Über den politisch korrekten Umgang mit Muslimen im Land
Das der, auf normaler, "christlich" kultureller Basis begründete Umgang mit Muslimen im Land in beträchtliche Schieflage geraten ist – sollte spätestens jedem nach dem Fall MÜLLER in Zürich und MOSIMANN in Solothurn klar geworden sein.
Stellt sich noch die Frage, ist dieser Leute Gedankengut die Ausnahme oder ist solch menschenverachtende Einstellung bereits fixer Bestandteil geistiger Schweizer Verfassung geworden?
Wer Schwierigkeiten hat, diese Frage zu beantworten, möge sich der Lektüre von Leserreaktionen widmen, die als Antworten auf Zeitungsartikel den Islam oder Muslime betreffend verfasst werden. Möglicherweise gilt es auch die Tatsache zu bedenken, dass die stimmenstärkste Partei im Land jene ist, welche diese Verweser ausländischer Kakerlaken hervorbringt – und nicht zuletzt darf man sich auch fragen, was in den intellektuelleren Foren, wie dies eines zu sein scheint abgeht.
Zuerst beachte man mal die Reaktionen, welche z.B. ein Herr Dieter LOMANN oder Stefan PFISTER auf VIMENTIS auf Ihre fundierten Äußerungen bekommen. Von differenzierter Herangehensweise keine Spur mehr. Schamlos werden Halbwahrheiten, Unterstellungen und intellektueller Schwachsinn zu einem beinahe unentwirrbaren Argumentationsstrang verdreht, der nur mehr gut genug scheint, die Muslime und dann auch gleich noch ein paar andere am nächsten Gesinnungsbaum aufzuknüpfen.
Macht man sich mal die Mühe, dieser einfach unerträglichen Argumentationstrategie mit einigem Aufwand auf den Leib zu rücken und sie mal auf Stringenz, Logik und Nachvollziehbarkeit zu untersuchen … ja siehe da … bleibt nicht mehr viel übrig. Ein Ergebnis, welches sogar "einfache" Geister zu erkennen vermögen.
Doch jetzt, was geschieht jetzt?
Ja keine Lehre soll aus dieser Geschicht' gezogen werden. Man tilgt solche Bemühungen aus den Dokumentationen und möchte sie glatt vergessen machen.
So geschehen im BLOG von Daniel REBMANN zum Titel: "Ein mutiger Mann, Kacem El-Ghazzali …" an welchem mich eine leicht abstruse These zur schriftlichen Reaktion motiviert hat.
Aus dieser Antwort entwickelte sich ein 7-seitiger Dialog mit Herrn REBMANN, im Zuge dessen wohl auf sehr viele Klischees eingegangen wurde, welchen man den Muslimen immer vorzuwerfen geneigt ist und welche diese, meist sprachlich oder auch ganz allgemein zu wenig ausgebildet, nicht auszuräumen in der Lage sind.
Die VIMENTIS-Leserbewertungen zeigten eigentlich ganz klar … wie der Hase wirklich liefe, wenn ihn nicht stets die beiden Igel um den Sieg betrogen.
Doch unser einfacher Jungpolitiker meint tatsächlich, mit "unter dem Tisch kehren", wäre das Problem gelöst.
Nein, die offene Auseinandersetzung ist gefragt! Zu Missständen, egal vor welcher Haustüren sie sich türmen mögen, ist nicht zu schweigen … und vernünftige, pragmatisch offene Lösungen sind gemeinsam zu erarbeiten.
Daher Herr REBMANN & Co empfehle ich Ihnen ganz dringend, sich nochmals mit der Materie – und diesmal in aufrichtigem Ernst auseinander zu setzen.
Die Möglichkeit sei Ihnen und nicht nur Ihnen, hier gegeben, wo der gesamte Dialog dokumentiert ist.
http://www.gsiw.ch/REBMANN.pdf
Gerne erwarte ich Ihre intellektuell reiferen Entgegnungen, denn sich still und heimlich durch die Löschung des Beitrags aus der konfrontativen Affäre zu ziehen, soll nicht als politisch korrekt durchgehen.
NACHTRAG vom 11. Juli 2012
Nachdem sich der BLOG zum Thema fast von selbst geschrieben hat und durch die postings, Kommentare und Bewertungen in aller Klarheit deutlich wurde, dass sich die Teilnehmer in absoluter Mehrheit darüber einig sind, dass der politisch-korrekte Umgang mit Muslimen im Land im, mit allgemeinem Beifall belohnten posten von obszönen, entwürdigenden Prophetenwitzen, grundsätzlich niveau- und respektlosem Auftreten dem Blogautor gegenüber, (Rest siehe oben) gesehen wird – hat VIMENTIS sich veranlasst gefühlt, solche Kommentare zu löschen. Mit der Begründung, "dass wir in unseren Diskussionen ein Mindestmass an Anstand und Korrektheit bewahren …"
Natürlich begrüße ich diese KLARE Stellungnahme, (und islam-ethisch gesehen sogar auch die Entfernung der Kommentare ansich) - aber hiesiges Verständnis anwendend, nicht die Löschung, da dadurch die wesentlichen BELEGE vernichtet wurden, wie man tatsächlich, selbst an einer doch etwas gehobeneren Diskussionsplattform, es tatsächlich für angebracht hält, wie mit Muslimen umzugehen wäre.
Daher gibt es nun auch beim Textverständnis der Kommentarabfolge Ungereimtheiten, da die Zusammenhänge aufgrund der Löschung aufgebrochen wurden und die Nachvollziehbarkeit der Argumentationen erschwert wurde …
Und im weiteren Verlauf zeigt sich auch, dass die einzelnen Kommentatoren, nachdem die Hemmschwelle beim Löschen dermassen gesenkt wurde, auch zu diesem probaten Mittel greifen, wenn meine Antworten auf bestimmte postings doch deren Geist offenkundig machen.
Scheint hier "DAS Mittel" der Wahl zu sein … "unter den Tisch damit".
Eine echte Lektion diese Lektion!

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