Vignette, unter diesem Namen verbirgt sich ein enormer Zündstoff.
Eingeführt um die Verkehrswege und entsprechend anfallende Kosten zu tragen und dem öffentlichen Verkehr unter die Arme zu greifen. Später auf 40 Franken erhöht, notabene jedes mal durch den Willen des Souverän. Jetzt folgt der weitere Ausbau und man höre und staune auch 100 Franken. Man fragt sich, sucht man die oberste Grenze um sich später bei 60 oder 80 Franken einpendeln zu können?
Fact ist schon jetzt die Autofahrer sprich der Individualverkehr zahlt zu viel. Es werden über Mineralölsteuer, LSVA, Vignette und andere verschiedene Steuern wie Kontrollschild und Versicherungen schon viel zu viel abgezogen. Es darf bei dieser Ansicht der wirtschaftliche Aspekt nicht verloren gehen. Viele Arbeitsplätze hangen gerade an diesem Individualverkehr. Der Nutzverkehr welcher schon arg gebeutelt ist, wenn man internationale Vergleiche zieht, kann schon jetzt von Stau zu Stau fahren und nicht wenige Lastwagenführer steigen auf einen anderen Beruf um, weil Stress, Belastungen und schlechte Zahlung nicht mehr überbietet werden können.
Ich meine es wäre jetzt gerade eine ganz schlechte Zeit dem Automobilisten noch mehr abzunehmen als nötig. Vielmehr stellt sich mir die Frage, wie lange muss der öffentliche Verkehr noch subventioniert werden und warum übernimmt das praktisch ausnahmslos der Autofahrer und der Nutzverkehr?
Ich werde mich ganz klar gegen die Erhöhung der Vignette einsetzen und mich schon jetzt wo immer möglich dagegen wehren. Viele Parteien haben den Slogan auf Ihren Plakaten gehabt, weniger Bürokratie, aus Liebe zur Schweiz oder für Alle nicht nur für wenige etc. Mal sehen wie ernst man diese Aussagen jetzt nimmt.



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