Lexikon: Kapitaldeckungsverfahren

Das Kapitaldeckungsverfahren ist eine Methode zur Finanzierung von Versicherungen und Vorsorgeeinrichtungen. Bei dieser Methode werden die Beiträge für jede Person am Kapitalmarkt angelegt und am Ende der Versicherungsperiode wieder zurückgezahlt.
So spart jeder für sich selbst. Bei der Pensionskasse, die nach dieser Methode funktioniert, heisst das: Alle Beiträge, die man im Laufe seines Lebens einzahlt, werden wie bei der Bank einer Art Sparkonto gutgeschrieben. Nach der Pensionierung bekommt man dann entweder genau den Betrag, der zu dieser Zeit auf diesem Konto liegt oder man kann eine Rente beziehen, die aufgrund des Betrags auf diesem Konto festgelegt wird.
Der Gegensatz zum Kapitaldeckungsverfahren ist das Umlageverfahren, bei dem die eingezahlten Gelder an andere Personen verwendet werden.
In der Schweiz wird die Berufliche Vorsorge (Pensionskasse) nach dem Kapitaldeckungsverfahren finanziert und auch private Vorsorgeversicherungen funktionieren so.

 

 
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Artikel wurde am 03.04.2013 zuletzt aktualisiert

 

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