. Im übrigen hat Frau Franziska Keller hier schon alles gesagt, was zu sagen ist, und dem kann man sich nur unter Bewunderung ihrer gescheiten Kommentare zu jedem Detail anschliessen.

Eine​r meiner Bekannten besitzt 4 Sturmgewehre, 1 Pump-Action und ein Dutzend Faustfeuerwaffen. Keine einzige dieser Waffen dürfte im kantonalen Register figurieren, was aber völlig legal ist; er hat sich dies von einem Waffenrechts-Juristen​ zusichern lassen. Nur den Besitz eines Schalldämpfers musste er melden, weil dieses Zubehör gewissen Restriktionen unterliegt. Nur die seit kurzem neu erworbenen Waffen werden im Kantonsregister eingetragen. Falls eine generelle Eintragungspflicht eingeführt würde, also auch für die übrigen Millionen Waffen, die seit längerer Zeit in Privatbesitz stehen, müsste jeder Bürger darüber individuell befragt werden, und es ist dann noch lange nicht gesagt, dass alle Waffen gemeldet würden, ganz abgesehen von jenen unseres kriminellen Bevölkerungsteils. Frau Heims Glaube an das Waffenregister ist also eine unsägliche Farce. Sie müsste sich mehr in die Gegebenheiten vertiefen, doch das ist eine Knochenarbeit, wofür ihr die Zeit fehlt bei ihren noch unzähligen weiteren politischen Vorstössen in andere Richtungen. Frau Heim ist auf Quantität, aber nicht auf Qualität ausgerichtet.



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