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Asyl vs Rente

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Wie kann das kom­men das für Asyl­su­chende mehr auf­ge­wendet wird als für Rent­ner? In was für einem Sys­tem leben wir ei­gent­lich, da ar­bei­ten Men­schen ein Leben lang und zah­len in ein so­zia­les Sys­tem dut­zende von Fran­ken ein und be­kom­men am Ende we­ni­ger als je­mand der in die­sem Land Asyl beantragt. 

Für das Flüchtlingswesen wird mehr investiert, geschrieben und gesprochen als für unsere Rentner. Wo Ergänzungsleistungen zusammen mit einer AHV nicht mehr reichen wird meisst aus Scham nichts gesagt und schon gar nicht geschrieben. Ganz anders sieht es da bei den Flüchtlingen aus, ist einmal eine Unterkunft nicht gerade komfortabel eingerichtet oder zu weit von einem Zentrum entfernt gibt es einen Aufschrei der Empörung. 

Für mich kommen zuerst die Rentner welche ein ganz Leben lang gearbeitet haben, auch wenn es Menschen in Not gibt was ich nicht bestreite, können diese auch für ein paar Monate in einfachen Verhältnissen leben. Es scheint aber den Eindruck zu machen, als haben man das Gefühl hier in Luxus zu leben zu können weil man für die Asylschleichwege ja auch viel bezahlt hat womit sich die Frage stellt, wer gelangt denn eigentlich überhaupt in die Schweiz, wohl jene die die nötigen finanziellen Mittel beschaffen können. 

Für mich kann es nicht sein, dass es hier zu einem einseitigen Vergleich kommt. Zuerst WIR dann die ASYLSUCHENDEN dies würde wohl auch umgekehrt so sein davon bin ich überzeugt. 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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82%
(38 Stimmen)
Heinz Kremsner sagte September 2012

Vielen Dank Hr Hans - Rudolf Schneider für den Link
Was der Kanton für die Asylsuchenden zahlt:
http://files.​newsnetz.ch/upload//1​/7/17036.pdf
Die Herr/Frau J. Nyffeler macht sich den Spass hier in Vimentis und anderswo (auch in gedruckten Zeitungen) DEN HAHNEBÜCHENEN UNSINN UND QUATSCH zu verbreiten Asylanten bekommen 56.- pro Tag.
Den Blödsinn hab ich in verschiedenen gedruckten Zeitungen als Leserkommentar gelesen (war das J. Nyffeler mit verschiedenen Namen ?)
Tatsache ist: in den meisten Kantonen (die Gemeinden sind meist zuständig) kriegt ein Asylant k e i n Geld, sondern Naturalien.
In den Kantonen/Gemeinden wos Geld gibt ist der Betrag der bezahlt wird sehr sehr tief (so Fr 5-8).
Also die Behauptungen von Hr Hegelbach, J.Nyffeler und anderen das Asylwesen sei teuer ist totaler Quatsch.
Die finanziellen Aufwendungen die man hat (und ja es geht um Menschen) sind äusserst bescheiden - Da zahl ich gern Steuern dafür


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88%
(32 Stimmen)
Hans - Rudolf Schneider sagte August 2012

So nun haben wir es "Schwarz auf Weiss" Herr Hegelbach, Frau Nyffeler-Wulkow.
hie​r können sie nachlesen wie viel jeder Kanton für die Asylsuchenden zahlt:
http://files.​newsnetz.ch/upload//1​/7/17036.pdf



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31%
(32 Stimmen)
Aisha Lemu sagte August 2012

Die SVPl`ler kann man ja ohnehin nicht ernst nehmen. Aber die Problematik wird aufgezeigt was uns durch naive Politiker mit ihrer blauäugigen Asylpolitik beschert haben.

Wenn es anscheinend so vernünftig war Wirtschaftsflüchtigen​ den Zugang in die Schweiz und Sozialstaat zu ermöglichen muss man eben konsequent sein und sich überlegen ob es nicht vernünftig wäre die Rentner (gezwungener masssen) dem Kosovo, Sri-lanka usw. oder Süditalien zu überlassen. Das wäre dann eine echte win win Situation.

Man könnte dann auch noch "müssen" und "wollen" neu definieren. Sprachschulen im Magreb für 65+ jährige Schweizer Rentner wären sicher eine willkommene Wirtschaftshilfe.


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35%
(37 Stimmen)
Josef Küng sagte August 2012

Herr Hans-Rudolf Schneider: Gemessen an dem was ein Rentner 40 Jahre einbezahlt hat und gemessen an dem was der Asylant hierzulande erhält, ohne jemals einen müden Rappen einbezahlt zu haben, erübrigt sich die Frage nach Zahlen. Für mich ist das ganze Asylwesen aus dem Ruder gelaufen und ein Verbrechen am Steuerzahler. Die Schweiz hat ein BIP von ca 450 Milliarden, der ganze Asylgerümpel kostet bald mal die Hälfte des BIP, die Milliarden an Entwicklungshilfe inbegriffen. Fragen Sie mich nicht nach Zahlen (Kopfrechnung)


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82%
(44 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte August 2012

Wie ich während der letzten Asyldebatte auf SF DRS aus dem Nationalrat mehrfach mitgekriegt habe, so richtet sich der Betrag, welchen Asylbewerbern (sofern nicht Nothilfe von z.B. 8.--/Tag in Form von Gutscheinen) nach den SKOS-Richtlinien. Allerdings erhalten diese (mehrfach betont während dieser Debatte) ca. 20 % weniger als Schweizer. Die Miete (gilt auch für die Krankenkassenprämien und ist Aufenthaltsstatus/Her​kunfts- und hautfarbeunabhängig),​ sofern nicht direkt vom Sozialdienst bezahlt und deshalb in Abzug gebracht, wird von den Bezügern bezahlt. Alles andere kann ich mir nicht vorstellen aufgrund meiner Berufs- und Lebenserfahrung. Wenn es also um das gesamte Paket geht, so soll man sich also bitte überlegen aus welcher Kasse in welche denn das Geld wechselt. Reicht das Geld nicht, so blutet der Bürger/Steuerzahler. Will man weniger Asylbewerber darf man z.B. für Produkte/Rohstoffe mit fairen Preisen rechnen, resp. mit weniger Verkauf von Waffen ans Ausland etc. Also bezahlt auch wieder der Bürger und Steuerzahler. Will man die Asylbewerber auf Nothilfe setzen so darf man damit rechnen, dass die Kriminalität etc. steigt mitsamt den Aus- und Nebenwirkungen. Bezahlen tut wieder der Bürger und Steuerzahler. Also welche Kasse darf's denn sein - resp. was wollen wir? AHV/IV sind Versicherungen, welche nach Anzahl Beitragsjahren bezahlen. Reicht's nicht, kommt die EL zum Zuge. Wenn die AHV und Pensionskassen auch noch Zukunft haben sollen, braucht es auch hier entsprechende Vorsichts(-Massnahmen​). Nachwuchs, welcher auch einbezahlt, massvollere Löhne seitens Management, vorsichtigeren Umgang damit etc. Denn meines Erachtens ist es aus deren Sicht fremdes Geld, welches die Pensionskassen und die AHV-Versicherung verwalten (gilt auch bei Banken!). Zahlen und Fakten kann man alle nachlesen und habe ich auch entsprechend erwähnt. Was allerdings jeweils einfacher für die Mitleser und -schreiber wäre, wäre wenn diese auch entsprechend in Blogs publiziert würden inkl. Quellenangabe. Wirkt für mich ebenso glaubwürdiger, wie wenn man diese von jenen angefragten erhält, weil man denkt, sie müssten doch diese wissen weil sie sich mit dem Thema auseinander gesetzt hätten (gilt generell für mich). Doch wie auf Vimentis, so auch bei Wahl- und Abstimmungskämpfen muss man selber was investieren, wenn man Zahlen/Fakten wissen will. Die Hoffnung, dass solche generell online oder auf Anfrage (noch) vollständig und korrekt zu erhalten sind stirbt zuletzt. Sind doch diese unabdingbar für die richtige Lenkung unseres Landes. Denn zumindest ich als Bürger werde nicht gerne in die Irre geführt. Sonst hätte dies (weiteren) Vertrauensverlust und eine Nicht(wieder)wahl zur Folge.


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58%
(55 Stimmen)
Inge Votava sagte August 2012

Herr Hegelbach, Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Es ist ja nicht so, dass Asylanten aus dem AHV-Topf finanziert werden. Wenn man - hypothetisch angenommen - alle Asylanten aus der Schweiz entfernen könnte, würde das eingesparte Geld kaum den Rentnern zu Gute kommen. Sorry, wenn ich mich jetzt drastisch ausdrücke. Was Sie hier betreiben ist eine ganz billige Stimmungsmache!


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83%
(35 Stimmen)
Hans - Rudolf Schneider sagte August 2012

So viel zu Zahlen:

Die Kantone erhalten vom BFM für die Finanzierung des Lebensunterhaltes für Personen aus dem Asylbereich eine Pauschale. Im Jahr 2006 beträgt die Tagespauschale bei den Asylsuchenden und den vorläufig aufgenommenen Personen Fr. 17.18, während für anerkannte Flüchtlinge Fr. 21.48 ausbezahlt wird. Dieses Geld wird vor allem für Essen, Kleidung, Hygieneartikel, Taschengeld, Transporte und Freizeitaktivitäten verwendet.

Hier die Quellenangabe:

htt​p://www.jugendweb.asy​l.admin.ch/php/get_pd​f.php?id=138

Wäre dankbar für eventuell aktuellere Zahlen.



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46%
(56 Stimmen)
J. Nyffeler sagte August 2012

Sehr geehrter Herr Schneider
Ein Asylsuchender bekommt 56.- pro Tag
Ein Landesbürger 58.- zahlt aber Miete, Steuern KK usw.
Was ganz genau ist hier noch fair? Der Bundesrat gibt mit seiner aktuellen Aussenpolitik ein jämmerliches Bild ab. Schlechte Verhandlungsführung, überstürzte Vertragsabschlüsse, Missachtung der vorgesehenen Abläufe und Fristen im politischen Entscheidungsprozess und unwahre Aussagen gegenüber der Öffentlichkeit und dem Parlament prägen derzeit die schweizerische Aussenpolitik, so auch im Zusammenhang mit dem Abgeltungssteuervertr​ag mit Deutschland. Der Bundesrat soll wieder zu einer seriösen, verbindlichen und auf die Interessen des Landes ausgerichteten Aussenpolitik zurückzukehren.


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46%
(63 Stimmen)
Marcel Hegelbach sagte August 2012

Was brauch ich Zahlen, gehen Sie doch und Fragen Sie die Rentner! Es nützt halt nüd wenn man nur am PC sitzt.... reden muss man mit den Menschen...


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68%
(44 Stimmen)
Manfred Eberling sagte August 2012

Guten Tag Herr Hegelbach
Ihre Gedanken finde ich sehr gut. - Bitte, denken sie sie auch noch zu Ende.
War das nicht Ihre Partei, die die Krankenkassenprämien für ältere Leute erhöhen wollte?
Wir Rentner haben auch Jahrzehnte lang KK-Prämien bezahlt und sind dabei Gott sei Dank immer Gesund geblieben. Jetzt, da die Altersgebrechen langsam zum Vorschein kommen, sollen wir plötzlich auch noch so richtig abgezockt werden.
Ich kann Ihnen versichern, dass Sie mit diesen Vorschlägen keine Mitglieder gewinnen, im Gegenteil!

Wenn Ihnen und Ihrer Partei so viel am Wohle der Rentner liegt, wüsste ich Ihnen eine sehr lukrative Idee, zum Helfen!
Schaffen Sie doch schnellstens die verbrecherische "Heiratsstrafe" der AHV ab!
Denn hier wird jeder anständig verheiratete Schweizer pro Monat um ca. CHF 1'000.- betrogen! Finden Sie das richtig?

So würden viele Rentner nicht auf Ergänzungsleistungen zurückgreifen müssen!

Hier könnten Sie etwas für den guten Ruf Ihrer Partei ausrichten.

Ich hoffe, dass mein Vorschlag auf fruchtbaren Boden gefallen ist und grüsse Sie freundlich.


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72%
(57 Stimmen)
Hans - Rudolf Schneider sagte August 2012


Herr Hegelbach

Ich wäre froh, wenn sie ihre Behauptungen "..da ar­bei­ten Men­schen ein Leben lang und zah­len in ein so­zia­les Sys­tem dut­zende von Fran­ken ein und be­kom­men am Ende we­ni­ger als je­mand der in die­sem Land Asyl beantragt." mit Zahlen belegen könnten.



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