Mit der Geburt des ersten Kindes erleiden Eltern eine Kaufkraftminderung von 40%. Um dies zu kompensieren, werden Kinderzulagen ausgerichtet: Die Arbeitgebenden bezahlen diese Zulagen.
Gleichzeitig – absurderweise –fliesst ein Teil dieses Geldes mittels Steuern wieder zurück an den Staat. Das ist falsch und muss korrigiert werden.
Wer heute Kinderzulagen erhält, gerät zuerst einmal in eine höhere Steuerprogression, muss dadurch mehr Steuern bezahlen und hat möglicherweise keinen Zugang zu Stipendien oder Prämienverbilligungen. Einkommensschwache und mittelständische Familien sind von den Folgen der Besteuerung der Kinderzulagen betroffen.
Auf diese Ungerechtigkeit gibt es nur eine Antwort: Kinderzulagen müssen steuerfrei werden: Dann fliesst die Zulage direkt zu den Familien und nicht in die Staatskasse.


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