Lexikon: Emissionsreduktionszertifikat Weitergeleitet von "Emissionsrecht"
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Der Handel mit Emissionsreduktionszertifikaten wurde zur Umsetzung des Kyoto- Protokolls eingeführt, das vorsieht den Ausstoss von Emissionen in der Welt zu verringern. Jedes Land erhält eine Anzahl Zertifikate zugeteilt und ein Zertifikat berechtigt zur Emission einer bestimmten Schadstoff-Menge. Die Staaten können Klimaschutzprojekte in anderen Ländern finanzieren und diese Anstrengung ihrem CO2-Reduktions-Konto gutschreiben lassen. Ausserdem können Staaten ihnen zugewiesene, aber nicht beanspruchte Emissionsrechte verkaufen. Das Coase-Theorem erklärt, warum durch den Handel mit diesen Emissionsrechten mit den vorhandenen finanziellen Ressourcen die weltweiten Schadstoff-Emissionen am meist möglichen verringert werden: In der Schweiz beispielsweise, wo bereits zahlreiche Projekte zur Verminderung des CO2 Ausstosses unternommen worden sind, ist es viel schwieriger und teurer, weiteren CO2 Ausstoss zu verringern als in einem Entwicklungsstaat, in dem noch fast keine solchen Projekte getätigt worden sind. Durch den Handel mit den Zertifikate wird erreicht, dass die finanziellen Mittel so effizient wie möglich eingesetzt werden.
Vimentis finanziert sich durch die Spenden privater Gönner. Artikel wurde am 30.12.2011 zuletzt aktualisiert |
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