Qualität statt Quantität: Kehrtwende in der Ausländerpolitik
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Die SVP hat heute eine Volksbefragung zur Ausländer- und Asylpolitik lanciert. Alle Infos dazu finden Sie unter: www.volksbefragung.ch. Das Volk kann sich erstmals frei zur Ausländerthematik äussern. Wir werden Ihre Antworten in die künftigen Massnahmen zur Problemlösung einfliessen lassen. Gestalten Sie die Ausländerpolitik mit und füllen Sie den Fragebogen aus! Zur heutigen Lancierung dieser Volksbefragung habe ich mir folgende Gedanken zur Ausländerpolitik gemacht: Mit der Globalisierung wachsen auch die Migrationsströme. Weltweit diskutieren die Regierungen Fragen und Probleme zur Zuwanderung, Integration, Einbürgerung und Sicherheit. Viele Länder haben in den vergangenen Jahren restriktive Einreisebedingungen erlassen, um den Zustrom an Ausländern – seien es Flüchtlinge oder fremde Arbeitskräfte – in den Griff zu bekommen. Auch die Anforderungen punkto Integration wurden in vielen Ländern erhöht. Jeder vierte Einwohner ist ein Ausländer Anders die Schweiz: Der Ausländeranteil in der Schweiz hat sich innert sechzig Jahren knapp vervierfacht. In den vergangenen Jahren hat die Schweiz die Kontrolle über die Zuwanderung zusehends aus den Händen gegeben. Internationale Abkommen, aber auch eine verfehlte Asyl- und Ausländerpolitik haben dazu geführt, dass die Zahl der Zuwanderer massiv angestiegen ist. Allein seit 1980 ist die Ausländerquote in der Schweiz von 14,3% auf heute 21,8% (April 2010) angestiegen. Die Schweiz hat damit einen der höchsten Ausländeranteile weltweit. In diesen nahezu 22% sind die hohe Einbürgerungsrate, die Asylbewerber, die internationalen Funktionäre, die Kurzaufenthalter sowie die illegal Anwesenden nicht eingerechnet. Rechnet man diese dazu, beträgt der Ausländeranteil über 25%. Zählt man die Grenzgänger noch hinzu, kommt man sogar auf die Zahl von 27,2%. Mehr als jede vierte Person in unserem Land ist damit ausländisch. Auch im weltweiten Vergleich weist die Schweiz einen ausserordentlich hohen Ausländeranteil auf. Amerika als traditionelles Einwanderungsland etwa hat einen Ausländeranteil von nur gerade 14%. Die meisten europäischen Staaten haben noch tiefere Ausländeranteile – in Frankreich etwa sind es rund 6%. Von Personen, die in der Schweiz leben, erwarten wir zu Recht, dass sie sich integrieren und an unsere Regeln halten. Bis vor einigen Jahren hat dies recht gut funktioniert: Trotz des wesentlich höheren Ausländeranteils hatte die Schweiz – im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern – kaum Spannungen zu verzeichnen. Nachdem die Zuwanderung aufgrund der verfehlten Asyl- und Ausländerpolitik zunehmend ausser Kontrolle geraten ist, stellen sich aber immer mehr Integrationsprobleme. Integration ist keine Staatsaufgabe Statt das Problem an der Wurzel zu packen und die längst fällige Kurskorrektur in der Migrationspolitik voranzutreiben, sollen nun weitere staatliche Aktivitäten im Bereich der Integration lanciert werden. Diese falschen staatlichen Interventionen sind entschieden abzulehnen. Es liegt in der Verantwortung jedes Zuwanderers, sich in unserem Land zu integrieren. Es ist seine Pflicht, sich an unsere Gesetze und Regeln zu halten. Auf Bundesebene (im Rahmen des Gegenvorschlags zur Ausschaffungsinitiative) oder auch in meinem Kanton (in Form eines neuen Integrationsgesetzes) werden derzeit verschiedene Vorschläge diskutiert, wie die Integration gesetzlich geregelt werden könnte. Diese Bestrebungen sind nicht nur unnötig, sondern gefährlich: Integration ist und bleibt keine Staatsaufgabe. Der Erlass von Integrationsgesetzen verursacht nicht nur massive Kostenfolgen und Bürokratie, indem die Schaffung zusätzlicher Verwaltungsstellen nötig wird, sondern verschiebt auch die Verantwortlichkeiten. Schauen Sie zum Beispiel den §7 des Vorentwurfs zum Zürcher Integrationsgesetz an: Dieser Paragraph enthält den Grundsatz, dass Kanton und Gemeinden „den Spracherwerb fördern“. Wie soll dies funktionieren? Wie soll jemand Deutsch lernen, der die Sprache gar nicht lernen will? Ein erfolgreicher Spracherwerb setzt immer den Willen der jeweiligen Person voraus. Hier ist Selbstverantwortung gefragt. Dass der Staat Sprachkurse anbietet und bezahlt, ist falsch. Wer in der Lage ist, soll seinen Sprachkurs selber bezahlen. Nur in klar geregelten Ausnahmefällen darf die Finanzierung von Sprachkursen durch den Staat erfolgen. Kurz gesagt: „Anreize“ für die Integration sind unnötig – Integration muss eine Selbstverständlichkeit sein. Und wer sich nicht integrieren will, soll auch nicht hier leben. Einbürgerung setzt Integration voraus Ganz anders als bei der Integration verhält es sich beim Bürgerrecht. Hier ist offensichtlich keine staatliche Förderung nötig – hier geht es von alleine. Innert 20 Jahren ist die Zahl der Einbürgerungen pro Jahr von rund 8'000 (1989) auf mittlerweile 45'000 (2009) angestiegen. „Quantität statt Qualität“ – unter diesem Titel scheinen die linken Parteien den Ausländeranteil mittels Einbürgerungen künstlich senken zu wollen. Eine verheerende Entwicklung. Während 1981 noch über 86% der Eingebürgerten aus der heutigen EU stammten, sind es heute nur noch etwas mehr als 30%. Dafür stammen immer mehr Neubürger aus fremden Kulturen. Bald 40% der Neuschweizer sind aus dem ehemaligen Jugoslawien. Die Einbürgerung muss der letzte – und nicht der erste – Schritt der Integration sein. Seit Jahren kämpft die SVP gegen Automatismen und ständige Erleichterungen im Bereich der Bürgerrechtsvergabe. Es ist falsch, die Anforderungen in Bezug auf die Sprachkenntnisse, die Aufenthaltsdauer und den Leumund ständig zu lockern. Als einzige Partei warnt die SVP seit Jahren davor, dass unser Land an die Grenze seiner Integrationsfähigkeit und Integrationsbereitschaft kommt. Es ist kein Zufall, dass das Asylgesetz, welches 1981 in Kraft getreten ist, auf eine Initiative vom damaligen SVP-Nationalrat Walther Hofer zurückgeht. Bereits vor 30 Jahren erkannte unsere Partei die anstehenden Probleme. Die anderen Parteien schauen diesen Entwicklungen tatenlos zu. Stabilität wahren – Sicherheit gewährleisten Mit Ausländerfeindlichkeit hat dies nichts zu tun. Es geht vielmehr um die gesellschaftliche Stabilität und um die gefährliche Bildung von Parallelgesellschaften. Die Ausschreitungen in den Vororten von Paris haben es gezeigt: Vor fünf Jahren kam es während 20 Nächten in Folge zu gewalttätigen Ausschreitungen und Strassenschlachten. Zunächst war nur Clichy-sous-Bois bei Paris betroffen, dann die ganze Banlieue. Schliesslich weiteten sich die Krawalle auch auf Dijon, Marseille und weitere Departemente aus. Grund war offensichtlich die verfehlte Migrations- und Integrationspolitik. Auslöser für die massiven Ausschreitungen war der Unfalltod zweier Jugendlicher aus in Frankreich lebenden Immigrantenfamilien. Derartige Zustände sind gefährlich und müssen ernstgenommen werden. Die einzige taugliche Präventionsmassnahme sind hohe Anforderungen an die Integration der hier lebenden Ausländer. Davon scheinen viele Politiker noch nichts gemerkt zu haben. Illegal anwesende Ausländer werden nach wie vor liebevoll als „sans papiers“ bezeichnet. Unter diesem Titel wird für Verständnis für diese gesetzeswidrig anwesenden Personen geworben. Sie zelten auf der Bundeshausterrasse und führen unbehelligt Demonstrationen durch. Die Behörden stellen ihnen AHV-Ausweise aus, und das Parlament diskutiert, wie ihr Zugang zu Berufslehren verbessert werden könnte. Dass es sich um illegal anwesende Personen handelt und wir gegen die illegale Einwanderung konsequent vorgehen müssten, wird glatt vergessen. Gefährliche Verharmlosung Der steigende Ausländeranteil in der Schweiz und die steigende Zahl illegal Anwesender gehen nicht zufällig mit einer Zunahme der Ausländerkriminalität einher. Denn auch hier treffen wir auf ähnliche politische Fehler: Ein lasches Strafrecht und eine gnädige Justiz führen zu immer dreisteren Gewalttaten. Ein typisches Beispiel dazu war vor zwei Wochen zu lesen: Ein 24-jähriger Mazedonier wurde vom Bezirksgericht Meilen zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 2 Jahren und 800 Franken Busse verurteilt. Er hatte den Bahnhofkiosk Erlenbach auf brutale Weise überfallen und die 61-jährige Kioskfrau beim Raubüberfall verletzt. „Freundlich und sympathisch“ habe der junge Mann gewirkt, lesen wir in der Zürichsee-Zeitung: In „fast akzentfreiem Deutsch“ habe er mehrmals versichert, es tue ihm alles so leid, und „er wolle bestimmt nie wieder etwas Schlechtes tun“ (ZSZ vom 15.7.2010). Der freundliche Herr aus Mazedonien war als Mitglied einer Adliswiler Jugendbande an über 20 Raub- und Einbruchdelikten beteiligt. Er täuschte die Behörden mit gefälschten Ausweisen, fuhr mit gestohlenen Autos herum und verursachte unter Drogeneinfluss einen Auffahrunfall. Bereits 2003 hat der Täter eine bedingte Jugendstrafe kassiert – aufgrund eines Raubüberfalls auf andere Jugendliche. Diese Strafe hat ihn wenig beeindruckt: Zu den Gesprächen, die er hätte führen müssen, sei er nicht gegangen. Konsequenzen schien dies keine gehabt zu haben. Und da sind wir wieder bei der Ausschaffungsinitiative der SVP: Wollen wir 24jährigen Ausländern, welche bereits mehrfach vorbestraft sind, wirklich weiterhin das Aufenthaltsrecht gewähren? Ist es das Ziel der schweizerischen Zuwanderungs- und Ausländerpolitik, dass wir solche Ausländer bei uns im Land haben? Und wollen wir solche Gewalttäter sogar noch einbürgern und damit riskieren, sie gar nie mehr ausschaffen zu können? Die Antwort ist aus meiner Sicht einfach und klar: Nein, nein und nochmals nein. |
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Kommentare von Lesern zum Artikel
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Walter Dierauer sagte September 2011 Die Ausländerquote in der Schweiz beträgt 2010 also 21,8%. Mag sein, dass sich der Ausländeranteil auf einen Viertel der Gesamtbevölkerung des Landes beläuft, wenn man die Kurzaufenthalter, Asylbewerber, illegal Eingewanderten und andere Minderheiten dazurechnet. Fairerweise müsste man die Zahlen aber spezifizieren. Man sollte den hohen prozentualen Anteil an ausländischen Arbeitskräften in der Schweiz aufführen, welche in Berufen/Branchen arbeiten, deren Bedarf durch Schweizer Bewerber nicht abgedeckt werden kann. Beispielsweise im Kraftwerkbau, Tunnelbau, Strassenbau, wo traditionnell besonders viele ausländische Arbeitskräfte beschäftigt sind. Die in der Schweiz lebenden Ausländer müsste man ausserdem in absoluten Zahlen den im Ausland lebenden Schweizern gegenüberstellen. Der Vergleich von Prozentanteilen von Ländern unterschiedlich grosser Bevölkerungszahl allein ist wenig aussagekräftig. Die Schweiz ist nicht nur ein kleines Land mit sehr hohem Exportanteil und weltweitem wirtschaftlichem Engagement, sondern auch heute noch - auf einem anderen Beschäftigungsniveau als in der Geschichte - durchaus ein Auswandererland. Ohne den belebenden internationalen Austausch an Arbeitskräften könnte die Schweiz ihre Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt kaum halten. Interessant wären etwa absolute Zahlen, welche den Austausch der in Forschung und Lehre Beschäftigten belegen würden (zum Beispiel zwischen der Schweiz und Deutschland). Eine Beurteilung der schweizerischen Ausländerpolitik, der Hintergründe der Einwanderung sowie der Probleme der Integration verlangt auf alle Fälle nach einer umfassenderen Analyse. Isolationismus würde den Kleinstaat Schweiz kulturell und wirtschaftlich benachteiligen. Die Schweiz hat auch weiterhin ihre traditionelle humanitäre Aufgabe zu erfüllen. Sie setzt die Anstrengung einer aktiven Integrationspolitik voraus. Sie kann und muss sich eine solche leisten. Politisch Verantwortliche sollten nicht auf Generalisierungen zum Zweck politischer Propaganda angewiesen sein. |
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Alex Schneider sagte Juni 2011 In der Schweiz fehlen die Ressourcen zur Integration der viel zu vielen Immigranten aus archaischen Milieus. Für die rasche Integration von tausenden von archaisch erzogenen und lebenden Immigranten fehlen in der Schweiz die Ressourcen. Ist es nicht gescheiter, die Zuwanderung aus bildungsfernen Regionen und Milieus auf ein verkraftbares Mass zu beschränken? Sind wir verantwortlich für die hohen Geburtenraten und den Auswanderungsdruck aus diesen Regionen? Sollten wir nicht eher die Entwicklung in diesen Ländern selbst unterstützen? |
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Franziska Keller sagte Juni 2011 Andreas Vollenweider soll gesagt haben: "Es ist kein Wunder, dass wir und die Schweiz im Ausland nicht ernst genommen werden, wenn wir selbst das nicht tun." Zitat ist eventuell nicht 100% wortgetreu, aber 100% sinngemäss. Das Volk sollte anfangen ernsthaft zu diskutieren. Verunglimpfungen gegenseitige Parteienfixierte Vorwürfe, Niedermachen für blöd erklären der Anderen, bringt uns nicht weiter. Es ist reine Zeitverschwendung. Ausserdem soll man von Seiten der Parteien schnell anfangen ehrlich zu argumentieren und Fehler zuzugeben, statt, wenn man auf eigenes Versagen hingewiesen wird, immer gleich aus allen Rohren auf die politischen Gegner und/oder auf's Volk zu schiessen. So löst keiner Probleme. Man verbaut sich nur gegenseitig die Lösungsmöglichkeiten (gewollt?) In diesem Kindergarten machen übrigens alle mit! Die Parteien sollen mit ihren Parlamentariern zusammen zur Besinnung kommen und sofort das Volk und seine Bedürfnisse ultimativ ernst nehmen und konsequent nach den besten Wegen suchen diese Bedürfnisse zu befriedigen und nicht zuerst die der Partei oder der Wirtschaft oder der EU - Die Bedürfnisse des Volkes! Das ist doch die Existenzberechtigung eines jeden Politikers, wozu sollen sie sonst gut sein? Herumlavieren soll nicht mehr geduldet werden (Asylwesen)! Ausreden, unklares Verhalten, ungetreuer Umgang mit Volksvermögen (SNB), Falschinformationen vor Abstimmungen (PFZ), Nicht-Ausführen von gemäss Abstimmungsresultaten fixierten Bestimmungen (Ventilklausel) und Parlamentarier die Vereinigungen beitreten und dort bekennen, die Bürger gegen deren Willen in andere Regierungssysteme ingegrieren zu wollen, dürfen ebenso nicht mehr geduldet werden. Scheingefechte und das unkontrollierte Absondern von heisser Luft, insbesondere für das Breittreten von persönlichen Betroffenheiten, infolge Beleidigtsein durch "schlechten Styl" des politischen Gegners, sind zugunsten ernsthafter Lösungsvorschläge für dringende Probleme gefälligst zu unterlassen. Für die Räte die es aus ideologischen Gründen mit der Schweizer Demokratie nicht so genau nehmen möchten, ist es künftig verpflichtend jeden Tag 10 mal den Satz: "In der Schweiz hat das Volk in jedem Fall das letzte Wort." langsam zu wiederholen. Vielleicht hilft's! Fertig mit dem Polittheater! Staatsführung ist ein ernstes und verantwortungvolles Geschäft! Wir als Geldgeber dieses Staatswesens und seiner Angestellten können verlangen, dass künftig seriös, transparent und anständig im Interesse des Volkes und des Landes gearbeitet wird. |
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Sita Sidlow sagte Juni 2011 Einwanderung und Einbürgerung - ok, solange man sich in einem Land integriert, anpasst und die Landessprache lernt - was hier Schwizerdütsch ist und nicht Hochdeutsch!! Ich muss gestehen, mir ist es nicht lieber, wenn Leute aus dem EU-Raum als von anderen Ländern in die Schweiz kommen, sondern ich finde die Leute sollen sich anpassen, was zum Bsp. gerade unsere lieben Nachbarn aus Deutschland überhaupt nicht das Gefühl haben tun zu müssen!! Deshalb bin ich allgemein für eine stärkere Kontrolle bei der Einwanderung, jedoch finde ich, dass Leute, die in der Schweiz aufgewachsen sind und Schweizerdeutsch sprechen und hier ihre ganze Schulzeit verbracht haben und in der Schweizer Gesellschaft verankert sind, nicht wegen kleineren Übertretungen ausgewiesen werden können sollen. Was ich aber am störendsten finde, ist, dass obwohl das Volk mehrfach gesagt hat, dass man nicht in die EU wolle und uns versprochen wurde, dass wenn die Einwanderung Überhand nehme, die freie Einwanderung aus der EU beschränkt würde, das nicht gemacht wurde - nein, der grosse Teil unserer Politiker will uns anscheinend mit EU Bürgern überschwemmen, genauso wie sie bei den Gesetzen die ganze Zeit den autonomen Nachvollzug machen und die ganze Zeit Geld ans Ausland verschenken (welches wir mühsam erarbeitet und mit Steuern bezahlt haben), ohne uns Bürger zu fragen. Dabei ist in der Schweiz, wenigstens gemäss Verfassung das Volk der Souverän und somit die oberste Gewalt, was leider ein Teil unserer Regierung zu vergessen haben scheint!! |
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Alex Schneider sagte Januar 2011 Ausländerkriminalität: Der SP mangelt es bei der Sicherheit an Empathie! Die gemeldeten vollendeten und versuchten Raubüberfälle haben in der Schweiz von 2005-2009 von 2'595 auf 3'530 um 36% zugenommen. Der Anteil der ausländischen Täter mit festem Wohnsitz in der Schweiz betrug 2009 42% bei einem durchschnittlichen Ausländerbestand von 22% in der Gesamtbevölkerung. Wenn die Leute solche Zahlen lesen und alle paar Tage in den Zeitungen über kriminelle Taten von Ausländern informiert werden oder selbst oder via Bekannte von solchen Taten unmittelbar betroffen sind und das weitererzählen, ist es wohl nicht erstaunlich, dass sie sich darüber aufregen und teilweise zur SVP überlaufen. Mit ein wenig psychologischem Wissen und Empathie für die Sorgen der Leute hätten die SP-Politikerinnen und -politiker darauf eigentlich schon lange entsprechend reagieren müssen. |
77%(231 Stimmen) |
Georg Stamm sagte August 2010 Zwei Grundforderungen der SVP an Immigranten sind 1., dass sie Integrationsanstrengungen aus eigenem Antrieb machen und 2., dass sich der Eigewanderte im Gastland anständig verhält und die Gesetze achtet. Beides scheinen Selbstverständlichkeiten zu sein. Jeder von uns würde das auch von einem Gast im eigenen Haus erwarten. Leider trifft das in zu vielen Fällen nicht zu und der Staat (=wir) müssen einspringen. Das kostet hunderte von Millionen jedes Jahr. Etliche Gemeinden mussten den Steuerfuss wegen explodierenden Sozialkosten erhöhen (checken sie mal die nächste Gemeinderechnung, die Ihnen ins Haus geschickt wird vor der genehmigenden Gde.-Versammlung). Das Soziale ist verm. der teuerste Posten und der am schnellsten wachsende. Ist uns das egal ? Wollen wir dem mit einem Schulterzucken zuschauen ? Wenn nicht, brauchen wir eine qualitativ bessere Ausländerpolitik, im Sinne von Natalie Rickli und der SVP. |
26%(240 Stimmen) |
gugus dada sagte August 2010 man bzw. im vorliegenden fall eher frau muss schon ziemlich blöd sein, um so eine besoffene pseudobefragung zu unterstützen. "das volk kann sich erstmals frei zur ausländerthematik äussern." da lachen ja die hühner! ich dachte - anscheinend zu unrecht - die schweizer verfassung hätte schon immer redefreiheit garantiert?! anscheinend ist die arme frau rickli halt der ansicht, eine meinungsäusserung sei nur dann eine meinungsäusserung, wenn sie auf einem svp-wisch notiert worden ist. ist die schon lange überhebliche svp jetzt endgültig vom grössenwahn gepackt worden? da müssen wir ihr ja höchlichst dankbar sein, dass wir alle endlich unsere meinung kund tun dürfen! auch wenn die meinung nur den detailiertheitsgrad ja/nein besitzen darf... oder ist das einfach die maximale denktiefe, derer die svp fähig ist? aber was rege ich mich auch immer noch über die schwachsinnige volkspartei auf?! zu helfen ist der ja längst nicht mehr. immerhin ist frau rickli wenigstens nett anzusehen... |
![]() 74%(247 Stimmen) |
Alexander Müller sagte August 2010 Meiner Ansicht nach geht es bei dieser Umfrage vorallem um die Ausschaffungsinitiative, über die wir am 28.11.2010 abstimmen. Ich habe nichts gegen anständige Ausländer, trotzdem bin für die Ausschaffungsinitiative. Es ist erwiesen dass Ausländer im Verhältnis zu ihrem Bevölkerungsanteil mehr Straftaten begehen als Schweizer. Laut der polizeilichen Kriminalstatistik 2009 wurden 36% der Straftaten von Ausländern mit Niederlassungs- oder Jahresbewilligung verübt! Es besteht Handlungsbedarf, sonst drohen uns womöglich Zustände wie in Frankreich und Deutschland. |
49%(195 Stimmen) |
Hans Meier sagte August 2010 Ich habe gerade die "Umfrage" gelesen. Und bin erstaunt. Seit wann wollen Sie kommunistische Strukturen einführen? Der Punkt "Einrichtung einer nationalen Hotline zur Meldung von Missbräuchen", d.h. der Aufruf zu Bespitzelung des Nachbarn, war das Wesen aller kommunistischer Diktaturen. Sie treten unsere Grundwerte mit Füssen. |
50%(195 Stimmen) |
Till Eulenspiegel sagte August 2010 Ich muss Ihnen widersprechen: "Die SVP hat heute eine Volksbefragung zur Ausländer- und Asylpolitik lanciert. Alle Infos dazu finden Sie unter: www.volksbefragung.ch. Das Volk kann sich erstmals frei zur Ausländerthematik äussern." Die Fragen Ihrer Umfrage sind sehr suggestiv und unterstützen in erster Linie die altbekannten Positionen der SVP. Etwas mehr Offenheit gegenüber anderen Lösungsansätzen würde Ihnen und Ihrer Partei gut tun! |
38%(176 Stimmen) |
Hans Meier sagte Juli 2010 Ihr Parteikollege hat die Innovationskraft der Schweiz gelobt (http://www.vimentis.ch/dialog/readarticle/eu-beitritt-keine-option-fuer-die-schweiz/). Zu recht! Wir sind da eine führende Nation. Eben habe ich im Beobachter Nr.15 gelesen wem wir diese Innovationskraft zu verdanken haben. Diese Innovationskraft wäre ohne die vielen AUSLÄNDERN nicht zu haben. Viele dieser Spezialisten konnten nur dank der Personenfreizügigkeit gefunden werde. Aber für Sie und Ihre Partei sind das natürlich Kriminelle, Sozialschmarotzer, Dumpingmitarbeiter..... und noch vieles andere. Praktisch täglich wird über diese Ausländer irgendeine Hasstirade losgelassen. Dabei malochen diese Ausländer für unsere kompetitive Wirtschaft, damit die Steuern für die Subventionen Ihrer Wähler bezahlt werden können. |
46%(164 Stimmen) |
Sägesser Barbara sagte Juli 2010 So, ich habe nun die Volksbefragung erhalten. Ein paar Gedanken dazu: Frage mich dabei auch, wie aussagekräftig dies sein wird..... Altpapier, Rücksendungen von meist SVP-WählerInnen z.B. Fragte ich mich, wohin man denn ein SansPapier ausweisen soll. Nicht jedes Ursprungsland macht da wohl mit..... Fragte mich auch ob es korrekt/sinnvoll etc. ist, eine Familie auseinander zu reissen, wenn die Eltern geschieden sind, das Kind bei einem Eltern teil aufwächst und die Kindesmutter (Ausländerin) z.B. die Aufsichtspflicht wahrnehmen will und so Fürsorgeabhängig ist? Bin mir sicher, dass die Schweiz ohne EU nicht existieren kann (Luftraum u.a.m. für Import/Export von Gütern z.B.). Das Beschwerderecht sollte nicht zwingend abgeschafft werden. Auch Behörden machen Fehler und die Mühle mahlt langsam. Also kann sich auch die Lebenssituation entsprechend verändert haben..... Ich selbst, lerne die Sprache am besten vor Ort. Die besten Fortschritte erzielte ich in England und Spanien. Somit, fragte ich mich, ob es Sinn macht eine Fammilie (Kinder meist vom Vater) länger getrennt zu haben (Fokus auf die Erziehungspflicht der Eltern), bis diese endlich genügend Sprachkenntnisse haben um einreisen zu dürfen. Hilft hier die CH-Botschaft oder selbst die die Familie? Zur Loyalitätserklärung. Weiss nicht, wie ihr Euch das genau vorstellt. Denke hierzu, dass man die eigenen Wurzeln wohl kaum verbessern kann und auch wir Schweizer, wenn ausgewandert, wohl die besseren "Eidgenossen" sind als diejenigen in ihrem Heimatland. Zudem hilft es einem Ausländer wohl kaum, wenn er versucht sich zu integrieren, hier aber auf für ihn unüberwindbare Hürden (Arbeit, Wohnung, Bürokratie, die Kriminalisierung infolge Gesetzesverschärfung, Ablehnung aus Angst vor dem unbekannten.... u.a.m.). Ich möchte, dass unsere Kultur- und Spracheigenheiten, unsere Schweiz erhalten bleibt. Doch dürfen wir uns nicht vor der Globalisierung etc. verstecken. Hier ist sicherlich auch die SVP (als wählerstärkste Partei) gefordert, nach Lösungen zu suchen und mitzuarbeiten. Leider vermisse ich seit einigen Jahren das politische Zusammenspiel, sondern sehe bloss den Kampf um Wähler, Sitze und Abstimmungen. Die wichtigen Probleme sehe ich so nicht behandelt. E schöne erschte Ougschte aune. |
72%(145 Stimmen) |
Willy Burgermeister sagte Juli 2010 Wir alle wissen es, das Thema der Integration Fremder gehört in einer alternden Gesellschaft in den Mittelpunkt der Debatte, denn ohne die Zuwanderung von Arbeitskräften werden wir unseren Wohlstand kaum aufrecht erhalten können. Doch die Integration Fremder geht nicht ohne deren Identifikation mit unserer Kultur, unserer gesellschaftlichen und staatlichen Verfassung und mit unserer Art zu leben. Wir dürfen die Zuwanderer nicht im Unklaren darüber lassen, wohinein wir sie integrieren wollen und wohinein sie sich integrieren sollen. Wir können keine Integration erwarten und uns zugleich weigern zu erklären, was das Wohinein bedeutet. Wir müssen klären und aussprechen, wer und was wir sind. Gleichzeitig müssen wir uns aber auch bewusst werden, dass falsche Toleranz die Probleme der Integration nicht löst. Wir dürfen die Konfrontation mit unseren Gesellschaftsproblemen nicht scheuen. Packen wir sie nicht energisch an, werden wir kein Miteinander finden, vor allem nicht ein Miteinander der Kulturen. Studien renommierter Kriminologen im Auftrag des deutschen Innenministeriums scheinen zu belegen, dass besonders religiöse, türkische Jugendliche gewaltbereiter sind als Christen. Uns ist wohl noch nicht so recht klar, was die Forschungsergebnisse tatsächlich bedeuten, erwägen wir doch, Moscheebauten wieder zuzulassen. Aber schon in den "Wortgefechten" erleben wir, wie aggressiv die Haltung vieler muslimischer Männer ist, ob jung oder alt - wobei mir die jungen männlichen Muslime mehr Sorgen machen als ihre Väter. Während die Denkweise der "Alten" in einem ausschliesslich muslimisch orientierten Land wurzelt, und sie prägte, bevor sie auf ein modern-westlich gefärbtes Weltbild stiessen, wuchsen die Jungen hier auf und hätten die Chance gehabt, sich eine eigene Sicht zu bilden. Statt dessen gebärden sie sich wie aufgeblasene Machos. Blass sind und bleiben sie, weil sie nicht über Inhalte verfügen, ihre zur Schau getragenen Ansichten zu untermauern, zu rechtfertigen. Die meisten von ihnen verstehen sich wohl selbst nicht. Deshalb sind sie gefährlich, denn wenn man nicht argumentieren kann, greift man an, um seine Stellung zu behaupten. Leider muss ich verschiedenen Beobachtern zustimmen, dass die Imame eine grossen Anteil daran haben, den Integrationsunwillen zu verstärken. Nicht nur die alten Wertevorstellungen des Islams und die dazugehörenden Regeln, patriarchalisch und unbeweglich, werden offenbar von der Kanzel gepredigt, sondern auch individuelle Meinungen des jeweiligen Imams zu ihren Gemeinden werden unkontrolliert an die Gläubigen weitergegeben. Da fast keiner der Muslime in der Lage ist, den arabischen Koran zu lesen, oder gar zu deuten, sind sie den Äusserungen ihrer Vorprediger ausgeliefert und nehmen selbst Hasspredigten als Worte eines gerechten Gottes an. Viele von uns überschauen die Flut der Probleme nicht. Solange wir aber weiter alles zulassen, ohne dass ein Fünkchen Toleranz von muslimischer Seite gegenüber den "Ungläubigen" gezeigt wird, die immerhin in der Überzahl und im eigenen Land leben, breiten wir mit unserer falschen Toleranz den roten Teppich für eine Religion aus, die es zur Aufgabe hat, sich auszubreiten, sanft, aber bestimmt, und die glaubt, dass irgendwann die Zeit der "Ungläubigen" beendet sein wird. Natürlich will ich nicht alle Muslime über den gleichen Kamm scheren, trotzdem..... Erschwert wird das Ganze durch die unterschiedlichen Denkweisen der beiden Kulturen. Während wir gelernt haben, sachlich konstruktiv, auch ohne Konfessionsbezug, zu diskutieren, ist der Islam im Leben und Denken der muslimischen Gläubigen so fest verankert, dass jedes Argument an der Hörigkeit zum Wort Allahs und seinen Propheten abprallt. Integration Fremder widerspiegelt ein Geben und Nehmen. Manchmal entsteht bei mir der Eindruck, wir geben, sie nehmen und das kann es doch nicht sein. |
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