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Panachiert wird im Wirtshaus, nicht bei den Wahlen

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Die Wahlen ste­hen nicht mehr nur vor der Tür, son­dern die Kan­di­die­ren­den grüssen be­reits zahl­reich von Pla­ka­ten, In­se­ra­ten und im In­ter­net. 2011 ist eine echte Richtungswahl.

Entweder geht die Schweiz mit Stabilität und Erfolg durch die nächsten ungewissen Jahre oder unser Land wird der parteipolitischen Profilierung geopfert. Die FDP will klar den ersten Weg gehen. Unsere Partei, das haben wir in den letzten vier Jahren eindrücklich bewiesen, ist der Fels in der Brandung von Wirtschaftskrisen oder aussenpolitischen Herausforderungen. Wir sind beispielsweise die Gewerbe-Partei und bei uns steht nicht nur „liberal“ drauf sondern bei uns ist auch „liberal“ drin. Vor allem auf Gemeindeebene sind wir sehr stark vertreten, was der FDP die notwendige Bodenhaftung verleiht. Wir sprechen nicht nur von volksnaher Politik, wir setzen diese jeden Tag auch um.

Keine Stimme darf verloren gehen!

Damit wir unsere Position im eidgenössischen Parlament stärken können, ist es absolut notwendig keine aber auch gar keine Stimme zu verschenken. Klar gibt es durchaus sympathische und nette Leute auch in anderen Parteien. Aber es nützt uns überhaupt nichts, wenn wir aus lauter Freude am Panachieren keine FDP-Listenstimmen und somit keine Sitze machen. Daher gilt für uns alle: FDP oder Jungfreisinnige wählen. Es stehen in sämtlichen Kantonen auf jeden Fall genügend freisinnige Kandidierende zur Auswahl um Ihre Stimmen in den eigenen Reihen zu vergeben. Dasselbe gilt bei den Ständeratswahlen. Das Optimum wird für uns FDPler dann erreicht, wenn alle Freisinnigen nur die Kandidierenden unserer Partei wählen.

FDP-Listen unverändert in die Urne werfen

Eine grosse FDP-Fraktion in Bern bringt die Schweiz echt vorwärts. Die FDP-Wählerinnen und Wähler panachieren besser im Wirtshaus aber nicht bei den Wahlen. Also: FDP-Listen zücken und unverändert einwerfen – für möglichst viele FDP-Vertreter in National- und Ständerat.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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100%
(1 Stimme)
Ruben Schönenberger sagte Oktober 2011

"Wir sind beispielsweise die Gewerbe-Partei und bei uns steht nicht nur „liberal“ drauf sondern bei uns ist auch „liberal“ drin."

Danke für Ihre Erlichkeit. Liberal in Anführungszeichen zu setzen, zeugt doch immerhin von einem gewissen Realitätssinn.


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59%
(17 Stimmen)
Anton Keller sagte Oktober 2011

Für mich ist es unverständlich, dass die FDP sich zwar als bürgerliche Partei bezeichnet, die Zusammenarbeit mit der anderen grossen bürgerlichen Partei bei jeder Gelegenheit ausschliesst. (Ständerratswahl: Zürich Blocher versus Diener)


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73%
(26 Stimmen)
Ronald Stalder sagte Oktober 2011

Die FDP ist ein absolutes Auslaufmodell. KMU und Chrampfer werden von der SVP besser vertreten. In der Mitte macht die CVP bessere Familienpolitik als die FDP. Im Umweltbereich läuft die GLP den Liberalen früher oder später den Rang ab. Diese Partei wird schlicht und einfach von allen Seiten aufgefressen. Ist auch nicht erstaunlich. Fader Wahlkampf mit Themen die alles und nichts aussagen, Windfahnenpolitik in der AKW-Frage, grundloses Eindreschen auf die SVP kurz vor den Wahlen aufgrund der Masseneinwanderungsin​itiative. Dies sind nur ein paar Beispiele wieso die FDP-Stammwähler nicht mehr mitmachen.


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79%
(39 Stimmen)
Daniel Wismer sagte Oktober 2011

Die FDP stand in der Finanzkrise völlig verloren und hilflos da.
Es ist sehr vermessen, diese Partei als Licht im Dunkeln der letzten vier Jahre darzustellen.
Die Wahlverluste sind wohl nötig, damit die FDP sich wieder zurück besinnt auf die ursprünglichen Werte der Patrons, die für die Bürger in der Schweiz einstehen, weg von der Hochfinanz und neoliberalem Gehabe.


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76%
(29 Stimmen)
Peter Ringger sagte Oktober 2011

Parteistimmen können durch Panaschieren nicht nur verloren, sondern auch gewonnen werden. Anstatt den eigenen Wählern das panaschieren verbieten zu wollen, was alles andere als liberal ist, sollte sich Herr Wasserfallen darauf konzentrieren, SVP-Wähler dazu zu überzeugen, auch ein paar fähige FDP Leute auf die Liste zu schreiben. Das wäre sympathischer und konstruktiver.


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65%
(40 Stimmen)
Stefan Pfister sagte Oktober 2011

Es gibt viele, die sich mit keiner Partei identifizieren können.

Mir ist es lieber, wenn diese Leute panachieren und gezielt Personen aus den unterschiedlichsten Parteien wählen, als wenn sie den Wahlen einfach fernbleiben.

Oder will hier irgendjemand, dass nur noch die Parteisoldaten wählen gehen?


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61%
(56 Stimmen)
Christian Wasserfallen sagte Oktober 2011

Über 90% der FDP ist gegen DEN EU-Beitritt! Das ist ein sehr guter Wert! In der SVP, die ja die Bilateralen Verträge ablehnt, sind mehr als 10% anderer Meinung in diesem Punkt. Habt keine Angst liebe Schweizerinnen und Schweizer: Den EU-Beitritt gibt es nicht, wir wollen nicht zur Milchkuh werden. Und sowieso: Das letzte Wort hätte eh nicht die Politik sondern das Volk und das sind bekanntlich Sie alle!


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78%
(41 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Oktober 2011

Herr Christian Wasserfallen, FDP,

Möglicherweis​e wollen Sie nicht in die EU, und möglicherweise wollen Sie die Armee nicht abschaffen. Schaut man andere FDPler an, eine Frau Christa Markwalder Bär, Nationalrätin und Nebs-Präsidentin, sieht das diametral anders aus.
Gebe ich einem FDPler meine Stimme, stärke ich eine FDP, somit auch jene, die absolut linke Politik unter dem Namen FDP betreiben.
Oder der Gesundheits Papst Dr. Felix Gutzwiller, FDP, auch wieder so eine Sache für sich. Zwar für eine Armee glaube ich, und ich glaube dass er auch nicht für einen EU Beitritt ist, oder nicht mehr, aber hier reicht daran glauben nicht wirklich.
Als es zumindest um die Zusammenarbeit SVP und FDP für den Ständeratsitz ging, waren bei der FDP mehr für eine Frau Verena Diener GLP, als für den Herr Ueli Maurer.
Das soll eine Partei sein, diese FPD die Vertrauen schaffen kann?

es grüsst W.Nabulon


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67%
(42 Stimmen)
Hans Meier sagte Oktober 2011

Für mich hat die FDP ein ganz klares Profil. Wie senke ich die Steuern für die 10% mit dem grössten Einkommen. Das ist ein klares Profil, aber eben nur für diese eingeschränkte Wählerschaft.


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52%
(48 Stimmen)
Christian Wasserfallen sagte Oktober 2011

Die Rückmeldungen zeigen es mir klar: Einerseits wird bemängelt, die FDP habe kein Profil aber es wird dann auch gleich gesagt, was die FDP falsch macht und welcher Couleur man scheinbar nachrennt. Bitte nehmen Sie zur Kenntniss, dass die FDP niemandem nachrennt. Nein, die SP ist zum Beispiel mein Antrieb, tagtäglich freisinnige Politik zu machen. Ich will weder den Kapitalismus überwinden, noch die Armee abschaffen noch in die EU!


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55%
(42 Stimmen)
Hans P. Grimm sagte Oktober 2011

Die FDP wird in die Bedeutungslosigkeit absinken. Die FDP hat die Ideen der Gründungsväter unseres Bundes verraten und biedert sich der SP, auch mit den unsäglichen privatisierungen der Regiebetriebe, an. Aber es braucht keine 2. SP! Es braucht Politiker die sich für einen starken Staat, in seinen Hauptaufgaben, für eine soziale und freie Maktwirtschaft, für eine solidarische Gesellschaft und für die Bürger einsetzen.

Solange​ die FDP kein Profil hat und meint der SP nachzurennen wird sie Untergehen, wie einst die Dinosaurier. Darum ist es Verschwendung FDP zu wählen!


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68%
(34 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Oktober 2011

Herr Christian Wasserfallen, FDP,
Die FDP hat über alle politischen Tendenzen hin von konservativ Bürgerlich bis Links hin alles drin, dass dies so unwählbar ist.
Ausserdem noch "PolitikerInnen" welche gut sprechen und schlecht handeln. Heute so, morgen so, eben, WindfahnenpolitikerIn​nen.
Also kann man nicht einmal Köpfe rauspflücken, zumindest im Kanton Zürich und auf eine Liste setzen.
meiner Ansicht nach.


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70%
(37 Stimmen)
Alex Schneider sagte Oktober 2011

@ Christian Wasserfallen
Gerade die FDP, die sich gesellschaftspolitisc​h liberal gibt, sollte offen sein für das Panaschieren! Wer sich nicht mit einem Parteiprogramm identifizieren kann, und welcher vernünftige Mensch kann sich schon vollständig mit einem einzigen Parteiprogramm identifizieren, hat mit dem Panaschieren die Möglichkeit, KandidatInnen mit Wahlchancen aus verschiedenen Parteien zu favorisieren.



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53%
(36 Stimmen)
Jeannette Wulkow- Nyffeler sagte Oktober 2011

Sehr geehrter Herr Wasserfalen
Ich zittiere: (Unsere Partei, das haben wir in den letzten vier Jahren eindrücklich bewiesen, ist der Fels in der Brandung von Wirtschaftskrisen oder aussenpolitischen Herausforderungen. Wir sind .......)

Das was ich in den letzten vier Jahren auf politischer Ebene erfahren durfte, ist mir einwenig wiedersprüchlich zu Ihren Worten.
Ich habe nichts gegen Ihre Partei oder Sie persönlich, nur immer wieder die negativen Resultate stimmen mich ein wenig Nachdenklich.
Es wäre schön, wenn wir,( Das betreffende Volk und ich) in den nächsten vier Jahren wieder einmal einen Rechtsrutsch erkennen könnten und ich persönlich auch wieder Vertrauen in die Politiker aufbauen kann.
Für mich zählen Resultate und keine schönen Worte.
Mit Hochachtungsvollen Grüssen



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74%
(38 Stimmen)
Samuel Mettler sagte Oktober 2011

Sicher ein ehrlicher und logischer Beitrag aus deiner Perspektive. Meinerseits komme ich jedoch immer mehr zur Frage, ob nicht Wahlzettel, basierend auf rationalen Entscheidungshilfen wie zB Smartvote.ch, bedeutend demokratischer wären als dass blind Parteien statt Köpfe, unterstützt werden.


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