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Warum Grün Wählen?

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Muss  Wirt­schafts­wachs­tu​m Gren­zen­los sein? Wenn es nach Bürgerlichen Politikern  und „Wirtschaftsexperten“​ geht schon! Ein FD­P-­ler hat es letzthin am Radio auf den Punkt ge­bracht: Ein rea­lis­ti­sches Ziel sei eine Landesbevölkerung von min­des­tens 12 Mil­lio­nen für die Schweiz. Das soll durch se­lek­tive Zu­wan­de­rung ge­sche­hen. Se­lek­tive in Bezug auf Super­rei­che und gut­aus­ge­bil­dete auf der einen Seite und schlecht be­zahlte Bil­lig­ar­bei­ter auf der an­de­ren Sei­te. Bürgerliche Po­li­tik strebt ganz be­wusst eine Zwei­klas­sen­ge­sell​­schaft an. 

Wachstum ist generell nur sinnvoll wenn es durch und durch  Nachhaltig ist. Von einer nachhaltigen Wirtschaftsweise sind wir aber meilenweit entfernt (Obwohl Verfassungsauftrag). Kommt noch dazu das nicht nur wir und unsere Maschinen nicht nachhaltig arbeiten sondern auch unser Geld. (Unter diesem Aspekt ist auch die ständige steuerliche verhätschelung von Wohlhabenden fragwürdig).- Bevor man also weiteres Wachstum anstrebt müssen Maßnahmen in die Wege geleitet werden damit dieses Nachhaltig wird. Genau das wird aber nach wie vor mit allen Mitteln verhindert. Grenzenloses Wirtschaftswachstum anzustreben und sich gleichzeitig mit allen Möglichkeiten gegen eine längst Überfällige ökologische Steuerreform zu stellen kann es ja wohl auch nicht sein.

 

Der Regionalverkehr könnte zum Beispiel schon längst Schadstofffrei sein wenn die nötigen finanziellen Anreize dazu da wären. Aber sie werden ganz bewusst nicht geschaffen. Es ist einfacher und rentabler für die Alltagsmobilität einen Panzer zu kaufen als sich Schadstofffrei zu bewegen. Mensch reagiert grundsätzlich nur übers Geld, müssten eigentlich bürgerliche Politiker wissen.

 

Bürgerlic​he Politiker sind Verhinderer von echtem Wachstum, den es ist kein Wachstum wenn man immer nur  den augenblicklichen Profit maximiert aber die angerichtete Sauereien nicht mehr aufräumt Atommüll, Littering,  Pet-Sauerei, Verkehrsimmissionen, Neophyten-problematik​, Licht-,  Lärm-, Luftverschmutzung, die zukünftige absehbare Nanopartikelverschmut​zung der gesamten Umwelt etc. etc. sind Stichworte dazu.

 

Unser leben und arbeiten  muss  vermehrt in einem unsere Lebenszeit überschreitendem Gesamtzusammenhang gesehen werden.

 

Kapitalis​mus, die Diktatur des Kapitals, ist ein äusserst brutales System. Diesem System würden ein paar ökologische Leitplanken nicht schlecht anstehen. Wählen wir Politiker die bereit sind diese zum Wohle von uns allen und von denen die nach uns kommen, zu Instalieren.

 

Bei den Kantons- und Regierungsratswahlen im März haben wir wieder einmal die Möglichkeit diese längst überfälligen Korrekturen anzubringen. Nutzen wir Sie!


Kommentare von Lesern zum Artikel

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67%
(3 Stimmen)
Christoph Reuss sagte Januar 2012

Obwohl ich grün eingestellt bin (z.B. lebenslang autofrei), wähle ich nicht die "Grüne" Partei, weil diese _gegen_ Umwelt und Natur politisiert (EU-, Migrations- und Drogenpolitik).



Ihre Meinung dazu? Stimme zu Stimme nicht zu

50%
(4 Stimmen)
Roland Steiner sagte Januar 2012

Kein Problem Herr Scheiwiller, wenn die Grünen nur endlich bereit wären unserem Lebensraum und dem Lebensraum der Tiere und Pflanzen die notwendige Beachtung zu schenken. Dann würden sie nämlich erkennen, dass das Verhältnis zwischen Umwelt und Mensch schon lange aus dem Gleichgewicht geraten ist. Wir in der Schweiz sollten diesbezüglich mit gutem Beispiel vorangehen. Eine gute Möglichkeit wäre z.B. :
http://www.ecopop.​ch/joomla15/index.php​?option=com_content&t​ask=view&id=319&Itemi​d=330&lang=de


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