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JA zum Bausparen - 4 Gründe

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Ich möchte hier noch­mals dazu auf­ru­fen, am kom­men­den Sonn­tag JA für die Volks­i­ni­tia­tive des HEV "Eigene vier Wände dank Bau­spa­ren" zu stimmen:

 

Für den Mittelstand

Wer in der Schweiz Wohneigentum möchte, muss die nötigen Eigenmittel haben. Mit der Initiative „Eigene vier Wände dank Bausparen“ wird vor allem dem Mittelstand das Ansparen von Eigenkapital erleichtert. Dass vom Bausparen vorwiegend der Mittelstand profitiert, zeigen die Erfahrungen im Kanton Baselland, dem bisher einzigen Kanton, der das Bausparen bereits eingeführt hat. 71% der dortigen Bausparer haben ein steuerbares Einkommen von weniger als 100‘000 Franken. Auf die Schweiz hochgerechnet heisst dies, dass rund 1,2 Mio. Mieterhaushalte der Zielgruppe der HEV-Initiative angehören.

Deshalb: Eigene vier Wände JA.

 

Für Familien

Von der Initiative profitieren vor allem Familien mit Kindern. Sie können sich dank dem steuerbefreiten Sparen eine sichere Zukunft in eigenen vier Wänden aufbauen, ohne ihre Altersvorsorge zu belasten. 44% der Bausparer sind junge Familien mit Kindern. Das Durchschnittsalter von Bausparern liegt bei 42 Jahren. 

Deshalb: Eigene vier Wände JA.

 

Für Mieter

Wohneigentum gibt Sicherheit, sorgt für Geborgenheit und Zufriedenheit. Rund 80% der Schweizerinnen und Schweizer würden denn auch gerne in ihren eigenen vier Wänden leben. Doch nur 39% besitzen in der Schweiz Wohneigentum. So wenig wie sonst nirgends in Europa. Genau das möchte die Initiative ändern. Weil nur für den erstmaligen Erwerb von Wohneigentum steuerliche Abzüge gemacht werden können, profitieren ausschliesslich Mieterinnen und Mieter von der Initiative.

Deshalb:​ Eigene vier Wände JA.

 

Für das Gewerbe

Die Initiative „Eigene vier Wände dank Bausparen“ bringt unserem Gewerbe neue Aufträge und schafft somit Arbeitsplätze im Inland. Eine aktuelle Studie geht von einem wiederkehrenden Auftragsvolumen von rund einer halben Milliarde Franken jährlich aus. Zudem könnten damit rund 5‘000 Vollzeitstellen geschaffen werden. Dadurch profitiert schliesslich auch der Staat, denn mittelfristig ist über alle Ebenen betrachtet sogar mit zusätzlichen Steuereinnahmen zu rechnen.

Deshalb: Eigene vier Wände JA.

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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71%
(14 Stimmen)
Anton Keller sagte June 2012

Die wahren vier Gründe, weshalb der Hauseigentümerverband​ das Bausparen will:

1. Die bisherigen Wohn-Eigentümer können teurer verkaufen. Da sich mehr Kaufwillige um die Objekte balgen.

2. Je mehr Wohn-Eigentümer es gibt, desto eher lassen sich Vorteile (Subventionen, Steuererleichterungen​ etc.) für ebendiese herausschinden.

3.​ Die Reichen bevorzugen. Die Normalbürger schaffen es nicht einmal die 3a-Säule zu füllen, welche ja auch für Wohneigentum genutzt werden kann. Die reichen können Bausparen und 3a-Sparen.

4. Der Hauseigentümerverband​ will mehr Mitglieder = mehr Geld = mehr Macht.



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78%
(18 Stimmen)
Werner Nabulon sagte June 2012

Falls gewisse Politikerinnen und Politiker noch das Gefühl haben, wir hier Schreibende und Lesende die ja politisch sehr interessiert sind, hätten noch nicht abgestimmt, Irrtum.


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88%
(17 Stimmen)
werner witschi sagte June 2012

Ich versteh einfach etwas nicht, gut eigentlich vieles, aber hier kann sicher die FDP klarer Auskunft geben: Wir sollten doch eigentlich Geld in Umlauf bringen um die Wirtschaft am Leben zu erhalten oder so. Und dann hört man, wenn zuviel gespart werde, dann fehle eben dieses Geld im Kreislauf, oder so.
Nun erklärt uns schon wieder eine FDP, dass wir wieder einen neuen Sparstrumpf anlegen sollen, diesmal den für das Bauen.

Gut, in einem Sparstrumpf haben wir die PK, in einem anderen die Säule 3a, in einem anderen das privat ersparte. Müssen wir ja tun, damit wir im Alter genug hätten, sagt man.

Aber, wenn nun da so viele Sparstrümpfe sind, können wir ja nicht mehr selber investieren und die Wirtschaft am Leben erhalten.

Aber irgend jemand tut ja was mit all diesen Sparstrümpfen. Und es sind ja Millionen von Sparstrümpfen mit viel Geld. Und ich glaube, das ist das was ich nicht schön finde. Einige wenige tun ja dann diese Sparstrümpfe verwalten und dieses Verwalten ist ganz schön teuer, weil das sind ja alles gescheite Verwalter und gescheite Leute verdienen viel und das ganz ohne Risiko.

Also, darum stimme ich nein, weil ich zwar nicht so gescheit bin wie Verwalter, aber die paar Fränkli für mich eben wichtig genug um diese selber in die Wirtschaft zu pumpen.



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80%
(25 Stimmen)
Stefan Pfister sagte June 2012

Das Problem ist auch hier die irreführende Studie:

" 71% der dortigen Bausparer haben ein steuerbares Einkommen von weniger als 100‘000 Franken."

Ex-Nati​onalbankchef Hildebrandt hatte auch ein steuerbares Einkommen von unter 100 000 Franken (96 000). Aber ein Bruto-Einkommen von knapp einer Million.

Die Studie bzw. deren Auftraggeber will uns die reichen und sehr reichen Profiteure des Bausparens als Angehärige des Mittelstands verkaufen.


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