Gesellschaft, Familie, Kultur, August 2011

1. August: Stolz und Vorurteil

Blog von Franziska Roth
Beitrag von Franziska Roth SP
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Als ich 1987 als junge Leh­re­rin aus dem Mit­te­land in Her­bets­wil, einem Dorf zwi­schen den Jura­ket­ten, meine erste Stelle be­kam, meine erste Woh­nung bezog und schliess­lich meine Fa­mi­lie gründete, waren so ei­nige Freunde und Fa­mi­li­en­mit­glie­​der von „vorem Bärg“ er­staunt und heg­ten grosse Ben­den­ken auf­grund gängiger Vor­ur­tei­le, die man landläufig auf der an­de­ren Seite der ers­ten Jura­kette hegt! An­de­rer­seits kur­sier­ten so ei­nige Gerüchte über „die vo vorem Bärg vo dene hingedra“!

 

Doch Hand auf’s Herz, Vorurteile zu haben ist menschlich, ist normal und ja, in einigen Fällen vielleicht sogar hilfreich. Ich finde, dass ich aufgrund der Vorurteile der Vorembärgler viel neugieriger, interessierter und somit offener auf meine Thalerumgebung zu ging. Oft war ein Vorurteil sogar Garant, dass ich überhaupt mit den Einheimischen ins Gespräch kam. So auch mit Anna, einer lieben Matzendörferin, die in der Wohnung über mir hauste und felsenfest wie die Chambenflueh überzeugt war, dass ich bestimmt nicht länger als 1 höchstens 2 Jahre im Thal bleibe, weil wir Jurasüdfüsslerinnen mit dem rauhen Klima zwischen den Ketten unsere liebe Mühe hätten. Und meine eigene Mutter meinte bei meinem Entscheid, mich in den Tiefen des Thals niederzulassen: Die ursprüngliche Heimat ist eine Mutter, die zweite eine Stiefmutter! Doch die mir sehr lieben Frauen lagen beide falsch. Wie sagte Max Frisch so wunderschön: „Heimat ist der Mensch, dessen Wesen wir vernehmen und erreichen!“ Und genau das gelingt einem als Lehrerin im Thal sehr gut, das verstehen Lernen und erkennen Wollen der Wesen der Menschen, weil man durch die Arbeit mit den Kindern ins Gespräch mit deren Familien kommt!

 

1987, in meiner ersten Schulklasse die ich unterrichten durfte, waren Matthias und Eveline, sehr tierfreundliche Kinder. Eveline nahm eines Tages ihr Kaninchen mit. Sie sagte es sei begattet worden, vom Bock. Matthias hatte keinen Begriff vom Wort begatten und fragte, was das denn sei? Da meinte Eveline: „E hesch de no nie gseh wenn dr Bock uf’ d Chue ufe hockt? Weisch und denn git är ihre Sömli und wenn du de mou gross bisch, de gisch du de amene Meitschi au Sömli!“ Da stand Matthias auf und rebellierte: „Ig amene Meitschi Sömli gäh? Das mach ig sicher nie nie nie, Meitschi si so blöd!“ Uff, ich war mit meinen 21 Jahren doch ziemlich erstaunt. Erstens, dass es hier im Thal Kinder hat, deren Wissen über Tiere und Fortpflanzung weit grösser ist, als mir im Seminar zu dieser Entwicklungsstufe vermittelt wurde und zweitens, wie herrlich es ist zu sehen, dass genau diese Entwicklungsstufe diejenige ist, die unverfroren sagt was sie denkt! Selbstverständlich ist Matthias heute stolzer Vater und Eveline ist auch Lehrerin geworden. Oder dieses Beispiel das sich in meiner vorletzten Klasse, also 23 Jahre später ereignete: Stefan, ein Junge aus Aedrmannsdorf erzählt gerne Witze. Er kam eines Morgens zu mir und sagte: „Frou Roth, weisch wie vüu Jugos as es brucht um es Büro z’ putze.“ Ui, ich intervenierte und sagte, „HAAALT Stefan, ich mag diese Art von Witzen nicht, weißt du man sagt nicht Jugo.“ Er meinte: „aber denn chan ig dr Witz nid verzöue.“ Also sagte ich: „du darfst ihn erzählen, aber dafür hörst du mir nachher zu, warum ich es nicht gerne habe, wenn man Jugos sagt.“ Ok meinte der kleine Kerl: „Also wie vüu Jugos bruchts?“ Ich sagte mit bewusst trockener Miene: „kei Ahnig!“ Er sagt: „kei einzige Jugo, das isch Frouenarbeit!“ Peng, das sass, ich musste derart loslachen. Er meinte: „Frou Roth fingsch ne glich guet?“ Ich sagte ja und dachte ok, die Sache ist erledigt, doch der geerdete und ehrliche Stefan meinte: „so jetzt muesch du mir aber säge, werum das mit de Jugos nid so gut isch.“ Ach ja erwiderte ich und erklärte: „weisch, hüt ist Jugo eigentlich es Schimpfwort und oft meint me, dass aui Mönschen us Jugoslawie Diebe und Kriminelli si und das stimmt nid, lueg doch mau Agon oder Burim an, mit dene wo du so gärn tschuttisch in dr Pause.“ AHH meinte der Kleine und sagte: „Ok, denn verzöue ig dr Witz eifach so: wie vüu Schwizer bruchts!“ Nun, was will ich mit diesem Beispiel heute am Geburtstag der Schweiz euch mitteilen? Es geht mir um die Begriffe Natürlichkeit, Humor und Beständigkeit, die in den Vorurteilen meiner Vorembärg-Freunde nie in Verbindung mit dem Thal gemacht wurden!

Humor, des Schweizers Erfolgsrezept?!

Das Thal lebt eine sinnvolle und gesunde Beständigkeit! Ich kann das über ein Vierteljahrhundert vergleichen. Hier im Thal sind die Worte Wurzel- Halt und Heimat ein Begriff! Sie malen zusammen mit Humor ein für mich sehr schönes Bild und für den heutigen Tag, das Geburtstagsfest der Schweiz, unserer Eidgenossenschaft, sind sie perfekt. Wenn ich ins Ausland reise, so werde ich oft mit vorwiegend positiven Vorurteilen gegenüber unsere Schweiz angesprochen. Wir seien doch ein Land voll Frieden, Rechtssicherheit, Wohlstand, gelebter Solidarität und hätten Respekt gegenüber Minderheiten. Ich bin dann etwas verlegen ob dieser Sicht, erst recht als Sozialdemokratin, die doch gegen Ausländerfeindlichkei​t, gegen den sozialen Abbau, die Überalterung der Gesellschaft und die damit verbundenen Probleme der AHV, das unsägliche Bankengeheimnis und die damit unfaire Art, Wirtschaftskriminelle​ zu schützen und und und kämpft. Doch Hand auf’s Herz, in erster Linie bin ich immer stolz darauf, dass man unser Land mehrheitlich positiv wahrnimmt. Und ich merke dann in solchen Momenten: Wichtig für eine gesunde Politik ist nicht das, was ankommt bei den Leuten, sondern das, worauf es ankommt! Als Lehrerin und als Politikerin sollte ich ja genau das machen, das vermitteln, worauf es ankommt, das schützen, was es ausmacht, das Positive sehen und daraus erkennen, wo die Schwerpunkte sind, wo es Prioritäten für unser Land zu setzen gibt und auch klar aufzeigen, wo wir sie schon etabliert haben.

 

Wir wollen weiterhin sicher sein, wir wollen weiterhin zusammengehören, wir wollen weiterhin unsere vier Kulturen mit ihren vier Sprachen achten und unsere Wirtschaft soll weiterhin wachsen, unsere Umwelt soll weiterhin geschützt werden. Das erreichen wir, wenn wir uns mutig mit Fremdem beschäftigen. Wir müssen, wie Eveline und Matthias es mir vormachten, einerseits über Dinge reden, von denen wir in eben diesem Moment nur eine geringe Ahnung haben und sie so aufs Tapet bringen und andererseits wie Stefan, nicht gleich eine gute Sache oder eben einen herrlichen Witz tabuisieren, nur weil ein kleiner Teil darin falsch ist. Die Schweiz hat es immer wieder verstanden, aus Krisen und Rückschlägen zu lernen und dem Druck von Aussen standhaft und sinnvoll zu begegnen, indem sie sich nicht bloss verweigert, sondern mit gelebter Demokratie gute Abkommen mit der globalen Welt fordert. Wird uns etwas aufgezwungen, so garantiert das direkte Mitspracherecht von dir und mir, von Mann und Frau, dass wir aus diesem Zwang das Positive herauspicken und annehmen können. Wir mit unseren vielen politischen Farben haben es in der Hand, dass unsere Schweiz auch in 100 Jahren noch sicher, unabhängig und stabil ist! Vor einem kranken gefährlichen Fanatiker wie dem Mann von Oslo, kann sich niemand und kein Land wirklich schützen. Doch um Fundamentalismus und gefährliche Angstmacherei vor Fremdem zu unterbinden, ist die gelebte direkte Demokratie das erfolgversprechendste​ Staatssystem. Tragen wir Sorge dazu: Keine Gruppierung und keine Partei soll mit einer brutalen Sprache und verletzenden Bildern Menschen diskriminieren.

 

J​a oder nein? 

Ihr denkt jetzt vielleicht, was macht diese rote Roth! Bei der ist doch Nomen Omen und die will doch sicher den EU Beitritt, die Abschaffung des Kapitalismus und singt mit den Kindern in der Schule die Internationale! Weit gefehlt! Ich verrate Euch, dass ich unsere Nationalhymne viel besser beherrsche und von der Internationalen gerade mal 2 oder 3 Sätze aus dem Refrain kenne. Ich bin zu diesem Zeitpunkt gegen einen Beitritt. Die EU ist, so wie sie heute ist, ein undemokratisches Gebilde, das viel zu weit weg ist von unserem Staatssystem, das wir seit 150 Jahren erfolgreich aufgebaut haben. Momentan bestimmen in der EU nicht gewählte Personen zentralistisch, was für alle gelten soll. Wohl hat die EU auch einige Verdienste aber zu viele Staaten benötigen Hilfe, was auf Dauer nicht bezahlbar ist. Und ein Beispiel, das Charles Lewinsky, der Schweizer Autor, in einem Interview aufzeigte, kann stellvertretend für die skurrilen bürokratischen Handlungen sein: Er stellte in einem Dorf in Frankreich fest, dass plötzlich viel mehr Mais angepflanzt wurde. Als er nach den Gründen fragte, sagten die Bauern ihm, weil es in der EU zu VIEL Mais gebe. Er dachte zuerst er höre falsch. Aber nein, sie erklärten ihm, dass es eine Stillegeprämie für Maisfelder gibt und diese wollen sie abholen. Den Mais werfen sie weg.

Mit einander reden, statt über einander!

Ich will auch den Kapitalismus nicht abschaffen, mein Partner ist selbständiger Unternehmer. Wir Schweizerinnen und Schweizer brauchen eine soziale freie Marktwirtschaft. Und hier bin ich wieder am Anfang, bei den Vorurteilen. Ich will nicht die EU abgeschafft wissen, ich will aufgrund meiner Vorurteile im globalen Gespräch mit Europa bleiben! Ein Kollege aus der SP meinte vorurteilend: Was du als Linke darfst im Thal reden? Und ich entgegnete ihm spontan: Die Thaler sind im Kanton Solothurn ein bisschen wie die Schweiz in der EU. Die Thaler sind sich ihrer Heimat, ihrer Wurzeln bewusst und ihre Beständigkeit macht sie solidarisch, unabhängig und offen. Ihr Thaler habt mit eurem Effort und eurer Hartnäckigkeit entgegen aller Vorurteile einen Naturpark von nationaler Bedeutung geschaffen. Ihr Thaler seid Vorzeigebeispiel in Sachen Bildung und könnt ohne Probleme beweisen, dass Zusammenschlüsse von Gemeinden im Bildungswesen funktionieren, wo z.B. in der Stadt Solothurn noch heute zu viele Menschen meinen, es schade dem Kind, wenn es in einem anderen Quartier in die Schule muss. Und genau so wie ich mich hier nach meiner Rede zu euch setzen will, um ins Gespräch zu kommen, genau so wünsche ich mir von uns Schweizerinnen und Schweizern, dass wir den anderen Europäern unsere Vorurteile gegen sie erklären, um dann ihre Ansichten und ihre Meinung anzuhören. So dass wir uns in Europa heimisch fühlen und sie sich bei uns. Zeigen wir Europa und der Welt, dass wir uns unserer Wurzeln und Werte bewusst sind und so keine Angst vor Fremdem haben müssen, selbst wenn die Vorurteile hart sind. Angst vor einer europäischen oder religiösen Invasion haben meiner Ansicht nach Menschen, die sich selber ihrem Glauben und unserem Gesetz und Staatssystem nicht sicher sind.

 

Liebe Leserinnen, lieber Leser nehmt zusammen mit mir den Geburtstag unserer Schweiz jedes Jahr wieder als Anlass, unser wahres Schweizerwesen neu zu überdenken und zu geniessen, indem wir als Nation und als Menschen im Gespräch mit den Anderen bleiben und nicht nur über die Anderen reden. Bleiben wir ein Land dem es gut geht! Oder um es mit Goethes Worten zu sagen: „Man hat gesagt und wiederholt: Wo mirs wohl geht ist mein Vaterland! Doch wär dieser tröstliche Spruch noch besser ausgedrückt, wenn es hiesse: wo ich nütze ist mein Vaterland!  

 


   

Kommentare von Lesern zum Artikel

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67%
(6 Stimmen)
Jeannette Wulkow- Nyffeler sagte August 2011

Beitrag von Franziska Roth SP
Sehr geehrte Frau Roth auf Ihren Beitrag muss ich Sie loben, leider, sagt auch mir heute mein Gefühl, Dass ich der SP nicht mehr trauen soll.
Schade eigentlich, dass Sie gerade in dieser Partei sind.
Freundliche Grüsse


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71%
(7 Stimmen)
Anton Keller sagte August 2011

"Wer gute Arbeit, mit fairen, menschenwürdigen Löhnen will, muss SP wählen!"

Gibt es da eine Partei, die explizit unfaire, menschenunwürdige Löhne will? Es gibt meiens Erachtens nur Parteien welche planwirtschaftlich festgelegte Löhne und solche welche dezentral zwischen den Akteure festgelegte Löhne als fairer und menschenwürdiger ansehen. Und weshalb soll sich ein Lehrling anstrengen einen guten Lehrabschluss zu machen, wenn er weiss, dass er dann gleichviel verdient wie einer, der lieber herumgehangen ist? Haben wir nicht ein Sozialamt, welches garantiert, dass niemand in der Schweiz betteln gehen muss?

"Wer die Armut bekämpfen will, muss SP wählen!"

Niemand will Armut, nur gibt es Parteien, welche mehr und andere weniger in den staatlichen Umverteilungstopf einzahlen wollen. Personen selbst können natürlich mit ihrem selbst verdienten Geld die Armut bekämpfen, wie es ihnen beliebt. Und wenn man von der Illusion, dass die Schweiz die gesamte Welt retten kann absieht, stellt sich die Frage der Rationierung: Wieviel geben wir den Schweizer Armen und wieviel den somailschen Armen? Geben wir den abgewiesenen Asylbewerber oder helfen wir lieber mit Entwicklungshilfe im Herkuftsland? (Steng genommen müssten wir gemäss den Ideen der SP unbedingt die Armut bekämpfen und die Sozialhilfe und die Einkommen aller Büetzer in der Schweiz auf 10 Fr. / Jahr begrenzen und das eingesparte Geld all denen gegeben, die auf unserer Welt weniger als diese 10 Fr. verdienen.) Im September werden wir im Kt. Zürich abstimmen, ob abgewiesene Asylbewerber Sozialhilfe erhalten sollten. Sind sie da dafür oder dagegen? Ich bin dagegen, denn das viele Geld würde in den Entwicklungsländer viel mehr bewirken.

"Wer die Spaltung zwischen Starken und Schwachen in der Schweiz überwinden will, muss SP wählen!"

Das verstehe ich nicht mal. Wer ist da stark und wer schwach? Sprechen Sie da die inhomogene Vermögensverteilung an? Wollen Sie eine Planwirtschaft einführen?

"Wer den Ausstieg aus der Atomenergie will, muss SP wählen!"

Alle haben am liebsten ganz viel Energie ohne Nebenwirkungen. Da gibt es keine Partei, welche auf riskolosere und preiswertere Energie verzichten würde. Der Unterschied zwischen den Parteien ist nur die Bewertung der Machbarkeit von Alternativen. Die jetzigen technischen Planungszenarien, welche zu Aussagen führen mit Streuungen von Faktor 100, sind einfach nicht seriös. Ich glaube einfach nicht daran, dass wenn man nur fest genug daran glaubt, eine Frau ein Kind statt in 9 Monaten in nur einem Monat auf die Welt bringt. Legen wir also die Planungsgrundlagen für einen neuen Energiemix auf den Tisch und planen realistisch. Ich bin sicher, dass wir in nur 1-2 Jahren, dank den Erfahrungen mit dem Schnellausstieg in Deutschland, die heutige Planung validieren können. Dann endlich werden wir wissen, ob wir auch aussteigen können, wenn wir dann noch wollen.

Wie Sie sehen, bin ich ja für die gleichen Slogans, und dabei bin ich SVP-Wähler!

Ich getraue mich nun ein paar konkretere Fragen zu stellen. Sie sind ja Lehrerin.

Sind Sie für die Abschaffung der Hausaufgaben? Sind sie dafür, dass die Schüler die Noten selbst wählen können oder müssten alle die gleiche Noten haben? Sollen Firmen verpflichtet werden Schüler mit schlechtem Betragen bevorzugt Lehrstellen anzubieten oder sollen diese gar vom Staat den Lohn erhalten? Sollen Schüler, welche einen geordneten Unterricht verunmöglichen, in Spezialklassen unterrichtet werden oder nicht? Soll sich die Lehrperson die Geschwindigkeit dem Langsamsten in der Klasse anpassen?

Ich bin dafür, dass jeder Schüler gefördert werden soll. Einige werden das Angebot annehmen, andere nicht. Die Folgen soll dann jeder Schüler selbst tragen. Das ist diametral gegen das SP-Gebot der Gleichheit!


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100%
(2 Stimmen)
Anton Keller sagte August 2011

Wie können Sie sich mit dem Parteiprogramm der SP, der Ihren Ansichten diametral entgegengesetzt ist, identifizieren? Ich frage mich, ob sie nicht in der falschen Partei sind.

Hätten wir doch noch mehr solche SP-Kantonsräte, ein gemeinsames Regieren wäre viel einfacher!



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0%
(3 Stimmen)
Franziska Roth sagte August 2011

Ja, das war meine 1. Augustrede in einem Dorf im Solothurner Jura. Ich denke, dass Kennedy sich wohl auch an Goethe hielt. Schliesslich wusste er ja: "ich bin ein Berliner!" ;-) Selbstverantwortung ist mitunter die persönlichste Aufgabe aber eben auch eine sehr sehr schwierige. Bleiben wir dran!


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100%
(5 Stimmen)
Hans P. Grimm sagte August 2011

Hallo, das ist aber ein langes Schreiben, ihre 1.August-Rede?

Bei ihrem letzten Satz fällt mir Kennedy ein, der da sagte: "Frage nicht was der Staat für dich tun kann, sondern Frage, was kann ich für den Staat tun!"

Mit andern Worten, lebe Selbstverantwortlich und bringe dich in die Gesellschaft ein und lebe Solidarisch.

Leide​r werden die Menschen heute anders erzogen, und viele leben auf Kosten der Gesellschaft obwohl sie die Möglichkeit hätten Selbstverantwortlich zu leben. Wir müssen dies wieder ändern sonst gehen uns die Sozialwerke kaputt und für die die unserer Hilfe bedürfen bleibt nichts mehr. Währe wirklich Schade!


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