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Waffen ins Zeughaus!

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Weihnachten - Fest der Liebe und des Frie­dens, der Er­in­ne­rung an die Ge­burt Jesu, glänzende Kin­derau­gen unter dem Christbäumchen. Das ist die eine Sei­te. Die an­dere ist weder hei­lig noch fried­lich. Immer wie­der kracht es in den war­men Stu­ben. In den Tagen zwi­schen Weih­nach­ten und Neu­jahr muss die Po­li­zei drei­mal so oft als sonst wegen häuslicher Ge­walt ausrücken. Sehr oft ist bei sol­chen Fa­mi­li­en­dra­men, die nicht sel­ten tödlich en­den, eine Schuss­waffe im Spiel, in einem Vierte der Fälle eine Ar­mee­waf­fe.

Dabei braucht es nicht einmal zum Äussersten zu kommen: allein schon die Drohung mit dem Sturmgewehr auf dem Estrich oder der Ordonnanzpistole in der Nachttischschublade kann einer Familie das Leben zur Hölle machen und tiefe, unauslöschliche Ängste in Kinderseelen hinterlassen.
Die 2,3 Mio Waffen, die in der Schweiz praktisch unkontrolliert in privaten Haushalten bereit liegen, sind eine untragbare Gefahr. 95 % aller Schusswaffensuizide werden durch Männer verübt, die meisten mit der Armeewaffe. Entscheidend dabei ist die Verfügbarkeit und diese ist in der Schweiz viel zu hoch. Gelegenheit macht Täter! Sie führt in Momenten des Verzweifelns am Leben zu Kurzschlusshandlungen​, wo der Griff zur Waffe die einzige Möglichkeit zu sein scheint, sich rasch und endgültig von der quälenden Last zu befreien. Dabei bleiben unzählige Selbstmordversuche ohne Erfolg und ziehen lebenslange Schäden und Behinderungen nach sich.

Darum sage ich JA zur Initiative „Schutz vor Waffengewalt“. Weil sie die Militärwaffe aus den privaten Haushalten in gesicherte Räume der Armee verbannt. Weil sie die Waffen im Privatbesitz registrieren und damit bewirken will, dass nur noch Waffen besitzt, wer die erforderliche Eignung dafür aufweist. Nehmen wir uns ein Beispiel an Norwegen oder Kanada. Dort wurde die Verfügbarkeit erschwert und damit die Schusswaffensuizide markant reduziert, während bei uns mehr Suizide als in allen anderen europäischen Ländern begangen werden.
Das Problem sei der Mensch und nicht die Waffe, sagen die Gegner der Initiative. Richtig: die Armeewaffen in den Zeughäusern zu deponieren allein genügt nicht, um Suizide und häusliche Gewalt einzudämmen. Die Schweiz braucht tatsächlich eine nationale Strategie gegen Gewalt und Depression. Die Waffenschutzinitiativ​e ist ein erster Schritt dazu. Auch darum sage ich JA zur Initiative, weil manche Verzweiflungstat verhindert werden kann, wenn der Griff zur Schusswaffe schwieriger wird. Suizide sind oft nichts anderes als psychische Unfälle. Suizidprävention ist darum ähnlich erfolgsversprechend wie die Unfallprävention. So zeigen die neusten Zahlen des Bundesamtes für Statistik, dass die Massnahmen zur Verringerung des Zugangs zu Schusswaffen zu einem Rückgang der Erschiessungen geführt hat und dies ohne Zunahme anderer Tötungsmethoden. Das sollte alle überzeugen, auch Waffenfans. Und das eidgenössische Waffenregister müsste gerade Schützen, Jägern und Sammlern ein Anliegen sein, weil der Eignungsnachweis sie offiziell als kompetente, verantwortungsbewusst​e Waffenträger auszeichnet. Das nimmt auch den Schiesssport aus der Schusslinie der Kritik. So können die 80‘000 lizenzierten Sportschützen weiterhin ihrem Hobby nachgehen, mit der persönlichen Ordonnanzwaffe am Feldschiessen und anderen Anlässen teilnehmen und auch das Obligatorische kann weiter durchgeführt werden. Die Registrierung ist ein wichtiges Instrument zur Kriminalitätsbekämpfu​ng. Umso weniger ist einsehbar, weshalb jedes Auto, jede Kuh und jeder Papagei registriert werden. Geräte, die töten und schwer verletzen können, aber nicht.
Mit anderen Worten, auch Sportschützen, Jäger, Sammler und Militärs können der Initiative zustimmen. Denn wer die Begeisterung für Waffen höher gewichtet, als die Chance Leben zu retten und Familiendramen zu verhindern, schadet dem Image verantwortungsbewusst​er Waffenbesitzer.
Die Initiative bringt mehr Sicherheit für alle. Treten wir ein für den Schutz des Lebens, für den Schutz vor Waffenmissbrauch und sagen wir JA zur Initiative „Schutz vor Waffengewalt“!

(Erst​publikation: 03. Januar 2011)


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Kommentare von Lesern zum Artikel

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25%
(4 Stimmen)
Werner Nabulon sagte September 2011

Herr Pirmin Estermann,
in nur 27% der Haushalte gibt es Waffen? Das heisst, da sich die ? "Waffenscheine" ? sprechen wir vom Waffenerwerbschein, oder Waffentragschein verdreifacht hat, dass die Behörden es für als Richtig befanden, diesen Leuten eine Erlaubnis abzugeben.

und falls sie in einer Durchmischten Überbauung leben, könnte der Illegale Anteil um einiges höher sein im Phall.


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50%
(6 Stimmen)
Paul Emmenegger sagte September 2011

Sonntagszeitung Anf. Sept. 2011:
ANZAHL WAFFENSCHEINE HAT SICH VERDREIFACHT, in 27 Prozent der Haushalte gibt es eine Schusswaffe. Statistik also in 1 der 4 Haushalte auf der Etage, wo ich wohne.


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59%
(17 Stimmen)
Paul Emmenegger sagte Juli 2011

Eben gehört in DRS3:
Norwegen hat ein liberales Waffengesetz.


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79%
(19 Stimmen)
Roger Villiger sagte Februar 2011

FREUDE HERRSCHT!


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81%
(21 Stimmen)
Franziska Keller sagte Februar 2011

H.R. Schneider: Ihr Einstein-Zitat: "Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben".

Ja, er gedachte in der Zukunft zu leben, aber er konnte unmöglich vorausschauend erkennen, ober er's denn können würde.

Mir ist dazu ein anderes Zitat eingefallen: "Wer nicht weiss woher er kommt, weiss auch nicht wo er steht und wohin er geht". Urheber mir unbekannt.

In diesem Zitat geht es um die Wurzeln, also darum womit sich ein Volk identifiziert, worin sich ein Kollektiv von Menschen heimisch fühlt, sich wiedererkennt.
Den Schweizern wurde über 100 Jahre lang beigebracht, dass es richtig und wertvoll ist, ihr Land & dessen demokratisches System notfalls mit der Waffe zu verteidigen & diese deshalb immer in Reichweite zu haben.

Bis vor kurzem blieb das unwidersprochen.
1. Zweimaliges Nein zum Beitritt EU (dh. kein Aufgeben der politischen Autonomie der Schweiz)
2. Nein zur Gsoa-Initiative "Schweiz ohne Armee" (Nein zur Entwaffnung des Bürgersoldaten)
Dies​e Abstimmungsresultate gelten noch immer.

Sie werden aber weder von der EU noch von Schweizer EU-Turbos respektiert.

Man sucht immer wieder neue Wege, um die Wurzeln des eigenwilligen CH-Volkes zu kappen, die Identifikation der Schweizer mit ihren Traditionen zu untergraben, um so - halt scheibchenweise, weils direkt nicht geklappt hat - die renitenten Schweizer "Indianer" dem gierigen (und sterbenden) Brüsseler Riesen einzuverleiben.

Da​s ist das Traurige daran! Die Respektlosigkeit mit der nun versucht wird, mit vorgetäuschter Emphatie gegenüber den Opfern von Schusswaffen, einen weiteren Schritt zur Abschaffung der Armee und nachfolgend zum EU-Beitritt zu gehen.

Scheinbar missionierende Eroberer in vergangenen Zeiten operierten (offensichtlicher zwar) mit derselben Strategie. Man entdeckte einen Kontinent, ein Land, zwang den Eingeborenen seinen Glauben auf, zerstörte gleichzeitig ihre Traditionen, brach so ihre Kraft & ihren Willen, bis jeder Widerstand gegen die Fremdherrschaft gebrochen war und die Eindringlinge das Land, den Kontinent in Ruhe ausbeuten konnten.

Strategis​ch gesehen sind meine Schilderungen nicht übertrieben.
Übrigen​s gab es auch bei den damals zu "erobernden und auszubeutenden Eingeborenen" immer diejenigen die sich aus Gründen des persönlichen Profits auf Seiten der Eroberer schlugen und die versuchten ihr eigenes Volk von innen her zu unterwandern und zu schwächen.

Diese Initiative hat bei genauerem Hinsehen keinen einziges stichhaltiges Argument vorzuweisen. Die von den Befürwortern vorgebrachten Begründungen sind fadenscheinig, noch nicht mal die Zahlen stimmen, geschweige denn hat man sich um die Umsetzbarkeit, die langfristige Wirksamkeit, Garantie der Sicherheit und die extrem hohe Finanzierung insgesamt Gedanken gemacht.

Der einzige logische Grund für diesen "Heissluftballon" der SP ist die strategische Schwächung (Untergrabung) der Milizarmee, der traditionellen Selbstverteidigungs-P​hilosophie der Schweiz.
Die Abschaffung der Armee wurde als Ziel der SP in deren Parteiprogarmm offziell verankert, genauso wie der angestrebte EU-Beitritt.
Das muss und soll man ernst nehmen und davon soll man ausgehen, wenn man über diese Initiative abstimmt.

Das ganze Gesäusel über die fürchterlichen Schusswaffen, dass von dieser Partei inszeniert wird ist (auf dem Rücken der angesprochenen Opfer von Gewalt), trauriges Mittel zur Erreichung von Zielen, welche sich eine Partei gesteckt hat, die schon länger einen Weg verfolgt der weit von dem Weg entfernt ist, auf dem sich das Stimm- und Wahlvolk befindet, welches diese Partei zu vertreten vorgibt!

Zum Schluss nochmal ein Zitat, diesmal von Bekannten die im - nicht so demokratischen - Ausland leben: "Ein Volk welches sich selbst bestehendes Recht aberkennt ist nicht mehr ernst zu nehmen!"







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74%
(23 Stimmen)
Franziska Keller sagte Februar 2011

Frau Heim, sie schreiben:
"Darum sage ich ja zur Initiative zum Schutz vor Waffengewalt, weil sie die Militärwaffen aus den privaten Haushalten in die gesicherten Räume der Armee verbannt, weil sie die Waffen im Privatbesitz registrieren und damit bewirken will, dass nur noch Waffen besitzt wer die erforderliche Eignung dafür ausweist."

Glaube​n Sie wirklich was Sie da schreiben?

1. Wir wissen, weil es veröffentlicht wurde, dass in den Zeughäusern geklaut wird. Also wie kommen Sie dazu dem Bürger vorzumachen, die Zeughäuser seien "gesichert"?
Möglicherweise versucht man sie zu sichern, aber anscheinend klappt das nicht. Zudem hat unsere Armee ein Hard- & Software bedingtes Registrierungs-Proble​m, kein Mensch weiss so genau was abgegeben wird, was nicht abgegeben wird, was nach Abgabe verschwindet etc. etc....
Wenn wir von "Sicher" sprechen, ist die privat aufbewahrte Armeewaffe letzlich um einiges sicherer deponiert als in den Zeughäusern.

Hören​ Sie bitte ehrlicherweise auf dem Bürger der diesen Staat finanziert vormachen zu wollen, der Staat könne ihm Sicherheit garantieren und Verantwortung für sich selbst abnehmen.

Der Staat ist da um dem Bürger zu dienen, nicht um ihn in die Unmündigkeit hinein zu manipulieren und ihm deswegen das was ihm gehört abzunehmen.

Das heisst, wir bezahlen nicht dafür, dass man uns bevormundet und uns im Kollektiv behandelt wie kleine Kinder die man vor sich selbst beschützen muss.

Der Bürger ist erwachsen, volljährig, mündig, stimmberechtigt, im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte, immer gut genug um den Staat zu finanzieren und kann jetzt genauso gut auf sich selbst und seine Waffen aufpassen wie in den letzten ca. 100 Jahren.


2. Sobald also die privaten Waffen registriert sind ist "gesichert" das der registrierte Eigentümer eine Schusswaffe die erforderliche Eignung dafür aufweist. Aha!

Und wenn er die erforderliche Eignung zum Waffenbesitz aufweist, dann ist auch automatisch klar, dass er nie im Leben aus Verzweiflung einen Suicid begehen wird, oder in sinnloser Wut seine Frau und seine Kinder bedroht?
Ach ja?

Die Registrierung seiner Schusswaffe, ein Eignungszertifikat, reichen aus und der Waffenbesitzer ist Zeit seines Lebens davor gefeit seine Waffe gegen sich selbst oder/und gegen andere zu richten???

Im Ernst: Wie können Sie bloss so sowas von sich geben?

Ihre Äusserungen sind für mich symbolisch für die Art wie die politische Richtung denkt, die Sie vertreten und was sie vom Bürger hält für dessen Wohl sie sich angeblich einsetzen will!

Mit unseren Steuergeldern werden National- Stände- und Bundesräte finanziert, ganz zu schweigen von allen öffentlichen Diensten etc.. Kurz die ganze Existenz des sogenannten Staatsapparates wird von den Bürgern erst ermöglicht.

Die Räte sollten nicht immer wieder vergessen, dass wir Menschen, die wir das Geld für unseren Regierungsapparat aufbringen, gescheit genug sind es auch verdienen zu können - so dumm wie Sie uns haben wollen können wir deswegen also nicht sein.

Ich werden Ihren unsäglichen Artikel nicht mehr lesen, sonst geht mir womöglich noch mal der Hut hoch. Sowas abgehoben Weltfremdes im Zusammenhang mit so einem sensiblen Thema von einer National-"Rätin" zu lesen ist zu viel verlangt!




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83%
(24 Stimmen)
Franziska Keller sagte Februar 2011

"Selbstmorde sind nichts anderes als psychische Unfälle".
Es ist nicht zu fassen!
Auch dieser gefühlskalte, respektlose Satz ist ein Paradebeispiel für die psychische Verfassung der Initianten.
Ich habe mich an anderer Stelle auf dieser Site ausführlich zum Thema geäussert, aber hier bleibt mir buchstäblich die Spucke weg!

Nur so viel zu Ihnen Frau Heim, als Verfasserin dieses Artikels, der sich darauf beschränkt, auf den Tränendrüsen des Lesers herumzutrampeln oder die tiefe Verzweiflung die einen Menschen dazubringt seinem Leben ein Ende setzen zu wollen als "psychischen Unfall" zu deklarieren, weist Sie keinesfalls als argumentationsstarke Politikerin aus, die ihrer Sache sicher ist und diese mit stichhaltigen Argumenten zum Thema vertreten kann!

Oder liegt das an dieser Initiative die tatsächlich keinen einzigen realen Grund für das Einziehen der Schusswaffen anführen kann und Sie deshalb dazu gezwungen sind, diese so unlauter zu begründen?


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81%
(21 Stimmen)
Urs Gassmann sagte Februar 2011

Eine leicht zu überprüfende Tatsache ist, dass in der westlichen Welt die Schusswaffenkriminali​tät steigt, sobald der Waffenbesitz durch Verbotsgesetzgebung eingeschränkt wird. Erklärt wird dieser Anstieg damit, dass der Kriminelle seine Waffe viel hemmungsloser einsetzt, weil er praktisch mit keiner Gegenwehr mehr zu rechnen hat. Einzelne Staaten der USA sind vor dieser Entwicklung zurückgekehrt und haben die Waffengesetzgebung rückgängig gemacht, worauf die Schusswaffenkriminali​tät prompt entsprechend zurückgegangen ist. In England stehen auf dem Waffenbesitz zwei Jahre Gefängnis. Trotzdem ist die Schusswaffenkriminali​tät seither um mindestens 40% gestiegen (dieser Anstieg wird mindestens von offizieller Seite zugegeben.

Bei Annahme der Initiative würde uns aufgrund der weltweiten Erfahrungen dasselbe blühen.

Nun kommt wieder eine unbefugte Nationalrätin daher und will uns weismachen, die Initiative sorge bei Annahme für eine grössere Sicherheit. Sie selbst und ihre Parteigenossin, Frau Galladé, mochten sich kaum in die Sache vertieft haben, doch deren sozialdemokratischen Genossen, die Strafrechtsprofessore​n Killias und Jositsch, kennen die vorgenannten Folgen der Waffenrestriktionen haargenau, wischen sie aber aus Parteiräson geflissentlich unter den Teppich. Es darf mit Fug und Recht gesagt werden, die Befürworter der Initiative agieren bösartig und gemeingefährlich, wenn zum Teil auch nur aus blosser Unbedarftheit.

Da die Initiative nicht vorsieht, dass die zu enteignenden Waffen – es sind vor allem die Nicht-Ordonnanz-Waffe​n – ohne Entgelt einzuziehen sind, tritt Art. 26.2 der Bundesverfassung in Kraft, und der Steuerzahler wird mit einer geschätzten Summe von 1,75 Milliarden (man liest anderweitig auch von „nur“ 1,5 Milliarden) Franken belastet, denn es gibt Tausende von Waffensammlern, deren Sammlerobjekte einen Gesamtwert in fünf- oder gar sechsstelliger Zahl haben; diese haben bei Enteignung Anspruch auf volle Entschädigung! Dazu kommen jährliche Kosten von mindestens 11 Millionen Franken für Lagerung, Zentralregister und weitere Administrationsaufwen​dungen.

Der mit „Ja“ stimmende Schildbürger ist bereit, Milliarden von Steuergeldern zum Fenster hinauszuwerfen für eine zu erwartende überaus spürbare Verschlechterung des Status quo.



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83%
(36 Stimmen)
Alain Michel sagte Januar 2011

Bereits heute können Armeewaffen problemlos im Zeughaus abgegeben werden, damit ist niemand gezwungen ein höheres Risiko zum Suizid durch eine Affekthandlung in Kauf zu nehmen. Auch das Argument der häuslichen Gewalt erweist sich bei näherer Betrachtung als haltlos: Wenn ein Mann seine Frau oder seine Kinder mit der Waffe bedroht ist das Problem wohl kaum gelöst indem man ihm die Waffe wegnimmt. Ich möchte niemandem zu nahe treten, aber solche Methoden wirken bestenfalls bei kleinen Kindern.


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80%
(30 Stimmen)
Roberto Piccinno sagte Januar 2011

Sehr geehrte Frau Heim

Ich hätte gerne von Ihnen gewusst, was Sie über die Tatsache denken, dass sich sogar die deutsche Bundesregierung im September 2007 gegen die Einführung eines zentralen Waffenregisters in Deutschland ausgesprochen hat?
Und dies in einem Land, in dem politische und mediale Waffenphobiker schon seit den 70ern frischfröhlich ihren Ängsten und Aversionen freien Lauf lassen.

Weiterhin hätte ich gerne von Ihnen gewusst, was Sie darüber denken, dass Italien seit 1975 sowohl den Bedürfnisnachweis wie auch das zentrale Waffenregister (catalogo nazionale) kennt, jedoch beide restriktive Massnahmen bis heute kein Promille Sicherheitszuwachs gebracht haben?



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81%
(31 Stimmen)
Jeannette Wulkow- Nyffeler sagte Januar 2011

Sehr geehrte Frau Heim
Ich möchte mich gerne aus meiner Sicht dazu äussern. In der Schweiz, wird sehr oft ÜBERFLÜSSIGES Abgestimmt, wie zum Beispiel unser Hunde Gesetz, Das wir ja bereits schon in unserer Bundesverfassung haben. Jetzt kommt auch noch das Waffengesetz? Man sollte eher mal die Fakten, die das Volk nicht "Wissen" darf auf den Tisch legen. Auch was Weihnachten anbelangt, geht es hier nicht um Suizid, eher um Einbruchdiebstähle. Auch der grösste Betrag unserer Gelder werden ins Ausland verfrachtet und ich höre nur immer wie schlecht es unserer AHV / IV usw. geht. Sollte man nicht, zuerst aufs eigene Volk schauen?
Auch unsere Jugend sollten sich am Tag in einer Berufsbildung befinden statt in den Restaurant und Cafes rumzuhängen. Dann sprechen wir doch gleich mal über die älteren Personen so ab (45-Jahren) diejenigen, die gerne arbeiten möchten, sind ja fast alle Überqualifiziert. Das finde ich immer wieder Toll!
Nun wie sollen wir nun den unteren Mittelstand, oder soll ich eher den Steuerzahler aufrecht erhalten. Wenn wir ja nicht einmal mehr den gesunden Menschenverstand walten lassen. Ich denke langsam aber sicher, sollten sich hier ein paar Politiker an der Nase nehmen und statt auch immer die Gesundheit in de Vordergrund zu stellen, mal richtige Politik betreiben.
So, dass unsere schöne Schweiz auch noch für unsere nächste Generation erhalten Bleibt.
Freundliche Grüsse


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71%
(31 Stimmen)
Rolf Müller sagte Januar 2011

Herr Dreier
Ich glaube, wir dürfen hier generell von gewalttätigen Chaoten sprechen. Denn ob diese nun Links- oder Rechtsgefedert sind macht am Ende nichts aus.

Grundsätzlich​ gilt: Solche Idioten gehören nicht auf die Titelseite. Und Forderungen seitens von Chaoten werden generell weder diskutiert noch anerkannt.

Und das ist nochmals ein gewichtiger Grund für die Ablehnung der Entwaffnungs- und Bevormundungs-Initiat​ive.


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76%
(50 Stimmen)
Werner Amsler sagte Januar 2011

Tötet die Armeewaffe?
Nein, denn es ist die Kugel, ein Bestandteil der Munition, die tötet. Diese Erkenntnis führte dazu, dass seit 2008 die Taschenmunition nicht mehr nach Hause mitgegeben wird. Ohne Munition hat das Sturmgewehr lediglich das Gefahrenpotential eines Schirmständers und ist so für eine Gewalttat weit weniger geeignet, als ein Beil oder ein Spaten.
Eine Tötung mit der Armeewaffe ist nur noch möglich, wenn die Munition auf illegalem Wege beschafft wurde. Illegal Beschaffen kann man sich aber auch eine zivile Waffe. Die Armee hat in letzte Zeit sehr viel getan um Missbräuche zu verhindern ohne aber das ausserdienstliche Schiessen zu behindern. Der Anteil der Ordonanzwaffen an Suiziden sank im Jahr 2009 auf nur noch 1.6% (Siehe Aarg.Zeitung vom 22.01.11).
Für unsere Milizarmee ist es wichtig, dass der Wehrmann mit seiner persönlichen Waffe das Schiessen zwischen den Wiederholungskursen üben kann und üben darf.
Viele Wehrpflichtige hätten Stunden um ihre Waffen für den WK, das Obligatorische, das Feldschiessen oder ein anderes Schützenfest aus einem der fünf Logistikzentren (Hinwil, Monte- Ceneri, Thun, Othmarsingen oder Grolley ) abzuholen und wieder einzulagern. Diese wäre unzumutbar und würde die Teilnehmerzahlen an Schiessanlässen dramatisch reduzieren.

Unbestrittene Tatsache ist, dass die Initianten die friedlichste Armee der Welt abschaffen wollen! Dies steht bei der GSOA im Name und bei der SP im Parteiprogramm. (Im Gegenzug streben sie den EU-Beitritt an um dann als NATO-Mitglied unsere Freiheit am Hindukusch zu verteidigen). Weil sie dieses Ziel niemals direkt erreichen können, probieren sie es mit dieser Salamitaktik. Wer Ja sagt zu unserer Milizarmee, sagt NEIN zur Waffeninitiative.



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70%
(33 Stimmen)
Rainer Selk sagte Januar 2011

Rolf Müller sagte Vor 2 Stunden
Es geht hier darum, die Frage zu durchleuchten, sollen Armeewaffen, also die Dienstwaffe der SoldatInnen ins Zeughaus. Das wird von links mit Suggestivfragen (wollen auch Sie einen Toten usw.) moderiert und gleichzeitig wird eine elende Täterunterstellung herbeidiskutiert, die alle CH SoldaTinnen unter Generalverdacht stellt. Es wird z. T. mit unbewiesenen Zahlen manupuliert, Psychiater und sog. 'Experten' werden aufgeboten. Dann wird gesagt, es gäbe in Mitteleuropa keine Kriege mehr etc. Man spricht von angeblich 300 militärwaffenfolge Suiziden. Man stellt eine 'wüste Bedrohungslage' in den Schweizer Ehen bzw. Lebensgemeinschaften dar und verweist auf Frauenhäuser (und Männerhäuser?).

Be​wiesen ist nichts. Schaue ich mich um, sehe ich von alledem so gut wie nichts. Höre ich mich um, dasselbe Ergebnis.

Fazit:
Hier wird etwas herbeigeredet, was so nicht stimmen kann.
Es geht in Wirklichkeit um eine Polit.-Orgie der GsoA.
Und bei dieser Ausgangslage helfen keine 'fürs- + 'widers'.
Wer sich die Folgen der Waffen IV genau überlegt, kommt 'auf die Welt'(Kosten, Verwaltung, Einseitigkeit usw.).
Über diese sinnvolle Milzarmee sollen wir schon garnicht mehr diskutieren, nein, die ist so schlecht. Grosse Güte, mit was für einer Fadenscheinheiligkeit​ wird hier agiert.

Und bei dieser Sachlage bezeichnet der oberste Polizist von Zürich, Herr Hötzenköchler, den P.-Einsatz als rundum gelungen. Vorne Pfefferspray, hinten Fusstritte und Bedrohung auf/für frei gewählte Politiker. Und jener hätte ja telefonieren können.

Und damit allegmein ein Wort zur Bedrohungslage: Herr Hotzenköcherle, wenn es in der Schweiz oder Westeuorpa mit Bandenkreigen in den Städten und auf dem Land los gehen sollte - und wie sich soetwas entwickelt, wird uns gereade im TV serviert - dann werden die auch vorher telefonieren oder wie? Das ist Sarkasmuss in übelster Ideologieform. Das folgt in der Argumentation genau dem schon seit einiger Zeit erkennbaren linksgrünen einseitigen Dransalierungskurs der kleinen Scheibchen. Aus Platzgründen fahre ich hier nicht weiter fort. Es geht um eine perfide eingefädelte Sache, die in der Auswirkung sinnlos und gefährlich ist. Ich lehne das ab.








Wovon aber nicht gesprochen wird,




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74%
(39 Stimmen)
Rolf Müller sagte Januar 2011

Der brutale Übergriff auf Hr. Fehr hat eines ganz deutlich gezeigt: Es gibt Subjekte (schwarzer Block), die mit viel krimineller Energie ihre Anliegen durchsetzen will - "rote" Anliegen notabene. Und eben diese "Roten" wollen nun Bürger wie Hr. Fehr entwaffnen.

Die SP täte gut daran, sich den schwarzen Block mal vorzunehmen und diese Feiglinge in die Schranken zu weisen - und ihnen die Stiefel auszuziehen, denn diese werden zunehmend als potentielle Mordwaffe eingesetzt.
Im weiteren sollte sich unsere Polizei vermehrt darauf konzentrieren, solch kriminelle "Demonstranten" zu verhaften und zur Rechenschaft zu ziehen.

Aber vorderhand beschränkt sich die SP darauf, den Normalbürger unter Generalverdacht zu stellen und zu entwaffnen.
Aber vielleicht ist genau das das Ziel von SP und GSoA: Wenn der Bürger schutzlos und entwaffnet ist, können die kriminell-roten "Demonstranten" die SP-Anliegen leichter durchsetzen.


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