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Gedanken zur Idee, Zürich zur Hauptstadt zu machen

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Diese Stan­des­i­ni­tia­tiv​e geht von der völlig falschen An­nahme aus, dass nur die Wirt­schaft im Leben wich­tig ist. Mir ist es völlig egal wie viele Arbeitsplätze in Zürich sind, weil die Kon­zen­tra­tion der Arbeitsplätze auf ver­schie­dene Bal­lungscen­ter so wie so eine Idee von vor­ges­tern ist. Nur schon das Bei­spiel der Ge­meinde Risch zeigt die Mängel die­ser Idee. Wir pro­du­zie­ren Pend­ler ströme mit un­se­rem sinn­lo­sen Wett­be­werb. Mir scheint bald Risch habe mehr Arbeitsplätze als Ein­woh­ner. Die Fol­gen? Da zum Bei­spiel die ZVB Die An­lie­gen der Wirt­schaft erns­ter nimmt als die­je­ni­gen der Bevölkerung. Schnei­det sie, wenn wir uns nicht weh­ren, das alte Dorf bald vom öffentlichen Ver­kehr ab, dass ältere Leu­te, Be­hin­derte oder sol­che ohne Au­tos. Gerne auch einen Bus hätten in­ter­es­siert die ZVB  nicht. Ein­zig nackte Zah­len zählen und die spre­chen für die Wirt­schafts­zo­ne, also wird das Volk miss­ach­tet und die Wirt­schaft be­dient. Es gilt die Wirt­schaft auf ihre Auf­gabe (Wohl­stand für ALLE) zurück zu stut­zen, die Arbeitsplätze wie­der zu de­zen­tra­li­sie­ren​, die Ämter für Wirtschaftsförderung  auf zu lösen. Ich bin nicht gegen die Wirt­schaft, bin ja nicht dumm. Wir brau­chen aber eine Wirt­schaft, im Ein­klang mit Volk und Na­tur, eine Wirt­schaft, die für das Volk da ist und nicht wie heute ein Volk, das für die Wirt­schaft da ist. Wir brau­chen eine alte KMU-Mentalität, in der die Ar­beit und die Er­fah­rung geschätzt wird und der Mensch nicht als Fak­tor in der Ren­di­te­be­rech­nun​g fun­giert und wir müssen end­lich aufhören den Wert eines Men­schen ein­zig und al­leine über seine Ar­beit zu de­fi­nie­ren. Viele Fa­mi­lien wären viel­leicht froh, könnte der Vater oder die Mut­ter über den Mit­tag wie­der nach Hause kom­men, aber Nein, die Arbeitsplätze sind weit weg kon­zen­triert auf einem Hau­fen. Die­sen raum­pla­ne­ri­schen Feh­ler zu kor­ri­gie­ren wird Jahr­zehnte brauchen
Und um noch­mals auf die Haupt­stadt zurück zu­kom­men. Bern verkörpert einen wich­ti­gen Teil der Schwei­zer Ge­schich­te, ist an der Naht­stelle zwi­schen Welsch und Deutsch und ist ganz ein­fach eine Stadt der Kul­tur. Es gibt kei­nen Grund dies zu ändern, weil die Zürcher in ihrer Gier alles an sich reis­sen wol­len. Es gab und gibt keine Al­ter­na­tive zu Bern. Aus­ser­dem isst man in Bern bes­ser als in Zürich und ich gönne un­se­ren Par­la­men­ta­rier dies!


Kommentare von Lesern zum Artikel

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Hans Meier sagte June 2012

Beim lesen dieses Artikels mit so wenig wirtschaftlichem Sachverstand habe ich mich gefragt, warum Sie GLP sind und nicht GP. Die Konzentration der Arbeitsplätze findet statt, weil das billiger ist. Ein zentraler Standort ist ein wesentlicher Konkurrenzvorteil, vor allem bei Dienstleistungen. In anderen Bereichen vor allem um qualifizierte Arbeitskräfte zu erhalten. Beispiel aus meinem Dienstleistungsbereic​h: Bern, Basel, St.Gallen, Chur, Biel Luzern, etc.. in kürzester Zeit per Zug zu erreichen. Das spart Zeit und Kosten! Mit einem Standort wird die ganze Deutschweiz und das Tessin abgedeckt. Gleichzeitig sind viele Kunde und Partner für grössere Projekte bereits in ZH, AG, ZG.

Dieser Konkurrenzvorteil ist gross genug um alle anderen ausserhalb zu verdrängen.


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