Patronat

Vimentis − Die Meinungsumfrage wird von folgenden Personen unterstützt:
Christophe Darbellay
Präsident CVP

Eine dynamische Schweiz mit Perspektiven braucht ein starkes Fundament. Das sind zuerst die Familien. Damit die Schweiz auch für die Zukunft fit bleibt, muss der Institution der Familie besondere Beachtung geschenkt werden. Dort werden Werte vermittelt, die später auch im gesellschaftlichen Zusammenleben und im wirtschaftlichen Zusammenarbeiten Gültigkeit haben. Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass der Staat nicht erstarrt, sondern mit flexiblen Strukturen optimale Rahmenbedingungen schafft. Und schliesslich müssen wir mit einer nachhaltigen Politik für kommende Generationen eine gute Ausgangslage schaffen.

Zentrale Aufgabe der Politik wird es dabei sein, Lösungswege aufzuzeigen: für eine wahrhafte Familienpolitik, für sichere und finanzierbare Sozialwerke, für eine dynamische Wirtschaft und sichere Arbeitsplätze und für einen nachhaltigen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen. Dafür müssen alle am gleichen Strick ziehen: Bürgerinnen und Bürger bei der politischen Gestaltung der Schweiz und als Mitarbeitende in Betrieben, innovative Unternehmen sowie Verwaltung und Politik. Nur gemeinsam können wir die Perspektiven unseres Landes bestimmen und unsere Vorstellungen umsetzen.

 

Fulvio Pelli
Präsident FDP

Die Politik der Schweiz muss sich mehr um die Zukunft unseres Landes kümmern, denn nur die Zukunft können wir ­- alle gemeinsam - verändern, die Vergangenheit nicht. Wir glauben an die Gestaltbarkeit der Zukunft. Wir wollen individuell und als Gesellschaft vorankommen. Dazu müssen aber alte Dogmen, Denkverbote und Tabus überwunden werden. Die Absicht der Konservativen, alles beim Alten zu lassen, muss besiegt werden. Wir müssen auch bereit sein, Risiken einzugehen.
Nur mit dieser Grundhaltung, mit dieser Lust auf Zukunft, können wir diese Zukunft auch tatsächlich gestalten. Wir brauchen eine intelligente Schweiz, weil unser Land zu den führenden Denk-, Forschungs- und Kulturstandorten der Welt gehören muss. Wir brauchen eine wachsende Schweiz, weil nur Wachstum Wohlstand, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit garantiert. Wir brauchen eine gerechte Schweiz, weil wir gerechte Rahmenbedingungen und ein funktionierendes soziales Netz wollen. Wir brauchen eine offene Schweiz: selbstbewusst und engagiert gegen Aussen, tolerant im Innern.
Wenn es gelingt, in unserem Land diese Schwerpunkte zu setzen, hat die Schweiz eine Perspektive.

 

Christian Levrat
Präsident SP

Die Zukunft der Schweiz liegt in unseren Händen. Wer wie die SP vorwärts kommen und die Zukunft gestalten will, muss aber auch lernfähig sein. In Bezug auf die Finanz- und Wirtschaftskrise, die viele Menschen in unserem Land direkt betrifft, heisst das: Eine dem unkontrollierten Markt ausgelieferte Gesellschaft ist zum Scheitern verurteilt. Unser gemeinsames Zukunftsprojekt ist jenes einer Schweiz, in der wir für Fairness, Sicherheit und soziale Gerechtigkeit sorgen, in gegenseitigem Respekt leben und jeder und jede dafür Verantwortung übernimmt. Dazu braucht es gleiche Chancen und Perspektiven für alle und entsprechende Regeln, an die sich alle - auch die Wirtschaft - halten müssen. Es kann nicht sein, dass ein Topmanager 40 Millionen Franken kassiert, während viele Menschen trotz vollem Arbeitspensum ihre Familien nicht über die Runden bringen. Jeder und jede soll Zugang zu guter Bildung haben sowie von den Früchten seiner Arbeit in Würde leben und im Alter auf eine existenzsichernde Rente zählen können. Dazu brauchen wir zukunftsgerichtete Reformen, eine Stärkung der Kaufkraft für Familien und Haushalte mit mittleren und tiefen Einkommen sowie Investitionen in erneuerbare Energien, womit wir zehntausende von Arbeitsplätzen mit hoher Wertschöpfung schaffen.

 

Toni Brunner
Präsident SVP

Wer keine Vergangenheit hat, hat keine Zukunft. Denn die Tradition ist der Boden für eine gedeihliche Weiterentwicklung eines jeden Gemeinwesens. Gerade unser Land ist dafür ein Lehrbeispiel: Einst waren wir ein kleines, armes Land ohne Bodenschätze. Aber die urschweizerischen Prinzipien Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, direkte Demokratie und Milizprinzip haben es den Schweizerinnen und Schweizern ermöglicht, grossen Wohlstand zu erarbeiten.

Doch Wohlstand muss immer wieder aufs Neue erarbeitet, Freiheit unablässig gegen Übergriffe verteidigt, Demokratie stets gegen die Machtambitionen der politischen Klasse gesichert werden. Vergessen wir unsere traditionellen Werte, geraten alle unsere Errungenschaften in Gefahr.

Denken wir deshalb daran, wenn wir als Stimmbürger Entscheide treffen und Weichen stellen: Die Schweiz hat dann glänzende Perspektiven, wenn sie ihren bewährten Erfolgsfaktoren treu bleibt.

 

Ueli Leuenberger
Präsident Grüne

Ich schätze den Aufruf der jungen Organisatorinnen und Organisatoren von "Vimentis - Die Meinungsumfrage", die alle Bürger und Bürgerinnen einladen, ihre Meinung mittels einer Umfrage über verschiedene Ideen auszudrücken, um eine ausgeglichene Lösung und eine Vision für die Zukunft der Schweiz zu gestalten. Es ist gut die neue Generation zu sehen, die uns erinnert, dass Meinungsdebatten und der Austausch von Ansichten die Basis der Demokratie sind. In der Schweiz haben wir das Glück, uns bei Abstimmungen über den verschiedene Themen äussern zu können. Sicher erschwert die Komplexität bestimmter Akten manchmal diese Aufgabe aber wahrscheinlich, weil unsere Demokratie eine der ältesten ist, vergessen wir, dass es sich um einen grossen Luxus handelt. Politik bedeutet, sich mit Überzeugung zu engagieren, und auch, wenn nötig, Kompromisse zu machen. Daher ist es wichtig, die Sorgen von denjenigen zu kennen, die in unserem Land leben. Heute, während die Klimaverschlechterung an ersten Stelle unsere Bergzonen berührt, während die sozialen Ungleichheiten den Zusammenhalt des Landes bedrohen, während sich eine finanzielle Krise von grossen Ausmass spürbar macht, ist er mehr als nötig für eine nachhaltige Perspektive für die Schweiz zu kämpfen. Zu diesen Zweck müssen wir eine Zurückgezogenheit von jedem und jeder, die Herabwürdigung der Politik, der Politikerinnen und Politikern, die Stigmatisierung der anderen - besonders der Ausländerin oder des Ausländers - als Erklärung für unsere Übel, die Minimisierung der Klima-Katastrophen, welche auf uns zu kommen, um jeden Preis vermeiden. Ich lade jeden und jede ein, an der gestarteten Umfrage teilzunehmen, seine Stimme abzugeben und selbstverständlich - weil Umfragen Umfragen und Urnen Urnen sind - ebenfalls abstimmen zu gehen.

 

 

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