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Das in Pakistan verschleppte Schweizer Ehepaar ist bekanntlich am 15. März 2012 in die Freiheit gelangt. Seither herrscht Ver­wir­rung darüber, wie sie frei ge­kom­men sind. Das Paar gab an, sich nach über neun Mo­na­ten Gei­sel­haft selbst be­freit zu ha­ben. Ex­per­ten und fragwürdige Umstände las­sen aber auf ein an­de­res Bild schlies­sen. Auch in die­sem Fall blei­ben wie­der mehr Fra­gen im Raum ste­hen als be­ant­wor­tet werden. Auch hier haben die entführten Schwei­zer die Rei­se­wahr­nun­gen des EDA missachtet.

 

Im Moment läuft in der Schweizer Politik wieder alles nach dem Motto Hau den Blocher. Aber wie sauber ist eigentlich unser Bundesrat, unser Staat, wenn es darum geht, im Ausland entführte Schweizer wieder frei zu bekommen?? Gerade auch was die Rechtsstaatlichkeit und die Gesetzgebung anbelangt. Oder heiligt hier wieder der Zweck die Mittel?? Wie steht es hier um die Wahrheit??

 

Nieman​d darf hier ernsthaft behaupten, dass  der Freilassung der beiden Schweizer Geiseln in Pakistan keine Lösegeldzahlung zu Grunde liegt. Dann würde ich mir einfach mal die Frage stellen: Gibt es für diese  Art von Abenteuertouristen eigentlich auch eine Schwarze Kasse?? Oder wie werden dann diese millionenschweren Auslagen im Haushalt des Bundes nur verbucht?? Doch nicht etwa wieder unter Entwicklungshilfe und Spesen?? Und falls ja, müsste man da nicht auch wegen Urkundenfälschung, ungetreuer Geschäftsbesorgung und Betrugs ermitteln, da illegal und nirgends sauber vermerkt , was vermutlich auch ein Offizialdelikt wäre?! Im Bund oder EDA würde diese " Transaktion " ja nirgends sauber in der Buchhaltung aufgeführt werden, wenn man hochoffiziell und heilig jegliche Lösegeldzahlungen bestreitet!! Folglich ist dass dann für die parlamentarische Kommission auch nicht evaluierbar und nicht nachvollziehbar. Womöglich darf diese einfach nicht darüber reden. Oder  erhalten die Talibans über Umwege  ( Schweizer) Lösegeld, bzw. über eine diffuse Form von Entwicklungshilfe? Aber auch hier müsste zumindest jeder Millionenbetrag, der aus der Bundeskasse ausbezahlt wird, dem Zweck auch eindeutig zugeordnet werden können.

 

Wahrschei​nlicher ist, dass die Talibs über irgend eine Art von Entwicklungshilfe ihr Lösegeld erhalten. So ist der Deal gut versteckt und fällt nicht so auf. Ausser die Schweiz bezahlt in nächster Zeit offen für Pakistan einen unbestimmten Betrag, für irgend ein Hilsprojekt als indirektes Lösegeld. Im weiteren kann man auch einen Betrag offen an ein Drittland bezahlen, für etwas ganz plausibles, dass dann aber zweckentfremdet Richtung Geiselnehmer-Staat ( Pakistan ) abwandert. Jener Drittstaat hätte dann die gleiche Funktion zum verschleiern der wahren Absichten, wie die Bank oder dass Geschäft für dem Mafiosi zum Geld waschen!!

 

Auf jeden Fall müssen heute solche Geiseln nur einen Bruchteil der anfallenden Repatriierungs und Aufwandskosten zu deren Befreiung selber bezahlen!! Das ist meines Erachtens total falsch, führt zu falschen Risikoanreizen und zu einer Vollkaskomentalität!!​  Schlussendlich wird dann wieder der Steuerzahler zur Reiseversicherung!!  Diesbezüglich müssen solche \" Abenteuertouristen „ härter zu Kasse gebeten werden!! Was die beiden Schweizer in Pakistan gemacht haben war grobfahrlässig!! So was müsste man in Zukunft auch unter Strafe stellen und als Offizaildelikt betrachten!! Wer heute bei grosser Lawinengefahr ausserhalb der Pisten eine Lawine auslöst, verschüttet wird,  Retter und Behörden auf Trapp hält, der wird schliesslich auch vermehrt zur Kasse gebeten!! Warum also auch nicht grobfährlässige​ Schweizer Auslandstouristen, die nicht nur sich in Gefahr bringen, sondern auch eine ganzes Land In Geiselhaft nehmen!! Es kann doch nicht ewigs der Steuerzahler dafür aufkommen!! 

 

Die Umstände die offiziell zur Flucht des Berner Ehepaars aus der Gefangenschaft führten sind sehr dubios. Das Geiselvideo vom letzten Oktober lässt zudem den Schluss zu, dass hier Schweizer Islamisten mitbeteiligt waren, da die beiden Schweizer auf Berndeustch ihre Videobotschaft hielten!!  Das hier in dieser Thematik schleunigst ein Paradigmawechsel erfolgen muss, sieht man ja alleine an der Tatsache, dass so eben wieder eine Schweizerin im unsicheren Norden Malis entführt wurde!!  

 

 

 


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