Denise Felber Dietrich
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Januar 2012 Kommentar zu
Kosten sparen durch gezielte Prävention
Beim Präventionsgesetz geht es in erster Linie um die Vermeidung von Doppelspurigkeiten und Ineffizienz durch eine gemeinsame Prioritätensetzung in der Gesundheitspolitik durch Bund und Kantone. Das Festlegen einer kohärenten Gesundheitsstrategie mit nationalen Gesundheitszielen ermöglicht zudem, dass die Präventionsanstrengungen besser auf die dringenden gesellschaftlichen Probleme ausgerichtet werden.
Das Kosten-Nutzen Verhältnis ist bei Prävention und Gesundheitsförderung erwiesenermassen sehr gut. Eine der bekanntesten Langzeitstudien zur Wirkung von Gesundheitsförderung und Prävention wurde in Finnland durchgeführt. In der finnischen Region Nord-Karelien lag die Zahl der Herz-Kreislaufkrankheiten und der entsprechenden Todesfälle Ende der 1960er Jahren deutlich über dem nationalen Durchschnitt. Mit einem 1972 lancierten umfassenden Präventionsprogramm, das verschiedenste Massnahmen einschloss, konnte diese Zahl gesenkt und der Aktionsplan später auf ganz Finnland ausgeweitet werden. Die über 25 Jahre angelegte Untersuchung zeigt, dass dank umfassender gesundheitsförderlicher Massnahmen und Präventionsaktivitäten die Herz-Kreislaufgesundheit der Bevölkerung stark verbessert und die durchschnittliche Lebenserwartung sowie die Zahl der gesunden Lebensjahre erhöht werden konnten (Puska P. (2002). Successful prevention of non-communicable diseases: 25 year experiences with North Karelia project in Finland. Public Health Medicine, 4(1), 5-7.)
Auch in der Schweiz belegen Studien, dass Präventionsmassnahmen unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten sinnvoll sind. So zeigt eine Studie des Winterthurer Instituts für Gesundheitsökonomie und des Institut de recherches économiques Neuchâtel, dass eine positive Rendite auf jeden für die Prävention von Verkehrsunfällen, Tabakkonsum und Alkoholmissbrauch eingesetzten Franken kommt. Der geschätzte Return on Investment beträgt das 9,4-fache bei der Prävention von Verkehrsunfällen, das 23-fache bei der Alkoholprävention und 41-fache bei der Tabakprävention. Die Studie belegt den möglichen Nutzen von Präventionsmassnahmen in den ausgewählten Bereichen, und weist nach, dass diese Massnahmen wirtschaftlich sehr gewinnbringend für die Gesellschaft als Ganzes sein können (http://www.bag.admin.ch/evaluation/01759/07612/07620/index.html?lang=de).
Kosten sparen durch gezielte Prävention
Beim Präventionsgesetz geht es in erster Linie um die Vermeidung von Doppelspurigkeiten und Ineffizienz durch eine gemeinsame Prioritätensetzung in der Gesundheitspolitik durch Bund und Kantone. Das Festlegen einer kohärenten Gesundheitsstrategie mit nationalen Gesundheitszielen ermöglicht zudem, dass die Präventionsanstrengungen besser auf die dringenden gesellschaftlichen Probleme ausgerichtet werden.
Das Kosten-Nutzen Verhältnis ist bei Prävention und Gesundheitsförderung erwiesenermassen sehr gut. Eine der bekanntesten Langzeitstudien zur Wirkung von Gesundheitsförderung und Prävention wurde in Finnland durchgeführt. In der finnischen Region Nord-Karelien lag die Zahl der Herz-Kreislaufkrankheiten und der entsprechenden Todesfälle Ende der 1960er Jahren deutlich über dem nationalen Durchschnitt. Mit einem 1972 lancierten umfassenden Präventionsprogramm, das verschiedenste Massnahmen einschloss, konnte diese Zahl gesenkt und der Aktionsplan später auf ganz Finnland ausgeweitet werden. Die über 25 Jahre angelegte Untersuchung zeigt, dass dank umfassender gesundheitsförderlicher Massnahmen und Präventionsaktivitäten die Herz-Kreislaufgesundheit der Bevölkerung stark verbessert und die durchschnittliche Lebenserwartung sowie die Zahl der gesunden Lebensjahre erhöht werden konnten (Puska P. (2002). Successful prevention of non-communicable diseases: 25 year experiences with North Karelia project in Finland. Public Health Medicine, 4(1), 5-7.)
Auch in der Schweiz belegen Studien, dass Präventionsmassnahmen unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten sinnvoll sind. So zeigt eine Studie des Winterthurer Instituts für Gesundheitsökonomie und des Institut de recherches économiques Neuchâtel, dass eine positive Rendite auf jeden für die Prävention von Verkehrsunfällen, Tabakkonsum und Alkoholmissbrauch eingesetzten Franken kommt. Der geschätzte Return on Investment beträgt das 9,4-fache bei der Prävention von Verkehrsunfällen, das 23-fache bei der Alkoholprävention und 41-fache bei der Tabakprävention. Die Studie belegt den möglichen Nutzen von Präventionsmassnahmen in den ausgewählten Bereichen, und weist nach, dass diese Massnahmen wirtschaftlich sehr gewinnbringend für die Gesellschaft als Ganzes sein können (http://www.bag.admin.ch/evaluation/01759/07612/07620/index.html?lang=de).

