Der Schweizer Staat funktioniert, neben unseren Demokratischen Institutionen auch die Gerichte, denn ein Gericht hat nun Mühleberg, respektive die Verantwortlichen in die Schranken gewiesen.
Mutig hat das Gericht weder finanzielle Aspekte (vorallem die des Kantons Bern) berücksichtigt noch auf politisches Drängen beider Seiten nach gegeben, sondern einfach das gemacht was es musste.
Niemand würde sich aufregen, wenn in Kloten ein Flugzeug wegen technischer Mängel nicht starten kann. Das Risiko so hoch ist, das es nicht nur die Passagiere sondern auch beim Absturz Leib und Leben von unbeteiligten Personen treffen würde.
In Mühleberg hat nun das Gericht entschieden, das das Kraftwerk Leib und Leben der Schweiz auf Spiel setzt und den Riegel geschoben.
Da es sich um Gerichtsurteil handelt, wurde dem Kraftwerk bis Juni Zeit gegeben die Mängel zu beseitigen, Respektive glaubhaft zu machen, dass es aus dem Betrieb keine Unmittelbare Gefahr aus geht. Zusätzlich können die Betreiber natürlich noch das Urteil an die nächste Instanz weiterziehen.
Die Richter haben Richtig entschieden denn aus den Erfahrungen in Japan haben wir gelernt dass die Betreiber dort einfach die Bedrohung eines Tsunamie kleingerechnet haben, im Namen der Nationalen Stromversorgung.
Die Drohung des Axpo Chefes, dass wenn man ein Ablaufdatum der Atomkraftwerke gibt, die Betreiber auf Kostengründen nicht mehr in die Sicherheit zu investieren, empfinde ich als den Gipfel der Frechheit. Gerade deshalb wurden in Deutschland so schnell viele Atommeiler vom Netzgenommen. Die Betreiber haben einfach gespart an der Sicherheit.
Aber seit letztem Jahr wissen wir es darf nicht gespart werden bei der Sicherheit. Keine Fluggesellschaft würde Mitteilen: Weil unsere Flugzeuge zu alt sind und in 2 Jahren ersetzt werden müssen, sparen wir nun halt bei der Sicherheit und Unterhalt. Denn sie wissen, zu viel sparen bedeutet auch das Risiko, dass die Flugis am Boden bleiben.



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