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Umwelt und Ausländer

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Oft hört man, meist aus eher rech­ten Krei­sen, die Grünen soll­ten sich gegen die Zu­wan­de­rung aus­spre­chen, weil da­durch Um­welt­pro­bleme entstünden. Es gäbe Platz­pro­ble­me, es würde mehr überbaut und zu­be­to­niert, der Ener­gie­ver­brauch stei­ge. Des­halb hätten die Grünen allen Grund, gegen Zu­wan­de­rung zu sein.

 

Schauen wir uns das ganze mal ruhig und logisch an.

 

Lebt ein Ausländer in der Schweiz, braucht er hier Platz zum Wohnen, er verbraucht Energie und produziert CO2.

Lebt derselbe Ausländer in Deutschland, braucht er in Deutschland Platz zum Wohnen, verbraucht in Deutschland Energie und produziert in Deutschland CO2.

Lebt er in der Türkei, wird eben dort Platz und Energie benötigt und CO2 produziert.

Und nicht zu vergessen: Wenn ein Schweizer im Ausland Ferien macht oder gar auswandert, dann braucht dieser Schweizer im Ausland Platz zum Wohnen und verbraucht Energie und produziert CO2.

 

Für die Umwelt ist es Hans was Heiri, wo ein Mensch lebt. Es kommt viel mehr auf dessen Lebensweiser an.

 

Wer gegen hohen Energieverbrauch ist, kann sich für Sparen und Energieeffizienz einsetzen.

Wer gegen Zubetonieren ist, kann sich für verdichtetes Bauen einsetzen. Also mehr in die Höhe bauen, Mehrfamilienhäuser statt Einfamilienhäuser.

 ​

Aber wer gegen Ausländer ist, aus welchen Gründen auch immer, soll sich bitte kein falsches grünes Mäntelchen anziehen. Denn „Ausländer raus!“ ist keine Umweltpolitik.


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Kommentare von Lesern zum Artikel

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67%
(18 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Januar 2012

Herr Stefan Pfister,
Ich mag mich nicht erinnern, dass die Schweiz offiziell diese Leute eingeladen hat.
Da ist ein Fest, die Türe ist offen, also schauen wir mal rein. Und ehe sie sich versehen, sind nicht mehr 30Leute da, sondern über 50zig.

Der Hammer kommt dann, wenn sie als Hausherr die Leute bitten, nun wieder zu gehen, und die bleiben da, weigern sich zu gehen.


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35%
(17 Stimmen)
Stefan Pfister sagte Januar 2012

Stellen Sie sich vor, jemand lädt Sie zu sich nach Hause zum Essen ein. Und beschwert sich danach, dass Sie die Frechheit haben, zu kommen!


Unter dem Kontingentensystem, das wir vor der Personenfreizügigkeit​ hatten und das die SVP wieder einführen will, stieg der AUsländeranteil von 5% auf 21%.

Wenn die Wirtschaft und die von ihr beeinflussten Politiker ausländische Arbeitskräfte ins Land holen wollen, dann holen sie welche, eagl, unter welchem System.

Wenn nun ausgerechnet diejenigen, die die Ausländer ins Land holen, sich über sie beklagen, ist das nicht ehrlich. VOr allem, wenn sie Umweltgründe vorschieben, obwohl sie ökologische Anliegen sonst nicht die Bohne interessieren.


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60%
(10 Stimmen)
Anton Keller sagte Januar 2012

Stefan Pfister, Sie müssen für Batteriehühnerhaltung​ sein. Schliesslich sind es ja immer gleichviel Hühner, egal ob in Auslaufhaltung oder in den engen Käfigen. Also weg mit dem Tierschutzgesetz.


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89%
(19 Stimmen)
David Mayer sagte Januar 2012

Einfache Logik: Es hat Platz für eine beschränkte Anzahl Personen. Wir haben jedes Jahr ein Bevölkerungswachstum.​ Was ist zu tun?


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83%
(23 Stimmen)
Alex Schneider sagte Januar 2012

@Stefan Pfister
Sie machen es sich als Akademiker erstaunlich einfach:
1. Sollten Sie es vermeiden, den Kampf gegen die massive Zuwanderung in die Schweiz mit Ausländerfeindlichkei​t zu vermischen. Es geht hier um die Frage, welche Bevölkerungszahl für die Schweiz und insbesondere für das Schweizer Mittelland ökologisch (Es gibt auch eine lokale und regionale Umweltbelastung!), verkehrsmässig und aus Sicht der Lebensqualität tragbar ist. Wenn das die Grünen nicht endlich kapieren, werden sie weiter an Stimmen verlieren.
2. Der Lebensstandard und damit der Energieverbrauch sind in der Schweiz meist höher als im Heimatland der neu Zugewanderten.
3. Ist das Sparen von Energie zumindest teilweise eine Illusion, wenn das durchschnittliche Einkommen der Leute nicht sinkt. Wer Energie spart, spart auch Geld. Was geschieht mit dem gesparten Geld? Es werden andere Ausgaben, welche Energie brauchen getätigt oder es wird auf die Bank gebracht als Basis für neue, energieverbrauchende Investitionen. Nur über weniger Einkommen kann nachhaltig Energie gespart werden!


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44%
(16 Stimmen)
Mathias Mueller sagte Januar 2012

Die Argumentation, dass man wegen des Umweltschutzes die Einwanderung einschränken sollte, ist tatsächlich etwas weit hergeholt und wenig stichhaltig. Die Lösungsansätze bei beiden Problemkreisen sind vielmehr im freien Markt zu suchen. Statt die Einwanderung als solche zu bekämpfen (Einwanderung ist nicht per se schlecht... Einwanderungsländer sind idR erfolgreicher als solche die sich wie Nordkorea, Kuba etc abschotten), sollte man lediglich den völlig aufgeblasenen Wohlfahrttsstaat massiv abbauen. Die Einwanderungszahlen würden sich von selbst einpendeln, wenn die Ausländer (und auch die Schweizer) sich auf dem Arbeitsmarkt bewähren müssten, als dass sie sich einfach auf die Grosszügigkeit des Staates verlassen könnten. Damit ein solches möglich ist, sollten alle Menschen, egal welcher Herkunft (auch nicht EU), das Recht haben in der Schweiz zu arbeiten (auch Flüchtlinge). Gleichzeitig gäbe es auch keine Integrationsprobleme mehr, denn Arbeit ist die beste Integration (nicht irgendwelche gutgemeinten Integrationsprogramme​ der staatsgläubigen Grünen und Roten).
Auch im Bereich des Umweltschutzes ist der Staat nicht die Lösung, sondern vielmehr das Problem. Statt mittels Subventionen (zB für Nuklear- oder Solarenergie) den Markt zu verfälschen und dadurch den Fortschritt zu unterdrücken, sollte man auch hier den Markt gewähren lassen. Fortschritt entwickelt sich dort, wo den Menschen ein Maximum an Freiheit (bei gleichzeitiger Sicherheit) gewährt werden kann. Je stärker der staatliche Einfluss, desto geringer der Fortschritt (UdSSR, Kuba, arabische Länder etc).
Statt zu regulieren und zu bevormunden, sollte sich der Staat darauf beschränken, den Menschen die grösstmögliche individuelle Freiheit und Handlungsfreiheit sicherzustellen, damit jeder nach eigenem Gutdünken nach seinem Glück streben kann.


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30%
(20 Stimmen)
Veronika Breitler-Voigt sagte Januar 2012

Früher nannte sich das Landnot (als die Hunnen kamen),im 3. Reich hiess es dann Gewinnung von Lebensraum, in Ermangelung von Feldzügen werden trotzdem diese schizoiden Ängste aufrechterhalten, es werde einem etwas weggenommen oder es werde zu eng. Normalerweise regelt sich das von allein, da muss keine Vertreibung oder Sperre her.Ausserdem geibt es die ventilklausel, auf die bisher verzichtet werden konnte.
Wer braucht heutzutage noch solche feindbilder?
In 50 jahren werden hier wahrscheinlich sowieso fast alle schlitzäugig und/oder schwarz sein, wenn alles seinen evolutiven Gang geht.


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83%
(18 Stimmen)
Christoph Reuss sagte Januar 2012

Zitat: "Für die Umwelt ist es Hans was Heiri, wo ein Mensch lebt."

Nein, in der Schweiz ist der ökologische Fussabdruck der Migranten grösser als in ihren Herkunftsländern. Das betont sogar die "Grüne" Partei selber, wenn es darum geht, die Schweiz(er) mies zu machen (i.S.v. "die bösen Schweizer bräuchten 3 Planeten Erde"). Hinzu kommen noch die häufigen Heimreisen der Migranten, per Flugzeug oder Auto! Z.B. die zahlreichen Portugiesen und Tamilen hier verbrauchen schon fast die Energie der "2000-Watt-Gesellsch​aft" alleine für ihre Autofahrten CHPortugal bzw. Flüge CHSriLanka -- sehr grosse Distanzen mit den umweltschädlichsten Verkehrsmitteln.

D​er Unterschied zu den Schweizern ist auch noch, dass diese eher Umweltargumenten zugänglich sind. Die Migranten besonders aus Südländern hingegen halten gar nichts von Umweltschutz, und z.B. Velofahren ist in diesen Kulturen als "arm" verpönt, während es bei modernen Schweizern als chic gilt. Die Migranten kommen ja hierher, um 1.Welt-Luxus zu geniessen, nicht um möglichst Energie zu sparen. Schauen Sie z.B. mich an: Ich habe lebenslang aufs Auto und Flugreisen verzichtet, mein portugiesischer PFZ-Nachbar fährt mit seinem Hummer (der schwerste SUV, >20 Liter/100km) Zigaretten holen.

Und durch die von den "Grünen" Parteien befürwortete PFZ kommen noch die Grenzgänger-Tagespend​ler dazu, die täglich je bis zu 100km per Dieselauto ohne Partikelfilter und ohne Kat (obwohl in CH "obligatorisch"!) zurücklegen! Die Strassen im Tessin sind total verstopft mit Grenzgängern in ihren Dieselruss-Dreckschle​udern!

Zitat: "Aber wer gegen Ausländer ist, aus welchen Gründen auch immer, soll sich bitte kein falsches grünes Mäntelchen anziehen."

Umgeke​hrt wird ein Schuh draus: Wer für Massenimmigration und PFZ ist, der soll sich bitte kein falsches grünes Mäntelchen anziehen, oder sich gar "Grüne" Partei nennen! Sondern gleich bei der SP bleiben...



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80%
(15 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Januar 2012

Ja gut, Herr ST Pfister,
Sie wollen ja unsere Grenzen entfernen und eh einer EU beitreiten, so mit spielt es aus Ihrer Sicht in der Tat keine Rolle, wo wer lebt.
Jedoch wenn jemand ursprünglich in einem warmen Afrikanischen Land lebt, dass zudem unterentwickelt ist, verbraucht dieser Mensch dort gemäss WWF Studie nur einen halben Planeten, ...
Gleiches gilt für Menschen welche nach hier als Wirtschaftsflüchtling​e oder das schnelle Gewerbe am Sihlqui kommen, auch diese verbrauchen mangels funktionierender Zivilisation weniger Energie....

Fakt und Tatsache ist dies: wir haben gesamt 41'285Km2 Fläche, so lange wir als Schweizer Staat existieren wollen. Keine Ahnung wo genau die Grenze ist, die einen Grünen und Umweltschützer meinen schon lange, es sei zuviel über-, bebaut, wenn ma alles ganzheitlich ansehen würde.
Das ist ja nicht auf dem Mist der Normalbürger gewachsen, immer diese Proteste und Einwände gegen jegliche Bauprojekte....
Jedo​ch wenn wir Leute en masse hier rein lassen, müssen wir denen auch akzeptierbare Wohngelegenheiten anbieten....


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75%
(8 Stimmen)
Daniel Rebmann sagte Januar 2012

Sind denn Ausländer nur westlich oder ändert sich das Konsumverhalten nicht, wenn man aus der 3. Oder 2. in die 1. Welt kommt (nur schon der Verfügbarkeit wegen)? Stimmt, bei Europäern ist es ein Scheinargument, ganz klar!


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