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Bemerkungen zu Hildegard Fässler's "drei Affen zu Bern"

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Sehr ge­ehrte Frau Fässler

In Bern ist alles zu zähflüssig. In der Regel drin­gen Din­ge, ein­mal in Bern ab­ge­han­delt, nicht nach draus­sen zu je­nen, wel­che es wirk­lich be­trifft. Das Volk wird gegängelt. Ar­ro­ganz be­stimmt, wer wel­che In­for­ma­tio­nen er­hal­ten soll. Weit ver­brei­tet ist die Mei­nung, dass nicht jeder alles wis­sen müsse. Ganz wie während krie­ge­ri­scher Aus­ein­an­der­set­zu​n­gen üblich, sagt der Of­fi­zier dem Sol­da­ten nicht, dass die­ser Kopf und Kra­gen wenn nicht gar sein Leben ris­kiert, wenn es darum geht, sich für das Ganze - wer ist das Gan­ze? (sic!) - die Kar­tof­feln aus dem Feuer zu holen in einen Ge­fah­ren­be­reich zu begeben.


(O­ri­gi­nal­ton Blo­cher anlässlich ir­gend­ei­nes An­las­ses im Hotel Ma­riott, Zürich, auf die Fra­ge, was denn am Gen­fer­see so be­spro­chen wor­den sei: "Ja, wüssedsi, es müend nöd alli wüsse, was det xeit wird. wich­tig isch doch nur, dass mir das wüssed, mir ma­ched dänn scho srich­tige dämit.") Dies vor einem mehr­heit­lich ältlichen Pu­bli­kum, das sich sol­ches in der Regel ohne Wei­te­res ge­fal­len lässt, die Vor­kriegs­mo­delle halt eben. Der Fra­ger war ein jun­ger Ge­witz­ter. Und er kriegte die Ant­wort, wel­che er er­war­tet hat­te. Blo­cher hat im Grunde ge­nom­men recht; nur sollte er sich nicht gar so platt auf glatte Eis be­ge­ben. Er kann nur fal­len, das ist al­les, denn was hoch oben, muss nach un­ten.


Es gibt immer noch allzu viele stark ver­hetz­te, wel­che nicht nach vie­lem fra­gen, so lange es ihnen gut geht. Und es geht ihnen gut.  Die meis­ten von ihnen waren am Nach­kriegs­auf­schwu​ng mit­be­tei­ligt, sie waren Nutz­nies­ser und wur­den viel­fach von El­tern ge­bo­ren, wel­che im vor­letz­ten Jahr­hun­dert auf­ge­zo­gen wor­den wa­ren. Sie er­leb­ten einen Krieg als Kin­der und was Vater sag­te, das war rich­tig. Diese Gat­tung, zu­meist IT-il­li­te­rate ap­plau­die­ren sogar noch, wenn es ihnen sel­ber an den Kra­gen geht, so­lange es der "Rich­ti­ge" in­izi­iert. Sie sind kri­tik­frei, wer­den ihren Ein­fluss aber bald ein­mal ver­lie­ren, sie tra­gen zur Ver­schlan­kung bei.


Nationalrat und Ständerat wer­den es be­grei­fen müssen; sie sind vom Volk nach Bern ent­sandt. Dies um sich um des­sen Be­lange zu kümmern, nicht um ihre eigenen.  

Es liegt auf der Hand; die Mehrheit im Parlament arbeiten allen, allem, jeder und jedem in die Hände. Nur nicht dem Volk, dem Steuerzahler, in Tat und Wahrheit jedes NICHTPRODUKTIVEN wirklichen Dienstherren.

Das Volk, die Eier legende Wollmilchsau

Das Volk stellt alles her, es konsumiert alles, es zwangspart alles, es ermöglicht exorbitantimpertinent​ hohe Gewinne für all die unproduktiven Gebilde wie etwa die gesamte Finanz- Administrier- und Verlustierwirtschaft.​

Volk finanziert seine Häuser selber - mit Spargeldern und mit aufgezwungenem BVG-Sparen
Die Bevölkerung finanziert seine eigenen Einfamilienhäuser, seine eigenen Wohnüberbauungen, es überlässt den Finanzern eine erkleckliche Zinsmarge von ca 1.5% resultierend aus Sparguthaben von ca. CHF 600'000'000'000 (Hypothekarbestand per März 2012 CHF 750'000'000'000) von ca. CHF 9'000'000'000 (neun Milliarden) zu verludern in riskanten hohe Bonuszahlungen provozierenden 
hochri​skanten "Spezialvehikeln".
 

Auch Mieter finanzieren in Tat und Wahrheit ihre Mietobjekte selber - wer weiss, vielleicht werden Pensionskassenleistun​gen dereinst in Wohneigentumanteilen ausgerichtet
Auch mit der Mieter erzwungener oder freiwilliger Ersparnisse - investiert durch hochüberbezahlte interne oder externe Mänädscher in Liegenschaftenbeständ​e von Versicherungen, Pensionskassen, Krankenkassen, AHV, "RealEstate"Fonds, Liegenschaften AGs mit wegen seinerzeit bestehender Liquiditätsengpässen aus zu befreienden Bilanzen fast illiquide vor sich herdümpelnden Institutionen ausgelagerten Liegenschaftsbestände​n bestückt gegründet.


Die Angestellten der KMU - so an die 3'500'000 - sind der wahre Motor der Wirtschaft - nur . . .   sie vergessen es immer wieder mal - sie halten alle bei Laune, welche sich dem süssen Nichtsnutz hingeben
Die arbeitende Bevölkerung hält zahlreic
he Banken, Investmentbanken, Wealthmanager, Versicherungen, Pensionskassenfunktio​näre, Beratungsfirmen, Aufsichtsbehörden, "Consultants", Assetmanager, Investmentmanager, AssetAllocators, Asset/Liability Manager, Anwälte, Pfarrer, RAV-Mitarbeiter, ALK-Mitarbeiter, Sozialarbeiter, Politiker, Administratoren, Professoren, Lehrer, Finanzplaner, Seelsorger, Psychologen, Therapeuten und viele andere unproduktive mehr bei Laune.

Die Bevölkerung; Substrat für alles - gegängelt von all den Larifarirumpelstilz-L​aferi in Gängen, auf Etagen weitab vom Schuss
Das Volk ist das mit manipulierte, infantilisierte und ignorant zu haltende Steuersubstrat und Substrat für alles was es je gab, gibt und geben wird. Es wird gebeutelt, hin und her geschoben, abgerieben, verhetzt und wie Zitronen ausgepresst.


Als Mittel zu all diesem dient grassierende Intransparenz. Brot und Politspiele, nicht nur Spiele, wird uns geboten, wohin immer wir uns wenden und drehen. Demagogen sind am Werke, dies landauf, landab, querbeet in allen Tiefen und auch Höhen. Wir entkommen dem organisierten seicht gelabberten Unsinn nicht.

Wir sind die NCIS-Desperate Housewives-Dr. House-SCB-ZSC-GC-Sonn​Talk-Arena-Politschwa​nk-Alk-Drug-Snack Generation, manipuliert, verdummt durch Verdummte, alles zu tun, um die Volkswirtschaft mit all ihren wuchernden systemimmanentparasit​ären Elementen zu gaumen und kostenfrei bei Laune zu halten.


Noch einmal zur Erinnerung; andere brüsten sich mit der Bevölkerung Taten und schmücken sich mit fremden Federn
Das Volk, die Eier legende Wollmilchsau, sorgt für buchstäblich alles. Dies ohne es zu wissen. Bundesräte verkünden: "ich mache dies, ich mache das. Für dies und das habe ICH kein Geld". Sie spricht von Milliarden, verteilen hier, verteilen dort. Es ist UNSER Geld, nicht ihres. Jeder ist sich selbst der Nächste, das Hemdchen näher als das Höschen. Nichts ist gratis, wir lassen sie verrecken. Ein Bundesrat behält sein Geld für sich. Er ist nicht altru- aber egoistisch, wie jeder andere um in herum.


Die Arbeitslosenkasse zahlt. Das Sozialamt zahlt. Die AHV, IV, die Krankenkassen zahlen. Der Baudirektor baut. Kantonsräte sprechen einen Kredit. Der Staat zahlt. Der Staat baut, er bricht ab, er reinigt die Strassen, organisiert die Kehrrichtabfuhr. Der Staat leistet humanitäre Hilfe. Und vieles andere mehr.


Alle die da vorgeben zu zahlen werden bezahlt von uns. Jeder der da labbert, er tue dies, er tue das, tut dies in unserem Auftrag. Denn auch er bezahlt von uns, dem Volke.
Systematisch vereinzelt wie wir sind, vermeinen wir uns ohnmächtig. Wir werden zu Bittstellern bei unseren eigenen Angestellten. Und lassen uns von denen erst noch schikanieren. Was sind Leute, welche von den Steuern leben? All die kleinen Königlein und Königinnchen im Dusteren von lichtdurchfluteten modernst von durch der Steuerzahler Geld bezahlten Architekten, Wohnberatern, Ausstaffierern, Einrichtern, Baumeistern, Ingenieuren und all deren Nichten, Neffen und Cousinchen eingerichteten Arbeitsplätzen sich parasitär flätzend? 

 

Die Antwort mehr als einfach ist: ES SIND UNSERE ANGESTELLTEN, sie drängeln sich zu UNSEREM Tropf. 

 

Nur . . . wir sind uns dessen nicht gewahr. Es gilt, sich daran zu erinnern. Und es gilt, dies denen klar zu machen. Wer zahlt befiehlt. Zumindest verdienen die nach harten Jahren des Erwerbes Gestrauchelten Respekt.

Politik
nach dem Textbuch - Exekutive - Legislative - Judikative im Dienste der Bevölkerung!?Die Exekutive - in Bern der Bundesrat - tut, was das Volk ihm sagt und nicht umgekehrt. Die Legislative - in Bern Stände- und Nationalrat - tut, was das Volk ihm sagt und nicht umgekehrt. Die Judikative - Polizei, Gerichte, Staatsanwälte, Bundesanwälte - tut, was das Volk ihm sagt und nicht umgekehrt.

Alle diese drei Gewalten sind bestellt, Grundlagen für das Fortkommen der Bevölkerung und die Zukunft unseres Landes zu schaffen. Wenn sie anderes tun, werden sie ausgewechselt.
Dies zunehmend von uns, den Steuerzahlern, dem Substrat für alles, und nicht von lediglich eigenen Interessen und jener ihrer Lobbyisten und Portierern verpflichteten durch uns Bezahlten.


Die Bevölkerung, welche nun wirklich den hintersten und letzten Rappen erwirtschaftet und und auch ermöglicht, diesen auszugeben, muss das Sagen zurücknehmen. Das Volk muss unfähigen Politikern die Verantwortung absprechen, um diese selber wahrzunehmen. Im Kleinen und dies sofort und unverzüglich. Nichts Anderes sei denen von den Lobbyisten weiszumachen. Die werden gleich mit zugepackt.

 

So lehrte und lernte es schon der Pfadfinder, Rekrut, Soldat und auch der Bürger und sie erinnern sich.

 

Mit freundlichen Grüssen


Thomas Ramseyer


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(4 Stimmen)
werner witschi sagte Mai 2012

Grüezi Herr Ramseier
Für mich erstmals hier, dass ich die echten Probleme so zusammengefasst sehe, ohne irgend politischen Hintergrund, einfach sachlich. Ich vergleich dies immer mit der umgekehrten Giesskanne. Vor allem auch was die PK und die KK betrifft frag ich mich schon länger, warum hier aber von keiner Partei endlich diese Problematik angegangen wird.Es kommt mir wie ein Spiel vor: wie viel kann ich der Masse nehmen und mit wie wenig ist diese noch zufrieden zu stellen.

Wo liegt der Ansatzpunkt in einem politischen System: jährliche Wahlen? jedes Geschäft aus dem Parlament vors Volk, das sich dann wieder durch irgendwelche Propaganda beeinflussen lässt? Lobbyisten in Bundesbern verbieten? ProfipolitikerInnen, die überwacht werden (was Lobbyarbeit betrifft)?

Irgendw​ie gar nicht so einfach, auf die Schnelle.

So eine Aussage seitens Hr. Blocher kenn ich live aus den 90igern, anlässlich einer Demonstration in Gippis auf die Frage, was er von den Strikes der Belegschaft halte: Ja wissen Sie, die verstehen nicht alles, was wir im VR entscheiden müssen.

Es gibt sicher noch mehr solcher Aussagen auch von anderen Politikern. Es kann aber nicht angehen, dass man als Politiker "von denen da oben" spricht und auf die Volksrechte pocht, andererseits in der Wirtschaft um 180° anderrum argumentiert.


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