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Erneuerbare Energie statt Atomstrom

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Die dezentrale Stromproduktion aus Sonne, Wind, Kleinwasserkraft und Biomasse fristet in der Schweiz seit Jahrzehnten ein Mauerblümchendasein. Die Stromwirtschaft setzte auf grosse Atom- und Wasserkraftwerke und verhinderte auf nationaler Ebene in zahlreichen Abstimmungskämpfen und Parlamentsdebatten alle politischen Vorstösse, welche die Stromverschwendung eindämmen und der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien einen kräftigen Schub geben wollten.

Die Nutzung von Holz, solar erzeugter Wärme, Stromerzeugung durch Photovoltaik, Windenergie, die Geothermie und die Nutzung von Biogas aus pflanzlichen Abfällen müssen stärker als bisher gefördert werden. Strom aus Wind, Sonne und Biomasse muss dereinst den Atomstrom ersetzen. Die Potentiale der Zukunftsenergien sind vorhanden. Ich will mich dafür einsetzen, dass wir mit dem Zubau heute beginnen, damit wir auf Atomkraftwerke verzichten können. Auf meinem Dach habe ich eine 3,6 kwh Photovoltaik- und eine Solaranlage fürs Warmwasser. Wir decken unseren Eigenbedarf ab.

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Kommentare von Lesern zum Artikel

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33%
(3 Stimmen)
Roland Steiner sagte Juli 2011

Guten Tag Herr Leitch

Ich gratuliere ihnen zu ihrem Engagement und ich hoffe, dass dies langsam aber sicher realität in unserem Lande wird. Leider ist aber die Energieloby nicht an einer solchen entwicklung interessiert. Wie sollen diese Geld verdienen, wenn jeder seinen Strom zu Hause selber produziert. Dies ist doch das grosse Problem und deshalb wird es leider auch noch länger dauern.

Ein wichtiger Schritt wäre es, dass die Bürokratie im Bereich der Einspeisung abgeschaft wird. Es sollte Pflicht sein, dass die Elektrizitätswerke konsequent Zähler installieren, welche auch rückwärtslaufen. In ein paar Jahren sollte dann jeder sein kleines Kraftwerk an einer konventionellen Steckdose anschliessen können. Ich brauche ja heute auch keine Bewilligung wenn ich meinen Radio an einer Steckdose anschliessen will. Das Netz sollte nur noch als Speicher funktionieren und die Spitzen abdecken. Eine höhere Vergütung ist nicht notwendig, da bis dann der aktuelle Strompreis den Producktionspreisen aus alternativer Energie entsprechen wird.

Noch ein Kommentar zum sparsamen Umgang: Leider nützen all die Sparmassnahmen nicht, wenn gleichzeitig die Bevölkerung in der Schweiz wächst. Mehr Leute brauchen mehr Energie, zusätzliche Strassen, Wohnungen, Spitäler, Einkaufszentren usw. müssen gebaut werden. All dies braucht Energie.
Somit sollten sie eigentlich meiner Meinung sein und die Initiative von Ecopop unterstützen:
www.ec​opop.ch


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