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Portrait: EVP – Evangelische Volkspartei Zürich
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Allgemeine Ausrichtung Die EVP richtet ihre Politik an Grundwerten des Evangeliums (Bibel) aus. Für die Partei steht die Menschenwürde des Einzelnen im Zentrum. Sie möchte deshalb, dass sich der Staat auch speziell für die Schwächsten in der Gesellschaft einsetzt. Positionen zu wichtigen politischen Fragen Für einen ausgeglichenen Finanzhaushalt des Kantons Zürich will die EVP auf das Steuergesetz verzichten. Mit Mehreinnahmen wäre die Finanzplanung ausgeglichen. Im Notfall befürwortet die EVP 3 % höhere Steuern. Um die Wettbewerbsfähigkeit des Kantons Zürich zu erhöhen, will die EVP wenig Bürokratie, eine gute Verkehrserschliessung im öffentlichen Verkehr und auf den Strassen, stabile Verhältnisse bezüglich Strom, Versorgung, Bildung, Gesundheit, Verkehr u.a. Um das stetig steigende Verkehrsaufkommen zu bewältigen, will die EVP mehr als 50% mit einem Ausbau des öffentlichen Verkehrs bewältigen. Das restliche Verkehrsaufkommen soll durch planerische Optimierung von Arbeiten und Wohnen reduziert werden. Um den Schweizer CO2-Ausstoss zu reduzieren, will die EVP Kanton Zürich die Sanierungen der Liegenschaften weiterführen. Zudem sollen Verkehrsgebühren so gewählt werden, dass ökologische Anreize gesetzt werden. Die EVP setzt sich für eine Verpflichtung des Kantons ein, den CO2-Ausstoss bis 2050 von 6 auf 2,5 Tonnen CO2 pro Person zu reduzieren. Um die Energieversorgung in der Schweiz auch zukünftig sichern zu können, will die EVP die Forschung der neuen erneuerbaren Energien fördern. Die Nutzung fossiler Energie soll reduziert werden, indem die Häuser besser isoliert werden und vermehrt Erdwärme zur Heizung genutzt wird. Die EVP sieht neben einem Ausbau der Wasserkraftwerke die Kernenergie als Übergangslösung. Um die öffentliche Sicherheit im Kanton Zürich sicherzustellen, fehlen der Kantonspolizei 170 Mitarbeitende. Die EVP fordert, dass die Kantonspolizei auf ihren Sollbestand aufgestockt wird. In der Zukunft soll der Bestand an den Einwohnerzuwachs gekoppelt sein. Gewalttaten von Jugendlichen sollen streng geahndet werden. Zudem sollen Ausweisungen konsequent vorgenommen werden, wo dies möglich ist. Im Bereich der Integrationspolitik will die EVP, dass Ausländer Deutschkenntnisse nachweisen müssen, wenn sie eine Aufenthaltsverlängerung wollen. Die EVP erwartet von Ausländern, die sich in der Schweiz dauerhaft niederlassen, die Bereitschaft, dass sie sich in Sprache und sozialem Verhalten in die Schweizer Gesellschaft einordnen. Straffällige Ausländer sollen konsequent bestraft werden und verhaltensauffällige Schüler in Go-Out- Institutionen untergebracht werden. Um das Schulsystem zu verbessern, müssen die laufenden Projekte zuerst seriös ausgewertet werden. Bis dahin sind alle weiteren geplanten Schulversuche zu stoppen. Das Klassenlehrersystem soll wieder gestärkt werden, damit erhalten Schulkinder eine wichtige Bezugsperson. Die EVP ist der Meinung, dass die Kostenexplosion im Gesundheitswesen vor allem durch eine Konzentration der Spitzenmedizin reduziert werden kann. Zudem will sie das Hausarztsystem fördern und die Medizinalpreise an Europa anpassen. Krankenkassen sollen vermehrt auch vorbeugende Massnahmen unterstützen, da diese billiger sind. Um die soziale Gerechtigkeit zu erhöhen, will die EVP insbesondere den Mittelstand entlasten. Die tiefsten und höchsten Einkommen sind schon genügend entlastet.
Literaturverzeichnis [ ein-/ausblenden ] |
Zahlen & Fakten
Kandidaten in folgenden Wahlkreisen: Sadt Zürich Kreis 1&2, 3&9, 4&5, 6&10, 7&8, 11&12, Dietikon, Affoltern, Horgen, Meilen, Hinwil, Uster, pfäffikon, Stadt Winterthur, Winterthur-Land, Andelfingen, Bülach, Dielsdorf.
Positionierung: ![]() Politische Landkarte Erklärung zur Positionierungsgrafik: Auf der horizontalen Achse bedeutet eine Position links eine auf Soziales ausgerichtete Politik (mehr Umverteilung) und eine Position rechts eine wirtschaftsorientierte Haltung (weniger Umverteilung). Auf der vertikalen Achse bedeutet eine Position in der oberen Hälfte eine Werthaltung der Modernisierung und Öffnung, eine Position in der unteren Hälfte eine Werthaltung der Bewahrung und Abschottung (Abgrenzung gegenüber Fremden). Die Positionierung basiert auf den Abstimmungen der Jahre 2005/2006 und stellt keine Prognose über die derzeitige und zukünftige Positionierung dar.
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