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Über den politisch korrekten Umgang mit Muslimen im Land

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Über den po­li­tisch kor­rek­ten Um­gang mit Mus­li­men im Land

 

Das der, auf normaler, "christlich" kultureller Basis begründete Umgang mit Muslimen im Land in beträchtliche Schieflage geraten ist – sollte spätestens jedem nach dem Fall MÜLLER in Zürich und MOSIMANN in Solothurn klar geworden sein.

Stellt sich noch die Frage, ist dieser Leute Gedankengut die Ausnahme oder ist solch menschenverachtende Einstellung bereits fixer Bestandteil geistiger Schweizer Verfassung geworden?

Wer Schwierigkeiten hat, diese Frage zu beantworten, möge sich der Lektüre von Leserreaktionen widmen, die als Antworten auf Zeitungsartikel den Islam oder Muslime betreffend verfasst werden. Möglicherweise gilt es auch die Tatsache zu bedenken, dass die stimmenstärkste Partei im Land jene ist, welche diese Verweser ausländischer Kakerlaken hervorbringt – und nicht zuletzt darf man sich auch fragen, was in den intellektuelleren Foren, wie dies eines zu sein scheint abgeht.

Zuerst beachte man mal die Reaktionen, welche z.B. ein Herr Dieter LOMANN oder Stefan PFISTER auf VIMENTIS auf Ihre fundierten Äußerungen bekommen. Von differenzierter Herangehensweise keine Spur mehr. Schamlos werden Halbwahrheiten, Unterstellungen und intellektueller Schwachsinn zu einem beinahe unentwirrbaren Argumentationsstrang verdreht, der nur mehr gut genug scheint, die Muslime und dann auch gleich noch ein paar andere am nächsten Gesinnungsbaum aufzuknüpfen.

Macht man sich mal die Mühe, dieser einfach unerträglichen Argumentationstrategi​e mit einigem Aufwand auf den Leib zu rücken und sie mal auf Stringenz, Logik und Nachvollziehbarkeit zu untersuchen … ja siehe da … bleibt nicht mehr viel übrig. Ein Ergebnis, welches sogar "einfache" Geister zu erkennen vermögen.

Doch jetzt, was geschieht jetzt?

Ja keine Lehre soll aus dieser Geschicht' gezogen werden. Man tilgt solche Bemühungen aus den Dokumentationen und möchte sie glatt vergessen machen.

So geschehen im BLOG von Daniel REBMANN zum Titel: "Ein mutiger Mann, Kacem El-Ghazzali …" an welchem mich eine leicht abstruse These zur schriftlichen Reaktion motiviert hat.

Aus dieser Antwort entwickelte sich ein 7-seitiger Dialog mit Herrn REBMANN, im Zuge dessen wohl auf sehr viele Klischees eingegangen wurde, welchen man den Muslimen immer vorzuwerfen geneigt ist und welche diese, meist sprachlich oder auch ganz allgemein zu wenig ausgebildet, nicht auszuräumen in der Lage sind.
Die VIMENTIS-Leserbewertu​ngen zeigten eigentlich ganz klar … wie der Hase wirklich liefe, wenn ihn nicht stets die beiden Igel um den Sieg betrogen.

Doch unser einfacher Jungpolitiker meint tatsächlich, mit "unter dem Tisch kehren", wäre das Problem gelöst.

Nein, die offene Auseinandersetzung ist gefragt! Zu Missständen, egal vor welcher Haustüren sie sich türmen mögen, ist nicht zu schweigen … und vernünftige, pragmatisch offene Lösungen sind gemeinsam zu erarbeiten.
Daher Herr REBMANN & Co empfehle ich Ihnen ganz dringend, sich nochmals mit der Materie – und diesmal in aufrichtigem Ernst auseinander zu setzen.

 

Die Möglichkeit sei Ihnen und nicht nur Ihnen, hier gegeben, wo der gesamte Dialog dokumentiert ist.

http://www.gsiw​.ch/REBMANN.pdf

 

G​erne erwarte ich Ihre intellektuell reiferen Entgegnungen, denn sich still und heimlich durch die Löschung des Beitrags aus der konfrontativen Affäre zu ziehen, soll nicht als politisch korrekt durchgehen.

 

NACHT​RAG vom 11. Juli 2012

Nachdem sich der BLOG zum Thema fast von selbst geschrieben hat und durch die postings, Kommentare und Bewertungen in aller Klarheit deutlich wurde, dass sich die Teilnehmer in absoluter Mehrheit darüber einig sind, dass der politisch-korrekte Umgang mit Muslimen im Land im, mit allgemeinem Beifall belohnten posten von obszönen, entwürdigenden Prophetenwitzen, grundsätzlich niveau- und respektlosem Auftreten dem Blogautor gegenüber, (Rest siehe oben) gesehen wird – hat VIMENTIS sich veranlasst gefühlt, solche Kommentare zu löschen. Mit der Begründung, "dass wir in unseren Diskussionen ein Mindestmass an Anstand und Korrektheit bewahren …"

Natürlich begrüße ich diese KLARE Stellungnahme, (und islam-ethisch gesehen sogar auch die Entfernung der Kommentare ansich) - aber hiesiges Verständnis anwendend, nicht die Löschung, da dadurch die wesentlichen BELEGE vernichtet wurden, wie man tatsächlich, selbst an einer doch etwas gehobeneren Diskussionsplattform,​ es tatsächlich für angebracht hält, wie mit Muslimen umzugehen wäre.

Daher gibt es nun auch beim Textverständnis der Kommentarabfolge Ungereimtheiten, da die Zusammenhänge aufgrund der Löschung aufgebrochen wurden und die Nachvollziehbarkeit der Argumentationen erschwert wurde …

Und im weiteren Verlauf zeigt sich auch, dass die einzelnen Kommentatoren, nachdem die Hemmschwelle beim Löschen dermassen gesenkt wurde, auch zu diesem probaten Mittel greifen, wenn meine Antworten auf bestimmte postings doch deren Geist offenkundig machen.
Scheint hier "DAS Mittel" der Wahl zu sein … "unter den Tisch damit".

Eine echte Lektion diese Lektion!


Kommentare von Lesern zum Artikel

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86%
(14 Stimmen)
Dieter Bachmann sagte August 2012

Lieber Herr Hanel, ich glaube es gilt bei dieser ganzen Diskussion zunächst eines zu beherzigen: Der Islam ist in der Schweiz nicht willkommen.
Das ist eine Tatsache: man kann sie bedauern, aber man sollte sie nicht aus Verschämtheit übergehen. Dabei meine ich natürlich, wie immer wenn "Islam" als deutsches Nomen gebraucht wird, ihren "Islam c", der arabisch geprägte militante Monotheismus (und nicht etwa arabisch 'islām' "Gottergebenheit", wir diskutieren hier ja auf deutsch, und wenn wir "Gottergebenheit" meinen, würden wir "Gottergebenheit" schreiben, und nicht "Islam"; soviel zur Semantik). Im aufgeklärten Westen (weitgehend dort, wo der Islam historisch nicht hinreichte) haben wir heute Religionsfreiheit. Religionsfreiheit bedeutet: der Staat verfolgt niemanden aufgrund seines religiösen Glaubens. Mehr bedeutet es nicht. Es bedeutet z.B. nicht, dass Muslime das Recht darauf haben, populär oder auch nur willkommen zu sein.
Dass der Islam in der Schweiz wohl geduldet, aber eindeutig nicht willkommen ist, muss nicht heissen, dass mit dem Islam etwas nicht stimmt. Er gehört einfach nicht hierher, und wer als Muslim trotzdem hier leben will, muss mit dieser Tatsache wohl oder übel umgehen. Das alles ist nichts anderes als der weltweite Normalfall: Niemand in der Türkei würde sich über die Ansiedlung zwei Millionen christlicher Alemannen freuen: niemand würde den Türken so etwas im Traum zumuten wollen, man kann froh sein, wenn sie ihre paar einheimischen Christen nicht allzusehr plagen. Doch irgendwie hat sich bei uns die Ideologie entwickelt, doch doch, dem aufgeklärten Westen sind genau solche massenhafte Ansiedlungen zuzumuten: es darf nichtmal gesagt werden, was jeder eigentlich weiss, dass es nämlich eine Zumutung 'ist'. Der Islam wird hierzulande nicht aus theologischen Gründen abgelehnt, sondern aus anthropologischen. Die traurigen Entgleisungen von Islamhassern, die sie erwähnen, sind gewiss kein Ruhmesblatt: sie zeigen unsere Schwäche, und das hilflose Gefühl der Bedrohung gegenüber der 'demographischen Bombe', die wir in den 1990ern selber bei uns gezündet haben. Die Muslime können nichts dafür, dass wir sie bei uns siedeln lassen haben, müssen aber unseren Frust mit unserer eigenen Migrationspolitik ausbaden. Das ist nicht gerecht, aber ich sehe nicht, wie es sich vermeiden liesse.


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29%
(14 Stimmen)
Muhammad Hanel sagte August 2012

Einseitige Information war immer schon ein probates Mittel um jedwede unmenschliche Verfolgung zu legitimieren.

Es ist ja GROTESK, welche Formen die Argumentation (nicht nur hier) annimmt:

In christlichen, säkularen Ländern vertreiben die Muslime im Verbund mit christlichen, agnostischen und atheistischen Sozialisten die Juden.
Irgendwer hat mal das christliche Volk gefragt: "Wollt Ihr den totalen Krieg?"
Geschichte wiederholt sich tatsächlich wie es scheint. Das schlichte Grauen mag einen überkommen, ob solcher Denkart!

Was steht hier?

http://www.v​ioz.ch/2010/Knabenbes​chneidung1.pdf

Bei the way ... im Iran bleiben die Juden und wandern nicht aus ... schließlich haben sie ja auch Einsitz im Parlament.


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72%
(18 Stimmen)
Rainer Selk sagte July 2012

Herr Hänel, und auch hier ein Bericht aus dem Internet, der seine eigene Sprache spricht:

Europa soll mal wieder judenfrei werden - Dr. Udo Ulfkotte

Norwegen ist in wenigen Wochen »judenfrei«. Die letzten 819 in Norwegen lebenden Juden verlassen derzeit wegen des wachsenden Antisemitismus das Land. Damit wird Norwegen das erste europäische Land, in dem nicht ein Jude mehr leben wird. Die gleiche Entwicklung gibt es in allen europäischen Staaten.

Wer jetzt in den Nachrichten Berichte über den Terroranschlag auf Juden in Bulgarien hört, der erfährt nicht, dass Juden in Europa jeden Tag Angriffen ausgesetzt sind. Im Februar 2012 berichtete die norwegische Zeitung Aftenposten über den Auszug der Juden aus dem Land. Anne Sender, Vorsitzende der jüdischen Glaubensgemeinschaft in Norwegen, sagte damals über die Gründe: »Viele Zuwanderer bringen den Antisemitismus aus ihren Heimatländern mit. Das Beschämende aber ist, dass ihnen hierzulande niemand entgegentritt.«

Es​ ist die muslimische Einwanderungswelle, die Europa den Antisemitismus zurückbringt. Eine ähnliche Entwicklung wie in Norwegen zeichnet sich im Nachbarland Schweden ab – und in allen EU-Staaten. Es sind Muslime, welche überall die Juden vertreiben.

In Frankreich fing es an. Kein Tag vergeht dort ohne Angriffe von Muslimen auf Juden. Die Zeitungen berichten kaum noch darüber, es sind zu viele Fälle.

Allein in den ersten fünf Monaten des Jahres 2012 gab es in Frankreich 268 Angriffe auf Juden. Frankreich ist jetzt ein zutiefst antisemitisches Land. Die sozialistische Regierung unternimmt unter Präsident Hollande nichts, um die Juden zu schützen – im Gegenteil. Die vielen Muslime sind eine wichtige Wählergruppe. Und sie stehen unter dem Schutz der Sozialisten.

Am 5. Juli 2012 wurde ein 17 Jahre alter Jude nahe Toulouse von zwei muslimischen Nordafrikanern in einem Zug fast zu Tode getreten, weil an seiner Halskette ein Davidstern hing. Die Polizei mochte nicht einmal die Strafanzeige aufnehmen. Juden werden in Frankreich jetzt ganz offen dazu ermuntert, das Land zu verlassen.

Nicht anders ist es in Italien. Wer jüdischen Glaubens ist, der muss ständig um sein Leben fürchten und in einer Art Hochsicherheitstrakt leben. Seit sechs Jahren berichten auch britische Medien über den Auszug der Juden aus Großbritannien. An dem Trend hat sich nichts geändert.

Gab es 1990 noch 340.000 Juden in Großbritannien, so sind es heute weniger als 240.000. Muslimische Zuwanderer machen ihnen das Leben zur Hölle und vertreiben sie.

Auch aus dem belgischen Antwerpen wurden die Juden vertrieben. In den Niederlanden haben führende Politiker den Juden ganz offen dazu geraten, das Land möglichst bald zu verlassen.

Der frühere EU-Kommissar Frits Bolkestein sagte, die Niederländer marokkanischer Herkunft seien antisemitisch und es sei besser, wenn die Juden freiwillig gingen. Sie könnten in die USA oder nach Israel auswandern.

Nieder​ländische Politiker aus den Reihen der Sozialdemokraten marschierten sogar gemeinsam mit Muslimen, die öffentlich zum Vergasen von Juden aufriefen. Im deutschsprachigen Raum wird von den Medien nicht darüber berichtet. Schließlich sind Muslime aus der Sicht deutscher Journalisten aufrechte Menschen, die nichts mit Rechtsextremisten gemein haben. Deutsche Journalisten leisten mit dieser Einstellung Beihilfe zur Vertreibung der Juden aus Europa. Denn den Albtraum der islamischen Zuwanderung verdrängen sie.



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48%
(23 Stimmen)
Heinz Mahler sagte July 2012

Die wiederholt vorgeschobene mimosenhafte Betroffenheit auf vermeintliche Beleidigungen ist ein Beispiel wie der Themeneröffner und viele andere so genannte Religionsanhänger andere Menschen manipulieren und versuchen zu manipulieren. Ist ja bei der Disskussion über Islam, Judentum, Christentum usw. oft im vornherein klar das vermeintlich Religiöse oder Anhänger einer Religion nicht vernunftgemäss argumentieren wollen oder nicht können.
Der Titel „Über den politisch korrekten Umgang mit Muslimen im Land“ Ist so schwammig formuliert das man davon ausgehen könnte das der Muhammad findet das Muslime nicht richtig behandelt würden. Aber je nach Meinung der anderen User versucht zu manipulieren. Ist ihm offensichtlich auch teilweise gelungen. Der eine hat sich möglicherweise auch deprimiert zurückgezogen als er es geschnallt hat das der Muhammad doch nicht mit offenen Karten spielt.
Immerhin wurde es in der Sinnleeren Debatte klar das rationale Überlegungen, die anscheinend Gläubigen nichts angehen wenn diese die Inhalte der vermeintlichen Religionsinhalte infrage stellen.
Auch wurde klar das solche Interpretation von Gläubigen des Islam und anderen Gemeinschaften bewusst oder unbewusst angelernt wurden damit Macht und Missbrauch betrieben werden kann.
Das die Politik sich auch dem Instrument der Manipulation bedient, hat aber keine relativierende Wirkung. Es zeigt aber welchen Charakter Religionen hatten und wozu diese heute noch Missbraucht werden können.
Das mit dem Witz über Aisha und Mohamed ist eigentlich noch ein guter Punkt, Aisha war das Opfer vom Saddisten Mohamed und Aisha kann nur die Mutter der ungewollten Behinderten Kinder sein.
So weit was der Islam und andere Religionen sind, er sind eine der übelsten Beleidigungen der heute lebenden Menschen.
Eigentlich​ wollte ich mich zuerst politisch korrekt äussern, finde aber Politische Korrektheit ist nichts weiter als Heuchelei. Hätte auch sagen können “ man muss sich ja nicht immer weltlich orientieren wenn man geistreich sein will“
Aber ich finde, mann muss einfach realistisch bleiben. Sonnst könnte ich mir auch einen Nintendo kaufen oder einer Sekte beitreten.



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38%
(21 Stimmen)
Muhammad Hanel sagte July 2012

Das «Feindbild Christentum» im Islam

Unfug?
Dema​gogie?
Wissenschaft?​
Jedenfalls "political incorrect"!?

http​://www.drs.ch/www/de/​drs/sendungen/top/kon​text/5005.sh10232785.​html





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80%
(20 Stimmen)
Werner Nabulon sagte July 2012

Wenn man etwas die Chronologie dieser Religionen an sieht, so ist das Judentum, aus welchem das Christentum hervorging, und dann kam der Islam. Schaut man etwas vor das Judentum, dann gab es da auch schon was,
Wer sagt, dass die Dritte Fassung jene ist, die endgültig gilt? Zumal die in sich selber ja Up Dates hat, und unterschiedlich ausgelegt wird.
Man könnte hier einwenden, dass es bereits eine vierte Version gibt, das reformierte evangelische Christentum, schaut man noch genauer hin, hat diese vierte Version Christentum, selber diverse Up Date erhalten, die einen mehr der Moderne zugewandt, die anderen mehr zurück zu den Ursprüngen.
Spricht man mit Gläubigen, dieser verschiedenen Versionen, so erklärt jeder seine Version als die richtige. Jeder dieser Menschen steht mit hundert Prozent hinter seiner Version.
Vergleicht man Inhalte und Handlungen von den Anfängen bis heute in die Neuzeit, diese Weltgeschichte müsste anders aussehen.
Diese Weltgeschichte müsste eine Geschichte des Friedens sein, nicht eine des Krieges.
Möglicherweise wird es in Zukunft keine Rolle mehr spielen wie man seinen Glauben benennt, in welches Gotteshaus man geht um zu beten, auf welchem Friedhof man seine letzte Ruhe findet, sondern es wird gemessen, dass man nicht nur gut spricht, sondern auch gute Taten folgen lässt.
So in etwa sehe ich das.



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42%
(19 Stimmen)
Muhammad Hanel sagte July 2012

Herr Mahler ...
Gott sei Dank konnte ich aus dem Papierkorb doch noch einen Teil Ihres posts retten. Wäre echt toll, hätten Sie noch den Rest?!

Wenn nicht, hoffe ich dennoch, dass unsere Mitleser nun ein bisschen wenigstens den Bezug meiner Antwort zu Ihrer Vorgabe nachvollziehen können - isA.

Hier also Ihre, doch zu bedenkenden Bemerkungen, wobei Sie mit "Verfasser" mich meinen:

"Der Verfasser macht m.E. zu viele Denkfehler das er seine Sichtweise
vermitteln kann. Ist mir auch zu beengend da er sich als Moslem zum Islam
bezieht. Ist ja offensichtlich, wenn schon Übersinnliches, dann bitte ohne
irgendwelche Programm und Schriften welche irgendeiner festgehalten haben
will.Das schränkt doch alles ein und neutralisiert alle transzendenz,
zumindest zum grössten Teil. Wenn ich nun an die Beschneidung denke, oder
das knapp gehaltene Abendmal ohne Alkohol denke, das zudem äusserst spärlich
ausfällt nur wegen dem Gruppendruck sich bescheiden geben zu müssen und die
Weltlichen Freuden nicht oder zu wenig Beachtung findet. Religion hebt sich
somit selber auf da irgendwelchen Dogmen nachgeeifert wird, die Menschheit
hat sich eben weiter entwickelt während Dogmen geblieben, zum Übergewicht
geworden ist und praktisch jede Religion nicht mehr Reformierbar ist.So
gesehen kann es weder Muslime noch Christen geben da jegliche individuelle
Entwicklung zu übernatürlichem befinde ..."

Leider fehlt der Rest, denn es wäre schon noch sehr interessant zu lesen, wohin Ihr Denken uns führen möchte.
Vielleicht finden Sie doch noch eine Möglichkeit, wenn vielleicht nicht das allgemeine, so doch mein Interesse zu bedienen?
Will you?


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41%
(22 Stimmen)
Muhammad Hanel sagte July 2012


Herr Mahler, ich vermisse Ihren so deutlichen post in Bezug auf die Erwähnung von "transzendenz" (welche sich durch Offenbarung "neutralisiert") ... und in welchem Sie meinten, Sie fühlten sich so beschränkt und vielleicht, es wäre so widerlich, wenn der Blogverfasser als Moslem aus seiner Sicht spricht. Erinnern Sie sich nicht?

Ja, und über die Eigenart christlicher und ganz allgemein religöser Rituale, welche durch ihre Durchführung die "Religion aufheben"... ja, und dass der Blogverfasser ständig Denkfehler begehe ... die Begründung DAFÜR wollen wir doch unseren Mitlesern NICHT vorenthalten - oder?

Ja - und die Unreformierbarkeit der Religion wird auch gleich noch postuliert, ohne allerdings ein positiv zu setzendes Religionsverständnis vorzuweisen oder zu definieren ...


Seien Sie doch so freundlich und stellen Sie uns diesen post, Ihre wirklich "bedenkenswerten, nach-denkenswerten" Gedanken wieder zu Verfügung, sonst macht ja mein post für einige gar (k)einen Sinn, das wollen WIR doch nicht ... oder schon?

Zur Erinnerung, ich antwortete Ihnen:

Kann man das verstehen, dass sich ein zweiter nicht wohl fühlt, wenn der erste aus seiner eigenen Sicht spricht und nicht nach des zweiten Gusto?

Wenn der erste dann auch noch über Gott spricht, also der Umfänglichkeit halber nicht umhin kann, die Transzendenz UND Immanenz (in diesem Fall durch den Ausdruck des Transzendenten über eine schriftlich fixierte Offenbarung) zu bemühen, dann ist ja völlig klar, dass das, "alle transzendenz neutralisiert" ... grübel, grübel, ... welche Not und welch ein Übel ...

Ja aber - Geistesblitz - wegen all dem Ritual, hebt sich deshalb/somit alle Religion selbst auf ... ja, das ist doch klar! Hmm … ist das wirklich wahr? Natürlich, für bestimmte Leute ist es so und scheint es nicht nur so zu sein –

Und, das ist auch klar, dass sich der Mensch (welcher?) stets weiterentwickelt und (von Dogma spricht man in dem Zusammenhang eigentlich weniger, nein?) die Offenbarung natürlich "zurückbleibt" ... ja, so könnte man doch sagen, oder doch ned?

Und dann, den Kontext der ursprünglichen Äußerung ganz geflissentlich, political correct außer Acht lassend, wird die RELIGION auf einmal NICHT mehr REFORMIERBAR.
WER hat solchen Schmarrn behauptet? Wer behauptet solchen Unfug?

OK, zum Verständnis, denn - auch wenn es in der heutigen Zeit fast eine unerfüllbare islamische Auflage darstellt, selbst gleicher Sprache sich ausgezeichnet bedienend, dem Hörer gegenüber sich "verständlich" auszudrücken ... ach ja stimmt, DENKFEHLER - ist der Sachverhalt doch in der erforderlichen Form ganz allgemein noch zu wenig deutlich in deutscher Sprache dargelegt worden, soweit mir dies bekannt ist.
Aber wir Österreicher haben ja noch einen Trost und wissen:
"Wenn da Herrgott ned wü, nutzt des goa nix."

Das geschah erst einmal im, von Herrn REBMANN gelöschten Beitrag ( http://www.gsiw.ch/RE​BMANN.pdf dort umfänglicher ausgeführt) Seite 5-6:
Also, da ich ja kein Pfarrer bin, kann ich ja 2x predigen (Seitenhieb).

Um die Frage nach REFORM zu beantworten und eine Antwort darauf zu verstehen, ist es erforderlich, wahr-zunehmen, was Muslime unter ISLAM verstehen (können, wenn sie es vermögen) und ein diesbezüglich etwas differenziertes Verständnis zu entwickeln.

a.) ISLAM, als vom Schöpfer im universellen Wesen aller Schöpfung ursprünglich angelegte EIN- und AUSPRÄGUNG = universeller ISLAM, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

b.) ISLAM, als "die universelle, natürliche RELIGION" der Menschen – beginnend mit ADAM und EVA.
Aus oben kurz ausgeführtem Verständnis in Bezug auf das Verhältnis zwischen Schöpfer und Geschöpf ist es für Muslime ganz klar, dass die Religion ADAM und EVAs, daher "DER Islam" (= die "Gottergebenheit" in ihrer, eben damaligen FORM) war.

c.) ISLAM, als die von Menschen organisierte, gelebte Religion; Islam, als die von Menschen, aus religiös bestimmter Weltsicht heraus praktizierte, ausge-FORM-te Lebensweise im Laufe menschlicher Entwicklung seit "Adam & Eva".

d.) ISLAM, als von unterschiedlich geprägten und gebildeten Muslimen - seit dessen Verkündigung durch den Prophet Muhammad (s.a.w.s) - oder sogar Nicht-Muslimen, angesehenes (mehr oder auch weniger) praktiziertes religiöses IDEAL oder vorgestellte Ideal-FORM – oder unter negativer Annahme, vorgestelltes oder sogar nicht zu leugnendes, mitunter praktiziertes GREUEL.

Daraus sollte abgeleitet und verstanden werden können – so steht zu hoffen – dass der Islam, so wie in a.) und b.) dargestellt, NICHT reformfähig ist, soweit es in der Gewalt, Macht und Befugnis der Menschen steht … da eine diesbezügliche REFORM
n u r dem Schöpfer alleine zukommt.
Somit ist auch eine REFORM des Qur'ans (natürlich als absolutes "Wort Gottes" verstanden - und das tun die Muslime halt und wird man ihnen weder abgewöhnen noch auszutreiben im Stande sein) - also die Veränderung, Kürzung, Streichung von Passagen und Wörtern, etc. wie dies von "liberalen" Menschen, unter Missachtung theo-LOGISCHEN Denkens von den Muslimen durchzuführen überheblich gefordert wird, völlig ausgeschlossen. Und - dieses Verständnis hat gar nichts mit "anti- liberal", "anti-fortschrittlic​h" oder dergleichen zu tun … sondern eben - mit LOGIK.

Ein Islam, wie er unter c.) und d.) beschrieben ist, ist allerdings und natürlich durchaus reformfähig.

Ist doch alles, welches der Menschen zeitlichen Verfügungsgewalt anheimgestellt ist, der VERGESSLICHKEIT, NACHLÄSSIGKEIT, GEWOHNHEIT, TRÄGHEIT und allerlei weiteren menschlichen Tugenden und Untugenden ausgeliefert.

Auch wenn dies(e Reform) von beschränkenden und beschränkten Muslimen bestritten und nicht minder beschränkenden und beschränkten Nichtmuslimen (den Extremisten beider Seiten halt, ... sorry Leute ...) dem Islam (wie unter c.) & d.) beschrieben) und den etwas weniger beschränkenden und beschränkten Muslimen (God be sorry for them) entweder gar nicht ermöglicht oder unter falschen Konditionen abgenötigt (und DESHALB verunmöglicht) wird.

Tja, die Luft ist heiß, das Klima schwül ... bleibt cool Leute und macht keine Deppen aus uns, will u?


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68%
(28 Stimmen)
Heinz Mahler sagte July 2012

Verweigerung zur Reflektion und Empathie ist eben das Problem der Muslime wegen einen falsch verstandenen Islam. Ohne Bereitschaft zur Selbstkritik und Neuorientierung der Muslime zum Umgang ihrer Religion kann eben keine Akzeptanz erwartet werden.
Es ist durch die Geschichte in vielfacher Hinsicht erwiesen das es keinen Islam geben kann. Das sagt der Koran auch unmissverständlich aus. Beim Koran handelt es sich auch nicht um Gottes Wort noch einer Göttlichen Offenbarung, es ist lediglich ein kulturhistorisches Dokument welches verfälscht wurde.



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74%
(23 Stimmen)
Daniel Näf sagte July 2012

Solange die Menschheit, beschränkter und beschränkender Weise nach einem korrekten Umgang mit Muslimen, Ausländern, Politikern, Linken, Rechten und so weiter fragen muss und sich entrüstet und verfängt, wird wohl nicht erkannt, dass wir zunächst Menschen wären. Und natürlich ist in diesem Land des Willens, der respektvolle Umgang an diverse Bedingungen geknüpft. Leider


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41%
(27 Stimmen)
Daniel Näf sagte July 2012

Ein unsichtbarer hat mir aufgetragen Ihnen mitzuteilen Sie mögen mir 10% oder auch gerne mehr Prozent Ihres Einkommens überweisen, Sie kämen dafür ins Paradies. Kann ich die Konto Nr. gleich hier angeben oder ist das Werbung?


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47%
(30 Stimmen)
Heinz Mahler sagte July 2012

Der Forumseröffner postet dauernd beleidigende Anti-Surrealistische Beiträge. Sind doch widerlich seine Beiträge.


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56%
(25 Stimmen)
Werner Nabulon sagte July 2012

Herr Muhammad Hanel,
Schreiben Sie, niemand hält Sie davon ab zu schreiben.
Hauen Sie in die Tasten, erklären Sie der Leserschaft hier, anderswo, was Ihnen auf dem Herzen liegt, was Sie uns unbedingt mitteilen wollen.

Fangen Sie doch endlich damit an, denn das was Sie bisher gebracht haben, kann es ja nicht wirklich sein, oder?


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51%
(35 Stimmen)
Muhammad Hanel sagte July 2012

Schade und kontraproduktiv ist, dass VIMENTIS hier die Kommentare löscht ... finde ich gar nicht gut!

Denn gerne hätte ich Herrn Nabulon geantwortet, auf seine Feststellung, dass ich mich wohl berufen fühlte, über den "politisch korrekten Umgang mit Muslimen im Land zu schreiben",

dass vielmehr Seinesgleichen viel berufener sind - mit Ihren Kommentaren und Bewertungen - über den "politisch korrekten Umgang mit Muslimen im Land" autentisch zu berichten und dieses HIER in meinem BLOG zu dokumentieren.

VIM​ENTIS machte diese Bemühungen leider nun zunichte.

Nein, das gefällt mir gar nicht - und ist ebenfalls der Sache wenig dienlich.




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69%
(32 Stimmen)
Heinz Mahler sagte July 2012

Mal eine andere Frage, da der Themenerröffner offenbar keine Erklärung weder Ergründung zum Thema bringt und sich in nichtssagenden Ausschweifungen verliert.
Was tun Muslime denn für den Politisch korrekten Umgang mit dem Islam ?

Warum machen Muslime den Islam nicht im Positiven sinne bekannt und machen etwas gegen Inkorrekte und gefährliche Entwicklungen welche nicht mit westlicher Kultur vereinbar sind ?

Mal ein Beispiel von Islamischem Unterricht in einer Schule.
http://www.youtube.​com/watch?v=fLhTt-mSk​Es





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