Laut Aussagen der FAO (UNO: Organisation für Ernährung und Landwirtschaft) werden jährlich 1/3 aller auf der Welt produzierten Nahrungsmittel fortgeworfen, nämlich 1,3 Milliarden Tonnen.
Die reichen Länder werfen pro Person im Schnitt 100 kg Nahrungsmittel in den Abfall. Dies ist angesichts der Hungersnöte in Ostafrika unerträglich.
Es ist unangenehm, es kann vorkommen dass etwas verdirbt. Aber das darf einfach nicht mehr sein dass in hochentwickelten Ländern dermassen vergeudet wird.
Wir vernichten Nahrungsmittelüberfluss und 6 Flugstunden südlich von uns sterben die Kinder im 5-Sekunden Takt.
Planen der Menus und Einkäufe und das Schreiben von Einkaufslisten hilft, dass nicht zuviel eigekauft wird, was dann in den Abfall fliegt.
Und es hilft Geld sparen, damit es immer mehr für nachhaltig und fair produzierte Nahrungsmittel reicht.
Auch in den armen Ländern gibt es Verluste: beim Transport, oder weil das Wissen über die richtige Lagerung fehlt.
Entwicklungshilfe muss Wissen transportieren und fördern, Hilfe zur Selbsthilfe, das ist nicht neu.
Allerdings muss jetzt in den Hungergebieten Ost-Afrikas trotzdem Soforthilfe geleistet werden.
Für jedes Kind das stirbt tragen die reichen Nationen eine Mitverantwortung.


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