Robert Weniger SLB

Robert Weniger
Robert Weniger SLB
Wohnort: Frick
Beruf: Betriebstechniker TS, Unternehmer
Jahrgang: 1967


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Energieeffizienz
Sehr geehrte Wählerinnen und WählerIst Ihnen auch schon aufgefallen, dass beim Thema Energieeffizienz immer sofort der Einsatz einer strombasierten Lösung im Fordergrund steht. Sei das bei der

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Kandidaturen

Kandidatur:

Wahlkreis: Bezirk Laufenburg
Liste: SLB Aargau SLB
Listenplatz: 1
Bisheriger Sitz: Nein
Wahltermin: 21.10.2012
Ergebnis: Nicht gewählt






Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

December 2011 Kommentar zu
Energieeffizienz
Sehr geehrte Frau Wulkow-Nyffeler


​Vielen Dank für Ihre Gedanken. Es ist sogar sehr interessant. Dies wäre dann der Bereich von Kombikraftwerken oder Niedrigdruckturbinen.​ Sie haben schon recht, die Effizienz lässt sich noch steigern. Bsp. das KKL Leibstadt hat die Leistung mit Niedrigdruckturbinen um 25MW erhöhen können auf 1245MW. Nicht, dass diese 25MW nicht benötigt werden können, aber wir sprechen im Allgemeinen doch vom Gesamtsystem und da sind die technisch und wirtschftlich machbaren Lösungen zu einem guten Prozentsatz erreicht.

Die Reduktion des Energiebedarfes durch Sparen wird die effizienteste Massnahme sein. Technologische Sprünge wie etwa die LED-Technik, Dämmung an Häusern und die neuen Fahrzeugtechnologien helfen beim Sparen. Allerdings steigen die Begehrlichkeiten. Ein Fernseher benötigt heute bedeutend weniger Strom pro Fläche, hat heute aber eine 3-4x grössere Fläche als vor 20 Jahren. Kommt dazu die Produktion dieser Einheiten, die ebenfalls riesige Mengen an Energie benötigt. Oder denken wir an die Handys. Wir alle werfen diese ca. alle 2 Jahre weg.

Und dann verwenden wir den so wichtigen Strom auch noch zum Beheizen der Häuser, obwohl hier Primärenergieträger die effizientere Lösung wären. Denn neben der Dämmung lässt sich auch noch anderst sparen: Nicht alle Zimmer beheizen, oder tiefer und nur tagsüber beheizen wären hier Lösungen.


Freund​liche Grüsse
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November 2011 Kommentar zu
Energieeffizienz
Scheint als ob, die Thematik nicht einfach zu verstehen sei. Bereits in der Grundschule haben wir gelernt, dass Energie nicht erzeugt, sondern nur umgewandelt werden kann. Je öfter wir umwandeln, desto höher der Verlust. Die Wirkungsgrade multiplizieren sich gegenseitig runter gegen Null. Die Idee muss also sein, jeweils den tiefsten Energiezustand zu nutzen.

Bei einem AKW wird auch zuerst Wärme erzeugt und in einem thermodynamischen Prozess dann Strom. Auch das effizienteste AKW hat keinen höheren Wirkungsgrad als 50%. Das ist phsikalisch gar nicht möglich und liegt am thermodynamischen Prozess. Dieser ist eigentlich der Selbe wie bei den meisten anderen Kraftwerken (ausser Wasser). Womit sich die Frage stellt, ob stattdessen nicht besser die Wärme direkt genutzt werden kann, denn bei der Wärmeerzeugung erhalten wir einen Wirkungsgrad von beinahe 100%.

Im Übrigen wirkt im Automotor ebenfalls ein thermodynamischer Prozess. Ein moderner Dieselmotor kann schon mal eine Effizienz von 40% erreichen. Das Problem liegt hier vornehmlich am Bleifuss.

Betracht​en wir die Raffinierungs- und Transportkosten, so kommen flüssige Energieträger am Besten weg. In diesem Zusammenhang werden selbst AKW-Freunde nicht dagegen argumentieren. Ich verweise auf den Anreicherungsprozess und die Sicherheitsvorschrift​en beim Transport.
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