Lexikon: Wertschöpfung

Wertschöpfung misst den Ertrag aus wirtschaftlicher Tätigkeit als Differenz zwischen der Leistung einer Wirtschaftseinheit (z.B. gesamte Volkswirtschaft, ein Unternehmen oder auch ein einzelner Leistungsprozess) und der zur Leistungserstellung benötigten Vorleistung.

Also kurz: Wertschöpfung = Leistung - Vorleistung, wobei
Leistung = Wert des Endproduktes und
Vorleistung = Vorleistungen sind eingekaufte Güter und Dienste, die im Leistungserstellungsprozess (z.B. Produktion) verbraucht werden (z.B. zugelieferte Materialien und bezogene Serviceleistungen)

Die Wertschöpfung eines Unternehmens ist damit gleich dem gesamten Umsatz des Unternehmens minus der eingekauften - heisst fremd erstellten - Gütern.

Beispiel
In einer Schreinerei ist die Wertschöpfung gleich dem Umsatz aus den verkauften Möbeln minus den Kosten für das Holz (Preis mal Menge produzierter Möbel – Holzkosten).

Meistens wird die Wertschöpfung zum grössten Teil als Lohn an die Mitarbeiter und zum zweit grössten Teil als Gewinn an die Inhaber / Kapitalgeber ausbezahlt.

 

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Artikel wurde am 30.12.2011 zuletzt aktualisiert

 

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