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Kernfusion lässt von endloser Energie träumen

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Die rund 380 Mil­lio­nen teure Test­an­lage soll 2014 in Be­trieb ge­hen. Beim Auf­bau der Kern­fu­si­ons­-Test­​an­lage „Wendelstein 7-X“ haben For­scher des Greifs­wal­der Ma­x-­Plan­ck-­In­sti​­tut für Plas­ma­phy­sik (IPP) einen wich­ti­gen Ar­beits­schritt abgeschlossen.

 

Am Mittwoch wurde das letzte von fünf Modulen des Fusionsringes montiert, durch den später ein bis zu 100 Millionen Grad Celsius heißes Plasma nahezu berührungsfrei fließen soll.

 

Anders als Kernspaltung löst Kernfusion keine Kettenreaktion aus. Bei der Kernfusion soll – analog den Prozessen auf der Sonne, Erdkern – Energie, durch die Verschmelzung von Atomkernen gewonnen werden. Die benötigten Brennstoffe, die Wasserstoffisotope Deuterium und Tritium stünden auf lange Sicht in beliebiger Menge zur Verfügung. Im Gegensatz zur Kernspaltung, bei der schwere Kerne gespalten werden und radioaktive Spaltprodukte zurück bleiben, werden bei der Kernfusion leichte Kerne zu stabilen Endprodukten, insbesondere zu Helium verschmolzen. Durch Neutronenaktivierung der Reaktormaterialien entstehen nur sehr geringe Mengen radioaktiven Abfalls. Menge und Gefährlichkeit des radioaktiven Abfalls sind dabei weitaus geringer als bei einem konventionellen Kernkraftwerk. Um die Umweltbelastung durch radioaktive Abfälle möglichst gering zu halten, sollen darüber hinaus nur solche Materialien Verwendung finden, die zu stabilen Nukliden oder solchen mit sehr  kurzen Halbwertszeiten umgewandelt werden.

 

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Kommentare von Lesern zum Artikel

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89%
(9 Stimmen)
Werner Nabulon sagte November 2011

Herr Stephan Pfister,

Man kann sowohl als auch, technologiegläubig sein, bei der Erneuerbaren Alternativen, und ebenso neue Wege bei der Kernenergie gehen, die Forschung vorantreiben, denn nur durch die Forschung entstehen neue Erkenntnisse.

Schl​ussendlich ist es für den Konsumenten wichtig, unter grösst möglicher Sicherheit seinen Strom zu bekommen, zu möglichst tiefen Preisen.

Keiner dieser Konzernen Lobbys stellt etwas her, was nicht gewünscht ist, was nicht verkauft werden kann.

Möglicherwei​se siend Sie Herr Pfister plus ein paar weitere die letzten Käufer von Steinen welche man vor die Höhle rollen kann...andere benützen bereits Türen..


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11%
(9 Stimmen)
Stefan Pfister sagte November 2011

SVP und FDP sind sehr technologiegläubig, wenn es um die Weiterentwicklung der Kernenergie geht.

Sie sind aber überhaupt nicht technologiegläubig, wenn es um erneuerbare Energien geht.

Ob es daran liegt, dass die meisten Parlamentarier dieser zwei Parteien in der atomfreundlichen AVES hocken (zusammen mit der Hälfte der CVP-Räte)? Und dass sie von gewissen Stromkonzernen Geld bekommen?


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