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Steuerfreie Kinderzulagen!

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Mit der Ge­burt des ers­ten Kin­des er­lei­den El­tern eine Kauf­kraft­min­de­run​g von 40%. Um dies zu kom­pen­sie­ren, wer­den Kin­der­zu­la­gen aus­ge­rich­tet: Die Ar­beit­ge­ben­den be­zah­len diese Zu­la­gen.  

Gleichzeitig – absurderweise –fliesst ein Teil dieses Geldes mittels Steuern wieder zurück an den Staat. Das ist falsch und muss korrigiert werden.

Wer heute Kinderzulagen erhält, gerät zuerst einmal in eine höhere Steuerprogression, muss    dadurch mehr Steuern bezahlen und hat möglicherweise keinen Zugang zu Stipendien oder Prämienverbilligungen​. Einkommensschwache und mittelständische Familien sind von den Folgen der Besteuerung der Kinderzulagen betroffen.

Auf diese Ungerechtigkeit gibt es nur eine Antwort: Kinderzulagen müssen steuerfrei werden: Dann fliesst die Zulage direkt zu den Familien und nicht in die Staatskasse.  


Vimentis Publikationen zu diesem Thema

Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(4 Stimmen)
Karl Müller sagte September 2011


Das ist ein Schritt in die richtige Richtung! Aber es gibt noch mehr zu tun.
Vom bestehenden Steuerrecht profitieren die Eltern mit den höheren Einkommen am meisten, denn nur sie erhalten den vollen Abzug von der zu bezahlenden Steuer. Viele Eltern mit kleinen Einkommen haben nichts von dieser Regelung, weil sie sowieso schon keine oder kaum Steuern zahlen, denn im bestehenden Steuerecht gilt die Regel:

0 Franken Steuerschuld minus 1'000 Franken Abzug = 0 Franken Steuerschuld

Diese​n Eltern hilft nur eine Anpassung des Steuerrechts:
Der Kinderabzug wird nicht mehr vom steuerbaren Einkommen abgezogen sondern von der zu bezahlenden Steuer. Wenn die Eltern keine Steuern bezahlen wird ihnen ein entsprechender Betrag ausbezahlt. Dann gilt neu die Regel:

0 Franken Steuerschuld minus 1'000 Franken Abzug = minus 1'000 Franken Steuerschuld = eine Auszahlung von 1'000 Franken

Mit dieser einfachen Anpassung profitieren neu nicht nur die reichen sondern auch die armen Eltern!


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75%
(24 Stimmen)
Sabrina Menzi sagte September 2011

Frau Schmid-Federer, Heute Morgen ca 11:00 Uhr waren sie noch ziemlich im Minus und jetzt Plötzlich mit 53% im Plus. Das interessante ist, das ich nun im Geschäft beim aufstarrten ihres Blog die 53% vorfinde und sie die Klicks gesperrt haben!? Nicht gerade Vertrauens erweckend!


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71%
(7 Stimmen)
Anita Meier sagte September 2011

Uebrigens, die Besteuerung der Kinderzulage ist alles andere als absurd und ungerecht. Absurd ist es, wenn unabhängig vom Einkommen Geld verteilt wird und z.B. Krankenkassenprämien festgelegt werden. Wenn wir es schon nicht schaffen, vom Einkommen abhängig zu helfen, dann wird wenigstens mit der Versteuerung von Subventionen sichergestellt, dass diejenigen die diese eigentlich nicht brauchen, netto etwas weniger erhalten. Wer diesen Mechanismus aufheben will, denkt absurd und asozial. Die beste Alternative wären übrigens höhere, aber degressive Kinderzulagen (betreffend Einkommen und Anzahl Kinder).


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31%
(13 Stimmen)
Martin Fröhlich sagte September 2011

Immerhin sind die von der CVP angestrebten Entlastungen ein weiterer Schritt dahin, dass es auch finanziell wieder attraktiver wird eine Familie zu gründen. Auch wenn es dabei nicht um Grössenordnungen von Lottogewinnen geht, sollte man darüber aus familienpolitischer Sicht doch zumindest erfreut sein.
Zudem bitte nicht vergessen, wer im Parlament überhaupt ein offenes Ohr hat für Anliegen der Familien, die CVP! Im Übrigen gerade in familienpolitischen Fragen nicht eine Partei der Theoretiker, sondern der Praktiker, die wie Frau Schmid-Federer selber Kinder haben und wissen was es heisst eine Familie unter den heutigen Bedingungen über die Runden zu bringen.


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96%
(28 Stimmen)
Daniel Ryder sagte September 2011

Danke für ihre Antwort Frau Schmid-Federer aber mal ganz ehrlich, sind 150 Fr. per Monat nicht einfach nur Lächerlich.

Ich habe nun mal in Zürich per Homegate 4 1/2 Wohnung gesucht.

Bis 2000Fr. keine
2000- 2400 16
2400- 3500 45
3500- 4500 49
4500- 5500 38
5500- 7000 30
7000- 10000 24

Gehen wir davon aus das eine Familie ihr genanntes Steuerbares Einkommen von 70'000.--Fr hat, wäre dies 5380.--Fr. per Monat inkl. 13. Nun, demnach sollte der Mietzins 1766 Franken nicht überschreiten.

Ich​ haben aber keine Wohnung gefunden unter 2000Fr.

Nochmals meine Frage an sie. Sind sie gewillt für günstigen Wohnraum zu sorgen und sich dafür einzusetzen. Denn dies wäre Familien Entlastung und nicht 150.--Fränkli!

Ich​ frage sie, halten sie es nicht für Notwendig günstigen Wohnraum zu fördern?

Danke für ihre Antwort im Voraus!




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28%
(18 Stimmen)
Barbara Schmid-Federer sagte September 2011

72% aller Familien haben weniger als 100’000 Franken steuerbares Einkommen. Dies ist der Mittelstand. Diesen entlasten wir mit der Steuerbefreiung von Kinder- und Ausbildungszulagen.



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81%
(16 Stimmen)
Franz Karl sagte September 2011

Ich habe mal vor ca. drei Jahren dem CVP-Sekretatiat Schweiz, weil einst CVP Wähler, ausführlich begründet, warum diese Steuerbefreiung der Kinderzulagen ein Unsinn ist. Ich habe auch Vorschläge gemacht, was wirklich CVP-like sein könnte und müsste. Der Hofbescheid des Sekretariates besagte, man wisse schon, was richtig wäre, und so schreibe ich hier auch keine Begründungen mehr.

Aber es ist schon so, wie Ihre drei-monatige Assistentin im TA verlauten liess: Das "C" der CVP ist zu einer Belastung geworden. Es lässt sich von einem "S" in der Realpolitik nicht mehr unterscheiden.

Es ist absolut unglaublich, wie diese Partei in der Familienpolitik, vor allem unter der Leitung von Meier-Schatz, zur Zwei-Verdiener Partei, zur Kinderbetreuungsparte​i, zur ehefeindlichen Partei mit mehr als 100% höherer Steuerbelastung (ohne Rede von AHV) verkommen ist. Nein, mich überrascht auch nicht mehr, dass Frau Arnold (die ehemalige Tochter eines CVP-Präsidenten) ein höheres AHV-Alter verlangt, und Sie auch noch hier schreiben, das sei ein Ausgleich unter den Generationen, ohne darüber nachzudenken, dass bis zum Alter 90 noch immer keine Arbeitsplatzsicherung​ besteht, nach OR sogar jeder langjährige Arbeitnehmer mit einer obligatorischen 2. Säule ohne finanzielle Folgen zu jedem Zeitpunkt auf der nächsten KVA entsorgt werden kann.

Das "C" wäre eigentlich noch zum Nachdenken. Es ist nicht das "K"onsumieren. Sie lesen tiefe Enttäuschung darüber, dass und wie die CVP den Karren ins Bachbett gefahren hat.


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65%
(17 Stimmen)
Hans P. Grimm sagte September 2011

Jetzt hab ich 20 Jahre lang viel für meine Kids bezahlt und jetzt wo ich aufschnaufen könnte soll ich für alle andern Kids im Lande weiterblechen!

Mich scheisst's an!!


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58%
(26 Stimmen)
Anita Meier sagte September 2011

Es ist einfach unverständlich, wie vor allem die CVP nach dem Giesskannenprinzip alle mit Kindern subventionieren will, egal ob arm oder superreich. Geradezu grotesk wird es nun mit der geplanten KK Prämienbefreiung für alle Kinder. Mit anderen Worten heisst dies doch, dass damit alle ohne Kinder eine noch höhere Prämie zahlen müssen und somit wenig verdienende Einzelpersonen die Prämie von superreichen Familien subventionieren.
Sta​tt endlich einkommensabhängige KK Prämien zu unterstützen will die CVP mit solchen Vorstössen im Hinblick auf die Wahlen einfach ihre Klienten bei Laune halten. Sie demonstriert aber einmal mehr, dass sie eine sehr unsoziale Partei ist und genau gleich wie FDP und SVP vor allem die Interessen der Reichen vertritt.




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67%
(15 Stimmen)
Georg Stamm sagte September 2011

Frau Schmid-Federer: Wie kommen Sie auf eine Kaufkraftminderung von 40% für ein Ehepaar durch das erste Kind ? Dies mag im Einzelfall zutreffen, in vielen Fällen wohl nicht. Mir scheint das jedenfalls reichlich happig gerechnet (wir hatten 3 Kinder).


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67%
(21 Stimmen)
Anton Keller sagte September 2011

Die CVP meinte folgendes zur Familienintative:

http://www.nicole-lau​ener.ch/die-familien-​initiative-der-svp-is​t-nicht-familienfreun​dlich-sondern-eine-mo​gelpackung/

Nicht so ganz familienfreundlich! Jede Familie sollte ihr Modell nach ihren Anforderungen wählen können.

Doppelverd​ienerfamilien profitieren dreifach:
1) Steuerabzug
2) Kippensubventionierun​g
3) Mehreinkommen

Wann​ kommt die CVP auf die Idee die Zahnbürsten für die Kinder zu subventionieren? Das wäre für die Familien wertvoller als die 30-40 Fr. Steuereinsparungen pro Jahr. Und das Geld wäre sogar zweckgebunden.


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50%
(18 Stimmen)
Barbara Schmid-Federer sagte September 2011

Für einmal sind wir wahrscheinlich gar nicht so unterschiedlicher Meinung. Bloss: Was Sie zaghaft nennen, muss zuerst einmal eine Mehrheit in den eidgenössischen Räten finden....


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82%
(22 Stimmen)
Daniel Ryder sagte September 2011

Frau Schmid-Federer, in diesem belangen der Steuerliche Erleichterung stimme ich ihnen gerne zu. Jedoch Herrn Dreier bringt es auf den Punkt. Ich hoffe dass sie nicht nur Wahlpropaganda betreiben und nur Watte Püschel durch die gegen werfen. In diesem Sinne wünsche ich Viel Erfolg!


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