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Tot auf dem Zebrastreifen

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Hallo zusammen,

 

Wieder wurde gestern eine ältere Frau auf dem Fussgängerstreifen überfahren. Das weil die Autofahrerin abgelenkt war durch ein Preisschield einer Tankstelle. Sie übersah die Fussgängerin und es kam zum Unfall mit Todesfolgen.

 

Es ist eine Tatsache, dass sehr viele Fussgänger auf dem Zebrastreifen verunglücken. Mich verwundert es einfach, dass nichts dagegen unternommen wird. Viele Fussgänger vertrauen den Autofahrern blind und gehen über die Strasse, ohne sich abzusichern, ob ihr Leben in Gefahr ist. Wie ist dies zu verhindern.

 

Wenn der Autofahrer einen Fehler begeht, dann ist der Unfall vor programmiert. Das darf nicht sein. Man muss Sicherheitsmasnahmen einbauen, dass wenn der Autofahrer einen Fehler begeht, es weniger zum Unfall kommt.

 

Das was den Kindern gelernt wird, muss unbedingt eingeführt werden. Der Fussgänger hat Vortritt, ist ein Auto aber näher als zweihundert Meter, so muss er zuerst warten bis das Auto still steht. Wird dies nicht so gehandhabt, ist der Fussgänger zu büssen, mit einer Ordnungsbusse.

 

Ha​ftbar bleibt der Autofahrer, aber der Fussgänger muss vor dem Zebrastreifen schauen, ob ein Fahrzeug sich nähert und ob es anhällt.

 

Leider ist es so, dass Vernunft nicht von allen freiwillig erwartet werden kann. Deshalb ist diese Masnahme schnellst möglich durch zu setzen. Zudem trägt es der Beruhigung des Verkehrs bei und wäre vorbildhaft gegenüber unseren Kindern.

 

Liebe National- und Ständeräte. Tut etwas gegen diese Todesfälle. Es ist höchste Zeit, dass das Gesetz angepasst wird.

 

Liebe Grüsse

 

Kurt Nünlist


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Kommentare von Lesern zum Artikel

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33%
(3 Stimmen)
Solarvision Schweiz sagte October 2012

Es gibt in meinen Augen eine Lösung die kostengünstig und zugleich in vernünftigem Zeitrahmen die Sicherheit auf Fussgängerstreifen erhöhen könnte.
Die Fussgängerstreifen sollten besser markiert werden, dass erhöht die Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Bremsbereitschaft aller Verkehrsteilnehmer.
Eine innovative und in der Schweiz bisweilen unbekannte Technologie besteht in Solarmarkern. Diese solarbetriebene LED Lampen leuchten aktiv im Gegensatz zu Reflektoren. Sie werden vor den Fussgängerstreifen, quer zur Fahrrichtung, in dem Boden eingelassen. Die Lampen sind asphaltbündig (flach) installiert und verursachen somit keine Gefahr für Zweiräder. Ebenfalls können Solarlampen vom Schneepflug problemlos überfahren werden.
Durch die umweltfreundliche Stromversorgung Mittels Solarzelle, entfällt die Elektrische Installation (Verkabelung) komplett. Dies ermöglicht eine schnelle Intallation und hält somit die Kosten tief.


Mehr Information und Bilder unter www.SolarVision.ch


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67%
(3 Stimmen)
Andrea Mordasini sagte July 2012

Als Mutter und Fussgängerin bin ich froh und erleichtert über Massnahmen zur Fussgängersicherheit.​ Die vielen tragischen und teils gar tödlichen Unfälle auf Zebrastreifen gaben und geben mir sehr zu denken. Neben besser positionierten, besser markierten, speziell beleuchteten Streifen, Bodenwellen vor und/oder leicht erhöhten und Mittelinseln braucht es längere Grünphasen für Fussgänger und Temporeduktionen vor Kindergären und Schulen! JEDER Verkehrsteilnehmer (Fussgänger, Velofahrer, Automobilist) ist gleichermassen gefordert und muss vor-, rück und nachsichtig sein und bei Missachtung der Regeln bestraft werden. Ich bin jedoch ganz klar gegen die Aufhebung des Vortrittsrechts, denn so blieben die Fussgänger einmal mehr wortwörtlich auf der Strecke und die Autolenker im Glauben, ohne schauen und anhalten zu müssen, über die Fussgängerstreifen fahren zu dürfen... Doch trotz Vortrittsrechts: dieses niemals erzwingen, immer altbewährtes "warte, luege, lose, loufe", stets Blickkontakt zum Fahrer halten, Handzeichen geben und bei Dunkelheit Warnwesten und/oder Leuchtbänder tragen. Mit etwas mehr Rück-, Vor- und Nachsicht, Aufmerksamkeit, Geduld, Respekt, Toleranz, Anstand, Eigenverantwortung und gesundem Menschenverstand auf ALLEN Seiten kommt jeder vorwärts und unfallfrei ans Ziel, auch der Gestresseste :)!


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75%
(4 Stimmen)
Christoph Reuss sagte January 2012

Wenn man sieht, wie viel am Steuer telefoniert wird, dann verwundert der Anstieg dieser Unfallkategorie nicht. Die Polizei könnte "an jeder Ecke" mit minimalem Aufwand sehr viel Geld einsammeln (ein Hunderter pro Handyot), wenn sie dieses Delikt endlich mal seriös verfolgen würde. Dann würde bald auch weniger am Steuer telefoniert und somit weniger tote Fussgänger verursacht.

Analog​ beim Cannabiskonsum, der zu Tunnelblick und Unkonzentriertheit führt.



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50%
(6 Stimmen)
Carlo Meyer sagte December 2011

Wer den Dreck verursacht soll ihn auch selbst wegputzen.

Es ist scheinbar in unserem Land nicht mehr selbstverständlich, dass derjenige, der den Lärm, die Abgase, die Gefahren, den Abfall etc. verursacht auch selbst beseitigt.

Wann kommt die Forderung, dass die Scheisse, die mir nach dem Stuhlgang noch am Arsch klebt, von der Allgemeinheit der Scheisser weggeputzt wird?


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33%
(6 Stimmen)
Carlo Meyer sagte December 2011

Das Verursacherprinzip ist strikte anzuwenden.

Wer die Gefahr verursacht(hier durch die kinetische Energie des Fortbewegungsmittels)​, soll auch vollumfänglich für die Reduzierung der Gefahr sorgen.

Wir leben in einem Rechtsstaat, wo das selbstverständlich sein sollte.


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67%
(6 Stimmen)
Willy Brauen sagte December 2011

Mich wundert es nicht, dass Unfälle an Fussgängerstreifen wieder zu nehmen. Man hat mal eine gute Regelung gehabt mit dem eingängigen Slogan: „Zeichen schaffen Klarheit“! Es müssten sich diese Leute mit dem „APPCO2-Syndrom „* endlich behandeln lassen, damit Regelungen „Miteinander“ statt „Gegeneinander“ gefunden werden können.

Diese Leute sind mitschuldig, dass das Zeichengeben abgeschafft wurde und vielen Fussgängern eine falsche Sicherheit implementiert wurde. Die meisten Fussgänger sind zwar vernünftig genug, suchen den Augenkontakt mit den Fahrzeugführern, um ein Anhalten zu erkennen und geben wenn nötig auch Zeichen. Es gibt leider Leute – die im Gefühl voller Sicherheit und berechtigt, jeden Fussgängerstreifen ohne jegliche Beachtung der Verkehrsverhältnisse und ohne irgendwelche Ankündigung, einfach zu überqueren – was in der Folge zwangsläufig auch zu Unfällen führt. Natürlich ist immer der Fahrzeugführer schuldig, ob effektiv schuldig, oder nicht. Alkohol und zu schnelles Fahren sind sicher da und dort auch mitschuldig, und müssen klar und streng bestraft werden! Doch müsste auch den Fussgängern klar gemacht werden, dass sie den Verkehr und die Fahrzeugführer im Auge behalten sollten, bevor sie den Zebrastreifen überqueren. Viele Kinder machen das hervorragend, warten, schauen und gehen erst dann, wenn der Fussgängerstreifen frei ist, bzw. das Fahrzeug anhält! – und danken erst noch, wenn sie sicher über den Streifen gehen können! Diese Kinder kennen wahrscheinlich die Drei L: lose, luege, loufe! Viele Leute, die unter dem APPCO2-Syndrom leiden, latschen einfach auf die Strasse, ohne den Verkehr zu beachten. Sie sind ja im Recht, passiere was wolle, und denken, alle Fahrzeugführer können rechtzeitig anhalten, wenn sie nur wollten - und wenn nicht, müssten die eben zahlen! Diese Fussgänger denken allerdings nicht, dass sie dabei schwerverletzt, oder sogar getötet werden könnten! – man muss es ihnen sagen! Natürlich muss der Stärkere – in diesem Fall der Fahrzeugführer – viel mehr aufpassen und die Fussgängerstreifen gut im Auge behalten, um auch bei Spontanabzweiger/ Spontanabzweigerinnen​ eventuell noch rechtzeitig anhalten zu können.

Man müsste natürlich die Strassenübergänge noch viel besser markieren und beleuchten und mit
reflektierenden Streifen versehen. Fussgängerstreifen unmittelbar nach unübersichtlichen Kurven, oder nach grossen Bäumen, oder hohe Büsche, welche die Übersichtlichkeit behindern könnten, müssten versetzt werden! Wo nicht möglich, müssten gut sichtbare Ankündigungssignale gesetzt werden. Nach einem Kreisel sollten nach Möglichkeit, mindesten 3 - 4! PW oder ein Lastwagen mit Anhänger Platz finden, damit der Kreisel nicht behindert wird, wenn der Fahrzeugführer anhalten muss! Die Fussgängerstreifen sollten nach Möglichkeit immer dort gemacht werden, wo die Fussgänger die Strasse auch am ehesten überschreiten würden! Sinnvolle Verbindungen! Vielleicht mal ein Fussgängerstreifen mehr, als einer zu wenig. Das militärische Prinzip „die Leuten sollen halt laufen“ sollte vermieden werden, weil die Leute - sie machen es nicht! Vielleicht müssten auch mehr Über- oder Unterführungen gemacht werden!? Kostenfrage!? Über- oder Unterführungen sind allerdings ein Problem für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer.

A​lso, es sollte ganz klar „Miteinander“ statt „Gegeneinander“ geplant und gearbeitet werden! Und Zeichen würden Klarheit schaffen – und die Unfälle gehen wieder zurück!

*APPCO2-Sy​ndrom: krankhafter Hass auf Autos, Parkplätzen und CO2



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83%
(6 Stimmen)
J. Nyffeler sagte November 2011

Meiner Meinung nach sollten wieder die alten Gesetzte eingeführt werden.
Wenn wir heute nur noch Lebensmüde Fussgänger auf den Strassen haben.



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83%
(6 Stimmen)
J. Nyffeler sagte November 2011

Sehr geehrter Herr Nünlist
Richtig, der Fussgänger hat den Vortritt, aber nur wenn er seinen Pflichten auch nachkommt.
Leider wissen die meisten Fussgänger nicht, welchen Pflichten Sie nachkommen müssen.


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92%
(13 Stimmen)
Werner Nabulon sagte November 2011

Ich kann ihren Massnahmen leider nicht zustimmen.

Ich würde generell die Fussgängerstreifen reduzieren, wo es geht durch Mittelinseln und Fahrbahnreduktion ersetzen.
An sehr wichtigen Orten Ampeln aufstellen, damit der Fussgänger den Verkehr stoppen kann. Wichtige Orte Schulen usw mit Lotsen versehen.
Im Bereich bei Schulen verhindern, dass man schnelles ein und aussteigen verhindern kann, damit die Erwachsenen endlich aufhören, die Kinder mit dem Fahrzeug zur Schule zu bringen.

Ausserdem​ täte es dem modernen Fussverkehr einmal gut, dass die sich ebenso an die Regeln halten, diese Ohrstöpsel rausnehmen, weniger mit dem Händy telefonieren und auch Ihren Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten.

Nebst dem man als Erwachsener Vorbild ist für die Kinder.
Wenn ich Zeit habe schreibe ich noch ein paar Worte mehr.


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88%
(17 Stimmen)
Kurt Nünlist sagte November 2011

Und schon wieder sind heute drei Personen im Kanton Bern auf dem Zebrastreifen gestorben.

Die Masnahmen die getätigt werden müssen:

1.)
10 Meter vor dem Fussgängerstreifen, ist ein Haltestreifen, quer zum Fussgängerstreifen zu machen. Ein Autofahrer fährt wenn ein Fussgänger über die Strasse will, bis zu diesem Haltestreifen, hält an und lässt den Fussgänger über den Zebrastreifen.

2.)​
100 Meter vor dem Fussgängerstreifen, ein Strassenschield, Achtung Fussgängerstreifen. Auf der Rückseite sollte das Strassenschield orange leuchten.

3.)
Hat​ der Autofahrer das Strassenschield passiert, so darf der Fussgänger erst über den Fussgängerstreifen, wenn das Auto vor dem Haltestreifen still steht.

4.) Bei einem Kreisel, darf der Fussgänger erst über die Strasse, wenn das Auto das im Kreisel ist, vor dem Haltestreifen still steht.

Drei Menschen haben heute ihr Leben auf dem Fussgängerstreifen verloren. Drei Autofahrer machen sich ein Leben lang Vorwürfe. Das kann es nicht sein, ein Handeln ist gefragt.


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