Markus Schwarz CVP

Markus Schwarz
Markus Schwarz CVP
Wohnort: Pieterlen
Beruf: Produktmanager SAWI
Jahrgang: 1962

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Sind Sie für eine gut ausgerüstete moderne Schweizer Armee?
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Kandidaturen

Kandidatur:

Wahlkreis: Kanton Bern
Liste: Mitte: CVP CVP
Listenplatz: 26
Bisheriger Sitz: Nein
Wahltermin: 23.10.2011
Ergebnis: Nicht gewählt


Dafür setze ich mich ein

Standortpromotion und Wirtschaftsförderung des Kantons Bern und International für eine einheitliche gut koordinierte Standort-Promotion der Eidgenossenschaft, moralisch-ethische Grundhaltung im Management durchsetzen, Chancengleichheit und gleicher Lohn für Mann und Frau (durchsetzen des Gleichheitsartikels vorantreiben), Stärkung des Mittelstandes und KMU Betriebe, für eine starke und disuasive Armee zum Schutz von Land und Bevölkerung und als modernes und starkes Rückgrat einer freiheitsliebenden Schweiz. Für ein rasches Freihandelsabkommen mit Indien und einen verstärkten Einsatz des Diplomatischen Corps für einen Ausbau unserer Handelsbeziehungen im Ausland. Dabei muss der Staat die International tätigen KMU's effizienter unterstützen. Für einen effizeinten Einsatz der vorhandenen Ressourcen in allen weltweiten CH-Businesshubs zur Förderung des Internationalen Handels von und mit der Schweiz und allen Schwerpunkt-Ländern (Inkl. Indien). Generell: Ausbau und weiterentwicklung unserer Direkten Demokratie! Für einen gut funktionierenden öffentlichen und privaten Verkehr und einer entsprechend gerechten Finanzierung. Sofortige Planung eines Ausbaus der Autobahn zwischen Bern und Zürich auf zwei mal drei Spuren durchgehend nicht nur A1/A2 Verbindung und Lyss Biel auf zwei mal zwei Spuren und einer raschen Realisierung einer kostengünstigen versenkten Autobahnverbindung zwischen Biel und Neuenburg (2x2-spurig, vgl. Solothurn-Biel A5) und zwar nicht am Nordufer des Bielersees und Biel wird im Osten und Süden umfahren. Die Linienführung durch die Stadt ist unsinnig. Das Nordufer des Bielersees ist ein wunderschönes Naherholungsgebiet und unter dem See durch und zusätzliche Tunnels dauern zu lange und sind nicht bezahlbar. Dafür und noch für mehr setze ich mich engagiert als Politiker ein. Sicher ist mir der Umweltschutz auch sehr wichtig aber dies stets mit der nötigen Vernunft und auf einem Konsens aller Betroffenen basierend, nachhaltig und fair und nicht radikal, resp. fundamentalistisch und verhindernd). Kulturförderung und Pflege von typisch Schweizerischen Traditionen.
Eben Zentrumspolitik - Lösungsorientiert - mit und für das Volk - deshalb CVP - unabhängig jeglicher Konfessions-Klischees.
Danke für Ihre Stimme! LG Markus Schwarz, 2542 Pieterlen.



Das habe ich erreicht

Nach der Arbeit als Familien-Vater von 6 Kindern, welche nun bereits sehr selbständig sind und sich in Schule und Beruf weiterentwickeln, habe ich ein gerüttelt Mass an Lebenserfahrung sammeln können. Weitsicht und Besonnenheit - gute Eigenschaften für eine konziliante Staats-Politik. Bis Ende Oktober 2011 EMBA Studium an der Kalaidos Fachhochschule, Zürich. Von 1995 bis 1999 Parteipräsident der CVP Biel Bienne als Pieterler. CVP Parteikongress im Kongresshaus Biel. Den Bundes-und Kantonsparlamentarier die zweitgrösste Stadt des Kantons Bern präsentiert. Wahlkampf für die Stadtpartei führen etc. etc.



Meine politischen Ämter und Engagements


1995-1999 Parteipräsident der CVP Biel Bienne
1995-1999 Mitglied des Vorstandes der CVP des Kantons Bern
1995-1999 Delegierter der CVP Schweiz


Hobbies / Interessen

MountainBiken, Reisen, Musik (Schlagzeug und Gitarre), Lesen, Schreiben, Networking und Freunde



Meine neusten Kommentare

October 2011 Kommentar zu
Wie Wirklich ist die Wirklichkeit -> Ideologie vs. Sein
Sehr geehrter Herr Utzinger,

Nicht Sie!!!!! da sind doch nicht Sie gemeint. Es ging mir nur darum, auf Ihre Äusserung, bezüglich Verteidigungsminister​ und Waffenlobby einzutreten.

Und da habe ich mir erlaubt einen wahren Schergen, der mit einer Waffen Lobby Greueltaten am eigenen Volk begannen hat, zu nennen.
Und ich denke, dass Sie mir Recht geben, dass der Schweizer Verteidigungsminister​ und die Lieferanten des VBS weit entfernt sind von solchen Machenschaften, welche vor noch nicht so langer Zeit geschehen sind.

Ich bitte Sie, dies ja nicht auf Ihre Person zu beziehen, das liegt mir absolut fern. Es käme mir auch nicht in den Sinn, Sie als undemokratisch zu bezeichnen. Es lag mir vielmehr daran, auf zu zeigen, dass von unserem Verteidigungsminister​, als Teil der Regierung niemals eine solche Gefahr ausgehen kann, wie eben dies in Kambodscha mit Pol Pot der Fall war.

Ich war selber erstaunt wie lang mein Kommentar auf den Ihren geworden ist. Aber will man sich seriös damit befassen, so kostet das einen gewissen Aufwand, will man nicht nur oberflächlich Small-Talk betreiben.

Aber danke für Ihren Hinweis, ich versuche noch mehr zu abstrahieren.

Mit freundlichen Grüssen
Markus Schwarz

Nationalra​tskandidat CVP Kanton Bern
2542 Pieterlen, 05.10.2011/MS/ms

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October 2011 Kommentar zu
"Alter Wein in alten Schläuchen" am SP Parteitag 01.10.11


Sehr geehrter Herr Utzinger,

ich habe Ihren Kommentar gerade zu einem neuen Blog verfasst.
Hoffe, dass sie dadruch meinen Standpunkt besser verstehen können.

Danke für Ihre Dialogbereitschaft. Es ist mir eine Ehre und
auch einer Antwort verpflichtend.

Mit​ freundlichen Grüssen
Markus Schwarz

Nationalra​tskandidat der CVP des Kantons Bern
2542 Pieterlen, 04.10.2011/MS/ms
-
September 2011 Kommentar zu
Stop dem weiteren Abbau der Schweizer Armee!!!

Sehr geehrter Herr Kessler,

Vielen Dank für Ihren Kommentar Herr Kessler. Die Ironie, welche Sie in Ihre Fragen gepackt haben ist dafür verantwortlich, dass viele best qualifizierte Frauen und Männer sich den Schritt in die nationale Politik nicht antun.
Ich bin fest davon überzeugt, dass Sie sich diese beiden Fragen selber beantworten können. Sollten Sie jedoch auf Schwierigkeiten stossen, so helfe ich Ihnen gerne weiter.
Mit freundlichen Grüssen
Markus Schwarz
Nationalrats​kandidat 2011 für die CVP des Kantons Bern
-
September 2011 Kommentar zu
Die SVP hat Angst vor dem Volk


Sehr geehrter Herr Stephan,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie sprechen damit einen ganz wichtigen Punkt an, auf den einzugehen mir ein grosses Anliegen ist.
Auch mir ist die Enttäuschung unseres Parteipräsidenten letzte Woche nicht entgangen, als der Nationalrat in der Armee Debatte auf die Linie des Ständerats geschwenkt ist.
Zumal Sie in unserer öffentlichen Broschüre „Keine Schweiz, ohne uns.“ – Unsere Argumente 2011-2015 (kann von der CVP Homepage runtergeladen werden) auf Seite 13, oben geschrieben steht:
Zitat:
„Unse​r Land ist sicher und stabil. Um die aktuellen militärischen Bedürfnisse der Schweiz abzudecken, genügt ein zukünftiger Armeebestand von rund 80'000 gut ausgebildeten Personen mit moderner Ausrüstung. Bedingung dafür ist eine klare Auftragsdefinition. Die CVP hält an der Milizarmee fest, jedoch muss das Milizsystem den heutigen Gegebenheiten angepasst werden und den Kostenrahmen von rund 4 Mia. Franken respektieren. Ergänzend zur Wehrpflicht fordern wir eine allgemeine Dienstpflicht, die auf die Bedürfnisse von Armee und Gesellschaft ausgerichtet ist.“

Daneben wird auch auf die desolate Situation bei der Polizei aufmerksam gemacht und zusätzlich mehr Mittel und 3000 Polizisten und 300 Grenzwächter verlangt.

Nun, bin ich aber als Mitglied der CVP auch ein freier Schweizer Bürger und als solches in einer Partei meiner Wahl. Und als solches gilt die Meinungsfreiheit einerseits und andererseits ist es die Eigenheit einer Demokratischen Struktur, dass nicht alle immer in allen Punkten gleichgeschaltet sein können. Was in der angesprochenen Partei oftmals latent unter Druck kommt.

Zudem habe ich anlässlich der Nationalratswahlen auch an einem Hearing der Offiziersgesellschaft​ des Kantons Bern teil genommen. Ich habe mir diese Zeit genommen, da ich mich aus erster Hand über die Situation in der Truppe und in der Führung der Armee persönlich ins Bild setzen wollte. Somit konnte ich mir als verantwortungsbewusst​er Bürger, Vater und Berufsmann gestützt auf Fakten meine eigene Meinung bilden.

Diese Meinung können sie aus meinem Blog und aus dem Kommentar zu Jo Lang’s Äusserungen entnehmen. Sie haben recht, gestützt auf die offizielle Position der CVP Schweiz weiche ich in diesem Punkt klar ab, weil ich der Meinung bin, dass die gewünschte Grösse nicht ausreicht und die Finanzierung so nicht dem Wunsch einer moderne „UND“ gut ausgebildeten Armee entsprechen kann.

Ich habe unter meinen 6 Kids zwei Söhne, Sacha und Pascal, der eine Offizier, der andere Küchenchef, welche erst kürzlich über ein Jahr ihren Militärdienst absolviert haben. Also stützt sich meine Meinung auch auf den äusserst aktuellen Erfahrungen zweier AdA's.

Seien Sie gewiss, dass ich in der CVP meine Politische Heimat gefunden habe, auch gerade darum, weil ich, nicht wie in anderen Parteien, weiss, dass man auch einmal anderer Meinung sein kann und nicht gleich als Verräter gebrandmarkt wird. Da wir in einem demokratischen Meinungsbildungsproze​ss auch die andersdenkenden Mitglieder mit Respekt behandeln.

Sehen Sie Herr Stephan, wenn sie meinen Blog lesen, nehme ich offen zu meiner Meinung Stellung und erkläre meine Beweggründe so, dass die Wählerinnen und Wähler offen erkennen, wie ich zum Thema Schweizer Armee stehe.

Vielen Dank für Ihren Kommentar und ich wünsche Ihnen als bekennendes CVP Mitglied einen wunderschönen Sonntagnachmittag trotz Wind und Wetter.
Mit freundlichen Grüssen
Markus Schwarz
Nationalrats​kandidat der CVP des Kantons Bern
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September 2011 Kommentar zu
Für eine Schweizer Milizarme einstehen - ein Kommentar

Daniel Ryter sagte

Bravo Herr Schwarz, ein Mann mit Format, sachlich und Treffend Geschrieben!

Polit​iker mit diesem Format, wünsche ich mir als "Normalo" in die Politische Vertretung der Schweiz!

Es läuft mir kalt den Rücken runter wenn ich daran denke, was für Typen hier im Forum, sich lächerlich machen und Blamieren und in allem ernst Meinen, für den Nationalrat Kandidieren zu Müssen. Das kann man nicht ernst nehmen und würde für einen weiteren Abbau des Respekts gegenüber unserer Politiker vorantreiben!

Sehe​n sie Herr Estermann, das meinte ich mit sachlich. So nimmt ein Intelligenter Politiker mit Format Stellung und dies ist Wünschenswert.

Her​r Schwarz hat uns mit seinem sachlichen Kommentar zu Lausbuben degradiert!

Danke Herr Schwarz, sie haben uns gezeigt was Format ist.

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September 2011 Kommentar zu
Für eine Schweizer Milizarme einstehen - ein Kommentar

Feedback auf meine Antwort an Jo Lang:

Bruno Dreier sagte
Schön dass sich Teile der CVP auch noch für unser Land und unsere Heimat einsetzen..
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September 2011 Kommentar zu
Die SVP hat Angst vor dem Volk

¨Sehr geehrter Herr Dreier,
Sehr geehrter Herr Ryter,

Man sagte vor Jahren an einer Weltausstellung in Spanien: " La Suisse n'existe pas" - Art Künstler in Ehren, aber diese Aussage besorgte mich sehr. Es war wie eine schallende Ohr-feige gegen all unsere Vorfahren, welche den Staat Schweiz zu dem gemacht haben, was er heute ist.
Da gilt es entschieden dagegen zu halten, ohne Mythen und Sagen zu bemühen. Dazu ge-hört auch die Meinungsfreiheit, ganz klar. Wir sind eine Direkte Demokratie, dazu gehört die Demokratische Auseinandersetzung. Geht es aber um die Interessen und die Sicherheit des "ganzen" Volkes in seiner Vielfältigkeit, um den Staat Schweiz im internationalen und euro-päischen Kontext, so finde ich, dass wer zu deren Wahrung vom Volke den Auftrag erhalten hat, dem entsprechend handeln muss.

Dazu gehört Vertrauenswürdigkeit,​ grosser Respekt vor der Aufgabe, Verantwortungsbe-wuss​tsein, Loyalität und eine grosse Lebenserfahrung gepaart mit einem ausgeprägten All-gemeinwissen und wenn nötig Verschwiegenheit.

​Den Eid, der von den Beauftragten dazu zu leisten ist, durch erheben der rechten Hand und den ausgestreckten drei Fingern, ist zwar symbolisch als Akt, jedoch auch gleichzeitig der Fingerzeig aus der Vergangenheit in die Zukunft, dass die daraus abgeleitete Macht im Dienste jeder Schweizerin und jedes Schweizers und aller bei uns lebenden Gäste steht.
Und gerade deshalb habe ich mich sehr gefreut, von Ihnen dieses Feedback zu bekommen. Vielen Dank und ich wünsche Ihnen trotz Wind und Wetter einen wunderschönen Sonntag in der Schweiz.
Mit freundlichen Grüssen
Markus Schwarz
Nationalrats​kandidat der CVP des Kantons Bern
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September 2011 Kommentar zu
Bürgerliche blähen Armeefinanzen auf statt echte Armee-Reform voranzutreiben

Beitrag von Evi Allemann SP
Nationalrätin

​Sehr geehrte Frau Allemann,

Gerne lade ich Sie ein, unter Markus Schwarz, Pieterlen, Nationalratskandidat der CVP Kanton Bern meine Blogs zum Stop des Armee-Abbaus zu lesen.

Dabei wünsche ich mir, dass dann auch Sie versuchen die Armee-Diskussion nicht auf gefährliche Art und Weise zur Finanzierungs-Frage zu degradieren.
Glauben​ Sie mir, es lohnt sich in dieser Frage vernetzt zu denken.

Wünsche Ihnen einen erfolgreichen Wahlkampf!
Mit freundlichen Grüssen
Markus Schwarz, Pieterlen
Nationalra​tskandidat der CVP des Kantons Bern
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September 2011 Kommentar zu
Die SVP hat Angst vor dem Volk
Kommentar auf einen Bei­trag von Josef Lang, Be­rufs­chul­leh­rer,​ Zug/G­PB-DA

Die SVP hat Angst vor dem Volk

Sehr geehrter Herr Lang,



gerne lade ich Sie ein meinen Beitrag zum Stop des Abbaus der Schweizer Armee zu lesen. Was die Armee anbelangt hat sie einen klaren verfassungsmässigen Auftrag. Somit appelliere ich an die Vernunft.

Was sich im Moment in den eidgenössischen Räten bezüglich der Grösse und des Budgets der Armee abspielt muss aufhören. Es ist blamabel und grenzt bei den vielen Verletzungen von Amtsgeheimnissen und sinnlosen und wohl sagenhaft teuren Abbau-Studien ja an Landesverrat was da von überall und auf allen Stufen heraus sickert. Das ist einem souveränen Staat einfach nicht würdig. Die Armee ist kein Jekami !!!

Was müssen sich da die in Bern akkreditierten ausländischen Botschafter denken. Entweder haben wir eine moderne und leistungsfähige Armee, welche genau soviel kostet wie nötig, dass sie ihren Auftrag erfüllen kann und unsere Staats-Souveränität garantiert, oder die Schweiz hört auf zu sein. So einfach ist das.

Dies sollte man sich in unserer Informations-Gesellsc​haft wieder einmal gründlich überlegen. Hier geht es nicht um Armee Fans oder Armee Nicht-Fans! Wo bleibt da der Respekt frage ich mich, Herr Lang, gegenüber einer verantwortungsvollen Staatsführung, in Zeiten des extrem schnellen Wandels.

Es gehört zu einem guten Risk-Management, wenn wir alle uns wieder einmal gewissenhaft damit auseinandersetzen, was für Werte wir zu verteidigen haben und was für Gefahren uns allen Schweizerinnen und Schweizer begegnen können.

Und noch was; ich bin froh, dass wir in der Armee-Frage einen eigenständigen Schweizer Kurs fahren können, denn wir können und wollen nicht auf einem NATO Trittbrett mitfahren. Auch ich bin kein "Fan" kriegerischer Handlungen, und auch ich will keine Ausland-Einsätze, und seit dem Wiener Kongress 1815 sind wir durch die damaligen Grossmächte Deutschland, Österreich und Frankreich "neutral" gestellt, somit hat sich unsere Armee seither in eigenständiger Form entwickelt und sich zu einer disuasiven Milizarmee herangebildet, welche jederzeit bereit ist alle Bürger dieses Landes (gleich welcher politischen Couleur) vor was auch immer passieren kann, zu schützen. Und bei grösseren Schadensereignissen muss ein Volk wie das unsrige permanent in der Lage sein, sich selber helfen zu können. Und wenn nötig über mehrere Monate. Daher die Grösse und die Kosten!!!!!!!!

Ich​ denke auch Sie können keine Versicherung abschliessen, nach dem der Schanden bereits entstanden ist. Und auch der Vergleich hinkt, dass "WEGEN" der Armee dann in anderen Bereichen Geld fehle. Zum einen, da es nicht angeht, die Aufgabe der Armee auf einen monetären Wert zu reduzieren und zum Anderen weil es sich hier um eine Befriedigung eines Grundbedürfnis des ganzen Schweizer Volkes geht (googlen Sie doch bitte wieder einmal nach „die Maslow Pyramide“, dann sollten Sie den Zusammenhang erkennen).

Und das Herr Lang, das muss uns gerade in der heutigen Zeit unbedingt wieder klar werden. Je weiter wir von kriegerischen Auseinandersetzungen,​ welche uns direkt betroffen haben, wegkommen, das Lehrt uns die Geschichte, treten Phasen des Abbaus von einst getroffenen Schutzmassnahmen ein. Aber genau diese können dann nie in der Geschwindigkeit wie sie zerstört wurden wieder aufgebaut werden. Wie sollen wir uns denn nun positionieren?

Daz​u lade ich Sie ein mein Blog zum Stop des Armeeabbaus zu lesen, und ich freue mich über Ihre Stellungnahme. Und zu guter letzt, versichere ich Ihnen, dass auch in der heutigen Zeit folgende Aussage 100%-ig seine Berechtigung hat: „Haben wir keine eigene Armee, so haben wir eine Fremde!!!!“

Ich grüsse Sie freundlichst aus Pieterlen, am Jura Südfuss.

Nationalr​atskandidat 2011 der CVP des Kantons Bern
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August 2011 Kommentar zu
Stop dem weiteren Abbau der Schweizer Armee!!!

Sehr geehrter Herr Schneider,

vielen Dank für Ihre Reaktion auf meinen Armee-Blog.
Ich gebe Ihnen absolut recht, die volkswirtschaftlichen​ Kosten für die Armee sind hoch. Daran gibt’s nichts zu rütteln.
Als einzelne Bürgerin und als einzelner Bürger bezahle ich Miete/Hypo-Zins, Krankenkasse, Steuern und Versicherungen - das alles zusammen genommen bildet einen beträchtlichen Betrag des Einkommens, den sich die meisten leisten um ein Dach über dem Kopf zu haben und in relativer Sicherheit leben zu können.
Nun wie ist es mit einem ganzen Volk? …dem Schweizer Volk?
Diese Frage im Kontext mit dem Wissen darum, dass der Mensch nicht von Haus aus einfach gut ist (als jüngstes Bsp. der Balkan Krieg, 9/11 etc.) und wir Teil der Natur sind, welche sich in der jüngsten Vergangenheit sogar ganz merklich meldet und uns unsere Verletzlichkeit vor Augen führt (Gondo, Brig, Berner Oberland, Berner Mattenquartier etc.). Wollen wir dann als Volk mit anderen Massstäben rechnen, als denen, die wir uns als Individuum verpflichten?
Sicherheit heisst auch, den Schwächeren in der Not Hilfestellung geben zu können! Eben dann, wenn es das Individuum, die Gemeinde oder der Kanton selber nicht mehr in der Lage dazu ist.
Ganz ehrlich gesagt wäre es mir auch recht, wenn wir keine Armee bräuchten, nur...dann wäre die Welt wohl eh anders als dass sie eben heute mit all ihren Unzulänglichkeiten des Menschen, der Völker und ihren Machthabern ist.
Und auch die Geschichte lehrt uns, dass der Mensch in Zeiten des relativen Friedens sehr schnell beginnt zu vergessen und vieles auch die eigene Sicherheit und der Schutz des Landes, dann als nicht mehr notwendig betrachtet werden.
Der eigentliche Schaden, den er aber durch diese Haltung verursacht, wird im erst klar wenn dann eben das Unerwartete eintritt und er dann den Schutz den er sich erhofft, ihm nicht in ausreichendem Masse zur Verfügung steht.
Dies einige persönliche Gedanken zum Aufwand FÜR die Armee.
Daneben ist der Auftrag der Armee ja auch in der Bundesverfassung festgeschrieben und diesen hat sie mit vernünftigen Mitteln zu erfüllen.
Details zur notwendigen Stärke unserer Armee, um wenn nötig Monate einen Notfall bestehen zu können, kann auch der Präsident der Offiziersgesellschaft​ Oberst i Gst Hans Schatzmann geben. Zitat: "Die Armee ist wie eine Versicherungspolice"​.
Ich habe ihn erst kürzlich am Radio sprechen gehört. Seine Ausführungen und Überlegungen waren sehr interessant und überzeugend.
Und ja...noch was...die volkswirtschaftlichen​ Kosten sind hoch, aber basierend auf dem disuasiven Grundgedanken, welcher klar hinter dem Auftrag der Armee steht, dürfen wir nicht vergessen was die Armee auch für einen Volkswirtschaftlichen​ Nutzen uns bringt. Sie ist Teil unserer föderalistischen Struktur, welche wir im direkt-demokratischen​ Staat SCHWEIZ pflegen. Dabei übernimmt die Armee viele Rollen, welche direkt auch der Bevölkerung zugute kommen. Allen! Vorbehaltlos und uneigennützig auch ihren Kritikern.. Dieses Bewusstsein um die vielfältigen und oftmals nicht offensichtlichen Leistungen der Armee werden leider in unserer schnellebigen Zeit vermehrt verdrängt, obwohl sie, und ich weiss ich wiederhole mich, das Fundament unserer territorialen Freiheit bildet.
Und die Verankerung in der Bevölkerung ist sehr wichtig für ein gutes Funktionieren der Schweizer Armee. Die Kostenbetrachtung alleine ist absolut verfehlt und äusserst gefährlich!!!! Kosten sind nur ein Faktor aber nicht der alles bestimmende, wenn es um die Schweizer Armee geht! Und ich weiss zum Glück, dass ich dabei in unserer Schweiz, in unserer Heimat „sicher“ nicht alleine dieser Meinung bin.
Nun hoffe ich, Ihnen meine Position verständlich dargelegt zu haben und freue mich auf weitere Inputs. Ich danke Ihnen und wünsche Ihnen einen wunderschönen Sonntagnachmittag!!
​Mit freundlichen Grüssen,
Markus Schwarz,
Nationalrat​skandidat 2011 der CVP des Kantons Bern.
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