Arbeitslosenversicherung sichern!
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Die Sozialeinrichtungen der Schweiz sind für den sozialen Ausgleich und die gesellschaftliche Stabilität wichtig. Es gilt dazu Sorge zu tragen. Leider befinden sich die Sozialwerke in finanzieller Schieflage. Die Stimmberechtigten haben einer Sanierung der IV zugestimmt. Jetzt geht es um die Arbeitslosenversicherung, die ebenfalls einen Schuldenberg von 7 Milliarden Franken aufweist. Das Sozialwerk hat sich in der Wirtschaftskrise aber insgesamt bewährt.
In einem längeren politischen Prozess wurde der vorliegende Kompromiss ausgearbeitet. Dieser sieht einerseits höhere Einnahmen durch steigende Lohnabzüge vor. Auf der anderen Seite werden auch die Leistungen in einem vertretbaren Rahmen reduziert. Die Höhe der Taggelder und die Dauer des Taggeldbezuges bleiben jedoch unverändert. Im internationalen Vergleich bewegen wir uns leistungsmässig immer noch in der Spitzengruppe.
Alternativen, wie einseitige Erhöhung der Einnahmen bzw. Lohnabzüge, waren im Parlament nicht mehrheitsfähig. Mit gutem Grund: Höhere Lohnabzüge treffen alle, auch Kleinverdiener. Bei einer Ablehnung müssten die Lohnabzüge für die Arbeitslosenversicherung um 0.5 auf 2.5 Prozent erhöht werden. Bei einem Ja erhöhen sich die Abzüge um 0.2 auf 2.2 Prozent. Besser Verdienende bezahlen zudem ein Solidaritätsprozent.
Die Arbeitslosenversicherung als Absicherung gegen die Erwerbslosigkeit muss unbedingt saniert und gesichert werden. Nur so können auch in Zukunft von Arbeitslosigkeit Betroffene mit dieser Versicherung rechnen. Die Vorlage verdient deshalb unsere Zustimmung. |
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