Was viele Schweizerinnen und Schweizer derzeit empört, ist das unglaubliche – ursprünglich von Bundesrätin Widmer-Schlumpf angerichtete – Chaos in der Asylpolitik. Medien berichten herzerweichend, „Flüchtlinge“ würden an Empfangsstellen abgewiesen und müssten „bei bitterer Kälte draussen übernachten“. Tatsächlich sind die Empfangs- und Verfahrenszentren EVZ des Bundes in Grenznähe überfüllt, weil die Zahl der neuen Asylgesuche (insbesondere von jungen Männern aus dem Maghreb, die mit Schleppern ins gelobte Asylland Schweiz kommen) in diesem Jahr auf rund 22‘000 explodiert. Die Gesuchs-Lawine wird von Bundesrätin Sommaruga wie ein naturgegebenes Ereignis hingenommen. Sie kündigt dauernd neue Asylstrukturen an und will die Asylindustrie noch weiter ausbauen. Das ist der falsche Weg. Zudem sind die Gemeinden nicht länger bereit, die Suppe auszulöffeln, die ihnen durch den Schlendrian auf Bundesebene eingebrockt wird.
Was ist zu tun? Als Sofortmassnahme müssen die Asylbewerber auch in Zivilschutzanlagen (und allenfalls in nicht mehr benötigten Militärunterkünften) untergebracht werden. Fast alle Schweizer Soldaten haben das schon mehrfach erlebt, ohne dass Menschenrechts- und ähnliche Organisationen eingeschritten wären.
Vor allem aber müssen die Verantwortlichen rasch dafür sorgen, dass die Scheinflüchtlinge gar nicht mehr kommen und die Schlepperindustrie ausgetrocknet wird: Die unglaubliche Verfahrensdauer von durchschnittlich 4 Jahren muss drastisch gesenkt werden; die Rekursmöglichkeiten sind einzuschränken; mit afrikanischen Staaten sind Rückübernahmeabkommen abzuschliessen; weil „Schengen/Dublin“ nicht funktioniert, müssen unsere Grenzkontrollen und die Zugskontrollen aus Süden massiv verstärkt werden; das Eritreer-Problem (über 9000 Gesuche von Dienstverweigerern seit 2008) ist mit Dringlichkeitsrecht zu lösen; zudem sind kriminelle Asylanten, deren Zahl gewaltig zugenommen hat, aufgrund einer Null-Toleranz-Regelung mit einem Schnellverfahren auszuschaffen. Nur so kann die Schweiz ihre Asyltradition für echte Flüchtlinge bewahren. Frau Sommaruga, tun Sie Ihre Pflicht!
Ausländer-, Migrationspolitik > Asylwesen, Flüchtlinge, Dezember 2011
Zivilschutzanlagen für Asylanten nicht zumutbar?
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Kommentare von Lesern zum Artikel
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Yves Schneider sagte Dezember 2011 Es ist richtig und empörend wenn sog. Flüchtlinge, ob aus wirtschafltlichen oder humanitären Gründen, sei dahingestellt, so hohe Ansprüche stellen. Bis anhin glaubte ich immer, dass sie bereits froh sind heil davon gekommen zu sein und sich hier für die weitere Zukunft sammeln können. Nun Has Fehr blendet aus, dass Blocher die massive Kürzung der Infrastruktur zu verantworten hat und das EWS diese fait acompli übernommen hat. Ich begreife nicht, wieso es hier nicht möglich sein sollte entsprechende Zentren für diese Flüchtlinge zu eröffnen und diesen auch Arbeiten zuzuweisen. Es gäbe genügend zu tun. Klar müssen diese Arbeiten entschädigt werden, denn diese Leute dürfen wir nicht ausnützen. Es ist doch sinnvoller wenn jemand eine Tagesstruktur hat und etwas sinnvolles macht als den ganzen tag rumhängen muss. Ich bin überzeugt, wenn es sich herumgesprochen hat, dass hier gearbeitet werden muss und dass das Nichtbefolgen der Regeln massive Konsequenzen nach sich zieht einige "Flüchtlinge" abhalten wird zu uns zu kommen. Aber grundsätzlichen sollen wir sie aufnehmen sehr zügig deren Status abklären (innert 4 Wochen) und bei Negativentscheiden sie sofort zurückführen. |
70%(53 Stimmen) |
Rainer Selk sagte Dezember 2011 Die Befreiungsbewegungen in Nordafrika wurden hochgelobt. Inzw. sind dort Islamisten bis hin zu den Salafisten an den Schalthebeln der Macht, die früher von Ghadaffi, Ben Ali, Mubarak usw. beherrscht wurden. Alles Führer, die Mitglied der Sozialistischen Internationale waren. Diese von der Linken gebäschleten Führen haben ihre Völker betrogen und ausgesogen und jene Völker haben, das muss man eben auch mal sagen, es toleriert. Und das Sahnehäuptchen oben drauf sind die besten Beziehungen, die der SP Professor Ziegler usw. z. B. zu Ghadaffi gepflegt hatte. Dass Prof. Ziegler aber kräftig Rundumschläge in Europa austeilte und dafür nun mehrfach rechtskräftig vertureilt wurde, sei hier nur am Rande vermerkt. Wenn man also in der Presse lesen konnte, der 'Westen' habe mit den Führern Geschäfte gemacht, muss man das schon vor einem breiteren Filzbezug verstehen. Und nun gestaltet sich der so hochgelobte nordafrikanische Fühling in einen nordafrikanischen Winter. Die Schnapsidee, auch der westl. Presse, dass mit Sturz dieser verbrecherischen Führer alles besser wird, war zum Vornherein Wunschdenken. Die mafiaartigen schlechten Wirtschaftsverhältnisse brachen total zusammen und ein Neuaufbau wird noch Jahre dauern. Ein Invstor will nämlich wissen, wohin der sein Kapital gibt und ob es dort arbeiten kann.... Dass Menschen Arbeit suchen, vor Drangsalen flüchten usw. kann man verstehen. Was aber in der Tat aus Tunesien und weiteren Ländern nach Europa drängt, ist in weiten Teilen alles andere als an Leib und Leben bedroht. Da sind Kriminelle in Tunesien während der Unruhen befreit worden, da haben junge Familienväter zu tausenden ihre Familien im Stich gelassen, sich mit Geld versehen, haben die Schlepperüberfahrt nach Lampedusa bezahlt und glaubten nun, ab dann Forderungen stellen zu dürfen: quasi Europa habe nur auf die gewartet.... Italien, Schengenmitgliedsland, aber unfähig, mit einem solchen Ansturm umzugehen, stellte diesen 'Flüchtlingen' Tourtisenvisa aus und verteilte die in Richtung Norden. Damit war der Schengenvertrag gebrochen, denn der gilt nicht mal für Tunesier etc. und Italien hatte sich einen Deut um die Abmachungen geschert. Frankreich reagierte mit verschärften Grenzkontrollen. Die Schweiz schlief. Das in diesem Zusammenhang bestehende System von Schlepperbanden, kann hier nur am Rande erwähnt werden. Von Europol ist nichts zu hören und zu sehen. Hier wird die humanistische Tradition der Schweiz sehenden Auges nicht nur unterlaufen, sondern umgekehrt. Gegen die kriminelle Energie eines Grossteils dieser sog. Asylanten gibt es nur eine Antwort: Internierung und allerschnellste Rückschaffung und zwar ohne langes hin und her. Sind diese Leute erstmal hier und die Asylverfahren werden wieder jahrelang durch liebevolle Behörden und Gutmenschen verschleppt, fallen diese Menschen in die Sozialleistungen und dürfen dann irgendwann auf Familiennachzug pochen, von der Ghettobildung dieser vielfach bildungsfernen Leute ganz abgesehen. Wir müssen es leider sehen: wir bekommen hier Menschen, die davon laufen, kaum etwas geleistet haben und nur eines aus ihren Ländern kennen: die Hand aufmachen. Von Leistungsbereitschaft dieser nach islamitischem Recht gepräften Menschen ist das wenig erkennbar, von Dankbarkeit den Aufnahmeländern gegenüber auch nicht. Hier muss ganz anders in Tat und Wahrheit eine Abwehrstrategie aufgebaut werden. Ob BR Sommaruga dazu den Mut hat, bezweifele ist sehr. Die damit verbundenen sozialen Probleme wird sie sehr schnell erleben und den zunehmenden Widerstand der Schweizer Bevölkerung ebenso. Hier entwickelt sich eine Zeitbombe grössten Ausmasses, deren Lunte bereits brennt. Leider muss man dies so drastisch darstellen!! Huier geht es garnicht mehr um Armeeunterkünfte etc. Hier geht es um die Abwehr einer Überflutung von Menschen, die hier nichts zu suchen haben und zu Hause am wiederaufbau helfen sollen. Die Schweiz könnte dort Projekte finanzieren. Aber auch da sind Grenzen gesetzt, denn viefach ist nicht klar, wer das Sagen hat und aufgrund welcher Grundlagen geholfen werden kann. Ganz falsch ist es, die Gesinnung einer kriminellen Klientel quasi zu import zu tolerieren, die zu Hause schon nichts erreicht hat. Auch das muss einmal deutlich dargelegt werden. Leider. |
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