Gotthard Frick SP

Gotthard Frick
Gotthard Frick SP
Wohnort: Bottmingen
Beruf: Denker
Jahrgang: -

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Was denkt Ihr darüber?




Das Réduit: Entstehung des Konzeptes
Das Ré­duit: Ent­ste­hung des Kon­zep­tes, Bestäti­gung der Wirk­sam­keitIn die­sen Tagen wird lan­des­weit Ge­ne­ral Guis­ans und sei­nes Ré­duits ge­dacht. Die Fra­gen stel­
WIR BRAUCHEN KEINE FEUERWEHR, DIE BRÄNDE LÖSCHEN KANN.
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Antwort an Herrn Helmut Barner
Bei­jing, 21.05.2015­Sehr ge­ehr­ter Herr Bar­ner, Ich habe zwei­mal an der dafür vor­ge­se­hen Stelle aus­führ­lich geant­wor­tet. Beide Male wurd
Die Schweizer Alpentransversalen waren im 2.WK das Hauptziel
Die Al­pen­trans­ver­sa­l​en waren für Deutsch­land das Haupt­ziel eines An­grif­fes auf die Schwei­zWie­der wurde eine aus­führ­li­che Ant­wort an einen mei­ner Le­ser, Herrn He
Schweiz selbstverschuldetes Opfer
Bei­jing, 19.05.2015­Klar­stel­​lung: NA­TO-Ein­bin­dung der Schwei­zWie­der war er nicht mög­lich, an der dafür vor­ge­se­he­nen Stelle

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Dafür setze ich mich ein

Eine selbstbewusste (aber nicht arrogante und überhebliche), demokratische, weltoffene, neutrale, soziale Schweiz mit einer glaubwürdigen Landesverteidigung.





Meine politischen Ämter und Engagements




Hobbies / Interessen

Interesse an den grossen Fragen



Meine neusten Kommentare

May 2015 Kommentar zu
SICHERHEIT – unser höchstes Gut!
Beijing, 19.05.2015

Sehr geehrte Frau Estermann,
Ich gratuliere zu Ihrer klaren Sicht im Interesse unseres einmaligen Landes. Auf meinem Bürger-Blog habe ich hier in Beijing soeben einen Artikel publiziert, den ich hier zu Ihrer Information anhänge. Hier im fernen China, sind alle Menschen - ob für oder gegen das Regime - für eine sehr starke Armee. Zu schmerzlich sind die Erinnerungen an 150 Jahre Wehrlosigkeit, als das Land immer wieder kolonialisiert, aufgeteilt, ausgebeutet von den Westmächten, einschliesslich USA und Japan immer wieder mit Krieg überzogen wurde. (So fand 1938 z.B. das Massaker von Nanjing statt, als neben 320'000 anderen, auf alle denkbaren bestialischen Wegen auch 20'000 junge Frauen tagelang von wild gewordenen japanischen Soldaten vergewaltigt und dann umgebracht wurden, indem man ihnen Pfähle oder zerbrochene Flaschen durch die Vagina in den Unterleib stiess.). Kein Chinese will zulassen, dass sein Land je wieder derart wehrlose fremden Mächten ausgesetzt wird.

WirSchweizer sind durch den höchsten Lebensstandard in der Geschichte des Planeten Erde derart verwöhnt, dass wir jeden Blick für die reale Welt verloren haben und nur noch immer wilder noch mehr konsumieren möchten. Wir werden das wahrscheinlich sehr, sehr teuer bezahlen.

Hier mein Artikel. Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick

Klarstellung​: NATO-Einbindung der Schweiz auf gutem Weg.

Die meisten Leser meines Artikels auf meinem Bürgerblog haben offensichtlich nicht verstanden, dass ich den Titel „Die Einbindung der Schweiz in die NATO auf gutem Wege“ als schwärzesten Sarkasmus verstanden habe, denn sie widerspricht der Verfassung und dem klar ausgedrückten Volkswillen. Deshalb will ich hier Klartext reden:

Bundesrat, Armeeleitung, Verwaltung und Parlament haben unsere Armee, ihre Waffen und Zehntausende von Kampfständen, Unterständen und dezentralisierten Lager derart total zerstört, wie es kein Feind der Schweiz ohne massiven Einsatz grosser Streitkräfte je hätte tun können. Die ohnehin ungenügende Ausrüstung ist heute in fünf, alle Mächten bekannten Zentrallagern konzentriert und kann noch vor Beginn eines Konfliktes mit ein paar Schlägen aus der Luft und mit Raketen auf grosse Distanz total vernichtet werden, lange bevor die Mobilmachungsbefehle die Soldaten der Rumpfarmee erreicht haben.

Während die grossen Mächte ihre Truppen auf Einsätze innert Stunden, wie die NATO ihre „Speerspitze“, oder – wie Russland – auf Einsätze innert dreier Tagen über teilweise tausende von Kilometern schulen, soll unsere heute nicht mehr mobilisierungsfähige Armee in einigen Jahren wenigstens einen Bruchteil innerhalb von 10 Tagen mobilisieren können. Was tun diese Soldaten nach 10 Tagen, wenn in Teilen der Schweiz bereits seit einer Woche fremde Streitkräfte in Stellung sind? Dabei war unser früheres Mobilmachungssystem, das es erlaubte, die ganze Armee innert zweier Tage zu mobilisieren, weltberühmt. In einer deutschen Angriffsplanung im II. WK wurde ausdrücklich davor gewarnt, bei der Berechnung der notwendigen deutschen Truppen nur die Zahl der gerade Dienst leistenden Wehrmänner zu berücksichtigen, sondern man müsse vom Gesamtbestand der Armee ausgehen (damals 500‘000 Mann), denn jeder nicht mobilisierte Wehrmann sei sofort wieder kampffähig. So konnte z.B. das motorisierte Infanterieregiment 25 in den 1960-er Jahren noch am Nachmittag des Mobilisierungsmontags​ auf der Schwägalp ein Scharfschiessen mit allen Waffen und Artillerie- und Fliegerunterstützung durchführen.

Der Bundesrat und die Armeeführung führen unser Land über die sogenannte „Partnerschaft für den Frieden (PdF)“ - eine perfide irreführende Wortschöpfung, denn wer ist nicht für den Frieden - direkt in die NATO. Diese und die von ihr gegründeten Partnerschaften werden von den Mächten ausserhalb des „WESTENS“, darunter China und Russland, richtigerweise als militärische Instrumente der USA zur Durchsetzung von deren globalen strategischen Interessen gesehen. Besuche höchster NATO-Offiziere zwecks gegenseitiger Information und Absprache sind bei unserer Armeeführung bereits Routine geworden und die Rumpfarmee wurde in vielen Bereichen bis zu den Gradabzeichen, den Erfordernissen der NATO angepasst.
Die Entscheide der Politiker und Armeeführung stehen im direkten Widerspruch zu der letzten grossen Volksabstimmung, in der sich das Volk mit grosser Mehrheit für eine mehr als doppelte so grosse Armee entschieden hat, als sie der Bundesrat eigenmächtig umsetzt.
Dazu kommt, dass alle Politiker, auch die Bundesräte, einen Eid oder Gelübde auf die Verfassung abgelegt haben. Fast alle sind eidbrüchig geworden, denn dort steht als Hauptaufgabe der Armee die KRIEGSVERHINDERUNG.
Was heisst KRIEGSVERHINDERUNG? Alle Mächte stellen vor Angriffen auf andere Länder Kosten-Nutzenrechnung​en an. Sind ihre Kosten zu hoch, oder der Gewinn zu klein, oder beides, verzichten sie auf einen Angriff. In einer deutschen Angriffsplanung des 2. Weltkrieges wurde es ganz deutlich gesagt: Nur eine halbwegs intakte Schweizer Wirtschaft, eine arbeitswillige und –fähige Bevölkerung, unzerstörte Kraftwerke und Eisenbahnen bildeten, so wörtlich „einen angemessenen Preis für eine bewaffnete deutsche Intervention“. Und die damals so mächtigen, kriegserfahrenen US Streitkräfte kamen 1944 zum Schluss, der Erfolg einer auf Wunsch Stalins geprüften alliierten Umgehung der deutschen Front durch die Schweiz sei angesichts der „kleinen, aber anerkannt effizienten Schweizer Streitkräfte im Kampf auf ihrem eigenen Boden zweifelhaft“.
Die Verfassung ist klar: Die Armee muss stark genug sein, damit sie jeder Gegner als zu stark für einen erfolgreichen Angriff einschätzt. Heute ist die Armee zerschlagen und kann diese verfassungsmässige Aufgabe in einem nächsten Konflikt in Europa oder einem auch denkbaren flächendeckenden chaotischem Zusammenbruch, wie z.B. im Mittleren Osten, nicht mehr verhindern. Zum ersten Mal wird unser Volk in einen grossen Konflikt, in welcher Form er sich auch abspielt, mit hineingerissen und muss die ganzen damit verbundenen, unendlichen Gräuel und Schrecken wehrlos über sich ergehen lassen.
Die Zerschlagung ist derart umfassend, dass wir – sollte sich die geopolitische Lage der Welt für jedermann ersichtlich verschlechtern - versuchen, wieder eine Kriegsverhindernde Armee aufzubauen, so kommen wir viele Jahre zu spät, denn dafür sind 20 Jahre und viele dutzend Milliarden Franken erforderlich und moderne Waffen und Geräte müssten dann in einer Periode erhöhter Spannung auch noch erhältlich sein. (Zu Beginn des 2. Weltkrieges wollte die Schweiz in England die berühmten Spitfire-Jagdflugzuge​ kaufen. England lehnte es ab. Es brauchte sie selber).
Viele Völker betrachten den Bruch des Eides auf ihre Verfassung als LANDESVERRAT. Wie sehen wir übersatten Schweizer das?
Gotthard Frick, z.Zt. Beijing
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May 2015 Kommentar zu
Fairness muss das oberste Gebot sein!
Ich hatte auch fast kein Geld, arbeitete und meine Eltern vermieteten mein Zimmer und gaben mir die Miete. Ich trotzdem vier Jahre in Paris studiert und an "Sciences Po" abgeschlossen. Ich bin zwar schon lange für ein StudienDARLEHENSystem​, wie es Schweden kennt, und habe das vor mehreren Jahren in der NZZ auch gefordert. Die Studiendarlehen müssen nach Aufnahme der Berufstätigkeit zurückbezahlt werden. Ein bescheidenes, nicht rückzahlbares Stipendien wird zusätzlich zu den Darlehen gegeben. Aber ich bin völlig dagegen, dass man jungen Leuten Stipendien für ein leichtes Leben gibt. Sie sollen lernen, Schwierigkeiten zu meisten und sich durchzusetzen.
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April 2015 Kommentar zu
Das Boot ist voll
26.04.32015

Sehr geehrte Frau Rotzetter,

Vielen Dank für Ihre ausführliche und sachliche Antwort.

Es ist leicht, in einem übersatten Land, ohne selber die unglaublich schwere Zeit erlebt zu haben, nachträglich zu sagen, man hätte mehr Flüchtlinge aufnehmen können. Es war und wird auch in Zukunft eine Ermessensfrage bleiben.

Leider ist es kaum möglich, ein so umfassendes Thema mit schriftlichem Hin und Her zu diskutieren. Darum höre ich jetzt auf.

Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick
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September 2014 Kommentar zu
Unser Sieg ist das Fernhalten eines Krieges
Sehr geehrter Herr Wagner,

Besten Dank für Ihren Kommentar.

Ich bin mit Ihnen gar nicht einverstanden. Es kann im Krieg nur bestehen, wer bereit ist, alles zu geben. So hat z.B. Leningrad drei Jahren deutscher Belagerung widerstanden, bei ungeheuren Opfer an Soldaten, aber besonders der Zivilbevölkerung, von der monatlich zur schlimmsten Zeit zehntausende erfroren und verhungerten. Wer damals nur schon die Frage stellte, ob man nicht kapitulieren sollte, wurde sofort erschossen. Hinter die russischen Truppen an anderen Fronten, die wankten, wurden oft grosse Einheiten der Staatspolizei geschickt, die jeden, der floh, sofort erschoss. Das hat mit Menschlichkeit, Gutmenschentum, etc. gar nichts zu tun. Aber wie sähe die Welt heute aus, wenn die Sowjetunion "lieber" gewesen wäre, Hitler gewonnen und damit seine Hand auf die riesigen Ressourcen des Landes hätte legen und sogar die USA hätte besiegen können?

Man kann sehr wohl in ein Militärbündnis, aber dann ist man vom ersten Tag Teil einer Kriegspartei und im Krieg. Ich bin dagegen.

Aber bleiben wir selbstständig und verteidigen uns selber, so müsste die Armee - wie sie das bis in die jüngere Vergangenheit einmal war - so stark sein, in erster Linie dank Soldaten, die eine wirklich kriegsgenügende, sehr harte Ausbildung hatten und immer wieder haben, dass wir die Greuel eines Krieges vom Land fernhalten können. Das geht nur, wenn jeder potenzielle Angreifer in seiner Kosten-Nutzenrechnung​ vor dem Angriff unter dem Strich zu roten Zahlen kommt, wie das im 2. Weltkrieg der Fall war.

Natürlich kann uns ein potenzieller Gegner sehr schmerzliche Wunden zufügen, ohne das ein einziger feindlicher Soldat die Grenze überschreitet. Deshalb müssen wir uns überlegen, wie wir das mindestens im Umfang reduzieren können.

Schliessli​ch die, die meinen, nicht zu kämpfen oder sich nicht „verheizen zu lassen“, die nicht bereit sind , ungeachtet der Verluste, alles zu opfern, sei das kleinste Risiko, haben fast immer den grössten Preis bezahlt. Wer hat 6 Millionen wehrloser, unschuldiger Menschen in Gaskammern umgebracht und dann in Öfen "verheizt"? Hätten sich die Juden im Ghetto von Warschau lieber von der SS wehrlos abtransportieren, vergasen und dann „verheizen“ lassen sollen, oder war ihr Entscheid, zum langen Kampf, fast ohne Waffen, ohne Lebensmittel, ohne irgendeine Unterstützung nicht die bessere Entscheidung? Die, die überlebten, wurden dann alle umgebracht. Aber nochmals: War das nicht die richtige Entscheidung freier, würdiger Menschen?

Wer schneidet gegenwärtig wehrlosen Frauen, die man vorher nackt ausgezogen hat, die Kehle durch, also schächtet sie, und verkauft die Flasche christlichen Blutes anscheinend für 100'000 Dollar nach Saudi Arabien, wo sich gewisse Reiche damit von ihren Sünden reinwaschen sollen? Je nach Entwicklung des Umfeldes sind auch die heutigen Europäer zu allen denkbaren Bestialitäten fähig, wie wir sie bis heute aus der ganzen Weltgeschichte kennen.

Dass sie sich nicht - um Ihre Worte zu brauche - verheizen liessen, hat sie nicht gerettet. Im Gegenteil.

Da wir keine glaubwürdige Armee mehr haben und es 10 Jahre bräuchte, bis sie wieder auf der Höhe der Zeit ist, werden wir zum ersten Mals seit 200 Jahren in einen nächsten Krieg gerissen. Unsere Nachfolger, werden dann erleben, was er heisst, wehrlos „verheizt“ zu werden und können dann auf Grund der Erfahrung entscheiden, ob es nicht besser gewesen wäre, wir hätten eine kriegsbereite Armee gehabt.

Meinen Soldaten habe ich immer gesagt, wir müssen ganz gefährlich sein, um einen Krieg vom Land fernhalten zu können. Und so habe ich sie ausgebildet.

Ganz abgesehen davon, ist unsere, leider auch aufgeweichte Neutralität - d.h. sich auf keinen Fall auf der Seite einer Partei in einen Krieg zu begeben aber gleichzeitig bereit zu sein, das Land mit einer starken Armee zu verteidigen - weltweit einmalig. Verfolgten alle Völker diese Politik, gäbe es schon lange keine Kriege mehr.

Diese Zwillingsschwestern - Neutralität und Verteidigungswille und -Fähigkeit - haben uns weltweit, zum meinem Erstaunen sogar in China, ein einmaliges Ansehen als friedfertigstes, aber wehrhaftestes Volk gebracht. Seit dem Zwischenfall mit dem äthiopischen Flugzeug, der dazu führte, dass sich die ganze Welt hämisch, spöttisch, ironisch über die Schweiz lustig machte, über das reichste Land der Welt, das kein Geld für seine Armee ausgeben will, ist dieses Bild unseres Landes zerstört, mit allem was das im Kriegsfall bedeutet.

Solche Fragen müsste man an sich eingehend diskutieren können. Hier ist das nicht möglich.

Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick 6.09.2014

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September 2014 Kommentar zu
Unser Sieg ist das Fernhalten eines Krieges
Sehr geehrter Herr Wild,

Besten Dank für Ihren Kommentar. (Ich verzichte auf das Wort "Genosse", da es mich zu stark an die Millionen Toter, die Lagerhäftlinge, die gescheiterte Wirtschaftspolitik und die Diktatur im Sowjetblock erinnert).

Mein Artikel, an dem Sie sich stören, erschien in mehreren Schweizer Tageszeitungen. Der "Schweizerzeit" hatte ich ihn nicht geschickt. Sie hat ihn abgedruckt. Es freut mich, wenn andere Zeitungen meine Meinung publizieren.

Als freier Schweizerbürger kann ich meine Meinung äussern wo ich will, halte aber den Ton der SVP als nicht zur Schweiz passend und habe ihr das schon verschiedentlich mitgeteilt. Die Themen, die sie aufgreift, sind aber sehr wohl einer Debatte wert. Es wäre erfreulich wenn es in der SPS auch wirkliche Debatten zu den grossen Themen gäbe.

Die SPS hat meines Wissens gar kein Medium mehr, wo man Meinungen äussern kann. (Das 9 mal im Jahr erscheinende "links" ist kein Ersatz dafür. Dazu bräuchte es etwas unternehmerische Fähigkeiten. Es ist aber offensichtlicht leichter, anderen das von ihnen verdiente Geld abzunehmen, als es selber unternehmerisch zu erschaffen.
Lieber Herr Wild, dass heisst nicht, dass ich nicht gegen die unannehmbaren Exzesse auf gewissen Chefetagen wäre. Aber die einmalige Chance, dem mit einem vernünftigen Vorschlag eine Riegel zu schieben, hat die SPS ja mit der 1:12 Initiative vertan).

Vor langer Zeit, als es noch eine blühende SP Tagespresse gab, hatte ich dort immer wieder Artikel publiziert. Damals gab es auch noch die "Rote Revue, das Magazin, wo Grundsatzfragen diskutiert wurden. Dort konnte ich in der Konzeptionsdebatte um die Armee einen langen Artikel zu der von mir vorgeschlagenen Konzeption publizieren. Ich schlug eine grosse, eine glaubwürdige Armee vor. Im zweiten Weltkrieg bis gegen Ende des 20. Jahrhundert hatte wir das noch. ALLE Kriegsparteien des II. WK hatten die Möglichkeit geprüft, ihren Feind durch die Schweiz anzugreifen. Alle kamen zum Schluss, es lohne sich nicht, die Schweizer Armee sei zu stark und die Schweizer seien bereit zu kämpfen. (Sogar die USA prüften das 1944 auf Wunsch Stalins, als sie in Frankreich lange an der deutschen Front stecken blieben. Die Schlussfolgerung der Führung der so starken, kriegserfahrenen US Streitkräfte: Ein Erfolg eines Angriffes auf die Schweiz sei „zweifelhaft“, „doubtful“). Heute kann jede Macht unser Land billig haben.

Als Bürger, der die Schweiz mit ihrem weltweit einmaligen demokratischen System erhalten will ist man in Ihrer Sicht national-konservativ?​ Wie interessant.

Sind Sie sich eigentlich bewusst was Krieg für ein Land und seine Bevölkerung wirklich bedeutet? Das wollen die Armeebefürworter von unserem Frauen, Kindern und Männern fern halten, nicht, wie ihnen unterstellt wird, aus Freude an Uniformen und Waffen Soldätelis spielen. Jeder Schweizer sollte ihnen dafür dankbar sein.

Das Grundanliegen der SPS (darum bin ich 1954 beigetreten und immer noch dabei) ist es, die Gefahren des Lebens so gut als möglich abzuwenden, besonders für die schwachen, in bescheidenen Verhältnissen lebenden Menschen: Armut, besonders auch im Alter, Krankheit, Unfälle, Invalidität, Arbeitslosigkeit etc.

Ausgerechnet die SPS merkt nicht, welcher Widerspruch ihr Anliegen der Abschaffung der Armee zu ihrem Grundanliegen des Schutzes der Menschen ist. Sie setzt unser Volk bewusst dem Risiko aus, die ganzen Greuel eines Krieges wehrlos über sich ergehen lassen zu müssen. Die sind unendlich viel schlimmer, als die Risiken im Frieden. Da Krieg das Schlimmste ist, was einem Volk passieren kann, kann ich in der Debatte mit denen nicht "lieb" sein, die unser Volk diesem Risiko aussetzen.

Da wir heute keine starke Armee mehr haben und da sie noch weiter eliminiert wird, werden wir mit Sicherheit in einen nächsten Krieg hineingerissen. Die SPS kann dann vor das Volk treten und sagen: "DAS HABEN WIR SO GEWOLLT".

Abgesehe​n davon, dass es keine SP Organ gibt, wo man debattieren könnte, ist es auch in der Partei praktisch unmöglich. Ich schrieb vor wenigen Jahren dem SPS Parteivorstand 2 mal, ich möchte mit ihm über die Grundfragen der Schweiz diskutieren. Das erste Mal schrieb das Sekretariat, wie sehr sich die Parteiführung freue, dass Mitglieder mitdenken. Auf meine widerholte Anfrage kam gar keine Antwort mehr. Zur gleichen Zeit versuchte ich auch, die Leitung des Gewerkschaftsbundes zu einem Gespräch zu treffen. Dort erhielt ich auf meine Anfrage gar keine Antwort. Vor der Gripen-Abstimmung hatte ich den Kantonalparteinen von Basel-Stadt und Basel-Land geschrieben und eine kontradiktorische Diskussion vorgeschlagen. Von beiden Kantonalparteien erhielt ich keine Antwort. Etwas später hatte ich auf dem SPS Zentralsekretariat Bern eine Debatte mit einer Sekretariatsperson. Die Person teilte mir mit, die Natur der Menschen, mindestens in Europa, habe sich völlig verändert, und ein Krieg in Europa sei deshalb für alle Zeit ausgeschlossen (das war noch vor der Ukraine).

Soviel zu Ihrem Vorschlag, innerhalb der Partei zu diskutieren.

Ich werde mich weiter für eine glaubwürdige Landesverteidigung einsetzen, wobei es dafür vielleicht schon zu spät ist. Trotzdem hoffe ich, ich erlebte es noch, dass die SPS wieder eine starke Landesverteidigung unterstützt.

Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick, Bottmingen, 5.09.2014
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September 2014 Kommentar zu
Eine kleine Geschiche angewandter "Westlicher Werte".
Bottmingen, 3.09.2014
Sehr geehrter Herr Knall, vielen Dank für Ihre Ergänzungen. Ich erinnerte mich nicht mehr an alle und nahm nur die Bekannteren in meine Aufzählung auf. Einige weitere hätte ich vielleicht noch in meine Liste aufnehmen können. Vielleicht werde ich noch einige aus Ihrer Liste aufnehmen und Sie dabei selbstverständlich nennen. Ich muss mir das noch überlegen.

Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick
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May 2014 Kommentar zu
GRIPEN jagd "SCHOCKWELLEN DURCH INDUSTRIE UND REGIERUNGEN"
Ich muss sie leider korrigieren. Die FINANCIAL TIMES ist eine URENGLISCHE ZEITUNG.
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May 2014 Kommentar zu
Mitglied der NATO werden?
Vimentis.ch

Sehr geehrter Herr von Wildenstein,

Ich habe nicht gesagt, die Gripen-Gegner wollten die Schweiz in die NATO führen, sondern dass sie das im Falle eines Neins bewirken, weil dann in wenigen Jahren unser Luftraum von uns selber im Neutralitätsfall nicht mehr geschützt werden kann. Die NATO wird ihn dann uneingeschränkt für ihre eigenen Zwecke benützen und keine grossen Umwege mehr fliegen. Der Bundesrat kann dann nur „heftig“ protestieren. Aber ein Gegner der NATO wird feststellen: „Aha, die NATO benützt den Schweizer Luftraum“ und Gegenmassnahmen treffen - und schon sind wir auf Seiten einer Partei im Krieg, selbst wenn wir gar nicht unternommen hätten. Im Kriegsfall ist das Territorium der Schweiz, mit allem was wir haben, für alle Kriegsparteien viel zu wichtig, als dass sie diesen „Preis“, (das Wort ist aus einer deutschen Angriffsplanung entlehnt) nicht in ihre Kampfführung einschliessen würde - falls er billig oder gratis zu haben wäre. Sollte in den nächsten Jahren ein Krieg in Europa doch Wirklichkeit werden, werden wir unweigerlich hineingerissen, weil wir – auch dank SPS - keine Armee mehr haben, die stark genug ist, ihn vom Land fern zu halten.

Ich finde es erstaunlich, dass man das überhaupt erklären muss, so offensichtlich ist es. Aber ich weiss, das schon lange währende schöne Wetter lässt viele glauben, die Welt habe sich verändert. Auf dem Zentralsekretariat der SPS wurde ich sogar darüber belehrt, die menschliche Natur habe sich völlig verändert und ein Krieg in Europa sei deshalb ausgeschlossen. Also Hyperschall-Epigeneti​c.

1943 wurde die letzte grosse deutsche Angriffsplanung nicht ausgelöst, um die Schweiz zu erobern, sondern ausschliesslich, um zu verhindern, dass wir freiwillig oder gezwungenermassen auf Seiten der Alliierten in den Krieg eintreten, dass unser Territorium und der Luftraum den Feinden Deutschlands zur Verfügung stünde. Deutschland sah das als beunruhigendes mögliches Problem. Per Saldo kam die Planung doch zu einem für uns gesamthaft positiven Schluss, weil es angesichts der strikten Neutraliät undenkbar sei, dass wir von uns aus in den Krieg eintreten würde. So etwas sei mit der Schweizer Mentalität völlig unvereinbar. Und zweitens, weil wir eine sehr starke Armee hätten. Sie haben das folgende Zitat aus dieser Angriffsplanung vielleicht schon bei mir gelesen: „Die Bezwingung der sich erbittert verteidigenden Truppen im Hochalpenreduit wird eine schwer zu lösende Aufgabe darstellen.“ Müsste nicht jeder Schweizer auf eine solche Beurteilung durch die „besten Soldaten“ der Welt (laut Schlussbericht des US Senates über den 2. WK) stolz sein und dafür sorgen, dass wir auch in Zukunft so gesehen werden und damit einen Krieg vom Land fernhalten können? Nur dann können wir auch weiterhin als einziges Volk der Welt sogar über Kampfflugzeuge abstimmen.

Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick, Bottmingen
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April 2014 Kommentar zu
"Nicht den Hauch einer Chance"?
Sehr geehrte Frau Schlatter, dies ist meine letzte Antwort. Nicht, wegen Missachtung Ihrer Meinung, sondern weil ich eine grössere Aufgabe übernommen habe, die mich voll beansprucht.

Sie schrieben:

Denn, wer "nicht verletzbar" ist, beziehungsweise gut ausgerüstet ist, hat weniger Hemmungen , Aggressionen und Tabubrüche zu begehen. Wer verwundbar ist, wird sich weniger offensiv verhalten und vielleicht eher den Konsens suchen".

Ich fordere keine Aufrüstung der Welt, sondern wieder eine starke Schweizer Armee, da wir nur so einen Krieg vom Land fernhalten können. Wir haben uns 200 Jahre lang NICHT OFFENSIF verhalten, eine starke Armee gehabt und wurden nie in einen Krieg gerissen. DARUM MÜSSEN WIR WEITERHIN STRITKT NEUTRAL BLEIBEN. Wir dürfen nicht der SPS folgen, die fordert, die Armee abzuschaffen und bis es soweit ist eine kleine Interventionsstreitma​cht aufrechterhalten, deren Aufgabe gemäss SPS nicht die VERTEIDIGUNG DER SCHWEIZ wäre, sondern in anderen Ländern für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Als Ziele solcher Einsätze von Schweizer Truppen werden ausdrücklich die arabischen Ländern genannt.

Weil auch potentielle Angreifer verwundbar sind, haben sie viel grössere Hemmungen, ein kleines Land anzugreifen, das miltiärisch stark, als wenn es unverteidigt ist. Ich zitiere hier nochmals was ich schon sagte. Als der deutsche Generalstab 1939 zum Schluss kam, ein Angriff auf Frankreich durch die Schweiz lohne sich wegen der starken Schweizer Armee und dem schwierigen Gelände nicht, fügte der deutsche Generalstabschef die Notiz in sein Kriegstagebuch ein, "Eine Umgehung (der französischen Front, GF) durch eine unverteidigte Schweiz wäre eine verlockende Möglichkeit. In eine für jedermann verständliche Sprache übersetzt heisst das, die Wehrmacht hätte die Maginotlinie durch die Schweiz umgangen und wir wären in den 2. Weltkrieg gerissen worden. Ein kleines Land wird übrigens auch von niemandem als Bedrohung empfunden.

Ihre Argumentation erinnert mich an das Mitglied der SPS (ich habe es schon einmal erwähnt), das am Parteitag 1935, während Hitlers Höhenflug, in etwa sagte, wir wollen uns nicht wehren. Denn sollten die braunen Horden in unser Land kommen, werden sie durch unsere Friedfertigkeit so beeindruckt, dass sie uns achten werden.

Haben die 6 Millionen vergaster Mensch Deutschland bedroht. Waren sie nicht extrem friedfertig? Hat es die braunen Horden irgendwie beeindruckt, dass sie sich nicht wehrten, bzw gar nicht wehren konnten, weil sie dazu nicht vorbereitet waren. Waren sie trotz ihrer Wehrlosigkeit zu wenig zum Konsens bereit?. Haben die in Nanjing bestialisch umgebrachter 350'000 Kinder, Alte, Frauen und Männer Japan irgendwie bedroht? Waren sie trotz ihrer Wehrlosigkeit nicht zum Konsens bereit?

Hat irgend eines dieser vergasten oder sonst wie umgebrachten Opfer während der vorhergehenden Friedenszeit erwartet, dass so etwas möglich sei, das ihm oder ihr das passieren werde? Haben die 20'000 jungen Frauen in Nanjing erwartet, dass sie von rasenden Soldaten tagelang vergewaltigt und dann umgebracht würden, indem man ihnen Pfähle oder zerbrochene Flaschen durch die Vagina in den Unterleib stiess?
Wie ich auch schon sagte, weil das kollektive Bewusstsein der Chinesen durch die wiederholt von Europa, Japan und den USA ausgelösten Kriege, Besetzungen und Abspaltungen riesiger Gebiete und das damit verbundene unermessliche Elend und Leiden bis in die Tiefe verletzt wurde, unterstützt heute dieses Volk die massive Aufrüstung Chinas. Auch unter den vielen mir bekannten ChinesenInnen, die gegen das Regime sind, habe ich keine getroffen, die gegen die massive Aufrüstung wären.

Im Gegensatz zu so vielen anderen MitbürgernInnen in unserem Land, die das alles nur vom Hören und Sagen kennen und glauben, es könne nie wieder Krieg geben. Das meinten auch 90% der Europäer bis 1913 und dann wieder bis 1933.

Weil wir den höchsten Lebensstandard der Geschichte des Planeten Erde erreicht haben und alle im Land lebenden Menschen nur diese Goldenen Zeiten kennen, sind wir nicht mehr in der Lage, zu erkennen, dass auch schlechte Zeiten, sogar katastrophale Zeiten zur Geschichte gehören. Als Mitglieder einer direkten Demokratie entscheiden wir, auch Sie, liebe Frau Schlatter, darüber, ob wir die nötigen persönlichen und finanziellen Opfer bringen wollen, um falls nötig das Schlimmste vom Land abhalten zu können oder nicht und werden je nach unserem Entscheid die Konsequenzen tragen.

Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick, Bottmingen
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April 2014 Kommentar zu
"Nicht den Hauch einer Chance"?
Zum Gripen:

Sehr geehrte Frau Schlatter: Ich habe leider keine Zeit, gut formuliert zu antworten. Aber kurz stichwortartig:

Der Aufbau und der Unterhalt einer Luftwaffe ist eine langfristige Angelegenheit.
Flugzeuge müssen gewartet werden. Je intensiver sie in der Luft sind, desto rascher nützen sie sich ab (besonders die Zelle). Falls Sie ein Auto haben verstehen Sie das. Je intensiver sie es benützen, desto rascher muss es ersetzt werden. Wenn die F-18 nicht durch zusätzliche Flugzeuge ergänzt werden, erreichen sie schon 2025 das Ende ihrer Einsatzfähigkeit, statt wie erwartet erst viel später. Besonders, da wir unbedingt wieder eine 24-Luftraumüberwachun​g sicherstellen müssen. Wissen Sie, dass immer ungefähr ein Drittel aller Flugzeuge in Wartung ist, also gar nicht eingesetzt werden kann?

Wenn wir nicht jetzt neue Flugzeuge für die Zukunft anschaffen, dann haben wir später gar keine Piloten und Flugzeuge mehr.
Haben Sie meinen Bericht auf vimentis.ch über das weltweite Gespött über unser Land und seine Luftwaffe gelesen, weil französische Kampfflugzeuge das entführte äthiopische Flugzeug über der Schweiz begleiten mussten? Sehen Sie nicht ein, dass das sicherheitspolitisch eine Katastrophe ist und dass es besonders in Kriegs- oder Spannungszeigen von grösster Wichtigkeit ist, dass die Menschen übrzeugt sind, wir seien bereit und hätten die Mittel, uns zu verteidigen?. Und wenn ich weltweit sage meine ich weltweit. Nicht nur z.B. in Deutschland sondern auch in entfernten Ländern wie China, Indien, Sri Lanka, Australien, den USA, haben fast alle Medien über die Schweiz gespottet. Alle habe auch auf die Absicht, von Bundesrat und Parlement hingewiesen, die erkannten Lücken mit dem Gripen zu schliessen, aber auch gesagt, das er wahrscheinlich in der Volksabstimmung durchfallen wird. Sie können sich vorstellen, wie die internationalen Medien darauf reagieren werden, dass das reichste Volk der Welt kein Geld mehr für seine Landesverteidigung ausgeben will, falls in der Abstimmung die Kapitulierer und Armeeabschaffer gewinne sollten.

Wenn wir eine starke Armee haben, werden wir nicht in eine Krieg gerissen, weil es sich dann für einen Angreifer nicht lohnt, wie während der letzten 200 Jahre. Das will ich. Ich will nicht, dass hundertausende von Schweizer Frauen, Kindern, Alten auf bestialische Art und Weise umgebracht werden, wie das in jedem Land passiert, dass in den Krieg gerissen wird. Deshalb müssen wir eine starke Armee und Luftwaffe haben und strikt neutral bleiben.

Wir können nicht wieder den ganzen, jahrelangen Evaluationsprozess und Beschaffungsprozess durchmachen, falls der Gripen abgelehtn wird Bis dann ist die Luftwaffe zerstört (was die Armeeabschaffer ja wollen).

Haben Sie mitbekommen, dass Schweden jetzt massiv aufrüsten will, und mehr Flugzeuge (Gripen!!) und U-Boote kaufen will, weil es realisiert hat, dass sich die internationale Lage rasch verschlechtert hat, dass russische Kampfflugzeuge und U-Boote die schwedische Verteidigung immer wieder testen, indem sie bis an dessen territoriale Grenze vorstossen ? Haben Sie mitbekommen, dass in diesen Tagen wieder russische Atombomber in die internationalen Gewässer bis an die englische Küste geflogen sind, und sofort englische Kampfflugzeuge aufgestiegen sind, um sie zu kontrollieren und einer der Piloten sagte: "So sichern wir die Souveränität in unserem Luftraum“. Die Fotos, die die englischen Piloten von den Bombern machten, können Sie heute im Internet auf BBC News sehen.

Wissen Sie, dass das internationale Neutralitätsrecht neutrale Länder verpflichtet, den Kriegsparteien die Benützung des Luftraumes und des Territoriums zu verwehren? Kennen sie die drei Aufgaben der Luftwaffe:

1. Im Frieden die Überwachung des Luftraumes (NATO Kriegsflugzeuge wollen immer wieder mal über die Schweiz. Private Piloten verirren sich manchmal und werden dann von der Luftwaffe identifiziert und auf einen Flugplatz geleitet (passiert einmal im Monat!!. Einer meiner Cousins verirrte sich mal im Smog von Los Angeles, rief die US Airforce um Hillfe, die ihn fand und auf einen Flugplatz führte). Auch unbekannte grössere Flugzeuge kommen manchmal unfreiwillig in unseren Luftraum und müssen identifiziert und begleitet werden.

2. Im Neutralitätsfall den Kriegsparteien die Benützung unseres Luftraumes nötigenfalls gewaltsam zu verwehren. (Sind Sie über die Luftkämpfe unseres Luftwaffe vom Juni 1940 mit der deutschen Luftwaffe über der Ajoie informiert (Die Deutschen verloren 11, wir 3 Maschinen)?. Wissen Sie das in Dübendorf nach Kriegsende weit über 100 amerikanische Bomber standen, die unsere Luftwaffe dort zur Landen gezwungen, oder wenn beschädigt, dorthin begleitet hatte, weil sie unseren Luftraum verletzt haben? Wissen Sie, dass Schaffhausen am 1. April 1944 durch einem irrtümlichen Angriff eines amerikanischen Bombergeschwaders der 8.Luftflotte zerstört wurde? Gottseidank hatten wir damals Luftschutzkeller und einen guten Luftschutz (was wir heute nicht mehr haben, denn uns verwöhntes Volk meint, der ewige Friede sei ausgebrochen), sonst wäre es nicht bei „nur“ 40 Toten und 271 zum Teil Schwerverletzten geblieben.

3. Im Kriegsfall muss unsere Luftwaffe kämpfen. Dabei hat sie dank der Kavernen auf den Kriegsflugplätzen in den Alpen bessere Chancen als die Luftwaffen anderer Länder, Angriffe auf die Flugplätze zu überstehen.

Der von der Schweiz zu kaufende Gripen ist länger und kann mehr Treibstoff fassen, als das vor einigen Jahren evaluierte Modell. Trotzdem verwenden die Gegner immer noch die nicht mehr gültigen Testergebnisse von damals. Andere rechnen die Kosten über zehn Jahre auf. Haben sie schon mal über ein Schulhaus, Spital, Altersheim, Universität, neue Brücke oder Strasse etc. abgestimmt, in dem die ganzen zukünftigen Betriebskosten aufgerechnet wurden? Nur beim Gripen machen das die Armeeabschaffer und Kapitulierer. Jedes Mittel ist ihnen offensichtlich gut genug.

Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick
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