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Energieeffizienz

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Sehr ge­ehrte Wählerinnen und Wähler


Ist Ihnen auch schon auf­ge­fal­len, dass beim Thema Ener­gie­ef­fi­zi­enz​ immer so­fort der Ein­satz einer strom­ba­sier­ten Lösung im For­der­grund steht. Sei das bei der Wärmeerzeugung oder der An­triebs­tech­nik von Fahr­zeu­gen.

Wir sind uns einig, dass Strom der hochwertigste Energieträger ist, den wir momentan kennen. Es ist aber ein Sekundärenergieträger​. Zur Erzeugung ist ein Wirkungsgrad von 55% (neuestes Gas-Kombikraftwerk) das Höchste der Gefühle. Beim Transport des Stroms in den Leitungen wird dann erneut ca. 40% des Stroms durch Widerstand vernichtet. Bedeutet allein deshalb: Wenn ich 1 KWh an Strom aus der Steckdose beziehe, beziehe ich effektiv 3 KWh an Primärenergie.

Dieser Gedanke könnte uns in Zukunft weiter bringen, erst recht, wenn es darum geht, die Treibhausgasemmission​en zu senken.


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Kommentare von Lesern zum Artikel

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J. Nyffeler sagte December 2011

Sehr geehrter Herr Weniger
Ich war mal im AKW Gösgen, obwohl ich nicht viel davon verstehe, aber was gesagt wurde tönte noch Interessant.
Wenn man den Wasserdampf noch effizienter Nutzen würde statt in die Luft zu lassen, könnten man noch viele Einfamilienhäuser mit Strom versorgen.
Freundlic​he Grüsse


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(1 Stimme)
Robert Weniger sagte November 2011

Scheint als ob, die Thematik nicht einfach zu verstehen sei. Bereits in der Grundschule haben wir gelernt, dass Energie nicht erzeugt, sondern nur umgewandelt werden kann. Je öfter wir umwandeln, desto höher der Verlust. Die Wirkungsgrade multiplizieren sich gegenseitig runter gegen Null. Die Idee muss also sein, jeweils den tiefsten Energiezustand zu nutzen.

Bei einem AKW wird auch zuerst Wärme erzeugt und in einem thermodynamischen Prozess dann Strom. Auch das effizienteste AKW hat keinen höheren Wirkungsgrad als 50%. Das ist phsikalisch gar nicht möglich und liegt am thermodynamischen Prozess. Dieser ist eigentlich der Selbe wie bei den meisten anderen Kraftwerken (ausser Wasser). Womit sich die Frage stellt, ob stattdessen nicht besser die Wärme direkt genutzt werden kann, denn bei der Wärmeerzeugung erhalten wir einen Wirkungsgrad von beinahe 100%.

Im Übrigen wirkt im Automotor ebenfalls ein thermodynamischer Prozess. Ein moderner Dieselmotor kann schon mal eine Effizienz von 40% erreichen. Das Problem liegt hier vornehmlich am Bleifuss.

Betracht​en wir die Raffinierungs- und Transportkosten, so kommen flüssige Energieträger am Besten weg. In diesem Zusammenhang werden selbst AKW-Freunde nicht dagegen argumentieren. Ich verweise auf den Anreicherungsprozess und die Sicherheitsvorschrift​en beim Transport.



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100%
(1 Stimme)
Hans P. Grimm sagte October 2011

Dann müssen wir jetzt halt effiziente und dem Stand der Technik entsprechende weitere Atomkraftwerke bauen und die alten ausser Betrieb nehmen.

Dann würden wir effizienter und sicherer Strom produzieren!


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40%
(5 Stimmen)
Christoph Reuss sagte September 2011

Ja, und? Beim Verbrennungsmotor (Auto) ist der Wirkungsgrad noch viel schlechter. Von der Primärenergie im Benzin werden am Ende nur etwa 16% als Bewegungsenergie nutzbar, sogar nur 7-8% wenn man vom ursprünglichen Rohöl ausgeht (also abzüglich Aufwand für Ölexploration, -förderung, Benzinraffinerie, Benzintransporte).
w​ww.greengear.de/notwe​ndigkeit-verbrennungs​motor/


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