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Volk erteilt Blocher, Brunner und Co. eine klare Absage!!!

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Die Wahl­schlappe der SVP bei den Ständeratswahlen nimmt immer ver­hee­ren­dere Züge an. Jetzt steht fest: Die SVP konnte nicht zu­le­gen, sie hat im Ge­gen­teil von ihren oh­ne­hin schon ma­ge­ren 7 Sit­zen zwei wei­tere ver­lo­ren. Dabei erhalten zahl­rei­che SV­P-Schwer­ge­wichte​ vom Volk eine or­dent­li­che Abreibung!

 

  • Debakel für Blocher in Zürich: Er liegt rund 100'000 (!!!) Stimmen hintern den beiden Bisherigen. Eine demokratische Ohrfeige für Blocher!
  • Die bürgerlich-konservati​ven St.Galler wählen lieber einen Gewerkschafter als den SVP-Präsidenten. Trotz idealer Konstelation (die CVP muss ihren Kandidaten auswechseln) wird Brunner nicht gewählt.
  • Giezendanne​r hat im Aargau nicht den Hauch einer Chance!
  • Im Kanton Bern holt die SVP zum ersten Mal in ihrer Geschichte bei Ständeratswahlen keinen Sitz. Eine historische Schlappe für Amstutz!
  • SVP-Fraktio​nschef Baader erhält im Kanton Basel-Land nicht einmal halb so viele Stimmen wie der gewählte SP-Kandidat!
  • Das gleiche gilt für Rime in Fribourg!
  • Auch im konservativen Kanton Uri hat die SVP (wie in Zürich) gegen die Kandidatur der Grünliberalen keine Chance!

Die Liste könnte noch beliebig fortgesetzt werden...

 

Selbstv​erständlich gibt die SVP die Schuld an diesem Wahldebakel anderen: Den bösen Medien und den bösen anderen Parteien, die sich gegen die arme SVP verschworen hätten. Was die SVP nicht erwähnt: Gewählt hat das Volk!

 

Hauptgründe​ für die Wahlschlappe der SVP sind:

  1. Der massive Rechtsrutsch der SVP! Offenbar ziehen es viele bürgerliche Wähler vor, einen Kandidaten aus dem linken Lager zu wählen als die Rechtsaussen-Kandidat​en der SVP. Die SVP politisiert mittlerweile derart weit rechts, dass sie selbst für stockbürgerliche Wähler nicht mehr wählbar ist!
  2. Die mangelnde Qualität der Kandidaten! Die SVP verfügt kaum über geeignete, mehrheitsfähige Kandidaten. Das zeigen jeweils auch die Bundesratswahlen. Der SVP gelingt es kaum einen einigermassen geeigneten Kandidaten zu präsentieren!

 

F​azit:

  1. Der "Sturm aufs Stöckli" ist kläglich gescheitert! Anstatt Sitze zu gewinnen, verliert die SVP zwei Sitze und hat nicht einmal mehr halb so viele Sitze wie die SP.
  2. Die SVP wird von den Wählern nicht mehr als bürgerliche Partei, sondern als Rechtsaussenparte​i wahrgenommen. Deshalb sind ihre Kandidaten auch für ein Grossteil der bürgerlichen Wähler nicht mehr wählbar!
  3. Der SVP fehlen die fähigen politischen Persönlichkeiten, die sich bei Majorzwahlen bewähren können.
  4. Bei einer Volkswahl des Bundesrats wären Leute wie Blocher, Brunner, Maurer und Co. chancenlos! Das Volk würde ihnen eine klare Abfuhr erteilen!

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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76%
(37 Stimmen)
Jürg Walter Meyer sagte Dezember 2011

Rime ist gewählt worden! Das passt Ihnen wohl nicht, Herr Lohmann?!


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73%
(48 Stimmen)
Daniel Ryder sagte Dezember 2011

Herr Lohmann, es ist ersichtlich wie sie offenbar vor der SVP gezittert haben, deshalb verstehe ich auch ihr (Fragwürdiges)freudig​es schreiben über die "Niederlage" der SVP.

Ich habe mir für die SVP mehr erhofft, nun ist es anders gekommen. Trotzdem hat das Volk die SVP zur Wählerstärksten Partei gewählt obwohl alle anderen Parteien, die Medien und die Behörden die SVP in den letzten vier Jahren mit allen Mitteln bekämpft haben. Dies zeigt eindeutig wie wichtig die SVP für die Zukunft dieses Landes ist.

Das die SVP weiterhin zur stärksten Partei gewählt wurde ist auch ein Danke an die SVP, die ein Schlamassel in der Finanzpolitik, Asylwesen wie auch den EU-Beitritt usw. verhindert konnte.

Herr Lohmann sie freuen sich zu früh, den grundsätzlich hat sich nicht viel verändert die SVP hat lediglich an die BDP Sitze Verloren. Alles in allem hat sich nichts verschoben ausser, dass neue Parteien Stimmen holen konnten. Die SVP wird aber weiterhin der Linke auf den Fuss Treten und mit dem Volk zusammen linkes Schlamassel verhindern!

In der Realität konnte man es +/- nüchtern betrachtet vorher sehen wie es gekommen ist. Was ich gestehen muss ist, dass ich überrascht war von der nicht Wahl von Toni Brunner. Jedoch ist es ermutigend zu sehen das die BDP und die SVP auf 32% kommen hingegen die SP und die Grünen lediglich auf 27,1% also gerade mal auf SVP stärke. Dies zeigt eindeutig das die Politik der SVP weiterhin gut angekommen ist in der Bevölkerung auch wenn sie mit der BDP geteilt ist aber diese Politik hat mit 32% mit Abstand den grössten Wähleranteil!

Herr​ Lohmann ihre Freude wird von kurzer Dauer sein!



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68%
(31 Stimmen)
Jeannette Wulkow- Nyffeler sagte Dezember 2011

Viel Spass beim Lesen Herr Lohmann
Zurück zur D-Mark!?
Eigentlich »kein großes Problem«
»Technisch gesehen wäre eine Rückkehr zur D-Mark kein großes Problem. Die Bundesbank könnte sofort die Versorgung der Wirtschaft mit Geld sicherstellen.« […] »In der Übergangsphase bis zur Ausgabe von D-Mark-Scheinen und Münzen könnte das in Deutschland hergestellte Euro-Bargeld als nationales Zahlungsmittel dienen. So lassen sich die in Deutschland geprägten Münzen durch den Bundesadler leicht von anderen Euro-Münzen unterscheiden. Die hier gedruckten Scheine besitzen ein X vor der Seriennummer.«
Wirts​chaftswoche, 19.5.2010

Laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach haben 71 Prozent der Deutschen kein Vertrauen mehr in den Euro.

Die Kunstwährung Euro ist nichts anderes als ein Zweckbündnis zwischen Politik und Hochfinanz. Die Regierungen können sich – wie jeden Tag sichtbar – zügellos verschulden und damit ihre Wahlversprechen finanzieren. Und die Banken verdienen prächtig daran. Nun haben auch die großen Geldverleiher begriffen, daß eine Einheitswährung völlig unterschiedlicher Staaten widernatürlich ist und ganze Volkswirtschaften ruinieren kann. Entsprechend werden die Zinsraten für die Staatsanleihen vieler Euro-Staaten weiter ansteigen – bis sie schließlich unbezahlbar werden und das seltsame Konstrukt auseinanderbricht.


Zwölf Jahre nach der Einführung des Euros ist sein Ruf ruiniert, viele Deutsche sehnen sich nach der Deutschen Mark zurück.

Kehrte Deutschland zur D-Mark zurück, würde die Währung im Zuge massiver Kapitalzuflüsse wohl kräftig aufgewertet werden. Entgegen der Veröffentlichten Meinung ist ein Einbruch der Exporte dennoch nicht zu erwarten, das legen zumindest ökonometrische Studien nahe.

Andererseits​ verbilligt eine starke Währung die Importe. Weil rund 42 Prozent der deutschen Exporte aus zuvor importierten Vorprodukten bestehen, können die Exporteure die Kostenreduktion nutzen, um die Preise ihrer Exportprodukte zu senken.

Ein großer Vorteil einer Rückkehr zur Deutschen Mark bestünde darin, daß die Bundesbank die Leitzinsen besser auf die wirtschaftlichen Bedingungen im Inland zuschneiden könnte. Anders als die Europäische Zentralbank (EZB), die auf die kränkelnden Krisenländer der Euro-Zone Rücksicht nehmen muß, würde die Bundesbank die Leitzinsen angesichts der boomenden Konjunktur derzeit wohl stärker anheben – und damit den Inflationsgefahren rechtzeitig vorbeugen.

Dr. Philippa Malmgren, Präsidentin des Londoner Vermögensverwalters »The Canonbury Group«, Beraterin des Vorstands der »Deutschen Bank« und Wirtschaftsberaterin des ehemaligen US-Präsident George W. Bush, ist der Meinung, daß Deutschland bereits die D-Mark drucken würde. Andere EU-Staaten seien ebenfalls dabei, ihre eigene Währung wieder einzuführen.
»Die Bürger lehnen den Euro ab, deutsche Konzerne verteidigen ihn. Fakt ist: Ein Austritt Deutschlands aus der Euro-Zone wäre ein gewagtes Unterfangen. Doch es hätte so manche Vorteile für das Land.«


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57%
(44 Stimmen)
Jeannette Wulkow- Nyffeler sagte November 2011

Frage mich nur Herr Lohmann, ob Sie sich vor der SVP fürchten, da diese Partei Ihnen so auf dem Magen liegt.
Siehe Kommentar.
Freundlic​he Grüsse


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72%
(32 Stimmen)
Kurt Schefer sagte November 2011

Die vergeudete Zeit mit dem Parteiengeplänkel wird uns bald bitter reuen.
Nämlich dann, wenn die Schuldensituation in der EU vollends aus dem Ruder läuft.
Wo bleibt das "wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern..."?
Not und Gefahr stehen mit dunklen Wolken am Horizont.
Wer denkt noch an den tiefsinnigen Schweizerpsalm mit dem eindringlichen Aufruf "Betet, freie Schweizer, betet!"?
Uns fehlen leider in allen Parteien Politiker vom Format eines Friedrich Traugott Wahlen!



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60%
(55 Stimmen)
Edward (Edy) Falger sagte November 2011

Dass Christoph Blocher das rote Tuch bei den Mitte- bis Linksparteien ist, kann nicht bestritten werden. Dass Toni Brunner in St. Gallen nicht gewählt wurde, war nach dem Einzug von Frau Keller fast zu vermuten gewesen. Das Volk möchte Ausgeglichenheit einerseits und Einhaltung der Wählerzahl-relevanten​ Konkordanz andererseits.

Seit​ der Abwahl von Christoph Blocher herrschte im Bundesrat ja unter dem Strich eine buchstäblich "Eidgenossen feindliche" Stimmung und Stossrichtung. Das Parlament hat damit der Schweiz weit mehr Schaden zugefügt, direkt und indirekt, als wenn es sich an die Konkordanz der Wählerzahl-Arithmetik​ gehalten hätte. Wer seinem politischen Gegner keine Achtung zollt und stattdessen Mobbing betreibt, ist der Schweizer Demokratie nicht würdig und alles andere als ein Volksachter, geschweige denn ein Volksvertreter oder -vertreterin.

Als die Schweiz noch als "Stachelschwein" bezeichnet worden war, wurde ihr Respekt entgegengebracht. Heute wird sie gemobbt von Gaddafi selig über "Grossfracodeutschla​nd" bis Obama. Die Machtlüsternen Euroturbos im Bundeshaus arbeiten diesen Schweiz Tötern noch in die Hände. Gewisse Politiker sind in ihrer Machtlüsternheit genauso verblendet, wie gewisse Banker in ihrer Bonigeilheit.



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47%
(47 Stimmen)
Heinz Fankhauser sagte November 2011

Es trifft zu, der SVP fehlen die fähigen politischen Persönlichkeiten. Frau Widmer war so eine fähige Person in der SVP. Sie hat es zur Genüge bewiesen. Man könnte mehrere Seiten aufzählen, was sie in den letzten vier Jahren geleistet hat. Nur ein kleines Beispiel, als BR Merz infolge Krankheit ausfiel, hat sei dieses Departement pravurös zusätzlich geleitet. Das ist der Grund der „Abspaltung“ beziehungsweise Rauswurf. sie ist zu tüchtig und allen Parteistrategen der SVP haushoch überlegen, das mag man dort nicht.


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56%
(45 Stimmen)
Thomas Steffen sagte November 2011

Herr Lohmann,

1. Diese Taktik ist tatsächlich nicht aufgegangen. Der Ständerat wird eine Dunkelkammer bleiben. Aber mal schauen ob der SP-Schrei nach mehr Transparenz vielleicht im Ständerat umgesetzt werden kann ?!

2. So einen Blödsinn ! Fakt ist, dass es keine Mitteparteien mehr gibt. Die CVP und FDP klammern sich krampfhaft an der Gunst der Linken damit noch überhaupt Stimmen zusammenkommen (Zürich: die FDP unterstützt die GLP, St. Gallen: die "bürgerlichen" unterstützen Rechtsteiner, St. Gallen: Keller-Sutter muss der SP Asyl-Vetterlidienste leisten damit sie in den Ständerat gewählt wird). Faktisch läuft das darauf hinaus, dass alle gegen die SVP sind. Da hat man bei Majorzwahlen keine Chance.

3. Die Aussage stimmt so nicht. Was der SVP fehlt sind politische Persönlichkeiten, welche sich den undankbaren Job in der Regierung antun. Die haben alle besser Möglichkeiten in der Privatwirtschaft, dort wo ihre Arbeit geschätzt und auch viel besser honoriert wird. Das ist der Unterschied zur Linken. Dort ist der Polit-Job oft existentiell notwendig.

4. Ein Grund mehr warum nicht klar ist, warum die Linken die Initative der SVP nicht unterstützen. Die Hoffnung besteht, dass mit der Annahme der Initiative endlich auch einmal parteilose Köpfe für die Bundesratswahl in Betracht gezogen werden können. Die SVP hat ja schon bei der letzten Ersatzwahl vorgeschlagen, dass man einen Jean-Pierre Roth austellt - als Alternative zu den Parteimarionetten (zu welchen auch Maurer gehört), welche heute immer noch gewählt werden.

Das die SVP in der Gunst des Volkes immer noch hoch dasteht sieht man an der Tatsache, dass sie ihre Initativen gewinnen. Das schleckt keine Geiss weg, dass zB die Einwanderung beim CH Volk ein Problem darstellt, auch wenn das nicht jeder öffentlich sagt.


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63%
(27 Stimmen)
Werner Nabulon sagte November 2011

Gut,
Somit haben Sie ja Ihre Ziele teilweise erreicht, Herr Dieter Lohmann. Da ist feiern angesagt, damit Sie sich freuen können über den was auch immer für welch einen Rutsch.
Und nach dem 14Dez wird dann der Sieg dieser ?Mitte? noch endgültig besiegelt.
Dann haben wir Schweizer die Regierung die demokratische gewählt wurde und stehen dann vor den nächsten Wahlen, sozusagen.
4Jahre später wissen wir dann mehr, wie das mit Europa weitergegangen ist.


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65%
(37 Stimmen)
Jeannette Wulkow- Nyffeler sagte November 2011

Ich denke eher dass mobbing gegen die SVP geführt wird.
Schon komisch, dass vor 4 Jahren der Bundesrat mit Eveline W. Sch. als ehemalige SVPlerin die Abwahl eines Parteikollegen vorgenommen wurde.
Und dann plötzlich noch diese Abspaltung?
Kann mir da jemand mal was vernünftiges erklären?


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50%
(54 Stimmen)
hans-rudolf schneider sagte November 2011

Herr Lohmann, treffender hätte ich nicht formulieren können. Das Volk hat jetzt langsam begriffen wie die SVP funktioniert, nur mit grosser Klappe regieren wollen und Institution verhöhnen sowie Politiker diffamieren reicht nicht mehr. Das Sünneli der SVP ist am untergehen ebenso die Karriere von C. Blocher. Diese Schmach hätte er sich wirklich sparen können.


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