Lexikon: Wohlstandsgefälle
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Der Begriff des Wohlstandsgefälles beschreibt die Tatsache, dass der Wohlstand international, aber auch innerhalb eines Landes nicht gleichmässig verteilt ist. Um die Ungleicheit der Verteilung des Einkommens in einem Land zu messen, wird oft der Ginikoeffizient genutzt. Dieser kann zwischen 0 und 1 liegen. 0 heisst Gleichheit und je näher der Ginikoeffizient an 1 kommt, desto ungleicher ist die Verteilung. In der Schweiz lag der Ginikoeffizient gemäss BFS im Jahr 2009 bei 0.302. Dies liegt etwas unter dem Durchschnitt von 0.304 aller EU-Staaten. Das heisst in der Schweiz ist das Einkommen gleichmässiger verteilt als im Durchschnitt aller EU-Staaten. Der Ginikoffizient ist allerdings ein sehr einfaches Mass. Ein etwas detailliertes Mittel um das Wohlstandsgefälle in einem Land darzustellen ist die Lorenzkurve.
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