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Islamophobie und Islamfeindlichkeit

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In den letz­ten Jah­ren hat die Is­lam­feind­lich­kei​t in Eu­ropa in einem er­schre­cken­dem Mass zu­ge­nom­men. Die At­ten­tate und Mas­sen­morde in Nor­we­gen und Deutsch­land sind nur die Spitze des Eis­bergs. Noch be­denk­li­cher ist, dass dis­kri­mi­nie­rende und ras­sis­ti­sche Äusserungen gegen Mus­lime of­fen­bar salonfähig ge­wor­den sind.

 

Zu diesem Thema empfehle ich zudem folgende ausgezeichneten Artikel:

 

Islamoph​obie oder die unbegründete Angst vor dem Islam

Der Hauptgrund für diese islamfeindliche Stimmung ist oftmals die weitverbreitete Islamophobie, die bei viele Europäern aber auch Amerikanern herrsch, also die unbegründete Angst vor dem Islam und den Muslimen. Diese Islamophobie ist meist auf mangelndes aufgeklärtes Denken, Vorurteile und mangelndes Wissen über den Islam zurückzuführen. Es kein ist kein Zufall, dass in der Schweiz gerade Leute mit tiefem Bildungsstand der Minarett-Initiative zugestimmt haben, währenddem sie von Akademikern deutlich abgelehnt wurde. Zusätzlich wird diese Islamophobie natürlich gezielt von Rechtsparteien in Europa (Front national, NPD, PVV, SVP,...) geschührt.

 

Falsch​e Behauptungen und Vorurteile

Dabei werden teilweise bewusst (Drahtzieher) aber oftmals unbewusst (Mitläufer) falsche Behauptungen und Vorurteile über den Islam, die Muslime oder den Koran verbreitet (vor allem übers Internet), die oftmals rassistisch und diskriminierend sind (Auch Vimentis wurde davon leider nicht verschont). Auch der Attentäter von Norwegen Anders Breivik war einer von ihnen. Folgendes ist unter diesen Hasstiraden gegen den Islam besonders häufig zu finden:

  1. Geschichtl​iche Fakten werden verdreht und falsch wiedergegeben. Natürlich so, dass Muslime oder Araber besonders schlecht dastehen, währenddem z.B. Völkermorde durch Christen verharmlost werden.
  2. Koranstellen​ werden aus dem Zusammenhang genommen zitiert. Dass es in der Bibel gleiche oder ähnliche Stellen auch gibt wird bewusst oder aus mangelndem Wissen verschwiegen.
  3. Begrif​fe wie Religiongemeinschaft,​ Volk, Kultur, Rasse oder gar Spezies werden falsch verwendet oder vermischt. So werden Muslime oftmals als Volk dargestellt oder es wird von der muslimischen "Kultur" gesprochen.
  4. Die Begriffe "Muslime" und "Araber" werden synonym verwendet (obwohl 80% der Muslime weltweit keine Araber sind) oder der Iran wird fäschlicherweise als arabisch bezeichnet. Dies zeigt das offensichtlich mangelhafte Wissen dieser "Autoren".
  5. Muslime​ werden generell als besonders radikal gläubig hingestellt. Dass die meisten Muslime in der Schweiz aus säkularen Staaten (Ex-Jugoslawien, Albanien) kommt, wird verschwiegen.
  6. Es wird auch verschwiegen, dass die Schweiz keineswegs ein säkularer Staat ist. So müssen Unternehmen Kirchensteuern zahlen. Und in den meisten Kantonen werden die Pfarrerlöhne ganz oder teilweise über die ordentlichen Steuern bezahlt (d.h. auch Muslime oder Atheisiten zahlen).
  7. Wenn es darum geht den Islam schlecht zu machen, werden aus erzkonservative Gegnern der Frauenstimmrechts plötzlich Frauenrechtler. Dass beispielsweise die katholische Kirche gegen die Verfassung verstösst wenn sie Frauen das Priesteramt verwehrt, wird verschwiegen.

Das Märchen von der Islamisierung

Das grösste Märchen, dass aber verbreitet wird, das Märchen von der "Islamisierung" Europas. Das sich dieses Märchen, das allen Fakten widerspricht, überhaupt durchsetzten kann, hat mit der bereits angesprochenen weit verbreiteten Islamophobie zu tun. Wie absurd teilweise argumentiert wird, zeigt das Beispiel von dem abgewählten SVP-Nationalrat Ulrich Schlüer. In einem in allen Zeitungen verbreiteten Inserat hatte er den Anteil der Muslime in der Schweiz auf 72% prognostiziert. Dabei hatte Schlüer einfach immer die Anteile alle 10 Jahre verdoppelt (nur weil er sich von 1990 bis 2000 verdoppelt hatte als Folge des Balkankriegs). Für 2050 würde gemäss Schlüer der Anteil 144% betragen. Spätestens jetzt merkt jeder, der einigermassen denken kann, wie stupid und unseriös die Behauptungen von Schlüer sind. Fakt ist, dass der Anteil der Muslime seit 2000 kaum mehr zugenommen hat, was die islamfeindlichen Hassprediger natürlich bewusst verschweigen!

 

Dis​kriminierende Sondergesetze

In vielen europäischen Staaten werden mittlerweile diskriminierende Sondergesetze für die muslimische Minderheit diskutiert. In der Schweiz hat man ein derartiges Sondergesetzt mit dem Minarett-Verbot, das klar gegen die Menschenrechte und die Grundrechte der Schweizer Verfassung verstösst, bereits eingeführt.

 

Die SVP als Vorbild für rechtsextreme Parteien in ganz Europa

Die SVP und ihre islamfeindlichen Exponenten (Freysinger, Wobmann, Reimann, Schlüer,...) werden mittlerweile bei rechtsextremer Gruppierungen in ganz Europa als Helden gefeiert. Zahlreiche solcher Gruppierungen haben SVP-Plakatsujets übernommen, darunter auch das Anti-Minarett-Plakat.​

 

Gefährliche "neue" Rechtsterroristen

Di​e Anschläge in Norwegen und Deutschland zeigen wie gefährlich diese neuen Rechten sind. Und sie zeigen auch wie massiv und auf fahrlässige Art und Weise dieser neue Terrorismus verharmlost und unterschätzt wurde. Diese neue Rechte zeichnet sich durch folgende Punkte aus:

  • Hass gegen die "Multikulti"-Gesell​schaft
  • Hass gegen "Linke" (wobei alles was nicht rechtsaussen ist, als "links" bezeichnet wird). Diese Linken werden für diese angeblich schädliche "Multikul​ti"-Gesellschaft verantwortlich gemacht
  • Hass gegen Muslime (oftmals sind die Vertreter dieser neuen Rechtsextremen sogar "pro-jüdisch" eingestellt, also nicht mehr antisemitisch wie die Neonazis)
  • christlich​-konservative, teilweise christlich-fundamenta​listische Grundhaltung

Beson​ders erschreckend ist, dass die neue Rechte offenbar "salonfähig" geworden ist. Rassistische Beleidigungen und Diskriminierungen von Muslimen stossen offensichtlic​h bei einem relativ grossen Teil der Bevölkerung nicht auf Widerstand (Siehe Annahme Minarett-Initiative).​ Erinnerungen an das frühe 20. Jahrhundert werden wach. Damals waren Beleidigungen und Diskriminierungen gegenüber Juden akzeptiert worden. Wie das endete wissen wir! Lernen wir aus der Geschichte, wehret den Anfängen!

 

 

 

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Vimentis Publikationen zu diesem Thema

Kommentare von Lesern zum Artikel

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33%
(3 Stimmen)
Willi Wild sagte March 2014

Der Islam begann sich im 8. Jahrhundert in Europa auszubreiten. Mehr oder weniger stark in Grenzen gehalten wurde er dadurch, dass die Herrscher die Religion ihres Landes bestimmten, und das war in der Regel die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche. Sie wurde mit blutiger Gewalt durchgesetzt. Die islamische Kultur war aber immer präsent: Sie hatte in Europa seit dem Mittelalter vor allem einen bereichernden Einfluss auf Wissenschaft und Sprache.

Heute, seit der verfassungsmässig garantierten Religionsfreiheit, kann man keinem Staat mehr eine Religion zuordnen, auch der Schweiz nicht. Der Islam darf sich also auch in Europa ausbreiten, wie er will – wie alle anderen Religionen auch. Und das ist zu akzeptieren.


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62%
(34 Stimmen)
Susann Thiele sagte January 2012

Hier noch meine Empfehlung für Herrn Lohmann und Angehörige seiner Zunft, die so mutig gegen die vermeintlichen Menschenrechtsverstöß​e im eigenen Lager kämpfen und "Bewusstsein" nur dort demonstrieren, wo sie nichts zu befürchten haben...

"Warum setzen sich überhaupt Menschen für Werte ein oder empören sich zumindest über Verstöße gegen Werte? Die Fähigkeit dazu ist angeboren, denn jeder tut es. Es gibt auch nicht erst seit der Entstehung des Gutmenschentums einen Wettbewerb darum, wer für moralische Werte am konsequentesten eintritt. Menschen wollten schon immer von ihren Zeitgenossen nicht nur als stärker, schöner und klüger als der Durchschnitt der eigenen Gesellschaft angesehen werden, sondern auch als “besser” als die anderen, was immer das in der jeweiligen Epoche war. Das gilt auch für heutige Gutmenschen. Unter diesem Aspekt wird der “Sehfehler” der Gutmenschen verständlich: man kann seine moralische Überlegenheit innerhalb der eigenen Gesellschaft zwar auch zeigen, indem man sich gegen Verstöße gegen das eigene Wertesystem außerhalb der eigenen Gesellschaft engagiert, aber viel effektvoller ist es doch, wenn man sich “mutig” wirklichen oder vermeintlichen Übeltätern im eigenen Lager entgegenstellt und sich von den passiven “Mitläufern” abhebt. "
Quelle:
http://w​ww.achgut.com/dadgdx/​index.php/dadgd/artic​le/woher_kommt_das_gu​tmenschentum1/


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64%
(50 Stimmen)
Susann Thiele sagte January 2012

Dieser Artikel verharmlost in gewohnter Meinungselite-Manier.​.... leeres, politisch korrektes Wiedergekäue, durchsetzt von Moralblasen.

Nicht​ der Staat ist dafür verantwortlich, Immigranten zu integrieren, sondern die Immigranten müssen sich integrieren!
Die Islamisierung ist eine durchaus ernstzunehmende Bedrohung! Hier wird in unserem Land eine Parallelgesellschaft errichtet und dies zu tolerieren, bedeutet Selbstverleugnung und letztlich -aufgabe.... nationalen Selbstmord!
Muslime verachten Andersgläubige, sie verachten Deutschland und die Deutschen, das Land und die Menschen, denen sie ihren gehobenen Lebensstandard verdanken. Das ist tagtägliche Realität und greifbar, wenn man mit offenen Augen und wachem Verstand durch die "Problembezirke" deutscher Großstädte läuft.

"Der Begriff Islamophobie soll beschreiben, dass Kritik am Islam eine irrationale, also unbegründete Angelegenheit ist. Es ist ein Kampfbegriff, der von Islamstiftungen in Saudi-Arabien aufgebracht wurde und jetzt auch bei uns die Runde macht." Necla Kelek



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74%
(65 Stimmen)
Stefan Aram sagte January 2012

Wissen Sie es gilt Meinungsfreiheit. Schade, denn Sie dürfen ihren Beitrag FÜR die Islamsierung machen.(Gehen sie doch einfach mal in die Banlieues von Paris, oder nach Berlin, am besten nach London..)
Zum Glück aber ist die Meinungsfreiheit auch den Rechten gegeben, die gegen die Islamisierung kämpfen.
Wieso denn nicht, man muss solche Leute wie Sie stoppen. Der Islam ist gefährlich und solche Leute wie Sie, die solch eine Religion/Staatsfassun​g bzw. Kultur (ja das ist der Islam alles...) unterstützen, ohne den Hauch einer Ahnung zu haben WAS ER WIRKLICH IST muss Widerstand geleistet werden! Denn haben Sie schon vergessen was Bertolt Brecht gesagt hat?

"Wenn Unrecht zur Recht wird, dann wird Widerstand zur PFLICHT."


Hier für die,die interessiert sind:

http://kopti​sch.wordpress.com/201​1/09/25/16-gute-grund​e-den-islam-zu-verlas​sen/






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73%
(45 Stimmen)
Christoph Reuss sagte January 2012

Zitat D.Lohmann: "Das Minarett-Verbot ist ein diskriminierendes Sondergesetz, das sich ausschliesslich gegen eine religiöse Minderheit richtet!"

Nein, das Minarett-Verbot gilt für Alle.

Zitat: "Alle anderen Religionsgemeinschaft​en dürfen Türmchen auf ihre Gotteshäuser bauen, nur Muslime nicht."

In anderen Religionsgemeinschaft​en gibt es keine Raketentürme. Das sagt ja auch schon etwas.

Zitat: "Es verstösst damit mindestens Art. 8 der BV und dem Diskriminierungsverbo​t in der Europäischen Menschenrechtskonvent​ion und dem Uno-Pakt II."

Damit eben nicht.

Zitat: "(Daneben schränkt es auch die Religionsfreiheit ein)."

Kein Moslem braucht ein Minarett zum Beten. Das Quartier aufwecken gehört nicht zur Religionsfreiheit...


Zitat: "Damit hat die Schweiz in diesem Bereich diskriminierendere Regelungen als unrechtsstaaten wie bespw. der Iran (Dort gibt es rund 400 Kirchen mit Kirchtürmen und der Bau von Kirchtürmen ist in keinster Weise verboten!?"

In der angeblich so säkularen Türkei ist der Bau von Kirchen (nicht nur Kirchtürmen!) faktisch verboten. Clevererweise nicht per Gesetz, aber das staatliche Ministerium für religiöse Angelegenheiten (klingt schon so orwell'sch) weist einfach alle Baugesuche ab. Sind Sie nicht für den EU-Beitritt der Türkei, Herr Lohmann?



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16%
(62 Stimmen)
Peter Schlemihl Wrobel sagte January 2012

Ich stelle einmal mehr fest, dass viele Leute Begriffe wie "Staatszugehörigkeit​", "Volk", "Religionsgemeinscha​ft" oder gar "Rasse" wild durcheinandermischen.​

Dies gilt auch für Leute wie Roger Köppel und Thilo Sarazin wie folgender Artikel zeigt:

http://schl​emihlsblog.wordpress.​com/2010/09/12/geneti​sche-und-andere-verir​rungen/


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76%
(42 Stimmen)
Franziska Keller sagte January 2012

Geehrter Herr Lohmann,
Soweit ich weiss wurde der Staat Israel als Heimat für die Juden gegründet.
Wir können also in diesem Fall keine Trennung zwischen dem Staat Israel und den jüdischen Menschen machen. Die Juden machen jedenfalls nicht.
Genau so wenig können wir die Geschichte die zur Gründung des Staates Israel geführt hat - s. auch "Kauft nicht bei Juden", der NS im Jahre 1933 - trennen von den Äusserungen der beiden schweizer Politiker um die es in den von mir aufgeführten Links geht.
Der Holocaust und alles damit im Zusammenhang stehende ist nicht auseinander zu dividieren. Diese Angelegenheit ist nach wie vor nicht nur eine politische sondern berechtigterweise auch eine höchst emotionale.
Was nun denn letzten Absatz in Ihrem Blog angeht und die Herren Vischer und Müller mit ihrem absolut problematischen Statement, möchte ich hier noch meine
persönliche Meinung kundtun:

Ich versuche mit den aufgeführten Links aufzuzeigen, dass im Laufe der Geschichte immer wieder gezielt auf andere Volks- oder/und Glaubensgruppen geschossen worden ist - Grund war wohl immer der Versuch für diverse drängende Probleme eine gut erkennbaren Sündenbock zu finden.
Vielleicht waren es die Romas - die Schwarzen - die Juden - die Hexen - die Amerikanischen Ureinwohner - die Armenier - egal! Und geschossen wurde jeweils aus allen Lagern - die Nazis - die christlichen Einwanderer in Amerika - die Inquisition - die weissen Rassisten schlechthin - wie war das unter Stalin in der UdSSR?
Eine Bevölkerungs- oder Glaubensgruppe gegen die andere aufzuhetzen war schon immer das erfolgsversprechendst​e Manöver überhaupt, siehe auch die berühmte "Achse des Bösen". Dafür ist jeder Voodoo gut genug.
Genau deshalb ist alles was irgendwie mit dieser Hetze spielt im höchsten Masse unsensibel und fahrlässig.
Aus demselben Grund finde ich es höchst fragwürdig wenn sich Politiker, die in keinem Fall über das uralte Pulverfass im nahen Osten genug wissen können um sich derart gravierend einzumischen, sich so einseitig parteiergreifend dazu äussern.
Um wirklich über diesen alten Konflikt etwas wenn auch einseitig, aber relevantes äussern zu können, muss man Jude oder Palästinenser sein - sonst kann man das was da abläuft nur äusserst beschränkt nachvollziehen.
Es spielt dabei keine Rolle ob Herr Vischer einmal in Palästina in den Ferien wahr - er hat trotzdem zu wenig Ahnung!
Im weiteren haben die von mir gesetzten Links gezeigt, dass diese zwei Politiker ohne nachzudenken das selbe getan haben, wie sie (und auch Sie) den Rechten vorwerfen.

Im Zusammenhang mit der Angst der Europäer vor dem extremen Islam, die meiner Meinung nach berechtigt ist - und der Einmischung von Vischer und Müller in den Israel/Palästina-Konf​likt besteht ein grosser Unterschied:

Die Bürger der Schweiz mischen sich nicht gross in die Angelegenheiten zwischen Israel und Palästina ein, sondern debattieren und streiten sich darüber, wieviele Rechte man den zugewanderten und nicht ingegrierten Muslimen im Inland gewähren soll und wieviele Einschränkungen und Pflichten diese im Gegenzug auf sich nehmen müssten um für die Restschweizer tragbar zu sein.

Die Stimmbürger haben die Minarette abgelehnt - nicht aber die Moscheen!

Das ist ja wohl eher eine minimale Einschränkung die gläubige Muslime in diesem Lande akzeptieren müssen, in Anbetracht der Entwicklungen des extremen Islam die wir in Holland Deutschland und Frankreich von hier aus beobachten können und den doch stärker werdenden Reaktionen der Politik und der Bevölkerung dieser Länder darauf.

Diejenigen welche für das MBV gestimmt haben sind weder rechtsextrem noch nationalsozialistisch​ gesinnt, sondern haben lediglich zeigen wollen, wo für sie die Grenzen liegen. Das ist für jeden Bürger ein legitimes Recht.

Wenn aber zwei bekannte Politiker wie Vischer und Müller sich in ihrem Drang Palästina zum reinen Opfer und Israel zum reinen Täter zu erklären, sich derart riskant an die alten Naziparolen anlehnen, noch dazu in Bezug auf einen Konflikt zwischen anderen Völkern, der immerhin so tief ist, dass er zumindest seit dem Ende des zweiten Weltkrieges vor sich hin schwelt und immer wieder ausbricht - und abgesehen davon für die ganze Restwelt gravierende Auswirkungen haben kann - dann ist das höflich formuliert grob fahrlässige und verantwortungslose Effekthascherei.

M​an soll den elenden Konflikt, das Pulverfass Israel/Palästina endlich respektvoll behandeln und damit keine Propaganda veranstalten um Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Man soll die Muslime und ihren Glauben ernst nehmen - man soll die extremen Muslime, die Islamisten mit ihren klar formulierten, für nichtmuslime sehr ungesunden Zielen ernst nehmen - man soll Aussprüche wie die von Erdogan u.a. sehr ernst nehmen - und man soll die Angst und die Abwehr der einheimischen Bevölkerung ernst nehmen und nicht damit herumspielen um zu provozieren.
Man soll Respekt haben.



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48%
(21 Stimmen)
Franziska Keller sagte January 2012


http://www.sonntago​nline.ch/blog/345/
h​ttp://israelschweiz.c​om/2011/07/05/%C2%ABs​chweizer-kauft-nicht-​bei-%C2%BB/
http://w​ww.politik.ch/die-ant​irassismuskommission-​foutiert-sich-um-anti​semitistische-woz-bei​lage.html
http://www​.20min.ch/news/schwei​z/story/16787594
htt​p://www.politnetz.ch/​beitrag/11775

Zita​t letzter Absatz aus obigem Blog:
"Besonders erschreckend ist, dass die neue Rechte offenbar "salonfähig" geworden ist. Rassistische Beleidigungen und Diskriminierungen von Muslimen stossen offensichtlich bei einem relativ grossen Teil der Bevölkerung nicht auf Widerstand (Siehe Annahme Minarett-Initiative).​ Erinnerungen an das frühe 20. Jahrhundert werden wach. Damals waren Beleidigungen und Diskriminierungen gegenüber Juden akzeptiert worden. Wie das endete wissen wir! Lernen wir aus der Geschichte, wehret den Anfängen!"


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55%
(22 Stimmen)
Heinz Mahler sagte January 2012

Sicher kann keine Religion welche die Verstümmelung von Geschlechtsteilen befürwortet als Human bezeichnet werden. Zudem ist Religion als diskriminierende Parallelgesellschaft anzusehen, das beginnt damit das wer eine andere Meinung als der Priester hat oder findet das es Gott nicht geben kann ausgeschlossen wird.
Zudem wird ja auch vorgeschrieben wie sich Mitglieder zu verhalten haben, z.b. keine Heirat mit Nichtjuden, Nichtmoslems, Homosexuellen, Zöllibat usw.

I


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76%
(76 Stimmen)
Daniel Rebmann sagte January 2012

Bitte: Lesen und sich von äusserst fachkundigen Personen, die den Islam selber erlebt haben, informieren lassen.

http://www​.exmuslime.at/

Dan​ke. Die Diskussion sollte sich an diesem Punkt erübrigen.


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34%
(215 Stimmen)
Peter Schlemihl Wrobel sagte January 2012

Minarette, Kopftücher und das Märchen von der Islamisierung sind doch noch Scheingefechte.

Es​ geht darum, dass in Folge der Globalisierung unsere Gesellschaft immer multi-kultureller geworden ist. Das ist eine äusserst positive Entwicklung!

Gewis​se Leute haben aber Mühe mit der heutigen schnellebigen, globalisierten und multikulturellen Welt mitzukommen. Das löst bei ihnen Angst aus.

Für diese Angst müssen dann Sündenböcke herhalten. Es wird eine künstliche Gefahr durch den Islam (Islamisierung) konstruiert!


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34%
(150 Stimmen)
Heinz Kremsner sagte January 2012

Besten Dank Hr Dieter Lohmann und Hr Peter Schlemihl und Hr Stefan Pfister für Ihre brillianten Artikel. Kann ich (fast) alles unterschreiben. Weiter So. Danke.


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34%
(174 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte January 2012

Es gibt grosse Übereinstimmungen zwischen rechten Ideologien und religiösem Fundamentalismus!

​Beide definieren eine Gruppe, die sie als "besser" oder "ehrbarer" hält. Bei rechten Ideologien heisst diese Gruppe "Volk" oder "Rasse". Bei religiösen Fundamentalisten ist es die Religionsgemeinschaft​.

Alle anderen werden von beiden, den Rechten und den Fundi-Religiösen als "Bedrohung" oder "Gefahr" für die eigene Gruppe empfunden.

Aus diesem Grund werden Begriffe wie "Ungläubige" oder "Islamisierung" oder "Verjudung" kreirt!


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31%
(167 Stimmen)
Peter Schlemihl Wrobel sagte January 2012

Leider wurden in der Diskussion zu diesem Thema mittlerweile bereits zwei rechtsextreme, islamfeindliche Quellen genannt.

Es handelt sich dabei um die "Junge Freiheit" und den Blog von "Michael Mannheimer", einem der Hauptautoren von "politically incorrect".

Ich möchte darauf hinweisen, dass sowohl die "Junge Freiheit" wie auch "politically incorrect" wie die Seite von "Michael Mannheimer" von den deutschen Sicherheits- und Verfassungsbehörden beobachtet werden (erst recht seit den rechtsextremen Vorfällen in Norwegen und Deutschland)!

Dies​e Tatsache zeigt wie weit verbreite diese neuen rechtsextremen Tendenzen sind!


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41%
(93 Stimmen)
Hans Meier sagte January 2012

Rechtsaussenpolitik:

Sich über die Opfer des Islamismus beklagen, aber nicht bereit diesen Opfern zu helfen. Die Opfer werden sogar ihren Peinigern überlassen und mit diesen Peinigern sogar Geschäfte abgeschlossen. Zudem werden die Leute, die helfen wollen, als Lölis betrachtet.




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