Verkehr > Privater Strassenverkehr,

Vignette, NEIN zur Erhöhung!

Artikel weiterempfehlen



Stimmen Sie dem Artikel zu?
Ja Nein

Vignette, unter die­sem Namen ver­birgt sich ein enor­mer Zündstoff. 

 

Eingeführt um die Verkehrswege und entsprechend anfallende Kosten zu tragen und dem öffentlichen Verkehr unter die Arme zu greifen. Später auf 40 Franken erhöht, notabene jedes mal durch den Willen des Souverän. Jetzt folgt der weitere Ausbau und man höre und staune auch 100 Franken. Man fragt sich, sucht man die oberste Grenze um sich später bei 60 oder 80 Franken einpendeln zu können? 

Fact ist schon jetzt die Autofahrer sprich der Individualverkehr zahlt zu viel. Es werden über Mineralölsteuer, LSVA, Vignette und andere verschiedene Steuern wie Kontrollschild und Versicherungen schon viel zu viel abgezogen. Es darf bei dieser Ansicht der wirtschaftliche Aspekt nicht verloren gehen. Viele Arbeitsplätze hangen gerade an diesem Individualverkehr. Der Nutzverkehr welcher schon arg gebeutelt ist, wenn man internationale Vergleiche zieht, kann schon jetzt von Stau zu Stau fahren und nicht wenige Lastwagenführer steigen auf einen anderen Beruf um, weil Stress, Belastungen und schlechte Zahlung nicht mehr überbietet werden können. 

Ich meine es wäre jetzt gerade eine ganz schlechte Zeit dem Automobilisten noch mehr abzunehmen als nötig. Vielmehr stellt sich mir die Frage, wie lange muss der öffentliche Verkehr noch subventioniert werden und warum übernimmt das praktisch ausnahmslos der Autofahrer und der Nutzverkehr?

Ich werde mich ganz klar gegen die Erhöhung der Vignette einsetzen und mich schon jetzt wo immer möglich dagegen wehren. Viele Parteien haben den Slogan auf Ihren Plakaten gehabt, weniger Bürokratie, aus Liebe zur Schweiz oder für Alle nicht nur für wenige etc. Mal sehen wie ernst man diese Aussagen jetzt nimmt. 


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]



44%
(9 Stimmen)
Thomas Fahrni sagte Januar 2012

Das Anheben von Abgaben ist immer unpopulär und in diesem Fall betrifft es einen grossen Teil der mobilen Bevölkerung. Allerdings finde ich, dass hier ein Sturm im Wasserglas verursacht wird. Die Vollkostenrechnung bei einem Auto dürfte locker zwischen CHF 5000.– und CHF 10'000.– pro Jahr liegen - was sind da CHF 60.–.
Einverstanden bin ich mit Ihnen, dass der öffentliche Verkehr verursachergerechter abgerechnet werden müsste, was den ÖV-Nutzer vermutlich Aufschläge von 20% und mehr kosten dürfte.


Ihre Meinung dazu? Stimme zu Stimme nicht zu



78%
(18 Stimmen)
Rolli Anderegg sagte Januar 2012

Den Vignetten-Preis von 40 auf 100 Franken zu erhöhen ist schlichtwegs faschisdoid und asozial!! Dann zu sagen, dass man z.B in Frankreich viel mehr an Autobahngebühren bezahlt, ist völlig daneben, da in solchen Ländern wie Frankreich der Sozialstaat auch viel grösser ist, dort weniger lang pro Woche gearbeitet wird und man auch früher in Rente geht! Das muss alles bezahlt werden, womit die Franzosen dann gar nicht einen Autobahnbenützungspre​is von nur 40 oder 100 Franken haben können! Absurd wenn man dann immer die französischen Autobahnen als Vergleich herzieht, da Frankreich auch viel mehr verschuldet ist als wir!

Bei uns ist aber generell alles sehr teuer, bei etwas weniger Dienstleistungen!! Dann noch die Vignettenpreise zu erhöhen ( neben der üblichen Abzocke) ist für viele Geringverdiener in Randgebieten, wo man halt auch die Autobahn benützen muss, sehr existenzbedrohend und asozial!! Ich weiss nicht was die Linken da studieren, da es viele Regionen gibt, wo man einfach ein Auto und die Autobahnbenützung nicht umgehen kann!! Was ist da mit der Chancengleichheit? Der Reiche kann das locker bezahlen. Wie soll da nur eine berufstätitge Person aus dem Kanton Jura über die Runden kommen, wenn diese nach Biel für 3500-4000 Franken arbeiten geht, alles sonst schon sauteuer ist, die Autobahn benützen muss und dafür noch mehr bezahlen soll? Schon mal überlegt liebe Genossen, dass auch das Gewerbe diese Vignettenpreise an die Kunden verrechnen muss? Was ist mit der Pensionärin, die aus gesundheitlichen Gründen diverse Gebrauchsgüter nach Hause speditieren muss? Soll die Dame dann noch mehr für die steigenden Transportkosten zahlen?? Und wie sollen das die Handwerker machen, die sonst schon im Preis gedrückt werden, für ihre Fahrzeugflotte damit mehr bezahlen, aber dies nicht auch noch dem Kunden verrechen können? Haben hier die Linken sich auch schon mal Gedanken gemacht über die hohen Transport- und Produktekosten?? Man kann nämlich als Linker nicht ständig eine dumme Klappe über die hohen Konsumentenpreise haben, während man dies mit noch höheren Transportkosten ( Vignette 100 Franken) weiter in die Höhe treibt! Bitte mal etwas logisch denken und die Abzocker mal in den eigenen Reihen bennen!!

Aber vor allem nervt mich folgendes an den Vereinigen Linken und Autohasser: Das fahren auf der Autobahn bezahlen wir schon mit einer teuren Strassenverkehrssteue​r, hohen Benzinpreisen ( mit Benzinsteuer), hohen Parkgebühren und hohen Versicherungskosten! Dazu möchten noch Ehwiggestrige für die Städte zusätzliche Strassenbenützungsgeb​ühren verlangen!! Also bitte mal alles an Strassenabgaben berücksichtigen! Neben den sonst schon so hohen Preisen, wird mit diesen ganzen Kosten der Geringverdiener, die armen Retner und der im Preis gedrückte Handwerker schon eh kastriert, wo dann noch mehr Abgaben und Gebühren diese Leute in die Armut treiben! Dank der linken LSVA mussten schon zahlreiche selbstständig Erwerbende Lastwagenchaufure den Job wechseln!



Ihre Meinung dazu? Stimme zu Stimme nicht zu

86%
(14 Stimmen)
Thomas Steffen sagte Januar 2012

Herr Hegelbach, jedes Mal wenn ich durch den Arlbergtunnel fahre denke ich "warum sind wir so blöd und verlangen nicht auch Sfr 25 für die Gottharddurchfahrt".​ Oesterreich macht das richtig - zudem verlangt sie auch eine Vignette.

Es ist mir klar, das mehr Abgaben ein Dorn im SVP-Auge ist, aber hier machen wir definitiv was falsch. Vielleicht sollten wir die Vignette nur für EU Bürger auf Sfr 100 setzen ? Als ich im Dezember nach Oesterreich fuhr, hat man mich darauf aufmerksam gemacht, dass die Schweizer in EU-Ländern neuerdings auch verpflichtet sind den CH Kleber anzubringen. Bei Nichtanbringen droht Buse ! Mich hats fast vom Sockel gehauen - habe den Kleber trotzdem nicht gekauft......

Wied​er so eine "Strafmassnahme" der EU !


Ihre Meinung dazu? Stimme zu Stimme nicht zu

Seite 1 von 1

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?