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Die Stil­le­gung der fünf Schwei­ze­ri­schen Atom­kraft­werke wird über 20 Mil­li­ar­den kos­ten – 10% mehr als vor fünf Jah­ren an­ge­nom­men. Das sind die Kos­ten für Still­le­gung, Nach­be­trieb­sphase und Ent­sor­gung der ra­dio­ak­ti­ven Abfälle, wie das Bun­des­amt für Ener­gie BFE mit­teil­te. Die Still­le­gungs­kos­te​n der AKW und des Zen­tra­len Zwi­schen­la­gers in Würenlingen kom­men auf rund 3 Mil­li­ar­den, 17% mehr als ge­sagt wur­de. Dies trägt alles der Steu­er­zah­ler. Dazu kommt wie das Ben­zin bis zu 5 Fran­ken teuer wird (Auch von den Grünliberalen NICHT ab­ge­strit­ten, nur ver­tei­dig­t), der Strom wird teu­rer, Ver­sor­gungs­schwie­​rig­kei­ten sind vor­pro­gram­miert, Men­schen wer­den zum Strom­spa­ren ge­zwun­gen. Mehr Men­schen brau­chen mehr Strom, auch die Befürwortung  der Mas­sen­wein­wan­de­r​ung  erstaunt so­mit, wel­che die sel­ben Kräfte befürworten wel­che auch für den Aus­stieg sind.

 

2 Argumente sprechen für mich aber besonders dagegen. Was nützt der Schweiz ein Atomausstieg, wenn halb Europa neue AKW bauen. U.a. Rumänien, da scheinen die Schweizer AKW doch deutlich sicherer. Und insbesondere verkommt der Ausstieg zur Farce, wenn man bedenkt wie an der Schweizer Grenze von Frankreich bei Basel ein AKW steht.  Die Linken sind doch so für Globalisierung und gegen Isolation. Dies wäre dann aber genau gegen deren Predigt. Was bringt uns ein Atomausstieg ausser hohen Kosten und Versorgungsengpässen,​ wenn viele europäischen Staaten –u.a. Grenzland Frankreich- keinen Ausstieg planen.

 

Der 2. Grund. Es wird immer argumentiert, der Atomstrom wird Quersubventioniert, darum sei er so günstig. Nun gut, dies müsste dann doch aber bedeutet wenn der Atomstrom wegfällt und die Quersubvention somit eingestellt werden kann, müssten konsequenterweise die Steuern massiv gesenkt werden. Nur dann ergib t dieser aufgezählten Punkt einen Sinn. Von dann erfolgender Steuersenkungen hört man aber nichts. Besonders von den Linken Steuerverschwender. Also Fazit: Es wird alles massiv teurer, resp. Kostet mehr, Versorgungsengpässe für einen sinnlosen und nutzlosen Atomausstieg.

Da lobe ich mir die Grüne Partei und die SP, welche Volksabstimmungen zum Thema Atomausstieg planen. Das Volk wird hier sehen was die Wahrheit ist und was auf sie zukommen würde. Alle beziehen sich komischerweise auf Umfragen. Die „repräsentativen“ Umfragen welche DEUTLICH ein anderes Bild gaben als dann bei Abstimmungen oder Wahlen herauskahmen, sind bekannt. So freue ich mich auf den demokratischen Prozess, denn einigen „blinden“ Ausstiegsbefürwortern​ die Augen öffnen wird. Und die Diktatorisch geregelte EU wird zumindest an diesem Punkt, nicht das demokratische Abstimmungsresultat mit Füssen treten, da ja Frankreich (welches mit Deutschland zusammen diktatorisch über alle Staaten entscheiden kann) ja auch für den billigeren, sicheren, versorgungsgarantiere​nden Atomstrom ist.

 

 


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Kommentare von Lesern zum Artikel

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100%
(2 Stimmen)
Rainer Selk sagte Dezember 2011

Die Wind- bzw. Alternativenergie wurde vor allem in D stark subventioniert. Das hat bereits zu Überkapazitäten geführt, die zurückgefahren werden mussten, mit der Folge des Sterbens von nachgelagerten (klein) Unternehmen.

Da man diese billigen, aber nicht durchgehend verfügbaren Strom nun hat, konkurrenziert der z. B. die CH Wasserkraft. Es geht ein unerwünschter, weil ruinöser, Preiskampf los.

Es ist nicht dasselbe, Windpropeller in Betrieb zu halten versus der Pflege und Erhalt eines Wassekraftwerks, wie wir jene hier in der CH haben.

In D ist das Suventionssystem derartig verkommen, dass Hausbesitzer, die über genügend Geldmittel verfügen, Solarstrom installieren. Dieser Strom wird dann von allen anderen Strombeziehern, die eben keine derartigen Installationen vornehmen können, mitbezahlt. Und der so beglückte Haubsesitzer kann Überkapazität in das Netz zu höchst suventionierten Einspeisetarifen verkaufen!!

Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis die anderen Stromkunden jene Invesitionen des Hausbesitzers bezahlt haben!! Das nenne ich nicht mehr nur Abmelken, sondern das für mich bereits kriminelle Energie, zugelassen von linksgrün halbschlauen Regeltechnikern.

N​icht nur deshalb ist der Strom in D teurer als in der CH. Die Strombörse in Leipzig hat ein Übriges dazu getan.

Als ab ca. 1998 die EU durchdrückte, dass die Energiemärkte liberalisiert werden mussten, hat alt SPD BK Schröder zusammen mit linksgrün Joschka Fischer die bis dann in D bestehenden öffentlichen etwas lahmen aber gut funktionierenden Stromwerke in einer Nacht und Nebel Aktion privatisiert.

Heut​e hat man dafür private Monopolfirmen, die den Strompreis manipulieren und nur eine Preisrichtung kennen: jene nach oben. Diese vollkommen falschen Entwicklungen in D haben u. a. zu den starken zusätzlichen Kostensteigerungen geführt.

Und noch Wort die den zu hochgelobten Propellern. Der geneigte Leser möge sich bitte mal darüber informieren, was Menschen in Norddeutschland veröffentlichten, die in der Nähe solcher Anlagen wohnen: Wertverluste bei den Liegenschaften, erheblicher Lärm durch diese Kolosse und zunehmende Krankheiten bei Betroffenen.

DAS ist die Realität, über die nicht oder kaum gesprochen wird, abgesehen davon, dass die sog. Windparks in der Nordsee bei einem Sturm, wie er dort alle Jahre wieder kommt, umfallen wie die Kartenhäuser. In England hat es viele solcher Fälle bereits gegeben.

Sich von der Atomkraft zu verabschieden, ist verständlich, aber nicht durchdacht. Ausserdem werden die Augen kaum auf die neuen Energiemöglichkeiten gerichtet, die im Anzug sind.

Sobald die vorhanden sind, braucht es keine grünen und schon garnicht die damit verbundene linke Abzockermentalität. Energie ist eben unpolitisch.

Und noch etwas: auch die Atomtechnologie entwickelt sich ständig weiter und verheisst einige neue hoch interessante Entwicklungen. Die blindwütien Hype-Ausstiegs-Polit-​Enscheidungen werden wir noch bedauern.

Der CO2 Hype ist vorbei, das - pardon - 'Ideotoprotokoll' können wir getrost vergessen und damit auch die von linksgrüner Seite forciert geforderten Kostenumlagerungen bei Benzin usw. von der rechten in die linke Tasche, wobei dazwischen auch Manipulierer und Kostenabzocker abschöpfen wollen. Wird es so nicht geben....

Mir fehlt schon lange ausserdem eine Auslegeordnung, weshalb Indien, USA, China und nun neu aus Kanada bei der Klimasache nicht mitmachen wollen. Die genauen Gründe sind bisher kaum veröffentlicht worden, wären aber wohl hoch interessant.

Was für einen 'Wert' Kyoto eigentlich hat, sieht man nun am Austritt Kanadas, dass ca. 10 mia. Busse zahlen sollte. In der Presse wurde das so dargestellt, dass Kanada deshalb ausgetreten ist. Wenn schon heute ein Staat sich darum schert, die Ziele einzuhalten und ein 'Bestrafer' nicht vorhanden, ist kann man sich lebhaft die Umsetzung der Massnahmen bei den anderern vorstellen. die Dummen sind wr, weil wir treulich über höhere Abgaben bezahlen und kein Menschen, wohin die zertifizierten Gelder genau gehen.


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60%
(5 Stimmen)
Timothée Mollet sagte Dezember 2011

Moment, die Kosten der Endlagerung werden zu 100% von den Verursachern bezahlt.
Ansonsten würde Mühleberg ja nicht zum "Fass ohne Boden".
http://www.​bernerzeitung.ch/schw​eiz/standard/Das-AKW-​Mhleberg-wird-zum-Fas​s-ohne-Boden/story/29​947023


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29%
(7 Stimmen)
Andreas Frank sagte November 2011

Beiträge welche respektlos z.b. per Du verfasst sind, welche wiederholungen beinhalten, welche als Neueintrag gesetzt wird obschon es eine Antwort ist und welche beleidigende oder hetzende Aussagen haben werden NICHT akzeptiert.


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29%
(7 Stimmen)
Andreas Frank sagte November 2011

jemand der hier schon 2 Eintragungen hat, sagt er werde ständig zensuriert. Schon alleine dies ist absurd..zudem wurde unwahre Behauptungen bereits widerleg...etwas Rückzubauen..oder zu erneuern ist etwas anderes als komplett stillzulegen...Wenn man ein Haus renovieren will, muss man es auch nicht komplett abreisen..daher kostet es 20 Milliarden mindestens wenn man die AKW stilllegen will...
und weiterhin warte ich vergebens auf die Antworten der entscheidenden Fragen


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71%
(7 Stimmen)
Andreas Frank sagte November 2011

wäre endlich Dankbar, wenn es sich ein hartnäckiger Ausstiegsbefürworter endlich mal den entscheidenden Fragen stellt:

Es wird immer argumentiert, der Atomstrom wird Quersubventioniert, darum sei er so günstig. Nun gut, dies müsste dann doch aber bedeutet wenn der Atomstrom wegfällt und die Quersubvention somit eingestellt werden kann, müssten konsequenterweise die Steuern massiv gesenkt werden. Nur dann ergib t dieser aufgezählten Punkt einen Sinn. Von dann erfolgender Steuersenkungen hört man aber nichts. Besonders von den Linken Steuerverschwender. Also Fazit: Es wird alles massiv teurer, resp. Kostet mehr, Versorgungsengpässe für einen sinnlosen und nutzlosen Atomausstieg.

2. Punkt. Was nützt uns dieser teure Ausstieg wenn an der Grenze zu Frakreich ein AKW steht und andere Staaten in Europa AKW bauen.
Warum kann man diese Fragen nicht beantworten?

die Linken wollen doch immer genau dies machen wie andere Staaten und alles abnicken, ansonsten sei man ein Isolationist...also warum hier alleine gehen, zumal es mehr als sinnlos ist allein?!

und wie teuer wird ein Ausstieg?


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71%
(7 Stimmen)
Andreas Frank sagte November 2011

ich dulde weder Falschaussagen, noch Antworten als Neueintrag..UND natürlich auch keine persönliche Hetze gegen meine Person...alles gemäss Forumsregeln...Ausser​dem erstaunt es wie hier ein Gewisser schreit es herrsche hier Zensur, obschon diese Person schon 2 Einträge hier hat. Und man auf gewissen Linken-Blogs schon im Vorwort informiert wird dass man zensuriert wird, wenn man eine rechte Meinung hat.


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63%
(8 Stimmen)
Rolli Anderegg sagte November 2011

Guter Beitrag Herr Frank!

Nicht nur in Rumänien werden neue AKW gebaut, sondern auch in Polen

http://www.r​bb-online.de/nachrich​ten/politik/2011_10/p​olnische_plaene_fuer.​html

und nicht nur da...

http://www.h​eise.de/tp/blogs/2/15​0299

" In Russland werden nach dem Bericht 11 AKW gebaut, in Indien und Südkorea jeweils 5, in Taiwan, Japan 2 (?), der Slowakei, Bulgarien und der Ukraine jeweils 2, in Frankreich, Finnland, den USA, Iran, Brasilien und Argentinien jeweils eines. "

Die Schweizer Linken orientieren sich doch immer so gerne an Europa! Dann bitte auch hier! Die (linke) AKW Hysterie ist keine Massenphänomen in Europa, sondern lediglich im deutschsprachigen Raum!

Ich möchte dann auch wissen, wie den Polen folgendes unter einem Hut bringen kann:

90% Energiegewinnung aus Brau- und Steinkohle, während auch hier die CO2 Ziele der UN eingehalten werden sollten! Aber ohne AKW?

Dazu mit einer gesteigerten Wirtschaft, die halt auch immer mehr Strom braucht, aber die Linken immer posaunen, dass die Polen sich an Westeuropa wirtschaftlich angleichen sollten, aber ohne AKW-Strom für die wachsende Wirtschaft?





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60%
(10 Stimmen)
Andreas Frank sagte November 2011

Sehr gut...Ein Argument, welches nun plötzlich kommt....der Atomstrom sei so teuer, daher der teure Ausstieg..aha..dann nochmals meine Frage: Wenn der Atomstrom so teuer ist und Quersubventioniert werden muss, was bei der alternativen Energie nicht nötig ist ANGEBLICH...heisst dies doch die Steuern werden massiv sinken..ist doch klar...Ansonsten könnte die Linke Lobby der alternativen Energie den Kostenfaktor NICHT als Argument bringen, wenn wir umsteigen und dann nur MEHR bezahlen..also nochmals..heisst dies dann also die Steuern gehen massiv runter?!


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71%
(14 Stimmen)
Franziska Keller sagte November 2011

Der Ausstieg wurde spontan beschlossen als Fukushima "geschah". Man musste die Leute beruhigen. Nach meiner Meinung war das aber nie Ernst gemeint.
Jetzt werden nach und nach die Kosten für den Ausstieg aufgetischt, parallel dazu hat in Japan kein Massensterben eingesetzt (atomares Gift tötet langsam), also werden sich die Bürger wieder vermehrt auf die enormen Kosten die ein Ausstieg, mitsamt Rück- und Umbauten verursacht konzentrieren - und das in Zeiten in denen der gewohnten Wohlstand, dass sichere Einkommen je länger je mehr zerbröselt! Dazu kommt noch die Unerschrockenheit der umliegenden Länder und des Ostens, die ihre renovationsbedürftige​n Meiler einfach weiterlaufen lassen (F)oder/und gleich noch neue bauen wollen.
Nach meiner Meinung wird weder D. noch CH aussteigen. Auch wenn wir darüber abstimmen wird es letzlich kein ja dafür geben - ausser wir haben in der Zeit noch einen oder mehr Gau's irgendwo ....!



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56%
(18 Stimmen)
Andreas Frank sagte November 2011

20 Milliarden sollen von irgendwas ein Bruchteil sein? Ganz sicher nicht. Es bringt weiter nichts ein Ausstieg wie in meinem Blog erwähnt, da der GAU (die Angstmacherei der Linken) denn dieser GAU könnte -wenn schon- genau so das französische AKW treffen, welches an der Schweizer Grenze liegt. Darum ist es eine Farce 20 Milliarden alleine für den Ausstieg zu zahlen, plus Benzinpreise und Strom etc. welches teurer wird. Natürlich noch zuzüglich meinen anderen Argumenten.


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47%
(15 Stimmen)
Stefan Pfister sagte November 2011

20 Milliarden sind ein Bruchteil dessen, was ein GAU kosten würde.


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