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Schengen und wie es umgesetzt wird...

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Schengen wird nicht so um­ge­setzt wie da­mals Herr Deiss uns ver­spro­chen hat. Wur­den wir be­lo­gen oder waren wir ein­fach zu gutgläubig? Wenn wir die Si­tua­tion heute be­trach­ten er­ken­nen wir das to­tale Cha­os. An den Gren­zen fin­det nach wie vor eine Kon­trolle statt, die Hin­ter­land oder Schlei­er­fahn­dung funk­tio­niert trotz vie­ler aus­ge­ge­be­ner Steu­er­gel­der nicht und führt zu unnötigem Aufwand. 

Wenn wir das System Schengen und mit diesem auch das SiS betrachten erkennen wir weit grössere Fehler als zugegeben und der Hammer wie ich meine ist die damals prognostizierte Zahl an Personen welche in diesem Schlamassel auch noch arbeiten müssen. So wurde in den vergangenen Jahren ein Mehrfaches von dem gesagten eingesetzt und dazu kommen noch viele zusätzliche Stunden an Arbeit der kantonalen Polizeistellen. 

So wurden wir belogen und betrogen. Ich erwähne nur kurz die Asylsituation welche ja völlig aus dem Ruder läuft, dabei sind wir in Mitten von Schengen und sollten ja gar keine Flüchtlinge auf dem Landwege mehr erhalten. Dabei finanzieren wir noch Grenzkontrollen an Orten welche man nicht einmal aussprechen kann, an der östlichen Grenze zum Beispiel zur Ukraine oder auf dem Wasser im Süden zu den Afrikanischen Staaten. Was soll das und warum tolerieren wir derartiges!

Ich bin für das System welches wir vor Schengen hatten, wir kontrollieren die Landesgrenzen. Weg von Schengen, weg von einem System welches viel kostet aber nichts, aber wirklich gar nichts bringt!


Kommentare von Lesern zum Artikel

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73%
(15 Stimmen)
Rainer Selk sagte July 2012

Wenn man am letzten Montagabend um 22.45 Uhr auf ARD ! den Filmbeitrag 'die EURO Lüge' gesehen hat, weiss man, was man von den Versprechen der EU Politiker zu halten hat: nämlich nichts.

Die haben blank beide Verträge: Maastrichtund Lissabon gebrochen. Hier spielt das Wort Vertrauen eine übergrosse Rolle.

Und das gilt auch bei der Umsetzung aller anderen nachgelagerten Abkommen, wie z. B. Schengen. Es ist völlig sinnlos, was weiss ich wo nachzulesen, was denn wie, wann, wo abgemacht worden ist, wenn diese Abmachungen unterlaufen werden, z. B. mit italienischen Touristenvisa für auch z. B. entlassene Kriminielle Tunesier, dier hier überhaupt nichts zu suchen haben.

Wenn wir nach Griechenland schauen und die Berichte dort ansehen, dann wissen wir, dass dort fast täglich Busladungen mit Flüchtlingen aus dem mittelasiatischen Raum eintreffen. Vorher wurden die in der Türkei noch kräftig ausgenommen.

GR it nicht im Stande, dagegen etwas zu unternehmen. Athen wird von EU Fremden überschwemmt. So ähnlich sieht es an der poln. Ostgrenze aus. Von den afrikan. Boatpeoples in Richtung Kanaren ganz zu schweigen.

Nein, per Saldo kann man heute feststellen, die Versprechnungen und Regulatorien von Schengen greifen nicht, ja, sie werden je nach Situation und Gousto - siehe Italien - unterlaufen. Übrig bleibt, pardon, der freie Reiseverkehr für Schuldreisli. Das ist schlicht und einfach ein Verhältnisblödsinn, den wir auch noch teuerst bezahlen.

Sämtliche EU Abmachungen können nur umgesetzt werden, wenn das Vertrauen zw. den Partnern besteht, dass abmachungsgemäss gehandelt wird.

Seit Alt BK Kohl und SPD Eichen und Alt BK Schröder zusammen mit Mitterand ist das nicht mehr der Fall. Ich verweise auf den Film unten. Wir haben per Saldo von diesem EU Konstrukt nichts, aber überhaupt nicht zu erwarten als nur Kosten, Forderungen und Druck.

Die Schweiz muss sich im Umgang mit Schengen den Weg selbst suchen und handeln, statt sich von der EU ventilöse Vorwürfe machen zu lassen. Lächerlich!

http://www.ardmed​iathek.de/das-erste/r​eportage-dokumentatio​n/der-grosse-euro-sch​windel-wenn-jeder-jed​en-taeuscht?documentI​d=11016614


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64%
(14 Stimmen)
Karl Müller sagte June 2012

Zur Asylsituation: Bei den Asylanten lassen sich drei Typen unterscheiden:
1. Einwohner unserer Nachbarstaaten Deutschland, Frankreich, Italien, Oesterreich und Lichtenstein, die dort verfolgt werden. In den letzten Jahren wurden keine Anträge gestellt.
2. Asylanten welche mit dem Flugzeug einreisen und auf dem Flugplatz ihren Asylentscheid abwarten.
3. Alle übrigen Asylanten.
Bei den ersten beiden Gruppen von Asylanten ist ein normales Asylverfahren nötig. Bei der dritten Gruppe genügt ein verkürztes Verfahren, denn diese Asylanten sind durch eines unserer sicheren Nachbarländer eingereist und hätten dort einen Asylantrag stellen können, wenn sie das gewollt hätten. Es muss also nur abgeklärt werden ob die Rückkehr in die Heimat gefahrlos möglich ist. Diese Abklärung dauert nicht so lange wie ein ordenliches Asylverfahren. Wenn die Asylanten nach ihrer Rückkehr in ihrer Heimat gefährdet wären, werden sie vorläufig aufgenommen, aber nur solange diese Gefährdung besteht. Anschliessend kehren sie genauso wie die nicht gefährdeten Asylanten in ihre Heimat zurück. Auch dieses abgekürzte Verfahren garantiert, dass die wirklich Verfolgten geschützt sind. Für diese macht es keinen Unterschied ob sie als anerkannte Flüchtlinge oder als vorläufig Aufgenommene in der Schweiz leben. Sie sind nicht mehr in Gefahr. Das ist das Zentrale.

Es ist wahrscheinlich, dass viele der nicht gefährdeten Asylanten einen grossen Bogen um die Schweiz machen werden, weil sie selber wissen, dass die keine Chance haben als vorläufig Aufgenommene in der Schweiz zu leben.
Für die Asylanten hat dieses abgekürzte Verfahren den grossen Vorteil, dass sie nicht mehr jahrelang auf einen Entscheid warten müssen. Ausserdem lässt sich so Geld sparen.


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29%
(28 Stimmen)
Hans Meier sagte June 2012

Vor Schengen konnte jeder Asylant hier in der Schweiz ein Zweitgesuch stellen. Das haben hunderte oder gar tausende gemacht. Vor Schengen konnten sich allerlei Kriminelle in der Schweiz verstecken. Das zeigen die Fahndungserfolge nach der Einführung. Vor Schengen war die Grenze nicht besser überwacht als heute. Ich wurde kein einziges mal kontrolliert! Nebenbei bemerkt, letztes Jahr haben mich die deutsche Zöllner zweimal die Personalien kontrolliert. Die CH-Seite war nie besetzt. Vor Schengen war die Grenze so lückenhaft kontrolliert das nach dem Zusammenbruch des Ostblocks Banden ungehindert hier auf Diebestour gehen konnten. Das die Situation heute nicht optimal ist, das bezweifelt niemand. Aber mit Schengen-Dublin ist die Situation wenigstens besser als ohne Verträge. = Kein Schutz für Kriminelle in der CH und keine Zweitgesuche. Alles andere war vorher keine Spur besser.



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70%
(23 Stimmen)
Manfred Eberling sagte June 2012

Guten Tag Herr Hegelbach
Sie haben natürlich völlig Recht. Aber, haben Sie in letzter Zeit schon irgend ein Abstimmungsergebnis erlebt, bei dem das Schweizervolk NICHT betrogen wurde?
Warum wurde beim ersten mal von Ihrer Partei nichts unternommen, als der Artikel mit den "Drittstaaten" verletzt wurde? So hatte "unsere" lukrative Asylindustrie freie Hand, und unser Steuergeld reichte wieder viel weniger weit!
Dass "unsere" Politiker das Asylproblem NIE in den Griff bekommen, wissen wir unterdessen! Schade, aber es fehlt am Willen jedes Einzelnen es zu tun! - Schliesst doch einfach mal "unsere" Grenzen! Wie kommen überhaupt papierlose Menschen in unser Land? Ich jedenfalls käme nicht rein!
Deshalb würden sich die Politiker besser für andere Ungerechtigkeiten einsetzten, als da sind "Heiratsstrafe der AHV" - "Eigenmitwert für Rentner" - "Abzockerinitiative endlich vors Volk" usw.
Wünsche Ihnen noch eine schöne Woche und grüsse Sie freundlich.


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69%
(32 Stimmen)
David Mayer sagte June 2012

Grüezi Frau Sägesser

Skandal 1: Es wurden Mehrkosten von 7.4 Millionen jährlich im Abstimmungsbüchlein deklariert. Tatäschlich beträgt sie ca. 50 Millionen JÄHRLICH
Skandal 2: Gemäss Abkommen dürfen wir hier gar keine Flüchtlinge bekommen. Die Asylzahlen sind gegenüber früher (logischerweise auch wegen den instabilen Verhältnissen) stark angestiegen.

Die Zahlen sind auf parlament.ch zu finden

Fazit: Wir zahlen jährlich einen Sack voll Geld dafür, dass die EU-Staaten sich nicht an die Verträge halten. Da frag ich mich: Wie dumm sind wir eigentlich?



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66%
(59 Stimmen)
Daniel Ryder sagte June 2012

Frau Sägesser,

Wir bringen die Asylanten auch so nicht zurück und Asyltourismuss haben wir trotz Schengen! Lösung wäre ganz einfach.

1. Illegale einreisend werden ohne weitere Prüfung sofort abgeschoben! Keine Rechte weder auf Nothilfe noch sonst was. (Wer nichts zu verheimlichen hat macht nichts Illegales)

2. Wer Angaben Verweigert wird inhaftiert und zur Arbeit im Gefängnis aufgefordert. (Wie jeder andere Sträfling auch)

Recht und Gesetz müssen für alle Gelten und nicht nur für Schweizer Bürger. Es würde mich dann Wunder wen noch lange illegale einreisen würden!





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49%
(53 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte June 2012

err Hegelbach. Ich akzeptiere Ihre Meinung voll und ganz. Schengen/Dublin mag Probleme bereiten. Doch was ist das kleinere Übel? Wenn Sie das frühere System wieder wollen, was ist denn mit dem Asyltourismus? Wie wären dann die Kosten und Möglichkeiten Asylbewerber zu identifizieren und zurückzuschaffen in Drittstaaten oder Heimatländer? Zieht man zudem die vielen Binationalen Paare in Betracht, so ist es dank Schengen für jene einfacher mal kurz einen Städtetrip innerhalb Europa zu machen. Wollen Sie jenen - je nach Nationalität - auch dies erschweren?Gerne hätte ich diesbezüglich eine Antwort Ihrerseits mit den entsprechenden Fakten. Denke diese haben die Bürger und Wähler verdient!


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