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Leuenberger vererbt Baustellen - Amtszeitbeschränkung nötig!

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Spätestens mit 15 Jah­ren im Amt galt Leu­en­ber­ger als so ge­nannte „Lame Duck“. Vie­ler­orts war be­kannt, dass in sei­nen Dos­siers nichts mehr lief. So droht etwa der Schweiz eine rie­sige Versorgungslücke im Ener­gie­be­reich, aber sein Bun­des­amt wirkt vor­erst un­be­sorgt. Das Fluglärm-Dossier mit Deutsch­land scheint nach den Miss­er­fol­gen eben­falls in der Schub­lade zu ver­stau­ben. Ganz zu schwei­gen von der Ei­sen­bahn­struk­tur​ der Schweiz: Hier wer­den schon lange keine Vi­sio­nen mehr ent­wi­ckelt, son­dern nur vor allem so ge­nannte Pflästerlipolitik ge­macht.

Die jungfreisinnigen sehen sich in ihrer Forderung bestärkt, dass die Amtszeit von Bundesräten zu beschränken ist. Die Gefahr ist zu gross, dass die Bundesräte nach einigen Jahren Amtsmüde werden und ihre Dossiers nicht mehr mit dem gleichen Elan in Angriff nehmen. Wer in einem Bereich beispielsweise vier Revisionen mitgemacht hat, wird die fünfte nicht gleich schwungvoll und vor allem nicht mehr unvoreingenommen in Angriff nehmen.

Zudem tut dem Gremium eine stetige Erneuerung gut. Daher wünschen sich die jungfreisinnigen, dass Bundesräte maximal zwei Mal wiedergewählt werden können. So gehen die Dossiers in frische Hände und zu einem frischen Kopf, der neue Aspekte einbringt. Zudem kann sich das Team des Bundesrates mit einer ständigen Erneuerung auch immer wieder besser finden. Sesselkleber allerdings blockieren – wenn sie mit wichtigen und dringenden Dossiers betraut sind, ist der Schaden umso grösser.

 


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Kommentare von Lesern zum Artikel

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73%
(11 Stimmen)
Alexander Müller sagte August 2010

Die Amtsdauer eines Bundesrats sollte weder durch sein Alter noch seine Amtsdauer eingeschränkt werden. Die Länge der Amtsdauer eines Bundesrates sollte davon abhängen wie gut dieser seinen Job macht!




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100%
(6 Stimmen)
Beat Haueter sagte Juli 2010

Danke für Ihre Antwort! Leider sin meine Französischkenntnisse​ nicht so gut, dass ich Ihre Vision verstehe! Englisch verstehe ich ausgezeichnet, jedoch ist ein Umschalten auf Ihrer Homepage nicht möglich, obwohl es angegeben ist! Schade, für Sie aus der Deutschschweiz.
Ich bleibe bei meiner Aussage wie ich es geschrieben habe. Ich bin auch der Meinung, dass die besten Persoenen in den BR gehören. Die Politik läuft ABER ganz anders ab, als sie nach aussen spricht! Da haben Geschäftspersonen, ich schreibe das mal so, viel mehr zu sagen und bestimmen das auch, weil diese Geld einfliessen lassen, und die PolitikerInnen das dann umsetzten. Hier weiss ich bestens wovon ich schreibe! Vor allem die Grosskonzerne haben ganz gewaltig die Hände im Spiel!
Und nun noch eine Anmerkung zum BR Leuenberger: Wenn Sie einmal SELBER ein Geschäft oder Firma führen werden, wenn denn überhaupt, dann würden Sie, Frau Mäder, wissen, dass Sie Entscheidungen treffen müssen, wo Sie im Nachhinein, wenn Sie bereits erfahren haben wie es herausgekommen ist, auch anders entschieden hätten! Hier weiss ich auch wovon ich schreibe.
Und in der Politik wird ja soviel geredet und nachgebessert, und wenn's dann schlecht herauskommt ist dann der BR schuld, NATÜRLICH die Politiker - siehe NEAT!
Meiner Mainung macht die Politik grundsätzlich nur SYMPTOMBEKÄMPFUNG und packt nicht die URSACHE an!
Politiker übernehmen auch keine Verantwortung wenn's schiefläuft! Das ist wie mit den Verwaltungsräten, die hauen dann einfach mit einer fetten Entschädigung ab, und sagen sie übernehmen damit Verantwortung.


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95%
(22 Stimmen)
Markus Breisinger sagte Juli 2010

Eine Amtszeitbeschränkung löst kein wirkliches Problem. Die Bundesversammlung hätte es in der Hand, BR abzuwählen, wenn diese nicht genügen. Tut sie aber nicht, weil einmal mehr Parteipolitik im Vordergrund steht.
Ich bin nun wirklich kein Fan von Herrn Leuenberger. Es ist aber sehr kurzsichtig, Verzögerungen in der Bearbeitung gewisser Dossiers nur Herrn BR Leuenberger und seinem Stab anzuhängen. Zu oft sind die Parlamentarier Be- und Verhinderer und für Verzögerungen verantwortlich.

Ei​n "schlechter" Bundesrat sollte nach 4 Jahren schon ersetzt werden, ein guter kann auch 15 Jahre im Amt sein. Die Parteien und das Parlament sind in der Pflicht!


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80%
(15 Stimmen)
Hans Meier sagte Juli 2010

"So gehen die Dossiers in frische Hände und zu einem frischen Kopf, der neue Aspekte einbringt. " Wofür wähle ich dann National- und Ständeräte? Wird da etwa nur auf den Bundesrat gewartet? Viele Politikbereiche sind im Parlament blockiert (BSp. KVG, Militär, Energie). Solange wir keine Bundesratsdiktatur einführen, kann auch der beste Bundesrat nichts ausrichten. So sind die Bundesräte Burkhalter und Mauerer zum Scheitern verurteilt. In einigen Jahren müssen die beiden in den Medien als Sündenböcke herhalten. Kollektives Versagen, aber Schuldzuweisung an Sündenböcke.



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38%
(24 Stimmen)
Beat Haueter sagte Juli 2010

Ich bin von Herr Leuenberger mehr als überzeugt und finde es schade, dass er aufhört. Frau Mäder, Sie sollten sich einfach einmal besser Informieren was wirklich abläuft und nicht nur von der alten FDP-Die Liberalen alles NACHPLAPPERN! Eines müssen Sie mir schon noch sagen wenn die BR nur noch max. 2 Mal gewählt werden, wie arbeiten sich eigentlich die BR in SÄMTLICHE Dossier ein bis sie wirklich Sattelfest sind? Wenn ich diesen Verein anschaue, dann stelle ich fest, dass es einige BR gibt die wissen gar nicht was abläuft, und geben nur Kommentare von Ihren Beratern ab! Eines möcht ich auch noch anfügen, wenn Sie schon so kaltschnäuzig von Visionen Schreiben, was ist denn überhaupt die Vision der Jungen FDP-Die Liberalen! ich mach da wirklich keine Aus! Also, bitte zuerst vor der eigenen Tür kehren bevor man (Sie) die anderen so verurteilt!


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47%
(17 Stimmen)
Roland Steiner sagte Juli 2010

Ich gehe nicht einig mit Frau Mäder. Ich war zwar nie ein Fan von Bundesrat Leuenberger, aber deshalb eine Amtszeitbeschränkung zu fordern käme mir nie in den Sinn. Erstens werden die Bundesräte alle 4 Jahre vom Parlament bestätigt. Somit könnten schlechte Bundesräte abgewählt werden. Zweitens stelle ich fest, dass langgediente Bundesräte nicht mehr so stark Parteipolitik betreiben, sondern ehrlich ihre eigene Meinung vertreten. Dies ist ja schlussendlich die Aufgabe des Bundesrates. Unser Land nach bestem Wissen und Gewissen zum Wohle des Volkes zu führen. Egal welcher Partei sie angehören. Durch lang dienende Bundesräte kommt auch eine gewisse Ruhe ins System, da ein Wechsel in der Regierung jedesmal auch strukturelle Änderungen bringt.


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90%
(21 Stimmen)
Hans Meier sagte Juli 2010

Eigentlich wäre das die Chance das Uvek zu verkleinern. Mit Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation ist dieses Monsterdepartement viel zu gross und nicht wirklich politisch führbar. Da erhalten die Chefbeamten ein zu grosses Gewicht. Mindestens die Kommunikation, die nicht einmal thematisch passt, könnte abgegeben werden.



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45%
(20 Stimmen)
Hans Meier sagte Juli 2010

Dieser Artikel ist eine grobe Verdrehung der Tatsachen. Die Versorgungslücke im Energiesektor hat alleine eine bürgerliche Allianz aus FDP, CVP und SVP zu verantworten. Jegliche Anstrengung zur Energieeffizienz wurde abgeschossen. Erst jetzt mit ca. 20 Jahren Verspätung haben wir ein kleines Programm zur Förderung von Alternativenergien und zerstören damit gleich die letzten frei fliessenden Gewässer. Die bürgerliche Antwort war und ist einzig Atomstrom. Ich persönliche bin nicht gegen KKWs und der Atomstromanteil ist zu gross um vollständig durch alternative Energieproduktion oder Einsparungen ersetzt zu werden. Jedoch ist die durch bürgerliche Ignoranz hervorgerufene Stromlücke reinste Zwängerei. Die Zeiten billiger Energie sind vorbei. Wer halt nicht Vorsorgen will muss jetzt die Quittung bezahlen und teuer auf energieeffiziente Systeme nachrüsten.
Das Fluglärmdesaster hat ebenso einzig die bürgerliche Allianz zu verantworten. Herr Leuenberger hat einen guten Staatsvertrag ausgehandelt, der im Parlament versenkt wurde. Wer damals mit nein gestimmt hat, muss auch die Verantwortung übernehmen. Aber das Verantwortungsbewusst​sein ist auch da auf der bürgerlichen Seite nicht vorhanden. Und eigentlich ist das Fluglärmproblem kein nationales Thema, sonder ein rein lokales der FDP-Hochburgen im Südanflug. Abgesehen davon wird der Fluglärm von allen Parteien populistisch bearbeitet um Wählerstimmen zu sammeln.



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43%
(23 Stimmen)
Werner Widmer sagte Juli 2010

Sehr gut Frau Brenda Mäder! Aber nicht 2 mal wiederwählen = 12 Jahre. Amtszeitbeschränkung auf 8 Jahre!! Also 1 x Wiederwahl, sann Erneuereung mit jüngerem "Blut"


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41%
(37 Stimmen)
Thea Heinz sagte Juli 2010

BR Leuenberger war ein hervorragender Bundesrat!! Ich bedaure seinen Rücktritt!


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63%
(27 Stimmen)
Anton Haller sagte Juli 2010

Ich bin von Bundesrat Leuenberger enttäuscht, dass er nicht AKTIVER im Energiesektor tätig war.Die seit den 90-er Jahren feststellbare Blockierung von erneuerbaren Energien sollte unbedingt bekämpft werden. Wir verloren seit dieser Zeit unseren damaligen Vorsprung und damit Know-how und Arbeitsplätze nicht nur für den Inlandbedarf, sondern auch für den Export.
Deutschlands​ ehemalige rot-grüne Regierung hatte diese Chance richtig erkannt und heute profitiert das Land auch unter einer anderen Regierung noch immer davon.


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